Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
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Vialla
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Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Schon vor der Schwangerschaft habe ich ins artgerecht-Babybuch reingelesen sowie mir Videos von/mit der Autorin angesehen. Darin war auch die Rede davon, dass man sich sein eigenes Dorf, seinen eigenen Clan aufbauen solle, von wegen, „man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Die Vorstellung fand ich super.
Ein solches „Dorf“ haben wir nun aber leider doch nicht. In der ersten Zeit mit Baby hatten wir schon viel Unterstützung von Freunden, das war super und hat uns sehr sehr sehr geholfen. Aber diese Art von Hilfe brauchen wir ja zum Glück nun auch nicht mehr. Ich komme derzeit aber wieder auf diesen Dorf-Gedanken, da demnächst eine Situation ansteht, zu der der Mann meinte, dass es eigentlich super wäre, wenn in der Zeit jemand anderes auf den Kobold aufpassen könnte. Da dachte ich dann aber: Nee, es gibt niemanden in unserem Umkreis, zu dem für so ein Vorhaben Bindung genug besteht.
Unsere Familien wohnen in anderen Städten und haben die Kleine bisher noch nicht so oft gesehen. Regelmäßige Besuche waren da aufgrund der Fahrtzeit nicht drin.
Nun frage ich mich: Habt ihr euch ein Dorf aufgebaut? Falls ja, habt ihr Anregungen, Tipps zum Aufbau?
Ein solches „Dorf“ haben wir nun aber leider doch nicht. In der ersten Zeit mit Baby hatten wir schon viel Unterstützung von Freunden, das war super und hat uns sehr sehr sehr geholfen. Aber diese Art von Hilfe brauchen wir ja zum Glück nun auch nicht mehr. Ich komme derzeit aber wieder auf diesen Dorf-Gedanken, da demnächst eine Situation ansteht, zu der der Mann meinte, dass es eigentlich super wäre, wenn in der Zeit jemand anderes auf den Kobold aufpassen könnte. Da dachte ich dann aber: Nee, es gibt niemanden in unserem Umkreis, zu dem für so ein Vorhaben Bindung genug besteht.
Unsere Familien wohnen in anderen Städten und haben die Kleine bisher noch nicht so oft gesehen. Regelmäßige Besuche waren da aufgrund der Fahrtzeit nicht drin.
Nun frage ich mich: Habt ihr euch ein Dorf aufgebaut? Falls ja, habt ihr Anregungen, Tipps zum Aufbau?
mit kleinem Kobold (09/22)
- Larala
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Nein, wir haben niemanden, der zuverlässig auf unser Kind aufpassen kann, obwohl wir Familie direkt in der Nähe haben. Meine Schwiegereltern haben in den sechs Lebensjahren meiner Tochter zusammengenommen ungefähr 20 bis 25 mal gesittet. Ich finde das einerseits sehr schade, weil ich es mir ganz anders vorgestellt hatte, und natürlich auch ganz schön anstrengend. Aber andererseits stehe ich auch hinter unserer Entscheidung, das Kind nicht gegen ihren Willen zu Oma und Opa zu geben und auch die Großeltern nicht zum Babysitten zu nötigen. Da von beiden Seiten da so wenig Bereitschaft da ist, glaube ich nämlich, dass ich niemandem damit einen Gefallen tun würde.
Freunde oder Bekannte, die babysitten könnten oder würden, haben wir auch nicht. Entweder sie wohnen zu weit weg oder sie haben selber Kinder und keine Kapazitäten. Aber auch da wäre das Problem, dass meine Tochter dort gar nicht bleiben würde.
Also mein einziger Tipp wäre: Hab ein Kind mit einer babysitter-kompatibelen Persönlichkeit
Freunde oder Bekannte, die babysitten könnten oder würden, haben wir auch nicht. Entweder sie wohnen zu weit weg oder sie haben selber Kinder und keine Kapazitäten. Aber auch da wäre das Problem, dass meine Tochter dort gar nicht bleiben würde.
Also mein einziger Tipp wäre: Hab ein Kind mit einer babysitter-kompatibelen Persönlichkeit
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
- rueckenwind
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Wir haben kein Dorf, leider nie gehabt. Dafür sind wir wohl zu unstet und unsere Familie lebt verteilt zwischen Flensburg und München, nun wohnen wir jetzt auch wirklich weit entfernt von allen Freund:innen, mit denen im Ausnahmefall doch immer ein gegenseitiges Einspringen möglich war.
Wie wir das im Krisenfall aufdröseln, keine Ahnung... in den letzten Jahren hat sich immer irgendwie eine Lösung gefunden.
Als die beiden Großen klein waren hatten wir eine tolle Babysitterin, das war oft sehr hilfreich, funktioniert aber in der derzeitigen Alterskonstellation nicht besonders gut bzw müsste der Alltagsabstand groß genug, also der:die Babysitter:in ausreichend "erwachsen" sein. Die Große kann aber durchaus schon mal kurz auf die Jüngste aufpassen.
Meine Strategie zuverlässig im Freund:innen- und Bekanntenkreis meine Unterstützung anzubieten ist so mäßig erfolgreich beim Aufbau eines sozialen Netzes...
Wie wir das im Krisenfall aufdröseln, keine Ahnung... in den letzten Jahren hat sich immer irgendwie eine Lösung gefunden.
Als die beiden Großen klein waren hatten wir eine tolle Babysitterin, das war oft sehr hilfreich, funktioniert aber in der derzeitigen Alterskonstellation nicht besonders gut bzw müsste der Alltagsabstand groß genug, also der:die Babysitter:in ausreichend "erwachsen" sein. Die Große kann aber durchaus schon mal kurz auf die Jüngste aufpassen.
Meine Strategie zuverlässig im Freund:innen- und Bekanntenkreis meine Unterstützung anzubieten ist so mäßig erfolgreich beim Aufbau eines sozialen Netzes...
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)
- GemeineEsche
- Homo sapiens SuTtensis
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Wir haben leider auch (noch) kein Dorf und sind auf uns allein gestellt.
Mittlerweile wäre klassisches "Babysitting" wohl möglich - also mit Vorbereitung, regelmäßig und immer der gleichen Person, zum Beispiel von Nachbarn oder eine bezahlte Person.
Bei den Freunden ist das Problem wie schon beschrieben, sie haben ja selbst kleine Kinder und entsprechend nicht wirklich Kapazitäten. Eventuell würde es hier klappen das Ganze auf Gegenseitigkeit zu machen. Das hab ich mir auch schon öfter in Bezug auf Erledigungen oder Erwerbsarbeit gedacht - statt dass mehrere Frauen gestresst in Elternzeit den Alltag mit Kind absitzen, könnte eine zwei Kinder nehmen und die andere xy machen. So könnte msn sich sogar eine Arbeitswoche teilen. Zusammen spielende Kinder sind ja meist ähnlich aufwändig wie nur eines, manchmal sogar angenehmer, weil die Gesellschaft die Kinder auch einfach zufriedener macht. Da ist eben die Voraussetzung, die passenden Freunde zu finden wo die Kinder auch wirklich friedlich spielen und das Vertrauen so aufgebaut werden kann dass regelmäßiges gegenseitiges Betreuen klappt.
Mittlerweile wäre klassisches "Babysitting" wohl möglich - also mit Vorbereitung, regelmäßig und immer der gleichen Person, zum Beispiel von Nachbarn oder eine bezahlte Person.
Bei den Freunden ist das Problem wie schon beschrieben, sie haben ja selbst kleine Kinder und entsprechend nicht wirklich Kapazitäten. Eventuell würde es hier klappen das Ganze auf Gegenseitigkeit zu machen. Das hab ich mir auch schon öfter in Bezug auf Erledigungen oder Erwerbsarbeit gedacht - statt dass mehrere Frauen gestresst in Elternzeit den Alltag mit Kind absitzen, könnte eine zwei Kinder nehmen und die andere xy machen. So könnte msn sich sogar eine Arbeitswoche teilen. Zusammen spielende Kinder sind ja meist ähnlich aufwändig wie nur eines, manchmal sogar angenehmer, weil die Gesellschaft die Kinder auch einfach zufriedener macht. Da ist eben die Voraussetzung, die passenden Freunde zu finden wo die Kinder auch wirklich friedlich spielen und das Vertrauen so aufgebaut werden kann dass regelmäßiges gegenseitiges Betreuen klappt.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Kleiner 06/23
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sternenweib
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Bei der Großen waren wir damals eine ganze Gruppe von Müttern mit gleichalten Babies und haben die quasi von Anfang an uns gegenseitig aufs Auge gedrückt. So ab sechs Monate regelmäßig. Am Anfang des Semesters haben wir unsere Stundenpläne aufeinander abgestimmt, um zu schauen, wer wann welche Kinder nehmen kann. Auch übernachten haben wir da schon gemacht. Dazu kamen dann noch meine Eltern, mein Bruder, der Vater, die Eltern vom Vater, die Leute im Haus.... Bei der Kleinen war das nicht ganz so extrem, da ich länger in Elternzeit war und sie dann im Kindergarten. Da war es dann in erster Linie eine gute Freundin und eine aus dem Haus, die ich, wenn ich wirklich Hilfe brauchte, auch bezahlt habe. Seit wir auf dem Land wohnen, ist es tatsächlich das Dorf, besonders meine Nachbarin mit Kindern im selben Alter, die viel auffangen, also sowohl als Mitbezugspersonen als auch wenn Not am Mann ist.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
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Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Ich habe eine kinderlose Freundin, die manchmal auf die Kinder aufpasst. Ansonsten nehme ich 1-2 Wochenenden im Jahr die Kinder meiner Schwester, sie umgekehrt genauso. Außerdem gibt es in der Nachbarschaft mehrere Familien mit Kindern im gleichen Alter und die Kinder haben Freunde mit netten Eltern, mit denen wir gelegentlich Engpässe überbrücken können (aber da reden wir eher von maximal einer Stunde, das kann hier mittlerweile auch der Große überbrücken).
Das hat sich aber alles im Laufe der Zeit erst entwickelt, vor allem im Kindergartenalter. Unter ca. 2 Jahren hat allenfalls meine Mutter aufgepasst.
Das hat sich aber alles im Laufe der Zeit erst entwickelt, vor allem im Kindergartenalter. Unter ca. 2 Jahren hat allenfalls meine Mutter aufgepasst.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
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MM85i
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Hier hat sich das ganze auch entwickelt. Familie haben wir in der Nähe niemanden. Für im Voraus geplante Hilfe würde aus der Familie aber immer jemand da sein. Allerdings nur geplant, da Volllzeit Berufstätig plus Entfernung, die dazukommt.
In der Nachbarschaft würden wir sicher einige finden, die wir im echten Notfall die Kinder aufs Auge drücken könnten (wenn wir von zuhause aus los müssten) Aber meine Kinder sind auch schon etwas älter.
Seit dem Kindergartenalter+feste Freundschaften des Großen nehmen wir die Kinder gegenseitig bei Brückentagen oder verabreden gezielt, wenn ich länger arbeiten muss oder so. Das vereinfacht echt vieles.
Eine Problematik hat die Kita angesprochen. Wenn die Eltern einfach nicht kommen und nicht erreichbar sind (k. A. Bombenentschärfung+Stau/Bahn fährt nicht, Handy geht nicht), dafür haben wir Kitaeltern gegenseitig eingetragen.
Ich finde es schade, dass wir kein richtiges Dorf haben. Dafür müssten wir wieder in die Heimat ziehen. Einfach mal die Oma, die auf einen Kaffee kommt, oder die Tante, die das Kind mal eben aus der Kita abholt.
In der Nachbarschaft würden wir sicher einige finden, die wir im echten Notfall die Kinder aufs Auge drücken könnten (wenn wir von zuhause aus los müssten) Aber meine Kinder sind auch schon etwas älter.
Seit dem Kindergartenalter+feste Freundschaften des Großen nehmen wir die Kinder gegenseitig bei Brückentagen oder verabreden gezielt, wenn ich länger arbeiten muss oder so. Das vereinfacht echt vieles.
Eine Problematik hat die Kita angesprochen. Wenn die Eltern einfach nicht kommen und nicht erreichbar sind (k. A. Bombenentschärfung+Stau/Bahn fährt nicht, Handy geht nicht), dafür haben wir Kitaeltern gegenseitig eingetragen.
Ich finde es schade, dass wir kein richtiges Dorf haben. Dafür müssten wir wieder in die Heimat ziehen. Einfach mal die Oma, die auf einen Kaffee kommt, oder die Tante, die das Kind mal eben aus der Kita abholt.
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splischsplasch
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Großeltern. Das ist unser Dorf. Zu weit weg für mal eben, aber in 45/60 Minuten dauend fit und bereit zu fahren.
Ansonsten habe ich mal überlegt die Tagesmutter zu fragen. Macht sie wohl auch ab und zu.
Ansonsten habe ich mal überlegt die Tagesmutter zu fragen. Macht sie wohl auch ab und zu.
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
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Samsoli
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Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Zum einen ist und war es bei uns immer schon Familie, die zwar größtenteils etwas weiter weg wohnen, aber für geplante Betreuung immer zu haben sind. Zum anderen sind wir vor 10 Jahren wirklich aufs Dorf gezogen, und hier gibt es in gewissem Rahmen auch Unterstützung. Eine (früher zwei) Nachbarinnen im Uroma-Alter, die sich eh immer über Kinder-Besuch freuen. Da hab ich die Kinder früher öfter geparkt, um in Ruhe einkaufen fahren zu können oder mal zu nem Arzttermin oder so, manchmal hab ich auch einfach nur daheim gewerkelt und die Kinder haben sich drüben über Abwechslung und Eis gefreut. Das ging bei beiden schon ab nem Alter von zwei Jahren. Dann gibt es eine Freundin hier, auch mit Kindern, die mir schon öfter geholfen hat, wenn wir mittags oder in den Ferien für ein paar Stunden wen gebraucht haben. Und eine andere Bekannte mit gleichaltrigem kleinen Kind hat unsern zB mal mitgenommen, als ich ihn an der Bushaltestelle vergessen habe
Sowas würden hier sehr viele Familien machen, weil hier jeder weiß wo welches Kind hingehört. Also im Zweifel wirds einfach mit heimgenommen und dann in Ruhe versucht, die Eltern zu erreichen.
Aber das hat sich halt über die Zeit aufgebaut, bei den älteren Nachbarinnen geht da halt viel über Geben und Nehmen (ohne das jetzt aufzurechnen!). Also mal bei der Gartenarbeit helfen, ein Stück Kuchen bringen, Pflanzen tauschen, Auto leihen, etc.
Und bei anderen Familien hilft es halt, zu Beginn in Eltern-Kind-Gruppe, Verein oder sonstwas präsent zu sein. Vor allem, wenn man zugezogen ist muss man sich schon bisschen reinhängen um in Kontakt zu kommen.
Inzwischen sind die Jungs in einem Alter, wo sie auch mal ne Weile alleine klarkommen - aber jetzt profitieren sie noch mehr vom Dorf. Irgendwelche Freunde stehen immer spontan vor der Tür und dann wird entweder bei uns im Garten gespielt oder im Bach vorm Haus oder irgendwoanders im Dorf, das weiß ich dann meistens gar nicht so genau. Ich will nur, dass sie Bescheid geben, falls sie das Grundstück verlassen - irgendwann kommen sie dann schon wieder heim (wobei das für euch noch nicht relevant ist...).
Aber das hat sich halt über die Zeit aufgebaut, bei den älteren Nachbarinnen geht da halt viel über Geben und Nehmen (ohne das jetzt aufzurechnen!). Also mal bei der Gartenarbeit helfen, ein Stück Kuchen bringen, Pflanzen tauschen, Auto leihen, etc.
Und bei anderen Familien hilft es halt, zu Beginn in Eltern-Kind-Gruppe, Verein oder sonstwas präsent zu sein. Vor allem, wenn man zugezogen ist muss man sich schon bisschen reinhängen um in Kontakt zu kommen.
Inzwischen sind die Jungs in einem Alter, wo sie auch mal ne Weile alleine klarkommen - aber jetzt profitieren sie noch mehr vom Dorf. Irgendwelche Freunde stehen immer spontan vor der Tür und dann wird entweder bei uns im Garten gespielt oder im Bach vorm Haus oder irgendwoanders im Dorf, das weiß ich dann meistens gar nicht so genau. Ich will nur, dass sie Bescheid geben, falls sie das Grundstück verlassen - irgendwann kommen sie dann schon wieder heim (wobei das für euch noch nicht relevant ist...).
Ich mit Großem (3/13) und Kleinem (2/16)
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Elena
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
In den ersten Jahren hatten wir niemanden, brauchten das aber auch nicht. So richtig entstanden ist unser Dorf, als wir wieder in meine alte Heimat zurückgezogen sind, da war die Große 5 und die Kleinste 1 Jahr alt. Da haben die Großeltern regelmäßig mitbetreut. Und ab Grundschule hat es sich auch ergeben, dass wir mindestens einen Mittag und Nachmittag mehrere Freundinnen der Kinder hier hatten. Das ist jetzt schon seit Jahren so, ich koche jeden Mittwoch für 10 Personen Nudeln.
Da sind wir eher das Dorf für die anderen Familien, die auswärts arbeiten, während wir mit Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten keine Betreuungsprobleme haben. Aber unsere Kinder haben auf die Weise ihre Freunde da, also profitieren alle. Zwei Freundinnen meiner Kleinsten kommen auch regelmäßig, wenn die Schule pädagogische Fachtage oder sowas hat.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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