Der Hunde Thread
- lucca77
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Re: Der Hunde Thread
Leila, wie geht es Euch und der kleinen Fellnase?
Sagt mal, geht von Euch jemand mit Hund wandern? Wir hier bei uns recht oft für 2-3 Stunden, jetzt stehen in den Sommerferien eventuell wieder ein paar Tage in den Bergen an. An Pfingsten haben wir zwei schöne Bergtouren mit den Hunden unternommen, bei denen mir aber trotzdem ein paar Fragen aufgekommen sind:
Nutzt Ihr spezielle Outdoor-Geschirre? Wenn ja, habt Ihr eine Empfehlung?
Macht ein Hüftgurt/Joggingleine Sinn? Also zumindest für die Normalwege, auf Steigen und ausgesetzten Wegen natürlich nicht wegen der (Ab)Sturzgefahr, wenn der Hund anzieht oder springt. Ich fand es nämlich schon anstrengend mit der Leine in der Hand die ganze Zeit.
Könnt Ihr einen Notfall-Pfotenschutz empfehlen? Nach einer Tour hatte der Hund echt rauhe, kaputte Pfoten. Mit Cremen ging es dann gut wieder weg, ich hätte aber gern für den Notfall was dabei. Habe im Geschäft jetzt so Socken gesehen oder direkt Pfotenschutz, ähnlich Schuhen. Wüsste aber nicht, ob der Hund das toleriert...
Was habt Ihr an Erster-Hilfe-Ausstattung dabei? Wir bisher nichts, weil Desinfektion, Verbandsmaterial und Pinzette in unserem Notfallset sind. Übersehe ich da was?
Sagt mal, geht von Euch jemand mit Hund wandern? Wir hier bei uns recht oft für 2-3 Stunden, jetzt stehen in den Sommerferien eventuell wieder ein paar Tage in den Bergen an. An Pfingsten haben wir zwei schöne Bergtouren mit den Hunden unternommen, bei denen mir aber trotzdem ein paar Fragen aufgekommen sind:
Nutzt Ihr spezielle Outdoor-Geschirre? Wenn ja, habt Ihr eine Empfehlung?
Macht ein Hüftgurt/Joggingleine Sinn? Also zumindest für die Normalwege, auf Steigen und ausgesetzten Wegen natürlich nicht wegen der (Ab)Sturzgefahr, wenn der Hund anzieht oder springt. Ich fand es nämlich schon anstrengend mit der Leine in der Hand die ganze Zeit.
Könnt Ihr einen Notfall-Pfotenschutz empfehlen? Nach einer Tour hatte der Hund echt rauhe, kaputte Pfoten. Mit Cremen ging es dann gut wieder weg, ich hätte aber gern für den Notfall was dabei. Habe im Geschäft jetzt so Socken gesehen oder direkt Pfotenschutz, ähnlich Schuhen. Wüsste aber nicht, ob der Hund das toleriert...
Was habt Ihr an Erster-Hilfe-Ausstattung dabei? Wir bisher nichts, weil Desinfektion, Verbandsmaterial und Pinzette in unserem Notfallset sind. Übersehe ich da was?
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
- jessy80
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Re: Der Hunde Thread
Unserer geht überall mit, also auch wandern.
Wir gaben ein ani x Geschirr, das passt sehr gut und ist auch anatomisch korrekt.
Ich habe so einen jogginggurt mit gummizug Leine aus dem zoogeschäft, weil Kuchen saß mit der Leine in der Hand auch gestört hat...
Ich habe so einen Schuh für ihn, weil er mal in eine Scheibe getreten ist, aber so glücklich bin ich damit nicht, weil er auf dem pfotenrücken davon wund wurde...
Wir gaben ein ani x Geschirr, das passt sehr gut und ist auch anatomisch korrekt.
Ich habe so einen jogginggurt mit gummizug Leine aus dem zoogeschäft, weil Kuchen saß mit der Leine in der Hand auch gestört hat...
Ich habe so einen Schuh für ihn, weil er mal in eine Scheibe getreten ist, aber so glücklich bin ich damit nicht, weil er auf dem pfotenrücken davon wund wurde...
Räuberbande (04/02; 03/15; 07/16) *(02/14)
- jessy80
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ivi
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Re: Der Hunde Thread
Hallo, wir wandern. Meine Hunde hatten bisher nie Probleme mit den Pfoten zb. Wenn möglich sind die Hunde die meiste Zeit ohne Leine. Da kann ich auch m besten sehen wie die Ausdauer noch ist und sie mir das in ihrem Tempo und das alles zeigen. Extra Geschirr nicht immer. Meine Hunde hatten da das beste Gefühl für Gefahren. Bzw so gefährliche Wege haben wir versucht zu meiden oder sind dann umgekehrt. Der Hund meines Onkels ist mal sehr weit abgestürzt. Ein Wunder das er überlebt hat, schwer verletzt. Ein Wunder das mein Onkel ihn gefunden hat und selber dahin gefunden hat und hin kam. Er hat dann viele Std den Hund über den Schulten die Berge runter getragen, bis er ärztlich versorgt werden konnte. Es dauerte Monate bis der Hund wieder laufen konnte und schmerzfreier wurde. Also vor der Verantwortung und den Bergen habe ich Respekt. Ich finde es kommt auch viel auf die Rasse, den Charakter des Hundes, die Bindung und das alles an. Ich kenne Hunde mit denen ich niemals wandern könnte. Wichtig finde ich die körperliche fitness zu trainieren bevor es ans Wandern geht, das Vertrauen, sich kennen usw. Genaues studieren der Wege und Berge, des Wetters. Nicht alleine mit dem Hund, generelle nicht alleine unterwegs sein. Genau zu wissen wo wann wie Tierärztliche Hilfe wäre. Notfallmedikamente, Verbandszeug etc mitnehmen. Ich für mich habe das Gefühl gebraucht, die Leibe in der Hand, die Verbindung auch darüber zum Hund. An einem Bauchgurt ist es für mich ein ganz anderes Gefühl oder Verbindung und auch da braucht man die Hände um einzugreifen wenn nötig. Auch das dann ich evtl mit ins Rutschen komme oder in Schluchten abstürze wäre mir zu gefährlich. Ich könnte loslassen und dann für mich einen sicheren Stand finden um dann evtl den Hund zu folgen sicher oder ihn zu halten oder auf einen sicheren Stand zu bringen. Die Methode gibt es nicht bestimmt.
Als Tipp:
Viel gefährlicher sind die Stromzäune für Weidetiere. Besonders die für Ziegen. Da ist so viel Volt drauf. Tödlich für Hunde und Kinder. Oft keine Warnschilder. Mein Hund ist da beim Schwanzwedeln hingekommen. Hatte über Tage Herzprobleme und wäre fast gestorben. Dabei habe ich aufgepasst. Nur an der Leine, korrigiert über die Leine. Aber die Wege sind manchmal so schmal, zack der Hund macht eine Drehung, der Schwanz schlägt aus und BAM. Auf beiden Seiten Stromzaun. Auch für Kinder mega gefährlich. Mein Labrador hatte durch seine Größe Glück. Ein kleines Kind, ein kleinerer Hund wäre hinüber gewesen.
Dazu sind noch die Weidetiere nicht ganz ungefährlich. Zb Kühe die dann eine Gefahr sehen und angreifen. Evtl nicht mit Warnschildern und ohne Zaun. Man kommt um eine Kurve und steht vor einer Herde. Wir konnten einen Rückzug antreten vorsichtig. Die Kühe entschieden sich dann aber doch noch für einen Angriff und wir konnten durch wegrennen mehr verhindern. Sie hörten mit dem Verfolgen dann auf.
Als Tipp:
Viel gefährlicher sind die Stromzäune für Weidetiere. Besonders die für Ziegen. Da ist so viel Volt drauf. Tödlich für Hunde und Kinder. Oft keine Warnschilder. Mein Hund ist da beim Schwanzwedeln hingekommen. Hatte über Tage Herzprobleme und wäre fast gestorben. Dabei habe ich aufgepasst. Nur an der Leine, korrigiert über die Leine. Aber die Wege sind manchmal so schmal, zack der Hund macht eine Drehung, der Schwanz schlägt aus und BAM. Auf beiden Seiten Stromzaun. Auch für Kinder mega gefährlich. Mein Labrador hatte durch seine Größe Glück. Ein kleines Kind, ein kleinerer Hund wäre hinüber gewesen.
Dazu sind noch die Weidetiere nicht ganz ungefährlich. Zb Kühe die dann eine Gefahr sehen und angreifen. Evtl nicht mit Warnschildern und ohne Zaun. Man kommt um eine Kurve und steht vor einer Herde. Wir konnten einen Rückzug antreten vorsichtig. Die Kühe entschieden sich dann aber doch noch für einen Angriff und wir konnten durch wegrennen mehr verhindern. Sie hörten mit dem Verfolgen dann auf.
Schöne Grüße Ivi mit Naturkind (2017) + 🐕
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ivi
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Re: Der Hunde Thread
Hallo, wir wandern. Meine Hunde hatten bisher nie Probleme mit den Pfoten zb. Wenn möglich sind die Hunde die meiste Zeit ohne Leine. Da kann ich auch m besten sehen wie die Ausdauer noch ist und sie mir das in ihrem Tempo und das alles zeigen. Extra Geschirr nicht immer. Meine Hunde hatten da das beste Gefühl für Gefahren. Bzw so gefährliche Wege haben wir versucht zu meiden oder sind dann umgekehrt. Der Hund meines Onkels ist mal sehr weit abgestürzt. Ein Wunder das er überlebt hat, schwer verletzt. Ein Wunder das mein Onkel ihn gefunden hat und selber dahin gefunden hat und hin kam. Er hat dann viele Std den Hund über den Schulten die Berge runter getragen, bis er ärztlich versorgt werden konnte. Es dauerte Monate bis der Hund wieder laufen konnte und schmerzfreier wurde. Also vor der Verantwortung und den Bergen habe ich Respekt. Ich finde es kommt auch viel auf die Rasse, den Charakter des Hundes, die Bindung und das alles an. Ich kenne Hunde mit denen ich niemals wandern könnte. Wichtig finde ich die körperliche fitness zu trainieren bevor es ans Wandern geht, das Vertrauen, sich kennen usw. Genaues studieren der Wege und Berge, des Wetters. Nicht alleine mit dem Hund, generelle nicht alleine unterwegs sein. Genau zu wissen wo wann wie Tierärztliche Hilfe wäre. Notfallmedikamente, Verbandszeug etc mitnehmen. Ich für mich habe das Gefühl gebraucht, die Leibe in der Hand, die Verbindung auch darüber zum Hund. An einem Bauchgurt ist es für mich ein ganz anderes Gefühl oder Verbindung und auch da braucht man die Hände um einzugreifen wenn nötig. Auch das dann ich evtl mit ins Rutschen komme oder in Schluchten abstürze wäre mir zu gefährlich. Ich könnte loslassen und dann für mich einen sicheren Stand finden um dann evtl den Hund zu folgen sicher oder ihn zu halten oder auf einen sicheren Stand zu bringen. Die Methode gibt es nicht bestimmt.
Als Tipp:
Viel gefährlicher sind die Stromzäune für Weidetiere. Besonders die für Ziegen. Da ist so viel Volt drauf. Tödlich für Hunde und Kinder. Oft keine Warnschilder. Mein Hund ist da beim Schwanzwedeln hingekommen. Hatte über Tage Herzprobleme und wäre fast gestorben. Dabei habe ich aufgepasst. Nur an der Leine, korrigiert über die Leine. Aber die Wege sind manchmal so schmal, zack der Hund macht eine Drehung, der Schwanz schlägt aus und BAM. Auf beiden Seiten Stromzaun. Auch für Kinder mega gefährlich. Mein Labrador hatte durch seine Größe Glück. Ein kleines Kind, ein kleinerer Hund wäre hinüber gewesen.
Dazu sind noch die Weidetiere nicht ganz ungefährlich. Zb Kühe die dann eine Gefahr sehen und angreifen. Evtl nicht mit Warnschildern und ohne Zaun. Man kommt um eine Kurve und steht vor einer Herde. Wir konnten einen Rückzug antreten vorsichtig. Die Kühe entschieden sich dann aber doch noch für einen Angriff und wir konnten durch wegrennen mehr verhindern. Sie hörten mit dem Verfolgen dann auf.
Als Tipp:
Viel gefährlicher sind die Stromzäune für Weidetiere. Besonders die für Ziegen. Da ist so viel Volt drauf. Tödlich für Hunde und Kinder. Oft keine Warnschilder. Mein Hund ist da beim Schwanzwedeln hingekommen. Hatte über Tage Herzprobleme und wäre fast gestorben. Dabei habe ich aufgepasst. Nur an der Leine, korrigiert über die Leine. Aber die Wege sind manchmal so schmal, zack der Hund macht eine Drehung, der Schwanz schlägt aus und BAM. Auf beiden Seiten Stromzaun. Auch für Kinder mega gefährlich. Mein Labrador hatte durch seine Größe Glück. Ein kleines Kind, ein kleinerer Hund wäre hinüber gewesen.
Dazu sind noch die Weidetiere nicht ganz ungefährlich. Zb Kühe die dann eine Gefahr sehen und angreifen. Evtl nicht mit Warnschildern und ohne Zaun. Man kommt um eine Kurve und steht vor einer Herde. Wir konnten einen Rückzug antreten vorsichtig. Die Kühe entschieden sich dann aber doch noch für einen Angriff und wir konnten durch wegrennen mehr verhindern. Sie hörten mit dem Verfolgen dann auf.
Schöne Grüße Ivi mit Naturkind (2017) + 🐕
- Mera
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Re: Der Hunde Thread
Ja.
Wir nutzen kein besonderes Geschirr. Sein normales Geschirr plus Leine (je nach Gelände u. Menge an anderen Hunden entweder kurze Leder- oder lange Schleppleine) reicht für unsere einfachen Mittelgebirgstouren (ist steil u. ggf. unwegsam, aber wenn man nicht zu dicht am Wegesrand rumturnt nicht gefährlich).
Hüft-/Joggingleine haben wir nicht, würde ich bei unserem auch generell nicht tragen wollen (zuviel Wucht und zu empfindliche LWS bei mir).
Mit den Pfoten gabs hier bisher keine Probleme, zur Not würde ich wohl cremen (Pfotensocken o.ä. kennt er nicht).
Bei Pausen wird er angebunden bzw. einkehren in einem Gasthaus machen wir nicht unbedingt (wenn andere Hunde anwesend sind/vorbeikommen, dann kann das gut laufen oder aber er fängt an zu pöbeln. Er jammert auch gern, wenn es nicht weiter geht und er sich langweilt. Da ist das dann weder für uns noch für die anderen Gäste entspannend, deswegen lieber Pause mit mitgebrachten Snacks am Wegesrand; da kann ich das Jammern ignorieren.).
Für den Hund haben wir idR nur Wasser (Flasche mit integriertem Napf. Trotz Bächlein, Tümpel und Seen auf dem Weg nimmt er das meist nach dem Aufstieg sehr gern als Gipfeldrink
LG, Mera
mit Nr.1 (01/06) & Nr.2 (10/07) & Nr.3 (10/11) & Nr.4 (04/15) &*(12/04 & 12/10 & 01/14)
mit Nr.1 (01/06) & Nr.2 (10/07) & Nr.3 (10/11) & Nr.4 (04/15) &*(12/04 & 12/10 & 01/14)
- lucca77
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Re: Der Hunde Thread
Danke für Eure Antworten und Erfahrungen! Ein zweites Geschirr muss ich eh besorgen, weil er unterwegs gern schwimmt. Zum einen kann ich dann ein nasses Geschirr umziehen, zum anderen ist eines als Ersatz da. Aktuell haben wir eins in Y-Form, das gibt eigentlich viel Schulter- und Kehlkopffreiheit. Damit lasse ich ihn auch weiterhin wandern. Frei laufen lassen ist immer so ein Thema, oft sind wir in Naturschutzgebieten unterwegs und in Österreich z.B. ist eh Leinenpflicht bzw. muss ein Maulkorb getragen werden bei unangeleintem Hund. In Absturzgelände sind wir nicht unterwegs mit den Hunden, es geht zwar bergig und steinig zu aber immer so, dass sie ungefährdet laufen können. Alle anderen Touren machen wir ohne die Vierbeiner.
Gestern habe ich mal versuchshalber die Leine am Hüftgurt vom Rucksack befestigt. Das war auf jeden Fall sehr angenehm, weil ich auch mal loslassen konnte. Natürlich immer mit der Hand in Greifbereitschaft. Und ich würde auch nur auf sicheren Wegen so laufen. Gestern waren wir auf einem Berg hier, der eigentlich nicht schwierig ist - im Gipfelbereich hatte ich aber trotzdem lieber die Leine in der Hand. Einen extra Gurt werde ich wohl erst mal nicht kaufen, mit dem Rucksack ging das erstaunlich gut und Gurt unter Hüftgurt ist eher suboptimal, denke ich. Zum normalen Gassi hab ich die Leine eh in der Hand.
Einkehr ist hier eigentlich nur in den Bergen auf der Hütte mal ein Thema. Das hat bisher ganz gut geklappt, es sei denn es kommen andere Hunde ins Spiel, da wird dann gern mal gepöbelt und gebellt und sich aufgeführt. Bisher ließ es sich aber mit Ablenkung und entsprechender Sitzplatzwahl ganz gut lösen. Kommt aber auch nicht so oft vor, wir sind auch am ehesten Team "Picknick an schönem Platz".
ivi, vor Stromzäunen habe ich auch großen Respekt, die kommen aber in den Bergen seltener vor als auf unseren heimatlichen Runden. Dass Ziegenzäune soviel Strom haben, wusste ich gar nicht. Ich hab das heute früh gleich mal wieder zum Anlass genommen, auch meine Tochter zu sensibilisieren. Sie lässt den Hund da nämlich oft viel zu entspannt durchlaufen. Kuhbegegnungen konnten wir bisher ganz gut vermeiden - ich versuche dann immer möglichst weit außen herum zu laufen. Leider ist der Hund da auch immer ziemlich aufgeregt und ich habe etwas Sorge, dass er die Kühe dadurch noch extra provoziert. Die gefährlichste Zeit ist aber meines Wissens das Frühjahr, weil die Kühe dann ihre kleinen Kälbchen verteidigen wollen. Bei uns hier gibt es nur Pferdeweiden, daher lassen sich Kuhbegegnungen nicht wirklich trainieren.
Wasser hab ich auch immer dabei, wie Mera in so einer speziellen Flasche. Früher hatten wir Flasche und Faltnapf, das war mir aber zu umständlich (erst Napf auffalten, dann füllen, dann läuft Hund durch Napf, Wasser ist schmutzig oder läuft aus, dann das Ganze ausleeren und wieder einpacken). Dazu immer Leckerlies sowie Kotbeutel, nach Bedarf Schleppleine und Handtuch. Erste Hilfe wie gesagt unser Set, das werde ich aber hundespezifisch erweitern (selbsthaftende Binde, Verbandwatte, evtl. Aktivkohle).
Gestern habe ich mal versuchshalber die Leine am Hüftgurt vom Rucksack befestigt. Das war auf jeden Fall sehr angenehm, weil ich auch mal loslassen konnte. Natürlich immer mit der Hand in Greifbereitschaft. Und ich würde auch nur auf sicheren Wegen so laufen. Gestern waren wir auf einem Berg hier, der eigentlich nicht schwierig ist - im Gipfelbereich hatte ich aber trotzdem lieber die Leine in der Hand. Einen extra Gurt werde ich wohl erst mal nicht kaufen, mit dem Rucksack ging das erstaunlich gut und Gurt unter Hüftgurt ist eher suboptimal, denke ich. Zum normalen Gassi hab ich die Leine eh in der Hand.
Einkehr ist hier eigentlich nur in den Bergen auf der Hütte mal ein Thema. Das hat bisher ganz gut geklappt, es sei denn es kommen andere Hunde ins Spiel, da wird dann gern mal gepöbelt und gebellt und sich aufgeführt. Bisher ließ es sich aber mit Ablenkung und entsprechender Sitzplatzwahl ganz gut lösen. Kommt aber auch nicht so oft vor, wir sind auch am ehesten Team "Picknick an schönem Platz".
ivi, vor Stromzäunen habe ich auch großen Respekt, die kommen aber in den Bergen seltener vor als auf unseren heimatlichen Runden. Dass Ziegenzäune soviel Strom haben, wusste ich gar nicht. Ich hab das heute früh gleich mal wieder zum Anlass genommen, auch meine Tochter zu sensibilisieren. Sie lässt den Hund da nämlich oft viel zu entspannt durchlaufen. Kuhbegegnungen konnten wir bisher ganz gut vermeiden - ich versuche dann immer möglichst weit außen herum zu laufen. Leider ist der Hund da auch immer ziemlich aufgeregt und ich habe etwas Sorge, dass er die Kühe dadurch noch extra provoziert. Die gefährlichste Zeit ist aber meines Wissens das Frühjahr, weil die Kühe dann ihre kleinen Kälbchen verteidigen wollen. Bei uns hier gibt es nur Pferdeweiden, daher lassen sich Kuhbegegnungen nicht wirklich trainieren.
Wasser hab ich auch immer dabei, wie Mera in so einer speziellen Flasche. Früher hatten wir Flasche und Faltnapf, das war mir aber zu umständlich (erst Napf auffalten, dann füllen, dann läuft Hund durch Napf, Wasser ist schmutzig oder läuft aus, dann das Ganze ausleeren und wieder einpacken). Dazu immer Leckerlies sowie Kotbeutel, nach Bedarf Schleppleine und Handtuch. Erste Hilfe wie gesagt unser Set, das werde ich aber hundespezifisch erweitern (selbsthaftende Binde, Verbandwatte, evtl. Aktivkohle).
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
- jessy80
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Re: Der Hunde Thread
Oh man, mei hind reagiert plötzlich schmerzempfindlich in der rechten leistengegend.
Letzt Epoche hat ihn die Freundin meines großen gestreichelt und da hat er aufgehellt und ist weggerannt.
Gestern Zander er dann neben mir und ich habe ihn gestreichelt und bin Richtung innenschenkel gekommen und er ist sofort mit eingezogem schwsnz abgehauen und wollte auch nicht mehr zu nir.
Vorhin hab ich mir es mal genauer angeschaut und er lässt nich dann auch ran, nun wies ich nicht ob er einfach misstrauisch ist, weil es letztens vielleicht doch irgendwie wehgetan hat oder er tatsächlich Schmerzen hat. Also die bloße Berührung ist ihm schon unangenehm...
Irgendwas ist halt immer.
Letzt Epoche hat ihn die Freundin meines großen gestreichelt und da hat er aufgehellt und ist weggerannt.
Gestern Zander er dann neben mir und ich habe ihn gestreichelt und bin Richtung innenschenkel gekommen und er ist sofort mit eingezogem schwsnz abgehauen und wollte auch nicht mehr zu nir.
Vorhin hab ich mir es mal genauer angeschaut und er lässt nich dann auch ran, nun wies ich nicht ob er einfach misstrauisch ist, weil es letztens vielleicht doch irgendwie wehgetan hat oder er tatsächlich Schmerzen hat. Also die bloße Berührung ist ihm schon unangenehm...
Irgendwas ist halt immer.
Räuberbande (04/02; 03/15; 07/16) *(02/14)
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kbymyside
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Re: Der Hunde Thread
Zum Wandern tragen unsere Hunde ZeroDC Zuggeschirre. Die sind sehr leicht, sitzen anatomisch korrekt und wenn der Hund anzieht (auf Dauer oder ganz plötzlich), wird der Zug korrekt verteilt, sodass es nicht zu Verletzungen kommt. Wir gucken, dass unsere Hunde möglichst frei laufen können, damit sie sich einen eigenen Weg suchen. Meistens gehen unsere Hunde nicht direkt auf dem Weg, sondern daneben, wo weniger Geröll ist. Müssen sie angeleint sein, tragen wir Canicrossgürtel und haben Leinen mit Stoßdämpfern. So haben wir die Hände frei und wenn ein Hund einen größeren Sprung macht, tut es weder uns noch dem Hund weh. Das muss man allerdings üben. Unsere Hunde waren es nicht gewohnt, vor uns zu gehen und ich fand den Canicrossgürtel anfangs auch seltsam zu tragen.
Wir haben Pfotenschuhe gekauft und immer mit dabei, aber sie wurden noch nie getragen. Bin nicht sicher, ob die Hunde sie tolerieren würden. Aber falls sich ein Hund grob an der Pfote verletzt...? Zusätzlich dabei haben wir Watte (um die Pfote zu polstern, wenn ein Schnitt o.Ä. am Ballen ist), eine Mullbinde und eine selbstklebende Fixierbinde, damit wir einen guten Pfotenverband machen können.
Wir haben Pfotenschuhe gekauft und immer mit dabei, aber sie wurden noch nie getragen. Bin nicht sicher, ob die Hunde sie tolerieren würden. Aber falls sich ein Hund grob an der Pfote verletzt...? Zusätzlich dabei haben wir Watte (um die Pfote zu polstern, wenn ein Schnitt o.Ä. am Ballen ist), eine Mullbinde und eine selbstklebende Fixierbinde, damit wir einen guten Pfotenverband machen können.
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unsichtbar
- Profi-SuTler
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Re: Der Hunde Thread
Zerrung?jessy80 hat geschrieben: 27.07.2022, 10:15 Oh man, mei hind reagiert plötzlich schmerzempfindlich in der rechten leistengegend.
Letzt Epoche hat ihn die Freundin meines großen gestreichelt und da hat er aufgehellt und ist weggerannt.
Gestern Zander er dann neben mir und ich habe ihn gestreichelt und bin Richtung innenschenkel gekommen und er ist sofort mit eingezogem schwsnz abgehauen und wollte auch nicht mehr zu nir.
Vorhin hab ich mir es mal genauer angeschaut und er lässt nich dann auch ran, nun wies ich nicht ob er einfach misstrauisch ist, weil es letztens vielleicht doch irgendwie wehgetan hat oder er tatsächlich Schmerzen hat. Also die bloße Berührung ist ihm schon unangenehm...
Irgendwas ist halt immer.
Wie geht es ihm?
Wir wandern (noch) nicht mit Hund. Da ist er noch zu jung.
Ich warte darauf, dass er ausgewachsen ist. Dann werden wir uns wieder ein Geschirr bei blaire.de anfertigen lassen. Bisher passt ihm noch das Welpengeschirr vom fressnapf.
Bei blaire kann ich mich dann farbmäßig austoben.
(Außerdem war die Inhaberin von blaire jahrelang eine SuTlerin
Unser Hund mag seit ein paar Tagen nicht mehr richtig fressen
Früh nix mehr, mittags frisst er. Abends nur die Trainigsleckerlis.
Scheint sich das wohl beim menschlichen Pubertier abgeschaut zu haben. Er frühstückt auch nichts mehr. Hauptmahlzeit ist mittags und abends noch bisschen was essen..
LG
Unsichtbar
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