Fluoridbelastung durch Zahnbehandlung

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Tab
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Fluoridbelastung durch Zahnbehandlung

Beitrag von Tab »

Liebes Forum,

meine Anfrage hat eher im Weiteren Sinne mit Ernährung zu tun, aber vielleicht könnt ihr mir dazu trotzdem weiterhelfen.

Ich bin aktuell schwanger (SSW 22) und war am letzten Donnerstag beim Zahnarzt zur Vorsorge und professionellen Zahnreinigung. Ich hatte extra vorher im Netz recherchiert ob eine professionelle Zahnreinigung während der Schwangerschaf empfohlen wird und habe eine klare Empfehlung gefunden. Ich habe natürlich in der Praxis auch Bescheid gesagt, dass ich schwanger bin und bei der Zahnarzthelferin, die meine Zahnreinigung gemacht hat, auch extra nochmal nachgefragt ob alle eingesetzten Produkte in der Schwangerschaft unbedenklich sind.

Im Nachhinein mache ich mir aber wirklich Sorgen wegen der Fluorisierung. Die Zahnarzthelferin hat eine wirklich große Menge davon auf meine Zähne geschmiert, sicher das 5-10fache einer normalen Zahnpastamenge beim Zähneputzen. Ich habe das Produkt recherchiert, es enthält 12.300 ppm Fluorid, also die Menge, die auch elmex Gelee enthält. Von elmex Gelee soll man aber ja wirklich immer nur eine erbsengroße Menge verwenden. In meinem Mund war bei der Zahnreinigung sicher das mind. 20fache davon. Nun habe ich das Produkt natürlich nicht geschluckt und danach wirklich gut ausgespült aber ich bin jetzt unsicher, inwiefern trotzdem eine zu große Menge in meinem Körper gelandet ist und dem Baby schadet. Ich habe leider im Netz keine verlässlichen Informationen finden können ob und in welchem Umfang Fluorid über die Mundschleimhaut aufgenommen wird... Mir kam die Menge des Gels schon sehr viel vor, ich kann mich aber ehrlicherweise nicht erinnern, wie es bei der vorherigen Zahnreinung war und habe sonst keinen Vergleich, ich gehe seit Jahren in die gleiche Praxis.

Ist denn bei der Aufnahme damit zu rechnen, dass dies im schlimmsten Fall eine einmalige hohe Exposition des Fetus mit Fluorid bedeutet oder lagert sich das Fluorid im Körper des Babys ab? Soweit ich informiert bin, funktionieren seine Nieren ja noch nicht, d.h. das Baby kann Schadstoffe noch nicht aus dem Körper ableiten?
Ansonsten würde ich sagen, es war ja eine einmalige Sache und alles was ich an Studien gesehen habe, die wirklich Zusammenhänge zwischen Fluorid im Blut der Mutter und der Hirnentwicklung/Intelligenz des Babys zeigen, sind Studien, bei denen das Wasser im Land mit Fluorid angereichert ist, da ist das Baby natürlich täglich dem erhöhten Fluorid ausgesetzt...

Ich habe das Thema Freitag kurz bei meinem Frauenarzt angesprochen. Er sagte, dass wäre kein Problem sofern ich nicht direkt nach der Fluoridbehandlung die Zähne putze oder esse - das würde das Fluorid rauslösen aus den Zähnen. Ich habe tatsächlich beides gemacht: direkt nochmal nachgeputzt in der Praxis (dabei dann aber sehr gut ausgespült), zu Hause nochmal kurz nachgeputzt und eine Stunde später gegessen.

Neben dem Baby mache ich mir Sorgen um mein größeres Kind (3,5Jahre), das ich noch stille. Allerdings in der Regel nur noch zum Einschlafen und morgens, und ich habe das Gefühl, es kommt wenn überhaupt nur noch sehr wenig Milch raus. Ich höre ihn ab und zu noch schlucken beim Stillen, aber das sind dann wirklich pro "Stillmahlzeit" ein paar einzelne Schlücke. Ich bin bei ihm jetzt einfach auf Zähneputzen mit Zahnpasta ohne Fluorid umgestiegen und werde das ein paar Wochen so machen....

Ich würde mich wirklich sehr über eure Einschätzung freuen, leider lässt mich das Thema nicht so richtig los :(

Liebe Grüße, Tab
merle1
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Re: Fluoridbelastung durch Zahnbehandlung

Beitrag von merle1 »

Liebe Tab

https://www.zm-online.de/artikel/2018/i ... ind-sicher


Vielleicht beruhigt dich das etwas. Es gibt mehrere Artikel, die die Studie in Mexiko in Frage stellen.
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