Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

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Valencia
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Hallo Mondenkind,

ich suche gerne die Gewichte raus, die ich habe!

Es kann evtl ein wenig dauern, da ich hier mit den dreien sehr gefordert bin. Ich bemühe mich, bis Samstag Abend zu schreiben, wenn die Kinder schlafen.

Aktuell dauert die Zu-Bett-Geh-Prozedur bei den Großen seehr lange. Hängt evtl mit dem Wetter und den längeren Tagen zusammen? Vor halb 10 ist hier selten Ruhe. Gestern kam dann genau, als die Kinder im Bett lagen, ein Gewitter, das auch noch am Balkon bestaunt werden wollte. Danach wollten sie nicht in ihre Betten, sondern zu uns und der kleinen Schwester ins große Bett. Daher sind wir dann zu fünft im "Familienbett" quasi eingeschlafen..
Den Wecker um 1 Uhr habe ich nicht gehört, um 2 Uhr wurde sie aber von selbst unruhig und hat eine Seite gut gestillt, wir sind dann beide wieder eingeschlafen. Ich habe die andere Seite dann nicht mehr gepumpt. Um 4:30 war die zweite Seite dann dran, die war schon ordentlich voll und ich habe dann ein wenig Sorge bzgl Milchstau, v.a. wenn es bei Berührung schon etwas empfindlich ist, aber sie hat dann auf dieser Seite gut getrunken.

Heute wurschteln wir so dahin. Was mich sehr stört und stresst, ist, wenn die großen Kinder ins Stillen reinstören. Meine älteste ist mit ihren 5 Jahren eh schon sehr vertändig und weicht meistens ins Kinderzimmer aus und beschäftigt sich gerne alleine.
Der Mittlere spürt leider im Moment sehr die Umstellung und dass er weniger Aufmerksamkeit bekommt und stürmt dann oft ins Schlafzimmer, um auf dem Bett zu hüpfen, das Baby zu streicheln etc.. Das stresst mich dann, wenn ich das Gefühl habe, dass sie die Mahlzeit wegen Ablenkung unterbricht..
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
Valencia
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Valeska hat geschrieben: 06.06.2024, 18:37 Meine Kleine hat auch früh das durchschlafen begonnen (5-6 h im Alter von wenigen Monaten). Ich werde mir bei ihr das nachts abstillen vermutlich sparen können, da sie nachts eh kaum bis gar nicht stillt. Jetzt mit 21 Monaten stillt sie oft einmal, wenn ich ins Bett gehe nach ca. 4 h Schlaf und schläft dann oft ca. 7 h lang bis kurz vor unserem Wecker.

Meine Tochter ist allerdings mit nur knapp 2,9 kg geboren worden (ca. 20. Perzentil). Sie ist dann zunächst kräftig auf den Perzentilen hochgeklettert, dann aber wieder abgefallen, was mich so verunsichert hat, dass ich hier tatsächlich auch ein paar Wochen lang einen Thread hatte. Und eine Weile nachts den Wecker gestellt habe. Lange hab ich das allerdings nicht durchgehalten. Ihr Gewicht hat sich auf dem 10-15. Perzentil eingependelt, da hat auch kein Stillmahlzeiten-Tracken und kein Wecker was dran geändert. (Meine These ist inzwischen, dass ich sie dank reichlichem Milchangebot und fleißigem Anlegen die ersten 3-4 Monate quasi über ihren Bedarf gestillt habe und sobald sie trocken nuckeln gelernt hatte, hat sie zurück auf "ihr" Perzentil gefunden ...)

Jetzt genieße ich es einfach, nachts zu schlafen :oops:

Ich hatte nie wirklich das Gefühl , dass es irgendwie an zu wenig Milch läge oder meine Milch weniger wird. Ich stille immer noch. Vor ein paar Monaten auf Dienstreise bin ich mit dem Pumpen noch kaum hinterher gekommen (aber nur tagsüber - nachts hab ich geschlafen 🤪), letzten Monat war ich dann auch mal kurz verunsichert, weil ich in 24 h Abwesenheit durch die nächste Dienstreise quasi nix pumpen konnte, aber auch gar nix spannte. Das fing dann aber ziemlich plötzlich nach ca. 30 h an. Wenn das Kind an der Brust ist, mangelt es auch weiter nicht an Milch.

Nachts gepumpt habe ich nie. Ganz am Anfang hat es vielleicht nachts mal gespannt oder ist etwas übergelaufen, das hat sich aber rasch eingependelt. Ich denke, die Brust stellt sich schon sehr gut auf den Bedarf ein!
Dankek Valeska, für deine Rückmeldung!

Deine Erfahrung deckt sich ein wenig mit meinem MIttleren. Da hatte ich auch in der Zeit von Milcheinschuss und die ersten Wochen das Gefühl, dass er fast alles trinkt, was kommt. Die Zunahme war super und ab ca 2-3 Monaten herum merkte man eine Veränderung im Stillverhalten. Er wollte dann oft nicht mehr alles trinken, hat das trocken nuckeln gelernt und es gab nochmal einen Knick in der Perzentile, die er dann aber weiter verfolgt hat. Und heute mit seinen 3 Jahren ist er sowieso super entwickelt.

Ich merke halt, dass mich diese Vollstill-Zeit immer wieder stresst. Ich mag das Gefühl nicht, so alleine für das Gedeihen meiner Kinder verantwortlich zu sein.. Ich fiebere schon dem Beikoststart entgegen, das nimmt immer eine große Last von mir und eigentlich konnte ich erst dann das Stillen bis jetzt genießen, wenn ich wusste, dass die Kinder aus beidem wählen und satt werden können :D
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Mondenkind hat geschrieben: 07.06.2024, 09:11 Hast du mal ein paar Gewichtsdaten für uns? Dann kann man das besser beantworten. Denn:
- ein Kind, das normal zunimmt und problemlos trinkt, darf so lang schlafen, wie es möchte
- ein Kind, das nicht normal zunimmt oder wo Probleme mit der Milchmenge bestehen, zugefüttert werden muss usw, sollte nachts nicht länger als 5 Stunden schlafen.
Liebe Mondenkind,

es tut mir Leid, dass es etwas gedauert hat, aber hier sind die Gewichte, die ich habe:

13.3. 4.326 Geburt KH
14.3. 4.150g KH - Entlassung
15.3. 4.000 - Hebamme
17.3. 4120 - Hebamme
18.3. 4065 - Kinderarzt
20.3. 4050 - Hebamme --> Beginn Zufütterung, 2 oder 3x Pre, dann nur MuMi durch Pumpen, ca 100ml eine Woche lang bei jeder Stillmahlzeit mit Finger Feeder
21.3. 4100 - Hebamme
23.3. 4135 - Hebamme
25.3. 4250 - Hebamme
27.3. 4350 - Hebamme
25.4. 5.220 - Kinderarzt
21.5. 6.000 - Waage einer Freundin

Ich habe schon im KH nach der Geburt bemerkt, dass sie nicht gut saugt (wie die Große, die auch ein post. Zungenbändchen hatte), es wurde mir dann auch bei der Entlassungsuntersuchung von der Ärztin bestätigt. Die Gewichtsabnahme am Anfang und dass die Milch erst später durch das Pumpen gut gekommen ist, war sicherlich deswegen und weil sie auch so schläfrig war und in den ersten Lebenstagen eher genuckelt als gesaugt hat.

Am 4. Lebenstag wurde das Zungenbändchen durchtrennt und ich habe sehr gewissenhaft die Übungen gemacht. Bei der Kinderarztuntersuchung am 25.4. hat der Kinderarzt nochmal geschaut und gemeint, dass es doch noch eher straff ist - auch wegen einem intensiven Zungenbelag hat er eine nochmalige Kontrolle empfohlen. Also habe ich es nochmal von der Ärztin ansehen lassen und sie hat nochmal einen kleinen Schnitt gemacht. 10 Tage später hat unsere Stillberaterin (IBCLC) nochmal kontrolliert und war sehr zufrieden mit der Mobilität der Zunge. Ich mache bis jetzt die Übungen weiter.

Ich bin dennoch unzufrieden mit unserer Stillsituation und versuche auch, diese Woche nochmal zu wiegen. Wie gesagt stillt sie eher selten und dann habe ich das Gefühl eher den ersten Schwall vom MSR und dann hört sie auch bald wieder auf. Ich biete ihr immer die zweite Brust an, die mag sie aber meistens nicht, wenn dann etwas später. Ich habe den Eindruck, dass sie nicht gerne zur Beruhigung nuckelt oder so. Wenn ich sie unruhig ist oder weint und ich sie anlegen möchte, dreht sie sich oft weg, sie trinkt meiner Meinung nach nur dann gut, wenn sie hungrig ist.

Eigentlich seit Beginn der Zufütterung versuche ich abends nachdem sie eingeschlafen ist, einmal power zu pumpen (3x10 Minuten) und wenn ich es schaffe, einmal nachts nachdem sie getrunken hat, beide Brüste leer zu pumpen (so um 2 oder 3 Uhr Früh). Die abgepumpte Milch kann ich ihr aber nicht geben, weil sie Feeder, BES und Becher nicht (mehr) annimmt. Somit friere ich die Milch im Moment ein.

Heute Nacht hat sie auch wieder so viel geschlafen. Sie ist um 20:00 eingeschlafen. Ich habe dann wieder einmal power gepumpt, weil ich das Gefühl habe, wenn ich das regelmäßig mache, hat sie tagsüber doch mehr Milch. Um 23 Uhr konnte ich sie ein wenig wach bekommen, aber sie hat nur ein wenig gesaugt. Dann in der Nacht um 1 und um 4, aber immer nur an einer Brust angedockt und meiner Meinung nach nicht leer getrunken. Jetzt bin ich wach, weil der Mittlere so früh munter war und ich werde sie wohl bald wecken.
Mich irritiert, dass sich meine Brüste heute Früh auch gar nicht so voll anfühlen, wie sonst nach längeren Stillpausen.
Gestern Früh hatte ich irrtümlich 2x die linke Brust gegeben, da merkte ich schon, dass die rechte Brust spannte.

Ich mache mir einfach im Moment so große Sorgen, dass sie doch nicht optimal saugt oder sich einfach von selbst zu wenig holt (aus welchen Gründen auch immer). Dann denke ich mir, wenn ich abstillen und Fläschchen geben würde, würde ihr das vielleicht entgegen kommen (vielleicht mag sie lieber seltener, dafür größere Portionen trinken? Und die langen Nachtpausen sind dafür doch kontraproduktiv).. Ich habe auch die Stillberaterin gefragt, ob sie sich nochmal die Zungen ansehen kann und in diesem Zusammenhang gleich nochmal wiegen.

Nächste Woche fahren wir ein paar Tage weg und ich bin gerade so verunsichert, wie ich tun soll, wenn das mit dem Stillen doch nicht so klappt. Weiterhin abends und nachts pumpen im Hotel?
Ich kann im Moment gar nicht abschalten, in meinem Kopf ist nur die Sorge, dass sie sich nicht genug holt und ich merke, dass ich mich dadurch auch im Alltag gar nicht so gut auf die anderen Kinder konzentrieren kann, weil ich nur am schauen bin, wann sie zuletzt gestillt hat, ob es eh genug war, ob ich pumpen soll oder nicht.. das alles ist emotional für mich gerade sehr verfahren..

Sie wird gerade wach, ich schicke da smal so ab.
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Sie hat jetzt rechts im Bett ein paar Schlucke getrunken und wollte dann nicht mehr. Zudem ist die Nase ein wenig verstopft. Nach dem Wickeln (die Nachtwindel war nicht sonderlich nass) wollte ich sie jetzt im Wohnzimmer nochmal anlegen (sie stillt nur im Liegen), um bei meinem Sohn sein zu können, aber da hat sie jetzt nicht gut angedockt und gleich wieder los gelassen.

Ich könnte im Moment nur heulen, weil die Stillsituation im Moment so unbefriedigend ist :cry: Heute Mittag habe ich einen Termin bei einer Therapeutin, die ich kenne, weil es mir nicht gut geht und sich meine Gedanken nur noch ums Stillen, Gewicht, hat sie genug nasse Windeln etc. drehen. Da bin ich 2 Stunden weg und ich hoffe, mein Freund bekommt die Zeit mit ihr gut rum. MuMi ist im Kühlschrank, hoffentlich lässt sie sich die mit Becher oder Fläschchen füttern. Der Termin wäre mir sehr wichtig.

Und ich frage mich, sollte dennoch das Zungenbändchen trotz Übungen nochmal zusammengewachsen sein, das wäre wirklich so ein Pech und nochmal schaffe ich aber das nicht. :(
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Guten Morgen!

Mir geht es im Moment gar nicht gut..
Ich habe den Eindruck, dass sich das Stillverhalten meiner Tochter geändert hat. Sie nimmt eher nur die Brustwarze in den Mund, braucht mittlerweile wirklich länger, um einen MSR auszulösen (von Geburt an war die Milch eigentlich meistens sofort da, wenn sie angedockt hat), trinkt die ersten Schlucke und hört dann auf. Ich biete immer die zweite Seite an, die sie meistens nicht nimmt. Manchmal würgt es sie fast, beim Versuch, sie in den Mund zu nehmen?
Meine Brüste spannen selbst nach längeren Stillpausen (zB nachts) nun fast gar nicht mehr.
Gestern habe ich vor Verzweiflung den Finger Feeder probiert, den spuckt sie sofort aus. Heute starte ich wieder mal einen Versuch mit dem BES..

Morgen kommt nochmal die Stillberaterin und kontrolliert Zungenband und wir wiegen.

Mein Freund bemerkt nur, dass die Windeln weniger nass sind, kann aber meine Sorgen nicht nachvollziehen, da sie ansonsten ein zufriedenes Baby ist, das (aufgrund ihres hohen Startgewichts) noch gut aussieht. Er ist der Meinung, dass sich mein innerer Stress auf den MSR und auf ihr Stillverhalten überträgt, da ich gar nicht mehr entspannt bin. Als ich am Montag 2 Stunden weg war, hat sie nach dem Wiederkommen vergleichsweise gut und beide Seiten gestillt. Sie war in der Zwischenzeit bei ihm, hat aber nicht lange geschlafen, war meistens wach und hat ein paar Minuten bevor ich wieder gekommen bin, zu weinen begonnen, MuMi in Flasche und Becher aber abgelehnt.

Am Freitag habe ich einen Termin für eine Zweitmeinung bzgl Zungenband bei einer Kinderchirurgin. Ich habe ein Foto meiner großen Tochter gefunden. Bei ihr wurde das Bändchen erst mit 16 Wochen erkannt und (erfolgreich) getrennt. 2 Monate später, mit 6 Monaten, konnte sie die Zunge wirklich weit aus dem Mund strecken. wir haben Videos und Fotos von ihr, wo sie permanent herumkugelt, die Zunge rausstreckt und Spaß hat.

Meine Kleine bekommt die Zunge nur ein wenig über die Unterlippe geschoben (wir haben so einen Greifball mit den Löchern, an dem sie herumschleckt) und wenn, dann nur kurz. Da sehe ich einen deutlichen Unterschied.

Oh Mann, mich stresst das so ungemein. Ich denke immer wieder darüber nach, ob ich nicht einfach abstillen soll und ihr und mir und meiner ganzen Familie diesen Stress zu ersparen :cry:
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Sisqi
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Sisqi »

(((Valencia)))
Ich hoffe du hast morgen einen guten Termin mit der Stillberaterin.

Ich glaube nicht, dass abstillen die Lösung ist. Deine Kleine will ja, so wie du berichtest, keine andere Fütterungsmethode.

Wie sieht denn die Gewichtsentwicklung aus? Es gibt ja Kinder die „Druckbetankung“ machen. Deine Brüste müssen nicht spannen um genug Milch zu produzieren.
A 06/13, E 03/16 & P 11/18
Valencia
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Danke Sisqi!

Druckbetankung machte sie bis vor wenigen Wochen noch. Aber im Vergleich merke ich ja, dass weniger Milch rinnt.. Sie nicht mehr so viel schluckt, der MSR auf sich warten lässt...

Ja, morgen haben wir ein neues Gewicht, dann sehen wir weiter. Wenn es von den Perzentilen bergab geht, muss ich mir eh eine eigene Waage besorgen oder ausleihen. Und ich hoffe wir finden dann eine Möglichkeit, zuzufüttern..
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Also die Stillberaterin war heute schon da. Das heutige Gewicht war 6.370g.

Sie hat sich die Zunge nochmal angesehen und es ist tatsächlich nochmal ein wenig zusammengewachsen.. :| :| Sie meinte, dass es selten aber doch mal vorkommen kann, trotz der Dehnübungen.. Wie kann man denn zweimal so ein Pech haben.. :cry: :cry: Allerdings meinte sie auch, dass es ihrer Einschätzung und Beobachtung nach keinen Einfluss auf das Stillen haben sollte. Die Mobilität sei ausreichend.
Sie hat sich auch eine Stillmahlzeit angesehen und war sehr zufrieden, die Maus hat sehr effektiv getrunken, der Milchspendereflex war lange und sie wollte dann auch die zweite Seite nicht mehr (wie meistens). Das war wieder ein "Vorführeffekt" par excellence. :?
Sie empfiehlt also nicht, nochmal wg einer Frenotomie zu überlegen, meinte aber, dass wir es bei Beikostbeginn dann wieder beobachten sollen, ob es in irgendeiner Form Probleme macht.

Die Stillprobleme bzw den Perzentilabfall vermutet sie tatsächlich auch in meinem Stress begründet. Es stimmt schon, ich bin im Moment ziemlich fertig. Teilweise rotiere ich hier mit den drei Kids und wenn ich dann das Gefühl habe, die Kleine kann evtl doch nicht gut saugen, oder das Stillen wird von den großen Kindern unterbrochen, gerate ich schnell in Anspannung, biete beim kleinsten Mucks an und bin frustriert, wenn sie dann evtl nur ein paar Schlucke trinkt.
Abends wenn alle schlafen pumpe ich und mache meine Rückbildungsübungen.. Ich merke selbst, dass ich im Moment kaum Inseln für Entspannung habe.
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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Mondenkind »

Das klingt sehr anstrengend, tut mir leid!

Was meinst du, würde dir im Moment am meisten helfen, um dich zu entstressen? Wie war der Termin mit der Therapeutin?
Valencia hat geschrieben: 10.06.2024, 06:57 Mich irritiert, dass sich meine Brüste heute Früh auch gar nicht so voll anfühlen, wie sonst nach längeren Stillpausen.
Das ist nach 3-4 Monaten aber auch ganz normal, dass die Brüste weicher bleiben.

Ich melde mich später noch ausführlicher, hier ist erstmal Abendessen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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Re: Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind

Beitrag von Valencia »

Mondenkind hat geschrieben: 12.06.2024, 19:33 Das klingt sehr anstrengend, tut mir leid!

Was meinst du, würde dir im Moment am meisten helfen, um dich zu entstressen? Wie war der Termin mit der Therapeutin?
Valencia hat geschrieben: 10.06.2024, 06:57 Mich irritiert, dass sich meine Brüste heute Früh auch gar nicht so voll anfühlen, wie sonst nach längeren Stillpausen.
Das ist nach 3-4 Monaten aber auch ganz normal, dass die Brüste weicher bleiben.

Ich melde mich später noch ausführlicher, hier ist erstmal Abendessen.
Danke, Mondenkind!

Bei uns waren seit gestern ein paar Stillmahlzeiten dabei, die ich ganz ok fand. Vorhin hat sie bei einer Seite von meinem Gefühl nach gut getrunken, es kam anschließend sogar noch etwas retour. Die zweite seite wollte sie dann nicht (das ist oft so), lag dann ganz zufrieden im Bett und eben habe ich sie ganz ruhig in die Trage gesetzt und da schläft sie nun ohne zuvor zu meckern. Das ist gut. Heute morgen gab es auch wieder eine gute volle Stuhlwindel.
Ich versuche im Moment, nicht jedes kleine Meckern als Hunger zu deuten, sondern probiere mich ein wenig durch. Ich merke, dass das etwas mehr Ruhe rein bringt und die Stillmahlzeiten dann effektiver werden.
Eventuell hat auch das Pumpen wieder einen guten Einfluss auf meine Milchmenge, auch wenn beim abendlichen Pumpen selbst nicht mehr so viel kommt wie noch vor ein oder zwei Wochen (50ml vs 140ml). Auch wenn es anstrengend ist, versuche ich das nun beizubehalten. Es beruhigt meinen Kopf, wenn ich weiß, dass zumindest die Pumpe die Milchbildung etwas anregt.

Falls noch jemand einen Tipp für die Nächte hat, bitte her damit :lol: Sie schläft einfach so unglaublich gut, dabei wären in diesen 10 Stunden sicher ein paar gute Mahlzeiten zu holen, wenn sie denn trinken würde. Einzig um 5 Uhr herum wurde sie etwas quengelig, ist dann aber auch nach wenigen Schlucken wieder eingeschlafen :roll:

Den Termin bei der Kinderchirurgin morgen habe ich abgesagt. Die Stillberaterin hat mir eine Kinderzahnärztin empfohlen, die sie gut kennt und auch auf das Thema Zungenbändchen spezialisiert ist und mit der man gut sprechen und abwägen kann, ob und was mögliche nächste Schritte sein könnten.

Bzgl Zufüttern habe ich gestern den Finger Feeder probiert, das hat sie nicht angenommen. Heute hat sie etwas Muttermilchsahne vom Löffel geschleckt, aber nur dreimal, dann hat sie den Mund nicht mehr aufgemacht.
Das BES habe ich heute nochmal ausgekocht und möchte ich gerne nochmal einen Versuch starten, ob sie es nicht doch nochmal annimmt.

Bzgl Entspannung wurde mir Familienauszeit quasi "verordnet" - morgen Abend treffe ich mich mit Freunden zum gemeinsamen musizieren ganz bei uns in der Nähe, Muttermilch ist zu genüge im Kühlschrank und wenn alle Stricke reißen, bin ich in 5 Minuten zuhause und kann evtl nach dem Einschlafstillen nochmal weg :mrgreen:
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
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