Neue Küche - was braucht man unbedingt?
- GemeineEsche
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Wenn es als Sackgasse geplant ist würde ich auf jeden Fall das mit den 1,20 ernst nehmen.
Wir haben in der aktuellen Wohnung 1,12 Abstand von Arbeitsplatte zu Arbeitsplatte und das ist mir zu eng. Und in ner Sackgasse die Spülmaschine am besten ganz hinten rein.
Wir haben in der aktuellen Wohnung 1,12 Abstand von Arbeitsplatte zu Arbeitsplatte und das ist mir zu eng. Und in ner Sackgasse die Spülmaschine am besten ganz hinten rein.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
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- Yadela
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Ich habe die Spülmaschine absichtlich eher nach vorne geplant, damit man sie von beiden Seiten mit 2 Personen ausräumen kann.
Ist glaube ich Ansichtssache.
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Serafin
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Ich würde auch nach vorne räumen damit ich hinten arbeiten kann und vorne eingeräumt werden kann.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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- GemeineEsche
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Wir fliegen immer drüber. Spüle und Mülleimer sollten dann zumindest davor sein. Wenn einer bei uns an der Insel steht, die Spülmaschine offen ist, kann keiner mehr dahinter durch laufen.
Kleine 02/21
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muh
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Als Planerin gesprochen: 1,20 m ist ziemlich perfekt.Schlumpfine32 hat geschrieben: 14.11.2024, 10:30 Sagt mal, habt ihr Kücheninseln?
Bzw Küchen auf zwei Seiten? Wie breit ist bei euch der Platz dazwischen und wie ist das so? Wir haben jetzt gehört:
- MINDESTENS 120cm damit man beiderseits Schubladen öffnen kann
- MAXIMAL 1m damit man sich hin und her drehen und alles bespielen kann...
hmm
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Schlumpfine32
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Also eine Sackgasse wird es wohl nicht, nein.
Ich bin noch unsicher wie der Grundriss wird. Da gibts hier einen eigenen Thread zu. Aber aktuell tendiere ich dazu die Küche in den geplanten Anbau hin zu vergrößern... Alles nicht so easy.
Ich bin noch unsicher wie der Grundriss wird. Da gibts hier einen eigenen Thread zu. Aber aktuell tendiere ich dazu die Küche in den geplanten Anbau hin zu vergrößern... Alles nicht so easy.
Mit Mutzelmade 10/22
- FloppyDisc
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Es sind 1,27m und ich hab zum ersten mal in den letzten 7 Jahren extra für dieses Foto die beiden gegenüberliegenden Schubladen gleichzeitig ausgezogen 
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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Schlumpfine32
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Hihi, vielen Dank.
Rechts ist der Herd und links schneidest du auf der Insel?
Rechts ist der Herd und links schneidest du auf der Insel?
Mit Mutzelmade 10/22
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Kiki90
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Und welche Arbeitsplatte ist die beste? Ich bin da irgendwie überfordert…
Tragemama mit Winterkind 2015, Sommerkind 2020 und Herbstkind 2024
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fragolapopulare
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Re: Neue Küche - was braucht man unbedingt?
Ja, das ist eine Wissenschaft an sich. Ich habe dazu aktuell viel recherchiert... Interessantes Thema. Ich fasse mal so gut es geht zusammen.
Wir haben selbst schon einiges durch: Resopal, Schichtstoff, Holz, Linoleum, Edelstahl
Noch nicht probiert haben wir: Dekton, Glas, Keramik, Naturstein, Quartzkomposit.
Resopal-beschichtete Spanplatte war billiger Schrott. Hatten wir als Studenten, da war's OK.
Schichtstoff war gut, aber ist kunstharzhaltig (Erläuterung hierzu s.u. beim Quartzkomposit). Allerdings muss man echt anerkennen, dass Schichtstoff eine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat, ist haltbar, es gibt eine große Auswahl an Farben und Dekoren.
Holz (Buche und Eiche) war gut, wenn wir es ordentlich vorbehandelt hatten. Leider gibt's beim Schweden keine stabverleimten Arbeitsplatten mehr, die waren immer richtig gut für einen vergleichsweise kleinen Preis. Aber auch, was wir aus dem Baumarkt hatten, hat funktioniert. Besonders gut im Auge behalten sollte man halt den Spritzbereich an der Spüle (oder dort ein anderes Material einsetzen). Ich kenne Beispiele mit wieder verwendeten Arbeitsplatten aus Tropenhölzern wie Iroko, entweder komplett abgeschliffen oder mit alter Patina. Diese Holzarten sollte man neu nicht verwenden, aber wiederverwendet spricht ja nichts dagegen. Die sind richtig haltbar, sogar im Spritzbereich.
Linoleum hat den Arbeitsplattentest bei uns nicht bestanden (war ein Experiment) - als Küchenfront dagegen top!
Edelstahl finde ich nach wie vor gut. Man muss aber wissen, dass man da Gebrauchsspuren (Kratzer...) sehen wird. Mir macht das nichts, andere hingegen macht das wahnsinnig. Hier ist das Wasser sehr kalkhaltig - eine Edelstahlspüle muss man hier halt täglich polieren, wenn einen die Kalkflecken stören. Oder man lebt damit. Doch da sind die Erwartungen ja sehr individuell. In Italien verbaut man in Küchen seit Jahrhunderten Marmor und stört sich nicht daran, dass z.B. Säure, Tomaten oder Rotwein darauf Spuren hinterlassen.
Quartzkomposit ist dahingehend unempfindlich, in einer Vielzahl von Dekoren erhältlich und mittlerweile erschwinglich, aber wir möchten das z.B. definitiv nicht, weil wir aus Prinzip so gut es geht auf kunststoffgebundene Materialien verzichten möchten (wir sind beruflich und bei unserem eigenen Sanierungsvorhaben von Schadstoffbelastung betroffen und hinterfragen daher zurzeit jeden Werkstoff, den wir einsetzen - und damit gilt für uns: so wenig Kunststoffe wie möglich). Australien hat das Material übrigens dieses Jahr aus Arbeitsschutzgründen verboten, weil bei der Verarbeitung gesundheitsschädlicher Staub entsteht - bei uns sind die Arbeitsschutzstandards dahingehend allerdings viel höher!
Glas gefällt mir nicht von der Haptik her.
Leider treffen unsere Kriterien alle eher auf teurere Materialien zu...
Im Moment schwanken wir zwischen Edelstahl und Naturstein - beim Naturstein ist aber für mich schwierig, dass es wenige heimische (=europäische) Arten gibt, die für die Küche ohne Zusatzbehandlung geeignet sind, und die uns gefallen würden (und die bezahlbar wären, hüstel). Bei Steinen aus Indien oder Südamerika würden wir sicher fündig, aber ich kenne die Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen, und dort sind sie schlecht, und die Transportwege sind lang, also würde ich darauf eigentlich auch gerne verzichten.
Was mir auch gut gefällt, ist "Pyro*lave", das ist quasi emailliertes Lavagestein aus Frankreich. Aber ich habe keine Ahnung, was das kostet. Vermutlich zu viel.
Ich würde mir daher folgende Fragen stellen:
Was soll die Arbeitsplatte denn können?
Möchtet Ihr direkt drauf schneiden und / oder kneten?
Machen Euch Kratzer was aus oder nicht?
Soll sie auch nach drei Jahren noch aussehen wie neu, oder wäre Patina OK?
Was darf sie kosten?
Was sind Eure Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Ökologie, Haltbarkeit?
Wer in Eurer NÄHE liefert und baut was ein?
Das grenzt die Auswahl dann schon ganz gut ein, und man kann anhand Preis und Aussehen den Rest entscheiden.
Wir haben selbst schon einiges durch: Resopal, Schichtstoff, Holz, Linoleum, Edelstahl
Noch nicht probiert haben wir: Dekton, Glas, Keramik, Naturstein, Quartzkomposit.
Resopal-beschichtete Spanplatte war billiger Schrott. Hatten wir als Studenten, da war's OK.
Schichtstoff war gut, aber ist kunstharzhaltig (Erläuterung hierzu s.u. beim Quartzkomposit). Allerdings muss man echt anerkennen, dass Schichtstoff eine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat, ist haltbar, es gibt eine große Auswahl an Farben und Dekoren.
Holz (Buche und Eiche) war gut, wenn wir es ordentlich vorbehandelt hatten. Leider gibt's beim Schweden keine stabverleimten Arbeitsplatten mehr, die waren immer richtig gut für einen vergleichsweise kleinen Preis. Aber auch, was wir aus dem Baumarkt hatten, hat funktioniert. Besonders gut im Auge behalten sollte man halt den Spritzbereich an der Spüle (oder dort ein anderes Material einsetzen). Ich kenne Beispiele mit wieder verwendeten Arbeitsplatten aus Tropenhölzern wie Iroko, entweder komplett abgeschliffen oder mit alter Patina. Diese Holzarten sollte man neu nicht verwenden, aber wiederverwendet spricht ja nichts dagegen. Die sind richtig haltbar, sogar im Spritzbereich.
Linoleum hat den Arbeitsplattentest bei uns nicht bestanden (war ein Experiment) - als Küchenfront dagegen top!
Edelstahl finde ich nach wie vor gut. Man muss aber wissen, dass man da Gebrauchsspuren (Kratzer...) sehen wird. Mir macht das nichts, andere hingegen macht das wahnsinnig. Hier ist das Wasser sehr kalkhaltig - eine Edelstahlspüle muss man hier halt täglich polieren, wenn einen die Kalkflecken stören. Oder man lebt damit. Doch da sind die Erwartungen ja sehr individuell. In Italien verbaut man in Küchen seit Jahrhunderten Marmor und stört sich nicht daran, dass z.B. Säure, Tomaten oder Rotwein darauf Spuren hinterlassen.
Quartzkomposit ist dahingehend unempfindlich, in einer Vielzahl von Dekoren erhältlich und mittlerweile erschwinglich, aber wir möchten das z.B. definitiv nicht, weil wir aus Prinzip so gut es geht auf kunststoffgebundene Materialien verzichten möchten (wir sind beruflich und bei unserem eigenen Sanierungsvorhaben von Schadstoffbelastung betroffen und hinterfragen daher zurzeit jeden Werkstoff, den wir einsetzen - und damit gilt für uns: so wenig Kunststoffe wie möglich). Australien hat das Material übrigens dieses Jahr aus Arbeitsschutzgründen verboten, weil bei der Verarbeitung gesundheitsschädlicher Staub entsteht - bei uns sind die Arbeitsschutzstandards dahingehend allerdings viel höher!
Glas gefällt mir nicht von der Haptik her.
Leider treffen unsere Kriterien alle eher auf teurere Materialien zu...
Im Moment schwanken wir zwischen Edelstahl und Naturstein - beim Naturstein ist aber für mich schwierig, dass es wenige heimische (=europäische) Arten gibt, die für die Küche ohne Zusatzbehandlung geeignet sind, und die uns gefallen würden (und die bezahlbar wären, hüstel). Bei Steinen aus Indien oder Südamerika würden wir sicher fündig, aber ich kenne die Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen, und dort sind sie schlecht, und die Transportwege sind lang, also würde ich darauf eigentlich auch gerne verzichten.
Was mir auch gut gefällt, ist "Pyro*lave", das ist quasi emailliertes Lavagestein aus Frankreich. Aber ich habe keine Ahnung, was das kostet. Vermutlich zu viel.
Ich würde mir daher folgende Fragen stellen:
Was soll die Arbeitsplatte denn können?
Möchtet Ihr direkt drauf schneiden und / oder kneten?
Machen Euch Kratzer was aus oder nicht?
Soll sie auch nach drei Jahren noch aussehen wie neu, oder wäre Patina OK?
Was darf sie kosten?
Was sind Eure Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Ökologie, Haltbarkeit?
Wer in Eurer NÄHE liefert und baut was ein?
Das grenzt die Auswahl dann schon ganz gut ein, und man kann anhand Preis und Aussehen den Rest entscheiden.
Liebe Grüße, Fragola mit Mini Nr. 1 03/2018 und Mini Nr. 2 10/2022