Wir sind meistens erst um 9 aufgestanden.
Meistens sind wir so um 11 losgekommen und sind dann bis ca. 13 Uhr durchgefahren und haben eine Mittagspause gemacht. Der Zeitpunkt und die Länge war ganz abhängig davon wo wir grad waren. Gab es was anzugucken oder zu tun (Spielplatz, Bikepark, Barfußpfad,...), konnte die Pause auch schon mal länger sein, sonst sind wir auch schon nach 30 Minuten weiter gefahren. Irgendwann nachmittags gab es dann eine Eis- oder Kuchenpause, auch hier gerne mal etwas länger weil wir uns zum Beispiel eine Stadt angeguckt haben. Angekommen sind wir meistens zwischen 17 und 18 Uhr. Manchmal auch später weil wir unterwegs jemanden getroffen haben oder es sonst irgendwas Spannendes gab, selten auch früher weil am Ankunftsort irgendwas Besonderes gewartet hat. Lustigerweise war die Ankunft ziemlich unabhängig von der Länge der Etappe. Wir dachten oft "Ach, heute sind es nur 38 km, die fahren wir locker schnell durch." und dann hat es sich doch irgendwie voll gezogen.
Richtig heiß war es bei uns nur an 3 Tagen und das ließ sich bis auf die Steigungen im Teuteburger Wald gut aushalten. Wir mussten dann nur unsere Wasservorräte öfter auffüllen. Da haben wir meist Leute entlang der Strecke gefragt und alle waren super nett und haben es gerne für uns gemacht.
Also, ich glaube wir haben eher unterwegs gemütlich abgehangen. Wir mussten auch ständig anhalten, um Tiere zu beobachten oder weil der Sohn irgendwas am Straßenrand entdeckt hatte.

Was wir gemerkt haben ist, dass die ersten 15 km und die letzten 15 km total schnell gehen. Dazwischen hat es sich öfter mal gezogen. Wenn wir das Gefühl hatten, es geht nicht vorwärts, haben wir eine Pause gemacht. Da reichten dann oft 5 oder 10 Minuten und ein paar Gummibärchen oder ein Fruchtriegel.