Stillen wird mir unwohl

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Lösche Benutzer 28057

Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Lösche Benutzer 28057 »

Hallo zusammen
Ich stille meinen Sohn jetzt schon 8 Monate. Mein erstes Kind habe ich mit 6 Monaten zur Flasche hin abgestillt.
Jetzt stille ich noch, weil mein Sohn viele Infekte hatte und zweitweise nicht aus der Flasche trinken konnte. Er ist sozial und feinmotorisch eher vorne mit dabei, grobmotorisch eher langsamer.
Nun hat er begonnen, sehr bewusst zu stillen. Also er versucht mir das Top runter zu ziehen, macht Theater wenn ich gerade nicht stillen möchte (wenn er nur aus Komfort stillen möchte und ich z.b. bei Besuch bin). Das ganze ist mir unangenehm. Vor Familie, Freunden, Fremden und irgendwie sogar vor meinem Mann. Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Schwer in Worte zu fassen, denn natürlich möchte ich das Beste für mein Kind. Und eigentlich liebe ich es, wenn er mich so zufrieden anlächelt an der Brust. Ich weiss, dass ich in einem sehr stillfreundlichen Forum schreibe, hoffe aber trotzdem auf Verständnis und evtl Erfahrungsberichte oder Tipps?
Glg bluemä
splischsplasch
Profi-SuTler
Beiträge: 3363
Registriert: 23.05.2019, 09:07

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von splischsplasch »

Bluemä hat geschrieben: 21.03.2022, 16:04 Hallo zusammen
Ich stille meinen Sohn jetzt schon 8 Monate. Mein erstes Kind habe ich mit 6 Monaten zur Flasche hin abgestillt.
Jetzt stille ich noch, weil mein Sohn viele Infekte hatte und zweitweise nicht aus der Flasche trinken konnte. Er ist sozial und feinmotorisch eher vorne mit dabei, grobmotorisch eher langsamer.
Nun hat er begonnen, sehr bewusst zu stillen. Also er versucht mir das Top runter zu ziehen, macht Theater wenn ich gerade nicht stillen möchte (wenn er nur aus Komfort stillen möchte und ich z.b. bei Besuch bin). Das ganze ist mir unangenehm. Vor Familie, Freunden, Fremden und irgendwie sogar vor meinem Mann. Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Schwer in Worte zu fassen, denn natürlich möchte ich das Beste für mein Kind. Und eigentlich liebe ich es, wenn er mich so zufrieden anlächelt an der Brust. Ich weiss, dass ich in einem sehr stillfreundlichen Forum schreibe, hoffe aber trotzdem auf Verständnis und evtl Erfahrungsberichte oder Tipps?
Glg bluemä
Ich hoffe nicht, dass dir im Forum kein Verständnis entgegengebracht wird.
Ich finde es absolut in Ordnung, wenn es Phasen beim Stillen gibt, bei denen du dich nicht wohl fühlst. Kannst du dir Dir Phasen aufschreiben und notieren, was dich gerade stört? Vielleicht erkennst fu ja ein Muster.
Ggf. kannst du solche Situationen dann gezielt vermeiden zB dein Baby vorher stillen und dann anders beschäftigen. Ggf. andere Nahrungsmittel geben?
Oder doch mit stillfreundlichen Personen umgeben, damit es für dich einfacher wird?
Könntest du sonst gezielte Kuschel- und Stillphasen in deinen Alltag integrieren?
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
Benutzeravatar
Carraluma
alter SuT-Hase
Beiträge: 2331
Registriert: 28.04.2013, 10:57

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Carraluma »

Was ist dir unangenehm? Ihn vor anderen zu stillen? Oder, dass er zeigt, dass er gestillt werden möchte?

Gezerre an der Kleidung finden wahrscheinlich viele Frauen nicht so toll. Du könntest mit Babyzeichen anfangen, also einem Zeichen fürs Stillen. Manche Babys nutzen solche relativ früh. Andere eher erst, wenn sie auch zu "sprechen" beginnen.

Ansonsten vielleicht gleich einen ruhige Raum zum Stillen suchen, wenn du es merkst, bevor das Gezerre deutlich wird.
Noch ist dein Baby so klein, dass es sich kaum anders verständlich machen kann, wenn es Durst oder Hunger hat oder es Nähe und Rückversicherung will, weil ihm alles zu viel wird. Essen und Trinken anbieten hast du wahrscheinlich schon versucht, oder?
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
Binchen86
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 362
Registriert: 11.02.2019, 09:34

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Binchen86 »

Ich habe bei deinem Beitrag das Gefühl, du möchtest dich rechtfertigen. Dafür dass du dein Baby "immer noch" stillst. Und dass du selber nicht so richtig hinter dem Stillen stehst. Oder es eigentlich doch tust, aber dir dein Umfeld vermittelt, dass es "nicht OK" ist und du dich dadurch verunsichern lässt.

Was genau ist dir unangenehm? Überlegst du, was die anderen denken könnten? Haben in deinem Umfeld die Mamas früh abgestillt? Oder vielleicht gar nicht gestillt? Hat schon Mal jemand einen entsprechenden Kommentar von sich gegeben?

Was ich insbesondere sehr schade finde ist, dass dein Mann nicht hinter dir zu stehen scheint. Hast du mit ihm Mal darüber gesprochen?
Binchen86 mit der wilden Bande (11/18, 09/20, 07/25)
Lösche Benutzer 27615

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Lösche Benutzer 27615 »

Hallo Bluemä,
ich verstehe dich. Ich habe hier das Glück, dass meine beiden nie zielgerichtet an meiner Kleidung gezerrt haben und ich bin mir sicher, dass mir das auch nicht passen würde. Weil, Baby hin oder her, das ist mein Körper. Das hat für mich jetzt auch nichts mit anderen Menschen zu tun.
Das mit dem Zeichen zu versuchen finde ich gut. Meine haben bzw. machen immer noch Schmatzgeräusche, wenn sie stillen wollen. Vielleicht kannst du das an der Kleidung zerren irgendwie früher abfangen, sodass du dir schon vorher einen entspannten Ort fürs stillen suchen kannst.
Viel Glück!
Lösche Benutzer 28057

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Lösche Benutzer 28057 »

splischsplasch hat geschrieben: 21.03.2022, 16:18 Kannst du dir Dir Phasen aufschreiben und notieren, was dich gerade stört? Vielleicht erkennst fu ja ein Muster.
Ja das ist eine gute Idee. So kurz überlegt würde ich sagen, es ist v.a. in meiner Familie und bei einigen Freunden, welche eher finden, dass mein Kleiner zu fest an mir hängt (und ja das tut er, er fremdet seit dem 6Monat ununterbrochen, er lebt quasi auf mir (oder wenn ich nicht verfügbar bin auf meinem Mann. Das empfinde ich aber als normal). Kann also gut sein, das mein Unwohlsein etwas von meiner verborgenen Unsicherheit diesbezüglich kommt.
Carraluma hat geschrieben: 21.03.2022, 16:41 Was ist dir unangenehm? Ihn vor anderen zu stillen? Oder, dass er zeigt, dass er gestillt werden möchte?
Eher, dass er zeigt dass er Stillen will. Bisher stille ich immer und überall, das stört mich nicht. Aber wenn er so an mir rumzupft und quakig ist, dann fühl ich mich, als ob ich ein Objekt wäre.
Carraluma hat geschrieben: 21.03.2022, 16:41 Noch ist dein Baby so klein, dass es sich kaum anders verständlich machen kann, wenn es Durst oder Hunger hat oder es Nähe und Rückversicherung will, weil ihm alles zu viel wird. Essen und Trinken anbieten hast du wahrscheinlich schon versucht, oder?
Wenn er Milch braucht, dann ist er auch nicht auf diese Art aufdringlich die mich stört. Nur wenn er aus "Gemütlichkeit, In mich hinein Kriech-Stillen" will ist er so. Ich trage ihn fast permanent und denke manchmal, dass er ja wirklich viel Nähe bekommt...
Binchen86 hat geschrieben: 21.03.2022, 16:48 Babyzeichen
Gute Idee, les ich mich mal ein, verwenden wir bisher nicht
Solina hat geschrieben: 21.03.2022, 17:08 Weil, Baby hin oder her, das ist mein Körper. Das hat für mich jetzt auch nichts mit anderen Menschen zu tun.
Danke, ja genau so fühle ich auch
Binchen86 hat geschrieben: 21.03.2022, 16:48 Ich habe bei deinem Beitrag das Gefühl, du möchtest dich rechtfertigen. Dafür dass du dein Baby "immer noch" stillst. Und dass du selber nicht so richtig hinter dem Stillen stehst. Oder es eigentlich doch tust, aber dir dein Umfeld vermittelt, dass es "nicht OK" ist und du dich dadurch verunsichern lässt.

Was genau ist dir unangenehm? Überlegst du, was die anderen denken könnten? Haben in deinem Umfeld die Mamas früh abgestillt? Oder vielleicht gar nicht gestillt? Hat schon Mal jemand einen entsprechenden Kommentar von sich gegeben?

Was ich insbesondere sehr schade finde ist, dass dein Mann nicht hinter dir zu stehen scheint. Hast du mit ihm Mal darüber gesprochen?
Hmm eigentlich wollte ich nur aufzeigen, wo ich die Vorteile des Stillens trotz der für mich empfundenen Nachteile sehe. In meinem Umfeld stillt jemand noch wo das Kind 14 Monate ist und eine gute Freundin hat ihre Kiddis jeweils mit 1 Jahr abgestillt. Ich sehe einfach, dass ich anders reagiere wie andere wenn mein Baby unzufrieden ist. Eigentlich biete ich bei jedem kleineren quaken die Brust an. Andere die ich beobachte haben die Geduld dem motzigen oder weinendem Kind den Nuggi zu halten, machen shshsh oder wippen etwas. Ich habe eigentlich nur zwei funktionierende Methoden: stillen oder Trage. Deshalb ist natürlich auch mein Kind gewohnt zu stillen wenn es nicht happy ist, und ich frage mich, ob ich nicht mehr Beruhigungsstrategien anwenden muss. Das ist übrigens auch das Einzige wo mein Mann und ich nicht immer einig sind: er findet, ich stille ab und zu zu früh, er hätte sich innert Kürze beruhigt.. aber insgesamt hält mein Mann mir absolut den Rücken frei. Meine Schwiegermutter hat ihre Kinder übrigens auch teils bis zum Kindergarten gestillt und ist sehr unterstützend.

Also, der wohl längste Beitrag des Forums :oops:
Die Fragen, welche sich während dem Schreiben ergeben haben: Sollte ich andere (zugewandte) Beruhigungsmethoden etablieren, damit mein Baby nicht nur das Stillen mit Entspannung verbindet und evtl weniger penetrant einfordert in Situationen bei denen ich nicht unbedingt will?
Wäre es eine Möglichkeit nur noch eine Gewisse Anzahl am Tag zu stillen und in der Nacht noch weiter nach Bedarf oder ist das zu früh? (Er isst sehr gut, kann auch wenn ich arbeite locker von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr ohne Schoppen auskommen)
Falls das jemand gelesen hat, danke. Hat schon gut getan das zu notieren!
Lg
Pirouge
Dipl.-SuT
Beiträge: 4116
Registriert: 14.06.2014, 22:01

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Pirouge »

Ich glaube, dass diese Phase ganz viele haben, wenn das "passive" Baby aktiver wird Eine Umstellung für beide und ich finde es müssen sich auf jeden Fall beide wohl fühlen und du hast auch das Recht Nein zu sagen. Ich bin mir sicher, dass ihr da einen neuen Rhythmus, ein neues Gleichgewicht findet.

Was ich mich beim letzten Post gefragt habe, ist, wie es dir geht, wenn dein Baby weint. Ich finde, dass das ein schmaler Grad ist, aber beim Kleinen habe ich es viel mehr akzeptiert, wenn er geweint hat. Habe ihn im Arm gehalten bzw war bei ihm und irgendwann bald hat er immer wieder aufgehört und war fröhlich.
Von Freunden hörte ich, dass dauerquengelnde Kinder ausgeglichener wurden, wenn sie regelmäßig liebevoll begleitet weinen "durften".
Ich habe einiges gelesen darüber, dass es Stressabbau ist und wichtig, das nicht immer wegmachen zu wollen. Ich selbst habe zwischen den beiden Babyzeiten mehr meine Gefühle entdeckt und durfte fühlen wie es ist zu weinen und jemand ist einfach da ohne das ändern zu wollen. Vielleicht könnte das ein Ansatz sein, liebevoll den Raum zu halten und präsent zu sein, wenn du die Brust nicht geben willst. Ohne eine andere Beruhigungsstrategie.

(Abends war es hier manchmal so, dass ich nicht mehr stillen wollte - ich bin recht empfindlich ggü Dauernuckeln. Der Kleine fing dann herzzerreißend an zu schreien, dass ich immer ganz angespannt wurde und dachte, das kann ich ihm wohl doch nicht antun. Und dann waren es meist nur 3 Atemzüge Weinen und dann schnelles Einschlafen. Da musste ich auch lernen, dass er auch einfach traurig sein darf, wenn er nicht bekommt, was er mag.)
2014 und 2019
splischsplasch
Profi-SuTler
Beiträge: 3363
Registriert: 23.05.2019, 09:07

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von splischsplasch »

Bluemä hat geschrieben: 21.03.2022, 19:46
splischsplasch hat geschrieben: 21.03.2022, 16:18 Kannst du dir Dir Phasen aufschreiben und notieren, was dich gerade stört? Vielleicht erkennst fu ja ein Muster.
Ja das ist eine gute Idee. So kurz überlegt würde ich sagen, es ist v.a. in meiner Familie und bei einigen Freunden, welche eher finden, dass mein Kleiner zu fest an mir hängt (und ja das tut er, er fremdet seit dem 6Monat ununterbrochen, er lebt quasi auf mir (oder wenn ich nicht verfügbar bin auf meinem Mann. Das empfinde ich aber als normal). Kann also gut sein, das mein Unwohlsein etwas von meiner verborgenen Unsicherheit diesbezüglich kommt.
Carraluma hat geschrieben: 21.03.2022, 16:41 Was ist dir unangenehm? Ihn vor anderen zu stillen? Oder, dass er zeigt, dass er gestillt werden möchte?
Eher, dass er zeigt dass er Stillen will. Bisher stille ich immer und überall, das stört mich nicht. Aber wenn er so an mir rumzupft und quakig ist, dann fühl ich mich, als ob ich ein Objekt wäre.
Carraluma hat geschrieben: 21.03.2022, 16:41 Noch ist dein Baby so klein, dass es sich kaum anders verständlich machen kann, wenn es Durst oder Hunger hat oder es Nähe und Rückversicherung will, weil ihm alles zu viel wird. Essen und Trinken anbieten hast du wahrscheinlich schon versucht, oder?
Wenn er Milch braucht, dann ist er auch nicht auf diese Art aufdringlich die mich stört. Nur wenn er aus "Gemütlichkeit, In mich hinein Kriech-Stillen" will ist er so. Ich trage ihn fast permanent und denke manchmal, dass er ja wirklich viel Nähe bekommt...
Binchen86 hat geschrieben: 21.03.2022, 16:48 Babyzeichen
Gute Idee, les ich mich mal ein, verwenden wir bisher nicht
Solina hat geschrieben: 21.03.2022, 17:08 Weil, Baby hin oder her, das ist mein Körper. Das hat für mich jetzt auch nichts mit anderen Menschen zu tun.
Danke, ja genau so fühle ich auch
Binchen86 hat geschrieben: 21.03.2022, 16:48 Ich habe bei deinem Beitrag das Gefühl, du möchtest dich rechtfertigen. Dafür dass du dein Baby "immer noch" stillst. Und dass du selber nicht so richtig hinter dem Stillen stehst. Oder es eigentlich doch tust, aber dir dein Umfeld vermittelt, dass es "nicht OK" ist und du dich dadurch verunsichern lässt.

Was genau ist dir unangenehm? Überlegst du, was die anderen denken könnten? Haben in deinem Umfeld die Mamas früh abgestillt? Oder vielleicht gar nicht gestillt? Hat schon Mal jemand einen entsprechenden Kommentar von sich gegeben?

Was ich insbesondere sehr schade finde ist, dass dein Mann nicht hinter dir zu stehen scheint. Hast du mit ihm Mal darüber gesprochen?
Hmm eigentlich wollte ich nur aufzeigen, wo ich die Vorteile des Stillens trotz der für mich empfundenen Nachteile sehe. In meinem Umfeld stillt jemand noch wo das Kind 14 Monate ist und eine gute Freundin hat ihre Kiddis jeweils mit 1 Jahr abgestillt. Ich sehe einfach, dass ich anders reagiere wie andere wenn mein Baby unzufrieden ist. Eigentlich biete ich bei jedem kleineren quaken die Brust an. Andere die ich beobachte haben die Geduld dem motzigen oder weinendem Kind den Nuggi zu halten, machen shshsh oder wippen etwas. Ich habe eigentlich nur zwei funktionierende Methoden: stillen oder Trage. Deshalb ist natürlich auch mein Kind gewohnt zu stillen wenn es nicht happy ist, und ich frage mich, ob ich nicht mehr Beruhigungsstrategien anwenden muss. Das ist übrigens auch das Einzige wo mein Mann und ich nicht immer einig sind: er findet, ich stille ab und zu zu früh, er hätte sich innert Kürze beruhigt.. aber insgesamt hält mein Mann mir absolut den Rücken frei. Meine Schwiegermutter hat ihre Kinder übrigens auch teils bis zum Kindergarten gestillt und ist sehr unterstützend.

Also, der wohl längste Beitrag des Forums :oops:
Die Fragen, welche sich während dem Schreiben ergeben haben: Sollte ich andere (zugewandte) Beruhigungsmethoden etablieren, damit mein Baby nicht nur das Stillen mit Entspannung verbindet und evtl weniger penetrant einfordert in Situationen bei denen ich nicht unbedingt will?
Wäre es eine Möglichkeit nur noch eine Gewisse Anzahl am Tag zu stillen und in der Nacht noch weiter nach Bedarf oder ist das zu früh? (Er isst sehr gut, kann auch wenn ich arbeite locker von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr ohne Schoppen auskommen)
Falls das jemand gelesen hat, danke. Hat schon gut getan das zu notieren!
Lg
Das klingt nach etwas womit du arbeiten kannst wenn du willst.
Und toll, dass sie Familie da so hinter dir steht
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
Benutzeravatar
GemeineEsche
Homo sapiens SuTtensis
Beiträge: 12449
Registriert: 30.07.2021, 15:38

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von GemeineEsche »

Habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber bei uns hilft gegen Kleidung zerren, wenn ich eben nicht im Top bin sondern hochgeschlossen, also keine unnötigen Reize senden :lol: dazu am besten noch Ablenkung in Form von Essen oder Trinken.
Achja und um noch mehr vom Stillen abzulenken (also die außenstehenden Personen) könntest du auch eine etwas auffälligere Kette tragen oder einen Cardigan/Bluse mit großen Knöpfen o. Ä., dann denken die anderen dein Kind spielt daran rum statt an deinen Brüsten.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Lösche Benutzer 27615

Re: Stillen wird mir unwohl

Beitrag von Lösche Benutzer 27615 »

Alternative Beruhigungsstrategien sind sehr wichtig, das finde ich auch. Hier helfen fast immer Bücher. Oder auf dem Arm herumtragen und Dinge anschauen. Das ging bei meinen schon recht früh. Manchmal sind es nicht Hunger, Nähe oder zuviele Reize, sondern einfach eine nicht erklärbare Unzufriedenheit. Bei Oma haben hier z.B. immer die verschiedenen Backschüsseln und Utensilien geholfen. Da war das Interesse sofort so groß, dass alles andere völlig egal war.
Antworten

Zurück zu „Stillforum“