Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

Mondenkind
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von Mondenkind »

Ich folge ihm nicht mehr. Da er nicht mehr vegan ist, ist das meiste für mich irrelevant geworden. Er hat massive Interessenkonflikte mittlerweile und das ist so weird, was er da macht... Nee. Schade.
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feuerdrache
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von feuerdrache »

Ich kannte ihn nicht, hab jetzt nur mal ein wenig quergelesen.

Archaidonsäure- das ist ja mein Thema, ich meide sie wie der Teufel das Weihwasser. Wegen meiner Arthritis und das hat auch gute Erfolge. Der Körper bildet sie an sich selbst. Aber ich gehe davon aus- so wie es Menschen gibt, die einfach nicht genug Hormone bilden, die kein Eisen aufnehmen können, die Insulin brauchen, so wird es auch Menschen geben, die diese Archaidonsäure nicht bilden oder nicht ausreichend bilden. Selten aber sicher möglich. Diese dann zuzuführen ist ja der einzige Weg, in ausreichender Menge. Wie auch immer.

Ich hab da eine eher entspannte Sicht- was mein Körper nicht bildet, muss ich zuführen. Auf einem für mich möglichst verträglichen Weg. Ich esse vegan, aber ich lebe nicht so. Bringt mir Ankreidungen und Anfeindungen von beiden Seiten Veganern und Nicht Veganern. Ist mir egal.

Wenn ein Nichtveganer ein gutes veganes Rezept postet, nehme ich das genauso. Wie ich manche Rezepte die Veganer posten als nicht essbar einstufe- für mich.
schlangengurke
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von schlangengurke »

fraubaerbaum hat geschrieben: 06.05.2024, 15:18 [m
Wir machen schon lange Hafermilch selber, da wir den Verpackungsmüll der Tetrapacks so vermeiden
Das klingt richtig gut. Ich habe zwar inzwischen meinen perfekten Milchersatz gefunden, aber die viele Verpackung nervt mich auch extrem.
Falls du eine Anleitung für mich hast, wäre das toll!
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von fraubaerbaum »

Ich hoffe das ist ok wenn ich hier diesen Link teile!?
Da haben wir die Enzyme gekauft und da stehen auch alle weiteren Infos: https://www.nectarbar.de/
Finde die echt prima.
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fraubaerbaum
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von fraubaerbaum »

schlangengurke hat geschrieben: 08.05.2024, 17:00
fraubaerbaum hat geschrieben: 06.05.2024, 15:18 [m
Wir machen schon lange Hafermilch selber, da wir den Verpackungsmüll der Tetrapacks so vermeiden
Das klingt richtig gut. Ich habe zwar inzwischen meinen perfekten Milchersatz gefunden, aber die viele Verpackung nervt mich auch extrem.
Falls du eine Anleitung für mich hast, wäre das toll!
Siehe oben, hatte vergessen zu zitieren, darauf bezog sich der Post natürlich :)
Oder hättest du gerne ne Anleitung für ohne die Enzyme?
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andallthatjazz
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von andallthatjazz »

Mondenkind hat geschrieben: 06.05.2024, 22:22 Ich folge ihm nicht mehr. Da er nicht mehr vegan ist, ist das meiste für mich irrelevant geworden. Er hat massive Interessenkonflikte mittlerweile und das ist so weird, was er da macht... Nee. Schade.
Hast du noch mitbekommen, was er zu Blutwerten gesagt hat? Das macht mich total verrückt 😢
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von Mondenkind »

andallthatjazz hat geschrieben: 09.05.2024, 13:55
Mondenkind hat geschrieben: 06.05.2024, 22:22 Ich folge ihm nicht mehr. Da er nicht mehr vegan ist, ist das meiste für mich irrelevant geworden. Er hat massive Interessenkonflikte mittlerweile und das ist so weird, was er da macht... Nee. Schade.
Hast du noch mitbekommen, was er zu Blutwerten gesagt hat? Das macht mich total verrückt 😢
Wie gesagt, ich folge ihm nicht mehr. Ich finds auch sehr unwissenschaftlich, was er da macht. Seine Studie mit n=1 quasi... :roll: Ich kann ihn also eh nicht mehr ernst nehmen. Er war aber immer überkomplizierend, finde ich. Ich fand es schon immer oft absurd.

Was macht dich denn verrückt?
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von andallthatjazz »

Mondenkind hat geschrieben: 09.05.2024, 15:39
andallthatjazz hat geschrieben: 09.05.2024, 13:55
Mondenkind hat geschrieben: 06.05.2024, 22:22 Ich folge ihm nicht mehr. Da er nicht mehr vegan ist, ist das meiste für mich irrelevant geworden. Er hat massive Interessenkonflikte mittlerweile und das ist so weird, was er da macht... Nee. Schade.
Hast du noch mitbekommen, was er zu Blutwerten gesagt hat? Das macht mich total verrückt 😢
Wie gesagt, ich folge ihm nicht mehr. Ich finds auch sehr unwissenschaftlich, was er da macht. Seine Studie mit n=1 quasi... :roll: Ich kann ihn also eh nicht mehr ernst nehmen. Er war aber immer überkomplizierend, finde ich. Ich fand es schon immer oft absurd.

Was macht dich denn verrückt?
Er meinte, dass man nicht mal den Nährstoffspeicher der potenziell kritischen Sachen im Blut überprüfen kann, weil
- Labore ganz unterschiedliche Ergebnisse bekommen aufgrund von Messungenauigkeiten der Labore (gleiche Probe kann von leichter Mangel bis leicht über dem Maximum variieren)
- einige Nährstoffe lassen sich im Blut nicht messen, da da dort der Wert gehalten wird und die Speicher bei einem Mangel geleert werden (ich glaube, seine Beispiele waren da Zink und Calcium?)
- die Blutwerte unterliegen ohnehin tages- und sonst was für stimmungs-, zyklusbedingten- etc. Schwankungen
- es gibt eigentlich gar keine Referenzwerte, die einen gesunden Zustand markieren, sondern nur Durchschnittswerte aus der Bevölkerung
- für semiessentielle Nährstoffe gibt es zu wenig Wissen, z.B., welche chemischen Formen im Blut genau wichtig sind

Also kann ein Mangel quasi nie ausgeschlossen werden, nur wer drölfzig tausend Supplements kauft und isst und die pflanzlichen Sachen optimal plant und dann noch Eier isst und ggf. Fleisch, der kann vielleicht (!) sagen, dass er sich gesund ernährt und seine Familie nicht potenziell umbringt?

Also, das so grob, macht mich wahnsinnig🙈
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von Mondenkind »

andallthatjazz hat geschrieben: 09.05.2024, 19:17 Er meinte, dass man nicht mal den Nährstoffspeicher der potenziell kritischen Sachen im Blut überprüfen kann, weil
- Labore ganz unterschiedliche Ergebnisse bekommen aufgrund von Messungenauigkeiten der Labore (gleiche Probe kann von leichter Mangel bis leicht über dem Maximum variieren)
- einige Nährstoffe lassen sich im Blut nicht messen, da da dort der Wert gehalten wird und die Speicher bei einem Mangel geleert werden (ich glaube, seine Beispiele waren da Zink und Calcium?)
- die Blutwerte unterliegen ohnehin tages- und sonst was für stimmungs-, zyklusbedingten- etc. Schwankungen
- es gibt eigentlich gar keine Referenzwerte, die einen gesunden Zustand markieren, sondern nur Durchschnittswerte aus der Bevölkerung
- für semiessentielle Nährstoffe gibt es zu wenig Wissen, z.B., welche chemischen Formen im Blut genau wichtig sind
Womit er ja weitestgehend recht hat, zumindest für viele Parameter. Deswegen kontrolliert man das auch nicht regulär.
andallthatjazz hat geschrieben: 09.05.2024, 19:17 Also kann ein Mangel quasi nie ausgeschlossen werden, nur wer drölfzig tausend Supplements kauft und isst und die pflanzlichen Sachen optimal plant und dann noch Eier isst und ggf. Fleisch, der kann vielleicht (!) sagen, dass er sich gesund ernährt und seine Familie nicht potenziell umbringt?
Und das ist halt, wo er spinnt. Das macht kein Mensch und braucht auch kein Mensch. Der ist total abgehoben und hat jetzt ein Problem damit, dass seine Freundin krank ist und so weiter. Das ist ja auch tragisch, aber mal ehrlich, wer Vitamin B12 nimmt als Veganer*in, im Winter noch Vitamin D (das brauchen nämlich quasi alle, auch Omnis, das kann man im übrigen auch verlässlich messen) und sich einigermaßen abwechslungsreich vegan ernährt und sich gesund fühlt, ist in den allermeisten Fällen gut vegan ernährt. Ich mein, "potentiell umbringt", was für ein Quatsch. Hat er das echt so gesagt? Das ist erinnert mich sehr an den Witz, den jahrelange Veganer*innen immer machen, dass sie jetzt seit 10 Jahren darauf warten, an Eiweißmangel zu sterben und so. Das ist doch blanke Panikmache.

Ich sitz an der Quelle, ich kann bei unserem Labor, wo wir unsere Blutentnahmen hinschicken, alles umsonst messen lassen bei mir. Mach ich aber fast nie. Einmal im Jahr mach ich Holotranscobalamin (immer gut), Vitamin D (immer gut), Hb und Ferritin (seit ich keine Regelblutung mehr habe immer gut). DAs wars. Ich nehme ein Basicpräparat (Proveg Essentials) und Omega 3 von Doppelherz. Und mache mir echt keine Gedanken um irgendwas, die familiäre Hypercholesterinämie, die alle mütterlicherseits in meiner Familie haben, ist bei mir nicht (mehr, früher hatte ich die auch) nachweisbar und ich bin gesund und fühle mich auch so. Und weiß, dass für mich kein Tier leidet.

Hör auf, Nico Rittenau zuzuhören, es ist echt nicht so kompliziert, wie er es scheinen lässt. Und wenn du Beschwerden hast, geh denen konkret nach, aber große anlasslose Blutuntersuchungen sind unnötig.
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Re: Vegane Ernährung - kurze Frage kurze Antwort

Beitrag von andallthatjazz »

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