Ballaststoffe ins Kind bekommen

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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clairdelune
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Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

Vielleicht hat ja eine von euch eine Idee.
Gibt es eine Möglichkeit, konzentriert und sozusagen als "Medizin" einem Kind Ballaststoffe zu verabreichen? Also außerhalb des normalen Essens?

Kapseln mit, ähm, Flohsamenschalen oder was auch immer?

Ich stehe im Konflikt mit dem Vater meines Kindes, der das Laxbene, das sie gegen Verstopfung verschrieben bekommt, unbedingt gerne absetzen möchte.
Er hat Hardcore auf Vollkorn umgestellt, bei dem gibt's gar kein weißes Mehl mehr. Und das Kind kackt wunderbar bei ihm.
Ich mache schon viel (finde ich), ausschließlich Vollkornnudeln, viel Rohkost, Kekse aus Vollkornmehl etc. Aber will eben auch mal Pommes essen oder am Wochenende Croissants aus der Bäckerei, oder mal die heißgewünschten hellen Nudeln. Und parallel weiter Laxbene geben. (lazy parenting).

Da mich der Konflikt mit dem Ex mittlerweile nur noch nervt, will ich "klein beigeben", d.h. Laxbene ausschleichen. Habt ihr gute Ideen wie ich, statt Laxbene, dem Kind morgens oder abends als "Medizin" eine konzentrierte Ladung Ballaststoffe geben könnte?
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clairdelune
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

PS: Ich habe dem Ex schon ca. 27x erklärt, dass Laxbene nicht pharmakologisch wirkt, sondern physikalisch, aber für ihn ist es trotzdem ein Arzneimittel, das man unbedingt vermeiden sollte, wenn es auch anders geht.
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clairdelune
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

Noch ein PS, sorry.
Die Kinder sind 50:50 wöchentlich abwechselnd bei mir und beim Ex. Das heißt, auch wenn ich in meiner Woche Laxbene geben würde, wäre der gewünschte Effekt wahrscheinlich dann genau in der Papa-Woche erreicht...
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Schneekugel
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von Schneekugel »

Naja, die Schwierigkeit kann halt jenachdem sein, dass der Darm Träger wird, sobald keine 'Hilfe' da ist. Wennnich das richtig lese tritt die Wirkung ja 25ä4-48h nach Einnahme ein, daher funktioniert der Stuhlgang dort vielleicht auch, weil es das bei dir bekommt?
Theoretisch sollten dazwischen Weissmehl und Pommes nicht das riesen Problem sein. Gibt auch Leute die vertragen Vollkorn nicht ;)

Wie alt ist das Kind und habt ihr einen Grund für die Verstopfungen?
Ein Versuch wäre noch Fruchtsaft (und eh genügend trinken), und es gibt Tees die gut wirken, nur öfters dann nicht so gut sind. Auch eine Bauchmassage kann helfen.

Ballaststoffe in Pressling/Pulver gibts auch, aber ob man das will? Und ich bin mir auch nicht sicher, obs für Kinder ist. Biogene wäre eine Marke die einges hat, und behaupte mal Burgerstein müsste auch. Glaube würde da in eine Drogerie oder bei euch Apotheke? Wohin müsst ihr fürs Pflanzliche? Also nicht in sowas wie Müller 😅
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LilyGreen
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von LilyGreen »

Wie konsistenzempfindlich ist das Kind?
Flohsamenschalen sind prinzipiell eine Idee, aber das ist schon echt ziemlich widerlich UND muss mit ausreichend Flüssigkeit genommen werden. Kapseln funktionieren nicht so gut wie Pulver, bzw. meiner Erfahrung nach teilweise gar nicht.
Passt die Flüssigkeitsaufnahme denn generell? Das kann auch eine Stellschraube sein.
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LilyGreen
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von LilyGreen »

Noch ein Nachtrag:
Verstopfung, die ein KiA als behandlungsbedürftig eingeschätzt hat rein und ausschließlich über die Ernährung in den Griff zu bekommen finde ich schon eher ungewöhnlich.
Außerdem isst das Kind gar nicht außer Haus? Eigentlich sollte das von dir geschilderte Essverhalten nicht ursächlich für die Verstopfung sein, außer es liegen zusätzlich physiologische Gründe vor. Das müsste der verordnete Arzt aber eigentlich geklärt haben?
Inwiefern ist die Aussage, dass das Kind beim Papa keine Probleme mit dem Toilettengang hat verlässlich, bzw. bist du zweifelsfrei sicher, dass der Unterschied zwischen dem Aufenthalt bei beiden Eltern im angenommen Umfang besteht und in der Ernährung ursächlich ist?
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Schneekugel
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von Schneekugel »

Oder sowas wie Feigensirup, zB von Zeller. Da ist vermutlich aber wieder das gleiche Problem wie mit dem Laxbene, dass es erst wirken muss. Wäre vermutlich ein ausloten unf halt auch ein Produkt
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clairdelune
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

Schneekugel hat geschrieben: 26.03.2025, 17:14 Gibt auch Leute die vertragen Vollkorn nicht ;)


Ja, zum Beispiel ich, jedenfalls Vollkornbrot. Deshalb will ich das auch nicht, kann ja schlecht das Kind zwingen als Einzige Vollkornbrot zu essen.
Schneekugel hat geschrieben: 26.03.2025, 17:14 Wie alt ist das Kind und habt ihr einen Grund für die Verstopfungen?
Es geht ums 5-Jährige Kind und es wurde somatisch schon einiges abgeklärt. Der Kinderarzt sagt, ist halt so, und dass gar nicht wenige Kinder jahrelang Laxbene brauchen. Das wär für mich auch voll ok.
LilyGreen hat geschrieben: 26.03.2025, 17:15 Passt die Flüssigkeitsaufnahme denn generell? Das kann auch eine Stellschraube sein.
Trinken ist ein Thema, auf jeden Fall. Sie muss zu jeder Mahlzeit einen Becher Wasser trinken, Saft gibt's auch schonmal. Aber sie kommt sicher nicht auf 1 L pro Tag. Zumal ich es in der Kita nicht kontrollieren kann.

Mein Punkt ist, ich will keine Kämpfe darum führen, _noch_ mehr zu trinken oder dass es heute schon wieder die verhassten Vollkornnudeln gibt. Ich will einfach den blöden Laxbene-Saft geben und meine Ruhe haben. Aber beim Konflikt mit dem Ex könnt ihr mir auch nicht helfen :)
LilyGreen hat geschrieben: 26.03.2025, 17:15 Wie konsistenzempfindlich ist das Kind?
Flohsamenschalen sind prinzipiell eine Idee, aber das ist schon echt ziemlich widerlich UND muss mit ausreichend Flüssigkeit genommen werden. Kapseln funktionieren nicht so gut wie Pulver, bzw. meiner Erfahrung nach teilweise gar nicht.
Danke für diese Erfahrung. Vielleicht kann ich sie in Joghurt rühren oder so.
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

LilyGreen hat geschrieben: 26.03.2025, 17:23 Noch ein Nachtrag:
Verstopfung, die ein KiA als behandlungsbedürftig eingeschätzt hat rein und ausschließlich über die Ernährung in den Griff zu bekommen finde ich schon eher ungewöhnlich.
Außerdem isst das Kind gar nicht außer Haus? Eigentlich sollte das von dir geschilderte Essverhalten nicht ursächlich für die Verstopfung sein, außer es liegen zusätzlich physiologische Gründe vor. Das müsste der verordnete Arzt aber eigentlich geklärt haben?
Inwiefern ist die Aussage, dass das Kind beim Papa keine Probleme mit dem Toilettengang hat verlässlich, bzw. bist du zweifelsfrei sicher, dass der Unterschied zwischen dem Aufenthalt bei beiden Eltern im angenommen Umfang besteht und in der Ernährung ursächlich ist?
Das Kind isst mittags in der Kita. Beim Papa isst sie halt abends Vollkornbrot und was nicht alles, und kackt momentan unter Laxbene _zu_ flüssig bzw. zu häufig. Deshalb möchte er das Laxbene absetzen.



Beim Papa gibt es auch die Verpflichtung, sich morgens und abends 5 min aufs Klo zu setzen und zu "versuchen". Da habe ich auch keinen Bock drauf. Diese Fixierung auf das Thema ist ja auch nicht gesund, denke ich.

OT: ist dieser Teil des Forums googlebar, weiß das jemand?
Zuletzt geändert von Mondenkind am 03.04.2025, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: 1 Satz auf Wunsch der OP entfernt
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Re: Ballaststoffe ins Kind bekommen

Beitrag von clairdelune »

Ah und beim Papa muss sie wohl ein größeres Glas Wasser zu jeder Mahlzeit trinken als bei mir. 300ml vs. 200ml. 🤷
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