Ich habe letzte Woche gemerkt, dass ich wegen der ständigen Begründungen ...
[warum nur Reboarder, warum ich lieber selbst abhole,
warum auch Sitz im Schulbus,
und dass der bitte ausgebaut werden soll, weil Kind mit Schulfreundin zu einer Feier fährt (oder ich Samstagmorgen einen Sitz 5 km von A nach B fahre, um den einer Mutter der anderen Schulfreundin mitzugeben, die meine Tochter Samstagmittag von der Übernachtungsfeier mitbringt)
... irgendwann nur noch Worst Case Szenarien vor meinem inneren Auge hätte/habe, die letztlich ja beeinflusst haben, was die Kinder mitmachen und was nicht.
Dass der Große plötzlich ohne Sitz so GAR keinen Seitenaufprallschutz mehr hat, weil uns damals beim Autokauf der abschaltbare Beifahrerairbag für Babyschale/Reboarder wichtiger war als die Seitenairbags z.B. macht mich jetzt kribbelig.
Ich frage mich manchmal, ob die Ängste (und das - durch die Coronazeit noch verstärkte - unterschwellige Gefühl, dass man der Risikobewertung der überwiegend meisten(!) anderen Erwachsenen erstmal nicht trauen könne), die meine Kinder durch das Handling des ganzen Themas mitgegeben bekommen haben, langfristig für ihre körperlich-seelische Gesamtverfassung nicht AUCH schädlich sind.
Schwieriges Thema.
Sorry für den Exkurs und den apologetischen Monolog.
Es beschäftigt mich echt sehr.