Kind zu einem Hobby “zwingen”
- Sabina
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Re: Kind zu einem Hobby “zwingen”
Sam, I feel you.
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…
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Re: Kind zu einem Hobby “zwingen”
So war es bei mir auch eher.
Aber unsere Eltern haben uns auch zu einem Hobby "gezwungen" und zwar Instrument lernen. Welches durften wir aussuchen. Hat zumindest 5 Jahre angehalten. Aber so richtig Glücklich bin ich damit im Nachhinein auch nicht. Phasenweise hat es mir ganz viel Spaß gemacht, aber oft war ich auch faul und habe nicht geübt. Heute zähle ich das gar nicht mit auf, schäme mich eher, wie wenig ich davon noch kann, wenn Leute sagen "ach, du kannst auch xy spielen?"
Der "Zwang" hat mir insofern gut geran, dass ich überhaupt was gemacht habe, der wöchentliche Termin war auch fast immer schön. Aber lieber hätte ich es gehabt, dass meine Eltern mehr nachfragen und darauf eingehen, was ich wirklich will, denn ein Instrument wäre es nicht gewesen, lieber was handwerkliches, künstlerisches oder sportliches. Vielleicht kam das auch von irgendeinem inneren Denken meiner Eltern, dass sie sich wünschten, sie hätten selbst ein Instrument gelernt.
Ich finde ja irgendwie schon, einen Termin in der Woche kann man einem Kind "zumuten". Ich brauche bis heute nen Arschtritt für Termine und lebe einfach so vor mich hin, ohne Pläne und Ziele. Heute kommt mir ein fester Termin pro Woche total stressig vor, maximal alle zwei Wochen wäre ok. Tja, welches Hobby kann ich damit nun anfangen?
Achja und ich hatte auch viele Freunde, hab viel draußen gespielt, war unterwegs usw. und mir hätte der eine Termin in der Woche wahrscheinlich auch nie gefehlt und ich wäre nicht selbst drauf gekommen, mir was zu suchen.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Kleiner 06/23