Ich persönlich könnte mir einen Stall mit egal wie gearteter und häufiger Mithilfe nicht vorstellen, bzw. das mit 3 Kindern, Job usw. einfach nicht leisten.
Der Pferde-Fred
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Traeumi
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Der Pferde-Fred
Also ich hab keine 10k rumliegen für einen potentiellen Klinikaufenthalts.
Aber ansonsten müsste man halt abgleichen, ob das für euch das passende Setting ist, auch mit einem eigenen Pferd. Wenn ja, würde ich auch mal entspannt reinschnuppern mit dem Pflegepferd (unbedingt auch durch einen Winter mal durchgehen! Da sind auch 10min Weg im Dunkeln und bei Regen was anderes
) und dann weitersehen.
Ich persönlich könnte mir einen Stall mit egal wie gearteter und häufiger Mithilfe nicht vorstellen, bzw. das mit 3 Kindern, Job usw. einfach nicht leisten.
Ich persönlich könnte mir einen Stall mit egal wie gearteter und häufiger Mithilfe nicht vorstellen, bzw. das mit 3 Kindern, Job usw. einfach nicht leisten.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).
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Plueschwuschel
- alter SuT-Hase
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Re: Der Pferde-Fred
Danke euch
Die Arbeitseinsätze sind soweit realistisch beschrieben. Habe gestern alles gezeigt bekommen und war 2,5h da: Natürlich ist mehr zu tun - alles Alltägliche, was mit dem Trecker zu tun hat (Heuraufen befüllen, Wasser, Weidepflege, Mistboxen aufstellen), erledigt die Hauptpächterin. Im Sommer wird nicht gemistet (ist den Riesenflächen geschuldet, da sind die Destruenten effektiver als die Leute mit Karre und Mistfix). Den Platz zieht die Fahrerin mit ihrem Gespann ab, Motorsäge und -sense sind auch in fester Hand. Aufräumen und Fegen nur das, was was am Putzplatz oder im "Stall" (wird auch nur als Putzlocation genutzt) mit dem eigenen Pferd anfällt. Decken und Medikamente werden über WA-Gruppen und geteilte Kalender gemanaged, da insgesamt über 20 Leute über den Tag und die Woche verteilt kommen und gehen, soll das wohl "wie von selbst laufen".
Die wöchentlichen Dienste schlagen wohl wirklich mit 1-2h zu Buche. Das ist völlig okay für uns.
Ich bin einerseits auch völlig baff darüber, dass es so "stemmbar" sein soll, sehe aber auch die alte Weisheit "je mehr Land und Leute, desto einfacher wird die Pferdehaltung" bestätigt: In der Haltergemeinschaft meiner Kindheit/Jugend hatten wir immer 4-5 Pferde, 1,5ha plus Offenstallanlage - da waren es pro Tag 2 Dienste, die aufgeteilt werden mussten, einer zwingend morgens wegen Fütterung, der andere entsprechend nachmittags/abends. Das wurde immer schwieriger für mich, darum musste ich das Pferd abgeben (das ist übrigens 17,5 Jahre her, damaliger Selbstkostenpreis: 140 Euro... Ich schaffe einfach nicht die Brücke, dass die Inflation ausgerechnet in dem Bereich offenbar so wenig zugeschlagen hat???).
Also, ich bin sehr sicher, ein realistisches Bild zu haben, meine alten Erfahrungen sind da für die Einschätzung mehr als hilfreich.
Ohne Mitarbeit ginge für mich gar nicht - was soll ich denn dann die ganze Zeit machen
Reiten werde ich persönlich eher weniger. Hauptinteresse werden Bodenarbeit und Quality Time mit Pferd und Kindern sein. So soll unser Pferd auch ein echtes Kinderpony werden. Das wird bestimmt nicht einfach zu finden, ein überhatzter Kauf kommt natürlich nicht in Frage.
Mögt ihr mal ein grobes Bild darüber reinwerfen, was ihr für Hufschmied, Zahnarzt, Impfungen, Wurmkuren und so pro Termin bzw. im Jahr bezahlt?
Ich mache eine Liste, wir wollen die Kosten nochmal visualisieren. Tierarztkosten sind ja SEHR von Preissteigerungen betroffen, wenn dazu jemand was sagen kann (z.B. sowas wie Kosten für "einmal Hufabszess/Risswunde/Lahmheitsdiagnostik"...) wäre ich sehr dankbar
Die Arbeitseinsätze sind soweit realistisch beschrieben. Habe gestern alles gezeigt bekommen und war 2,5h da: Natürlich ist mehr zu tun - alles Alltägliche, was mit dem Trecker zu tun hat (Heuraufen befüllen, Wasser, Weidepflege, Mistboxen aufstellen), erledigt die Hauptpächterin. Im Sommer wird nicht gemistet (ist den Riesenflächen geschuldet, da sind die Destruenten effektiver als die Leute mit Karre und Mistfix). Den Platz zieht die Fahrerin mit ihrem Gespann ab, Motorsäge und -sense sind auch in fester Hand. Aufräumen und Fegen nur das, was was am Putzplatz oder im "Stall" (wird auch nur als Putzlocation genutzt) mit dem eigenen Pferd anfällt. Decken und Medikamente werden über WA-Gruppen und geteilte Kalender gemanaged, da insgesamt über 20 Leute über den Tag und die Woche verteilt kommen und gehen, soll das wohl "wie von selbst laufen".
Die wöchentlichen Dienste schlagen wohl wirklich mit 1-2h zu Buche. Das ist völlig okay für uns.
Ich bin einerseits auch völlig baff darüber, dass es so "stemmbar" sein soll, sehe aber auch die alte Weisheit "je mehr Land und Leute, desto einfacher wird die Pferdehaltung" bestätigt: In der Haltergemeinschaft meiner Kindheit/Jugend hatten wir immer 4-5 Pferde, 1,5ha plus Offenstallanlage - da waren es pro Tag 2 Dienste, die aufgeteilt werden mussten, einer zwingend morgens wegen Fütterung, der andere entsprechend nachmittags/abends. Das wurde immer schwieriger für mich, darum musste ich das Pferd abgeben (das ist übrigens 17,5 Jahre her, damaliger Selbstkostenpreis: 140 Euro... Ich schaffe einfach nicht die Brücke, dass die Inflation ausgerechnet in dem Bereich offenbar so wenig zugeschlagen hat???).
Also, ich bin sehr sicher, ein realistisches Bild zu haben, meine alten Erfahrungen sind da für die Einschätzung mehr als hilfreich.
Ohne Mitarbeit ginge für mich gar nicht - was soll ich denn dann die ganze Zeit machen
Reiten werde ich persönlich eher weniger. Hauptinteresse werden Bodenarbeit und Quality Time mit Pferd und Kindern sein. So soll unser Pferd auch ein echtes Kinderpony werden. Das wird bestimmt nicht einfach zu finden, ein überhatzter Kauf kommt natürlich nicht in Frage.
Mögt ihr mal ein grobes Bild darüber reinwerfen, was ihr für Hufschmied, Zahnarzt, Impfungen, Wurmkuren und so pro Termin bzw. im Jahr bezahlt?
Ich mache eine Liste, wir wollen die Kosten nochmal visualisieren. Tierarztkosten sind ja SEHR von Preissteigerungen betroffen, wenn dazu jemand was sagen kann (z.B. sowas wie Kosten für "einmal Hufabszess/Risswunde/Lahmheitsdiagnostik"...) wäre ich sehr dankbar
Nur drei können einander in die Mitte nehmen: Schulkind E. (12/11), Kindergartenkind H. (07/17), Baby P. (03/19)
und Sternenkind Jannis (07/10)
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Doro31
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 08.02.2010, 12:15
Re: Der Pferde-Fred
Also, wenn das die Art von Stall ist, in die du das zukünftige Pferd eh geben wolltest, klingt das doch perfekt!
Ich kann dir nur meine Kosten für den Schmied sagen: etwa 100€ pro Beschlag. Wurmkur und Impfungen macht bei mir der Stallbesitzer (ehemaliger Tierarzt) zum Selbstkostenpreis. Ehrlich gesagt, habe ich keinen blassen Schimmer, wie oft mein Pferd entwurmt und geimpft wird
Elena, wie läuft es mit deinem Spezial-Pferd?
Ich kann dir nur meine Kosten für den Schmied sagen: etwa 100€ pro Beschlag. Wurmkur und Impfungen macht bei mir der Stallbesitzer (ehemaliger Tierarzt) zum Selbstkostenpreis. Ehrlich gesagt, habe ich keinen blassen Schimmer, wie oft mein Pferd entwurmt und geimpft wird
Elena, wie läuft es mit deinem Spezial-Pferd?
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
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SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred
Hi Plüsch,Plueschwuschel hat geschrieben: 29.06.2023, 09:55 Wir haben aus heiterem Himmel das Angebot bekommen, Teil einer Halter:innengemeinschaft zu werden:
xxx
Wie klingt denn das alles - "völlig überstürzt" oder nach "euch ist nicht mehr zu helfen, wenn ihr DIE Chance nicht nutzt"?![]()
Wir machen nun eine Liste. Dazu kommen gleich noch ein paar Fragen, wenn ich weiter sortiert habe...
das hört sich super an. Wenn ich an eurer Stelle wäre, würde ich es machen. Es scheint sich richtig gut anzufühlen für euch.
Meistens ist es eher andersherum, dass erst das Pferd kommt und dann der Stall, aber warum nicht andersherum, denn einen guten Stall zu finden, ist nicht leicht.
Ich hatte 10 Jahre ein eigenes Pferd, hatte keine 10.000€ und keine Versicherung
Kann dir leider keine aktuellen Preise sagen, außer für Osteo: 140€ für den Ersttermin, 80/90 für Folgetermine. Aber eine Osteo habt ihr ja am Stall, da kriegt ihr vermutlich einen Deal hin oder Freundschaftspreis.
Viele Grüße
Sing
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
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Plueschwuschel
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 17.07.2010, 13:24
Re: Der Pferde-Fred
Danke Doro und Sing
Ja, dass es so eine Haltungsform werden soll, stand fest. Ich bin sogar überrascht von den wirklich guten Reitmöglichkeiten. Als i-Punkt sind noch mehrere Reithallen fix erreichbar, da müssten wir halt irgendwo Vereinsmitglied werden oder eine monatliche Gebühr fürs Pferd bezahlen (tut erstmal nicht Not, vielleicht wenn die Kinder irgendwann eigenständiger reiten).
Es ist weit luxuriöser als das Konzept, mit dem ich pferdemäßig sozialisiert bin
Mein damaliges Pferd hat übrigens in 5 Jahren auch keine nennenswerten TA-Kosten verursacht. Glück - meine Eltern hatten (als ich 14 war) glaube ich keine Ahnung, worauf sie sich mit dem Pferdekauf eingelassen haben!
In der Haltergemeinschaft sehen sie die Tierärzt:innen auch seltenst, die letzte Kolik konnte die Hauptpächterin nicht mehr erinnern - Wundversorgungen und Alterszipperlein schon eher, ersteres lässt sich nicht planen und auf Letzteres hoffen wir so schnell nicht. Der Zahnarzt ist verbindlich alle 6 Monate auf dem Hof.
Genau, Osteo nehmen wohl alle regelmäßig in Anspruch, das scheint machbar zu sein.
Ich bin wirklich erschlagen von diesen guten vorinstallierten Strukturen, von denen wir in dieser Gemeinschaft profitieren können.
An sich spricht überhaupt nichts dagegen. Außer der großen Verantwortung und das potentielle finanzielle Schaufelgrab: Habt ihr OP-Versicherungen? Krankenversicherungen? Monatliche Fixkonten? Feste Notfallpläne für eure persönliche Maximalversorgung im Krankheitsfall?
Was kostet heutzutage eine gute Haftpflichtversicherung, es ist sehr unübersichtlich, sind 13 Euro pro Monat (z.B. bei der Gothaer) realistisch - was sollte man als Deckung wählen, 10 Millionen oder besser gleich 50? Kann jemand eine Versicherung empfehlen?
Habt ihr private Unfallversicherungen?
Ja, dass es so eine Haltungsform werden soll, stand fest. Ich bin sogar überrascht von den wirklich guten Reitmöglichkeiten. Als i-Punkt sind noch mehrere Reithallen fix erreichbar, da müssten wir halt irgendwo Vereinsmitglied werden oder eine monatliche Gebühr fürs Pferd bezahlen (tut erstmal nicht Not, vielleicht wenn die Kinder irgendwann eigenständiger reiten).
Es ist weit luxuriöser als das Konzept, mit dem ich pferdemäßig sozialisiert bin
Mein damaliges Pferd hat übrigens in 5 Jahren auch keine nennenswerten TA-Kosten verursacht. Glück - meine Eltern hatten (als ich 14 war) glaube ich keine Ahnung, worauf sie sich mit dem Pferdekauf eingelassen haben!
In der Haltergemeinschaft sehen sie die Tierärzt:innen auch seltenst, die letzte Kolik konnte die Hauptpächterin nicht mehr erinnern - Wundversorgungen und Alterszipperlein schon eher, ersteres lässt sich nicht planen und auf Letzteres hoffen wir so schnell nicht. Der Zahnarzt ist verbindlich alle 6 Monate auf dem Hof.
Genau, Osteo nehmen wohl alle regelmäßig in Anspruch, das scheint machbar zu sein.
Ich bin wirklich erschlagen von diesen guten vorinstallierten Strukturen, von denen wir in dieser Gemeinschaft profitieren können.
An sich spricht überhaupt nichts dagegen. Außer der großen Verantwortung und das potentielle finanzielle Schaufelgrab: Habt ihr OP-Versicherungen? Krankenversicherungen? Monatliche Fixkonten? Feste Notfallpläne für eure persönliche Maximalversorgung im Krankheitsfall?
Was kostet heutzutage eine gute Haftpflichtversicherung, es ist sehr unübersichtlich, sind 13 Euro pro Monat (z.B. bei der Gothaer) realistisch - was sollte man als Deckung wählen, 10 Millionen oder besser gleich 50? Kann jemand eine Versicherung empfehlen?
Habt ihr private Unfallversicherungen?
Nur drei können einander in die Mitte nehmen: Schulkind E. (12/11), Kindergartenkind H. (07/17), Baby P. (03/19)
und Sternenkind Jannis (07/10)
und Sternenkind Jannis (07/10)
- Marissa04
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Re: Der Pferde-Fred
Ich bezahle pro Beschlag, zwei Eisen, 150 Euro.
Impfen ist unfassbar teuer geworden, kann man aber alles nachlesen, die GOT ist öffentlich zu finden. Kommt dann auf den Satz an, nach welchem der TA abrechnet.
Dazu kommen Hausbesuchsgebühr (immer) und (anteilig ggf) Wegegeld, mindestens 3,50 Euro pro Doppel km. Kann man also rechnen, was nur der Besuch kostet.
Wir müssen wegen Turnier 2 mal jährlich impfen.
Wichtig, nicht jedes Pferd eignet sich für diese Haltung. Was ist, wenn die Pferde alt werden und Heuersatz brauchen? Mindestens 3 x täglich eingeweichtes Futter, wer bereitet das vor, wer gibt es? Kann man diese Mengen lagern?
Hat da jemand einen Anhänger? Oder wie kommt ihr SCHNELL an einen dran? Am besten Freitag bis Sonntag Abend, denn genau dann kommt die Kolik mit Klinik.
Wollt ihr, die Kinder, ewig "nur" Freizeit reiten? Oder evtl ambitioniert?
Ich habe gar keine Turnierambitionen, meine Tochter dagegen schon. Wir können es möglich machen, weil wir kein klassisches Kinderpony haben, sondern ein gut ausgebildetes Pferd, was sich nebenbei dann gut für sie eignet. Würde ich beim Kauf unbedingt mit überlegen.
Für mich wäre Mithilfe im Stall überhaupt nichts. Im Sommer geht das alles. Aber im Winter, nee. Auf keinen Fall. Ich komme nachmittags, hole unsere Pferde, mach nur die, und es ist dunkel. Da möchte ich nicht noch misten, im Matsch rumstehen.
Ich finde trockene Stellfläche ganz wichtig, also überall, wo ich mit dem Pferd zutun habe. Wichtig ist mir, fließend warmes Wasser und eine saubere Toilette.
Versicherung, keine Ahnung was das kostet. OP Versicherung ja, unbedingt. Haben wir.
Impfen ist unfassbar teuer geworden, kann man aber alles nachlesen, die GOT ist öffentlich zu finden. Kommt dann auf den Satz an, nach welchem der TA abrechnet.
Dazu kommen Hausbesuchsgebühr (immer) und (anteilig ggf) Wegegeld, mindestens 3,50 Euro pro Doppel km. Kann man also rechnen, was nur der Besuch kostet.
Wir müssen wegen Turnier 2 mal jährlich impfen.
Wichtig, nicht jedes Pferd eignet sich für diese Haltung. Was ist, wenn die Pferde alt werden und Heuersatz brauchen? Mindestens 3 x täglich eingeweichtes Futter, wer bereitet das vor, wer gibt es? Kann man diese Mengen lagern?
Hat da jemand einen Anhänger? Oder wie kommt ihr SCHNELL an einen dran? Am besten Freitag bis Sonntag Abend, denn genau dann kommt die Kolik mit Klinik.
Wollt ihr, die Kinder, ewig "nur" Freizeit reiten? Oder evtl ambitioniert?
Ich habe gar keine Turnierambitionen, meine Tochter dagegen schon. Wir können es möglich machen, weil wir kein klassisches Kinderpony haben, sondern ein gut ausgebildetes Pferd, was sich nebenbei dann gut für sie eignet. Würde ich beim Kauf unbedingt mit überlegen.
Für mich wäre Mithilfe im Stall überhaupt nichts. Im Sommer geht das alles. Aber im Winter, nee. Auf keinen Fall. Ich komme nachmittags, hole unsere Pferde, mach nur die, und es ist dunkel. Da möchte ich nicht noch misten, im Matsch rumstehen.
Ich finde trockene Stellfläche ganz wichtig, also überall, wo ich mit dem Pferd zutun habe. Wichtig ist mir, fließend warmes Wasser und eine saubere Toilette.
Versicherung, keine Ahnung was das kostet. OP Versicherung ja, unbedingt. Haben wir.
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
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Francisam
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 01.12.2011, 20:20
Re: Der Pferde-Fred
Ich kann Dir ein paar Zahlen aus dem südlichen NRW reinschmeißen.
Hufschmied ohne Eisen 45 Euro, vier Eisen 150 Euro (das ist ziemlich günstig)
Zahnärztin 190 Euro für eine "normale" Behandlung (finde ich auch super günstig, beim Standard-TA habe ich immer mindestens 250 Euro bezahlt, mittlerweile also sicherlich nochmal einiges mehr)
Wurmkur ca 20 Euro, wenn ich sie einfach in der Praxis abhole (zusätzlich lasse ich noch ein- bis zweimal jährlich eine Kotprobe auf Wurmbefall analysieren, das kostet jeweils etwa 20 Euro)
OP-Versicherung 30 Euro pro Monat (sehr günstig, weil alter Vertrag. Neu abgeschlossen kostet das etwa 60 Euro pro Monat.)
Haftpflichtversicherung 100 Euro pro Jahr
TA-Kosten sind natürlich kaum kalkulierbar und können ganz schnell ganz schön explodieren.
Ich war vor gut vier Wochen zur Lahmheitsdiagnostik in der Klinik und habe da insgesamt 1200 Euro bezahlt. Gute 400 Euro davon gingen allerdings für ein einziges Medikament drauf, die Diagnostik mit Beugeproben, Ultraschall und Röntgen hat rund 750 Euro gekostet. Das war nur deshalb so verhältnismäßig günstig, weil sich recht schnell zeigte, wo die Lahmheit her kommt.
Auch kleinere Sachen wie ein Kratzer auf der Hornhaut oder so schlagen richtig zu Buche, weil der TA für sowas oft mehrmals kommen muss…
Trotzdem habe ich keine 10 k "auf Halde" liegen, im worst case könnten wir die aber zum Glück locker machen.
Der Stall, in dem mein Pferd untergebracht ist, kostet mich 360 Euro im Monat. Plus Zusatzfutter, Versicherungen, zusätzliches Heu, bisschen TA-Kosten sind es durchschnittlich 500 Euro pro Monat. Und da wurde noch kein Sattel angepasst, keine Ostheo bestellt, kein Hänger getüvt und schon gar keine Reitstunde bezahlt
(Tatsächlich ist der Einstellpreis was Preis/Leistung angeht ziemlich günstig, finde ich.)
Umso wichtiger ist Prophylaxe! Sehr gute Haltungsbedingungen, also gute Böden, viel Bewegung, bestes Heu (!!!), gründlich Entwurmen, wohlüberlegte Belastung, optimale Fütterung… you name it. Damit kann man schon mal ganz vielem vorbeugen.
Bleibt trotzdem ein unfassbar teures Hobby
Hufschmied ohne Eisen 45 Euro, vier Eisen 150 Euro (das ist ziemlich günstig)
Zahnärztin 190 Euro für eine "normale" Behandlung (finde ich auch super günstig, beim Standard-TA habe ich immer mindestens 250 Euro bezahlt, mittlerweile also sicherlich nochmal einiges mehr)
Wurmkur ca 20 Euro, wenn ich sie einfach in der Praxis abhole (zusätzlich lasse ich noch ein- bis zweimal jährlich eine Kotprobe auf Wurmbefall analysieren, das kostet jeweils etwa 20 Euro)
OP-Versicherung 30 Euro pro Monat (sehr günstig, weil alter Vertrag. Neu abgeschlossen kostet das etwa 60 Euro pro Monat.)
Haftpflichtversicherung 100 Euro pro Jahr
TA-Kosten sind natürlich kaum kalkulierbar und können ganz schnell ganz schön explodieren.
Ich war vor gut vier Wochen zur Lahmheitsdiagnostik in der Klinik und habe da insgesamt 1200 Euro bezahlt. Gute 400 Euro davon gingen allerdings für ein einziges Medikament drauf, die Diagnostik mit Beugeproben, Ultraschall und Röntgen hat rund 750 Euro gekostet. Das war nur deshalb so verhältnismäßig günstig, weil sich recht schnell zeigte, wo die Lahmheit her kommt.
Auch kleinere Sachen wie ein Kratzer auf der Hornhaut oder so schlagen richtig zu Buche, weil der TA für sowas oft mehrmals kommen muss…
Trotzdem habe ich keine 10 k "auf Halde" liegen, im worst case könnten wir die aber zum Glück locker machen.
Der Stall, in dem mein Pferd untergebracht ist, kostet mich 360 Euro im Monat. Plus Zusatzfutter, Versicherungen, zusätzliches Heu, bisschen TA-Kosten sind es durchschnittlich 500 Euro pro Monat. Und da wurde noch kein Sattel angepasst, keine Ostheo bestellt, kein Hänger getüvt und schon gar keine Reitstunde bezahlt
(Tatsächlich ist der Einstellpreis was Preis/Leistung angeht ziemlich günstig, finde ich.)
Umso wichtiger ist Prophylaxe! Sehr gute Haltungsbedingungen, also gute Böden, viel Bewegung, bestes Heu (!!!), gründlich Entwurmen, wohlüberlegte Belastung, optimale Fütterung… you name it. Damit kann man schon mal ganz vielem vorbeugen.
Bleibt trotzdem ein unfassbar teures Hobby
... mit Groß (2015), Mittel (2016) und Klein (2022)
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Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14200
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Der Pferde-Fred
Ich kann noch beitragen: Schmied (2 Eisen): 105 Euro
OP-Versicherung haben wir und natürlich Tierhalterhaftpflicht. Krankenversicherung haben wir nicht. 10 000 Euro mal eben locker machen ginge, wäre aber natürlich doof.
OP-Versicherung haben wir und natürlich Tierhalterhaftpflicht. Krankenversicherung haben wir nicht. 10 000 Euro mal eben locker machen ginge, wäre aber natürlich doof.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
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Elena
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Der Pferde-Fred
Gut!
Spannend ist, dass wir neulich so eine Art Triggerpunkt bei ihm entdeckt haben. Also eine Situation, in der er panisch wird. Die Trainerin wollte mit ihm an der Hand traben, er hatte links die Bande, rechts relativ nah sie mit Gerte. Da hat er die Ohren angelegt und hat versucht, nach vorne zu entkommen. Richtig panisch. Das sah so aus, als wäre er mal in einer ähnlichen Situation verhauen worden.
Er bleibt erstmal auf dem Hof in unserer Nähe. Unsere Stute steht auch dort und er ist momentan sehr entspannt und zufrieden. Dagegen war er sowohl in der Paddockbox, wo er Anfang des Jahres stand, als auch im Offenstall total angespannt. Ich glaube, zuviel Input stresst ihn sogar. Er kommt jetzt auch mehrfach pro Tag mit anderen raus, auch länger, und hat fast rund um die Uhr Heu. Spannend wird es dann im Winter... ich habe den Offenstall noch nicht aufgegeben, aber im Moment passt es so sehr gut. Und theoretisch gibts auch dort auf dem Hof ein paar Offenstallplätze und Außenboxen. Darauf muss man nur etwas warten.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
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Traeumi
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 17.05.2015, 22:05
Re: Der Pferde-Fred
Ich hab eine Huforthopädin für 50€ alle 4-5 Wochen. OP-versichert ist das Tier auch. Haftpflicht sind etwas über 100€ jährlich.
Tierarztkosten hab ich über die Jahre immer im Blick und lege den Durchschnitt monatlich zurück. Impfung (1 x jährlich) liegt bei uns so um die 80€. Wir hatten letztens eine Kolik, schön am Feiertag, die lag so bei 380€. Zahnarzt je nachdem ob Sedierung nötig ist, liegt bei uns bei 100-200 1 x jährlich.
Tierarztkosten hab ich über die Jahre immer im Blick und lege den Durchschnitt monatlich zurück. Impfung (1 x jährlich) liegt bei uns so um die 80€. Wir hatten letztens eine Kolik, schön am Feiertag, die lag so bei 380€. Zahnarzt je nachdem ob Sedierung nötig ist, liegt bei uns bei 100-200 1 x jährlich.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).