Sabina hat geschrieben: 25.01.2025, 08:44
andallthatjazz hat geschrieben: 20.01.2025, 12:07
... liegt jetzt in Narkose
Wie geht es euch?
Wir konnten noch am selben Tag wieder heim. Ich bin so froh, dass wir uns für diese Klinik entschieden haben, auch wenn wir deutlich über eine Stunde einfachen Weg haben. Der Umgang mit den Kindern ist einfach so anders. Verständnisvoll, respektvoll, sensibel. Ich muss nicht die ganze Zeit in Alarmbereitschaft sein, mein Kind und mich zu verteidigen. Es ist selbstverständlich, dass ich bei den Untersuchungen dabei bleibe, dass mit Elfchen gesprochen wird, erklärt wird. Sie fragt viel nach, bekommt trotzdem immer eine Antwort, wenn auch irgendwann mit Schmunzeln

Aber da mault sie niemand an oder gibt mir das Gefühl, sie schlecht erzogen zu haben. Ganz im Gegenteil, die sind total wertschätzend, sagen auch jedes Mal, dass Elfchen Stopp sagen darf. Das wäre hier vor Ort und im Umland undenkbar.
Konkret für die Narkose war die Aussage der nächstgelegenen Klinik auf die Frage, wie lange ich dabei bleiben kann bzw. wann ich wieder zu ihr kann und wie lang der Aufenthalt danach ist: "Na also sie bleibt min. 2 Tage stationär. Wenn es sein muss, dann bieten wir Rooming in für einen Elternteil an. Aber die ist ja kein Baby mehr. Und für die Untersuchung geben Sie die bei uns ab und wir machen das dann. Das ist ja auch nicht schön für die Muttis, wenn die Kinder dann angebunden werden und brüllen wie am Spieß

Naja und zum Aufwachen können wir sie ja wieder auf Station bringen, wenn Sie das unbedingt wollen. Dann haben Sie aber keine Überwachujg mehr, das ist dann Ihre Verantwortung. Manchmal müssen wir das aber eh machen, wenn der Aufwachraum schon voll ist und es auf dem Gang zieht." Und DAS ist hier NORMAL

Insofern nimmt das dort gefühlt eine riesige Last von meinen Schultern. Trotzdem ist es alles etwas schwer. Es wurden mittlerweile noch mehr Werte gefunden, die nicht passen, der Zusammenhang ist aber nicht klar, bzw. alles sehr widersprüchlich. Zufällig wurde noch entdeckt, dass Elfchen Zöliakie hat, das kommt jetzt so als harmloser Nebenbefund, aber erstmal irgendwie arbeitsintensiv on top. Also bitte nicht falsch verstehen, das ist natürlich total machbar und das haben ja ganz viele. Bei einem Kind, dass aber Panikattacken bekommt, wenn die Nudeln nicht die richtige Form haben und hyperventillierend Teller wirft, wenn etwas intensiver riecht, ist so eine Ernährungsumstellung nicht gerade ein Spaziergang.
Dadurch, dass ich jetzt nicht jeden Tag bei Wichtel bin, ist der total klammerig. Der hat zwar eine gute Zeit mit seiner Oma und die Abschiede sind leicht. Die machen das toll und es ist ja auch immer bloß 1 oder 2 Tage die Woche und bis jetzt ohne Übernachtung. Und ich bin total dankbar, dass meine Eltern so flexibel sind und alles stehen und liegen lassen, um da alles an Betreuung und Fahrdiensten zu übernehmen. Aber man merkt, dass auch er da viel stemmen muss. Und das ist im Alltag natürlich anstrengend mit einem 2 Jährigen, der kaum noch einen Schritt auf seinen eigenen Füßen (auch in der Wohnung) geht und am liebsten 24/7 an der Brust hängen würde

Außerdem hatte ich mein Examen für die kommende Prüfungsperiode angemeldet. Und dafür fehlt gerade vorn und hinten die Zeit. Bis November konnte ich mich sporadisch ransetzen und sofort konzentriert arbeiten. Aber gerade ist so viel anderes viel präsenter, dass ich kaum davon abschalten kann und abends wie blockiert bin, irgendwas zu liefern. Das produziert dann natürlich wieder eigene Sorgen. Naja

andallthatjazz mit Zauberelfchen 👧🏼 (Herbst '19) und Wunderwichtel 👦🏼(Spätsommer '22) an der Hand und Glücksengelchen 👶🏻(Winter '26) im Arm
und dem kleinen Schimmern (Herbst '24) im Herzen