Lichtpunkt hat geschrieben: 12.09.2025, 16:55
Danke, aber noch gibt es nichts einzutragen, von Beikost sind wir weit entfernt und Brei ist bislang auch kein Thema.
Wir lassen sie probieren, hauptsächlich Lebensmittel, bei denen Allergien häufig sind: verschiedene Nussmuse, Eigelb, Fruchtmus… Die Mengen sind aber verschwindend gering. Sie bekommt eine Löffelspitze zum Ablecken, das war es.
Heute Mittag hat sie das Mandelmus immer wieder mit der Zunge vom Löffel geleckt, ihr Gesichtsausdruck sah aber nicht so begeistert aus. Da wir sie nicht zwingen, sondern nur anbieten und sie es selbst nimmt, kann es aber so schlimm nicht gewesen sein.
Ach, ich hab das „Geschmacksexposition zur Allergieprävention“ missverstanden. Entschuldige. Aber ich meine, dass Beikoststart dennoch ab dem Zeitpunkt ist, ab dem das Baby was anderes als Pre/Mumi bekommt. Da ändert sich auch schon bei homöopathischen Mengen der Stuhl, weiß ich noch vom Großen. Da hat’s gereicht, dass er an einer Gurke gelutscht hat.
Da wird sich aber sicherlich noch jemand dazu äußern, der mehr Ahnung davon hat.
Silvia mit Herbstbube, geb. am 07.10.21, Sommerjunge geb. am 09.06.25, und den Zwillingen im Herzen. 🫶🏼
Guten Morgen,
leider werde ich das Gefühl einfach nicht los, dass irgendwas nicht passt. Und die Waage widerlegt das nicht eindeutig, zumal es die letzten Tage etwas mehr Pre gab, da sie noch unruhig/suchend an der Brust war. Was soll ich tun?!
Ich habe mir selbst mal die durchschnittliche Zunahme ausgerechnet:
1./2. Lebensmonat ca. 150g/Woche
3./4. Lebensmonat ca. 100g/Woche
5. Lebensmonat aktuell 90g/Woche
Damit bleibt sie in den ersten vier Monaten unter dem WHO Durchschnitt.
Sicher, dass 100ml Pre ausreichend sind und ich ihr nicht schade?
Guten Morgen
Ich habe zwischenzeitlich auch nochmal mit einem Kinderarzt gesprochen wegen der Zunahme und bin nun wieder beruhigter.
Entschuldige, dass ich da zwischendurch in den Panikmodus verfalle.
Liebe Grüße!
Die kleine Maus ist wieder richtig fit und war heute beim Impfen. Nach einem Zäpfchen ist die Laune aber soweit wieder einigermaßen gut. Bislang hat sie die Impfungen recht gut vertragen und mehr als das eine Zäpfchen war nie nötig. Hoffen wir mal dass es auch dieses Mal so bleibt.
Die Zufütterung war in den letzten Tagen weniger als avisiert. Und selbst die 70/75ml fühlten sich für mich so an, als seien sie nicht unbedingt nötig, sondern würden sich auch über das Stillen gewinnen lassen. Bekommt sie z.B. vor dem Schlafengehen noch eine Portion, führt das nur dazu, dass sie sich um 23/24 Uhr nicht meldet. Bekommt sie die Portion nicht, stillen wir zusätzlich um 23/24 Uhr, was mir lieber ist. Was meinst du?
Tagsüber fühlen sich meine Brüste nie "leer" an. Das kommt aber auch daher, dass sie meist nur Zeit für einen kurzen Snack hat, ehe sie wieder spielen/schauen/... möchte. Dadurch haben wir auch eine sehr hohe Stillfrequenz. Manchmal kommt sie tagsüber jede Stunde. War sie tagsüber sehr abgelenkt, verbringt sie nachts viel Zeit an der Brust. Da habe ich tatsächlich mittlerweile zum ersten Mal das Gefühl "leer" zu sein. Tag und Nacht haben sich also teilweise vom Trinkverhalten und meinem Empfinden umgedreht. Das ist aber im Alter der Kleinen ganz normal, glaube ich.
Ansonsten sind wir in der Phase des "sich über den Boden schieben" angekommen. Es klappt noch nicht so gut, wie sie das gerne hätte, aber wenn man ihr Widerstand an den Füßen anbietet, schafft sie sich auch gerne auf dem Bauch einmal quer durchs Bett. Wenn sie könnte, wie sie wollte, würde sie jetzt schon durch die Wohnung krabbeln.
Die Allergenexposition läuft derweil sehr gut weiter. Bislang gab es keine Auffälligkeiten und es macht ihr richtig Freude. Sie greift sich den Löffel nun schon selbst, führt ihn an den Mund und schleckt ihn gierig ab. Sie beobachtet uns auch noch genauer, wenn wir selbst essen, und würde am liebsten auch an unsere Löffel. Daher werden wir vermutlich Anfang Oktober, wenn mein Mann Urlaub hat, richtig mit der Beikost starten. Dann ist der 5. LM fast abgeschlossen, ich denke, das ist vom Zeitpunkt her okay.
Ergänzung zur Klarstellung:
Die "fehlenden" 30ml bis zu den 100ml sind die Abendportion zwischen 20 und 21 Uhr. Aktuell bekommt sie einmal nachmittags und einmal abends 30-35ml zusätzlich. Die nimmt sie immer. Ich glaube, das liegt aber hauptsächlich daran, dass sie sich dabei umschauen kann, was an der Brust nicht möglich ist. Daher versucht sie die Zeiten an der Brust möglichst kurz zu halten.
die Kleine hat die Pre von sich aus reduziert. Sie hat die letzten Tage immer 100ml angeboten bekommen, aber nur 70ml getrunken. Zum Teil trinkt sie aber auch die Menge eher unmotiviert. Sie wirkt nicht richtig hungrig, lässt sich Zeit, spielt mit dem Fläschchen, usw.
Leider ist das Gewicht aber mehr oder minder konstant geblieben. Was soll ich tun?
Wenn du wieder mal in den Panikmodus fällst, schreib hier. Alleine das aufschreiben hilft schon beim runter kommen.
Erst krank, dann Impfung. Dazu ist sie gerade arg mit der Motorik beschäftigt. Sie hat die Pre selbst reduziert. Ich finde die Gewichtsentwicklung dennoch im Rahmen und würde nichts ändern.
Wie genau möchtet ihr denn die Beikost starten und gestalten?
Streng genommen, habt ihr mit der Beikost schon gestartet, auch wenn es Mini Mengen sind.
Ich möchte dir noch kurz etwas schreiben zu deinem Post mit deiner eigenen Geschichte.
Danke, dass du das erzählst, denn das ist ein so wichtiger Schritt um es eben anders in Zukunft zu machen. Oder anders als deine Eltern. Du hast ja selbst geschrieben, du wärest auch eher lang und zart gewesen. Wahrscheinlich war da auch alles ok.
Der eigene Körper, das Gewicht, was man wann und warum isst, das sind so sensible Themen, da kann eine einzelne unbedachte Aussage einen sehr ins Wanken bringen. Aber du machst das toll! Du hast dir Unterstützung gesucht.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)