Danke für den Hinweis, dann werde ich das bei der nächsten Untersuchung ansprechen!fragolapopulare hat geschrieben: 22.08.2025, 21:44 Habt ihr mal verschiedene Konsistenzen probiert?
Nr. 1 hat bis weit ins vierte Lebensjahr hauptsächlich breiartiges Essen gefuttert. Nr. 2 nicht, der wollte schon mit 6 Monaten alles mitessen.
Eisenwert würde ich mal im Hinterkopf behalten. Kinder sind dann nicht unbedingt schlapp, sie können auch Einschlafschwierigkeiten haben und unruhig sein. Die Eisengabe (Ferritinwert hat die KiÄ bestimmt) hat bei Nr. 1 da wirklich geholfen. Wir merken heute daran, dass der Appetit über längere Zeit wirklich gering ist (und wieder mal NUR Brei geht...), dass es an der Zeit ist, für das nächste Viertel- bis halbe Jahr Eisen zu geben.
Interesse am Essen wecken bei einem Kleinkind
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TanjaSophia
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Re: Interesse am Essen wecken bei einem Kleinkind
Liebe Grüße von Tanja mit Sohn 11/23
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FrauSchmitt
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Re: Interesse am Essen wecken bei einem Kleinkind
Hallo,
bei meinem ersten war es genau so wie du es beschreibst, er hatte tatsächlich starken Eisenmangel. Das Mehr-Essen wurde nach 6 Monaten Eisentropfen kurzfristig besser, aber er blieb beim häufigen Stillen zum Sattwerden bis ich, schwanger im 7. Monat, solche Schmerzen beim Stillen hatte, dass ich nur noch geflucht und geschimpft habe und er es dann auch eingesehen hat, dass es keinen Spaß mehr macht. Da war er dann 2 Jahre und 7 Monate alt. Heute, mit 4, isst er, sehr intuitiv, aber sehr heikel und nur einzelne Komponenten, also nix mit Auflauf, Pfannen-Mix-gerichte etc.
Es ist meiner Erfahrung nach bei meinen Kindern total wichtig, eben nicht ständig anzubieten, sondern einfach nur dann wenn du selbst isst oder wenn du irgendwelche Zeiten merkst/beobachtest, wann gerne was probiert wird. Hier z.B. um 16.30 Uhr, warum auch immer...Und das völlig unabhängig vom Stillen. Wenn er an die Brust wollte, gab es da wirklich keine Alternative, nichts anderes hätte er stattdessen genommen. Er hat auch, wenn ich mal 5 Stunden bei der Arbeit war, einfach nix gegessen, maximal bisschen Wasser getrunken.
Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt, hat keinerlei Eisenmangel-Anzeichen und ist aber wieder genauso drauf! Sie lässt nicht locker, bis sie die Milch bekommt und ist danach einfach nur glücklich und zufrieden. Essen tut sie manchmal - gegen Abend meistens, aber nur Mini-Mengen. Ich glaube also langsam wirklich, dass es da einfach so extreme Spätzünder gibt. Bei ihr mache ich es jetzt eben so, dass ich sie meistens einfach stillen lasse und mich in Geduld übe...aber es ist nicht einfach, wenn die meisten Kinder um einen herum freudig mampfen. Ich verstehe dich gut in der Ratlosigkeit. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich mit einer neuen Schwangerschaft auch bei dir nochmal viel.
bei meinem ersten war es genau so wie du es beschreibst, er hatte tatsächlich starken Eisenmangel. Das Mehr-Essen wurde nach 6 Monaten Eisentropfen kurzfristig besser, aber er blieb beim häufigen Stillen zum Sattwerden bis ich, schwanger im 7. Monat, solche Schmerzen beim Stillen hatte, dass ich nur noch geflucht und geschimpft habe und er es dann auch eingesehen hat, dass es keinen Spaß mehr macht. Da war er dann 2 Jahre und 7 Monate alt. Heute, mit 4, isst er, sehr intuitiv, aber sehr heikel und nur einzelne Komponenten, also nix mit Auflauf, Pfannen-Mix-gerichte etc.
Es ist meiner Erfahrung nach bei meinen Kindern total wichtig, eben nicht ständig anzubieten, sondern einfach nur dann wenn du selbst isst oder wenn du irgendwelche Zeiten merkst/beobachtest, wann gerne was probiert wird. Hier z.B. um 16.30 Uhr, warum auch immer...Und das völlig unabhängig vom Stillen. Wenn er an die Brust wollte, gab es da wirklich keine Alternative, nichts anderes hätte er stattdessen genommen. Er hat auch, wenn ich mal 5 Stunden bei der Arbeit war, einfach nix gegessen, maximal bisschen Wasser getrunken.
Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt, hat keinerlei Eisenmangel-Anzeichen und ist aber wieder genauso drauf! Sie lässt nicht locker, bis sie die Milch bekommt und ist danach einfach nur glücklich und zufrieden. Essen tut sie manchmal - gegen Abend meistens, aber nur Mini-Mengen. Ich glaube also langsam wirklich, dass es da einfach so extreme Spätzünder gibt. Bei ihr mache ich es jetzt eben so, dass ich sie meistens einfach stillen lasse und mich in Geduld übe...aber es ist nicht einfach, wenn die meisten Kinder um einen herum freudig mampfen. Ich verstehe dich gut in der Ratlosigkeit. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich mit einer neuen Schwangerschaft auch bei dir nochmal viel.
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04/2024
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Re: Interesse am Essen wecken bei einem Kleinkind
Ich antworte hier mal, weil eine Freundin das gleiche Problem hat. Ihr Kind hat auch nie richtig Interesse für das Essen gehabt und wurde mit 3 zwangsweise abgestillt, weil Tandemstillen mit dem neugeborenen Geschwister nicht geklappt hat. Danach hat das Kind etwas mehr gegessen, aber immer noch recht wenig und sehr speziell. Dennoch ist das Kind gesund und eben einfach ein picky eater. Was ich dazu schreiben möchte, ist dass meine Freundin sich unfassbar viel Druck und Stress macht. Sie hat total Angst davor, dass es nur ungesunde Sachen isst. Was ich beobachtet habe ist, dass sie das Kind bei den Hauptmahlzeiten ständig ans Essen erinnert und das Kind davon unglaublich genervt ist. Das Thema Essen ist so absurd aufgeladen, dass es meiner Meinung nach schon fast an eine Essstörung grenzen könnte. Gleichzeitig gibt sie keine Snacks in der Hoffnung, dass das Kind halt richtig zu den Mahlzeiten isst. Aber dadurch isst das Kind den ganzen Tag fast nichts. Wir waren mehrere Tage zusammen und auch meine Tochter hat in der Zeit kaum was gegessen, obwohl sie schon immer gut gegessen hat. Ich glaube dieser Druck und die angespannte Situation beim Essen sind total kontraproduktiv. Als wir dann wieder zu Hause waren, hat unser große Tochter dann auch alles wieder nachgeholt.
Gleichzeitig habe ich bemerkt, dass es in dieser Familie auch überhaupt keine angenehme Essenszeit gibt. Die Eltern schnappen sich immer wieder was zu essen, aber oft gibt es nur Essen für die Kinder und nicht für die Eltern. Das finde ich auch komisch, weil man den Kindern ja gar nicht zeigt, dass Eltern auch zusammen entspannt essen. Das muss nicht alles so bei euch sein, aber so habe ich das in der Familie beobachtet und finde das total kontraproduktiv.
Gleichzeitig habe ich bemerkt, dass es in dieser Familie auch überhaupt keine angenehme Essenszeit gibt. Die Eltern schnappen sich immer wieder was zu essen, aber oft gibt es nur Essen für die Kinder und nicht für die Eltern. Das finde ich auch komisch, weil man den Kindern ja gar nicht zeigt, dass Eltern auch zusammen entspannt essen. Das muss nicht alles so bei euch sein, aber so habe ich das in der Familie beobachtet und finde das total kontraproduktiv.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)