9 Stunden ohne Mama
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acma
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9 Stunden ohne Mama
Hallo ihr Lieben
Mein kleines Knöpfchen (6 Monate alt) wird morgen 9 Stunden ohne mich sein. Ich muss wieder arbeiten. Zwei halbe Tage diese Woche haben wir schon geschafft, aber die 9 Stunden morgen machen mich fertig. Habt ihr Tipps, wie wir diesen Tag gut schaffen können?
Das Problem ist einerseits das Stillen, also die Stillpause. Fläschchen verweigert sie, aus dem Becher konnten wir ihr mal einen Schluck geben, aber seither keinen zweiten mehr. Die zwei halben Tage diese Woche hat sie mit ein bisschen Brei, Wasser aus dem Becher (das geht interessanterweise) und viel Tragen überstanden. Aber ein bisschen Brei reicht doch nicht für 9 Stunden...?
Ausserdem fühlt es sich für mich so furchtbar an, dass sie diese Tage "überstehen" muss. Sie ist doch noch so klein... Bei der Planung der Elternzeit hatten wir einfach keine Ahnung bzw. uns nicht gut genug informiert. Sie ist die Tage übrigens zuhause bei der Co-Mama, also in vertrauter Umgebung. Aber sie kann halt nicht stillen. Und ganz spurlos sind die ersten zwei Tage nicht vorbei gegangen. Seit Anfang Woche stillen wir tagsüber deutlich häufiger als sonst, und beim Einschlafstillen und in der Nacht wirkt sie sehr angespannt. Sie fährt sich ganz hektisch mit der Hand über den Kopf, schlägt sich und mich dabei, jammert, dockt ab und wieder an, wacht immer wieder auf... das war bis letzte Woche noch anders, da hat sie zwar auch lange genuckelt, aber war ganz ruhig und zufrieden, bis sie irgendwann eingeschlafen ist.
Jetzt weiss ich nicht, ob sie nur angespannt ist, weil sie meinen Stress spürt (ich bin sehr sehr unglücklich, dass ich wieder arbeiten gehe), oder weil sie die zwei halben Tage selber so stressig fand.
Wie kann ich ruhig werden, damit sie zumindest nicht meinen Stress übernimmt? Und habt ihr Tipps für den morgigen Tag?
(Oje, das sind jetzt viel Fragen auf einmal. Und ich hoffe es ist okay, dass ich das hier im Stillforum poste. Es geht ja schon auch ums Stillen, und für Job und Kind bin ich noch nicht freigeschaltet.)
Mein kleines Knöpfchen (6 Monate alt) wird morgen 9 Stunden ohne mich sein. Ich muss wieder arbeiten. Zwei halbe Tage diese Woche haben wir schon geschafft, aber die 9 Stunden morgen machen mich fertig. Habt ihr Tipps, wie wir diesen Tag gut schaffen können?
Das Problem ist einerseits das Stillen, also die Stillpause. Fläschchen verweigert sie, aus dem Becher konnten wir ihr mal einen Schluck geben, aber seither keinen zweiten mehr. Die zwei halben Tage diese Woche hat sie mit ein bisschen Brei, Wasser aus dem Becher (das geht interessanterweise) und viel Tragen überstanden. Aber ein bisschen Brei reicht doch nicht für 9 Stunden...?
Ausserdem fühlt es sich für mich so furchtbar an, dass sie diese Tage "überstehen" muss. Sie ist doch noch so klein... Bei der Planung der Elternzeit hatten wir einfach keine Ahnung bzw. uns nicht gut genug informiert. Sie ist die Tage übrigens zuhause bei der Co-Mama, also in vertrauter Umgebung. Aber sie kann halt nicht stillen. Und ganz spurlos sind die ersten zwei Tage nicht vorbei gegangen. Seit Anfang Woche stillen wir tagsüber deutlich häufiger als sonst, und beim Einschlafstillen und in der Nacht wirkt sie sehr angespannt. Sie fährt sich ganz hektisch mit der Hand über den Kopf, schlägt sich und mich dabei, jammert, dockt ab und wieder an, wacht immer wieder auf... das war bis letzte Woche noch anders, da hat sie zwar auch lange genuckelt, aber war ganz ruhig und zufrieden, bis sie irgendwann eingeschlafen ist.
Jetzt weiss ich nicht, ob sie nur angespannt ist, weil sie meinen Stress spürt (ich bin sehr sehr unglücklich, dass ich wieder arbeiten gehe), oder weil sie die zwei halben Tage selber so stressig fand.
Wie kann ich ruhig werden, damit sie zumindest nicht meinen Stress übernimmt? Und habt ihr Tipps für den morgigen Tag?
(Oje, das sind jetzt viel Fragen auf einmal. Und ich hoffe es ist okay, dass ich das hier im Stillforum poste. Es geht ja schon auch ums Stillen, und für Job und Kind bin ich noch nicht freigeschaltet.)
acma mit Knöpfchen (08/21)
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pqr
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Könnte die Co-Mama das Baby zu Stillpausen vorbeibringen?
In Deutschland stehen Dir diese übrigens zu ( also falls Du dort wohnst).
In Deutschland stehen Dir diese übrigens zu ( also falls Du dort wohnst).
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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acma
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Theoretisch ja, aber es ist fast eine Stunde Weg, also nicht sehr praktikabel. Hm, vielleicht könnte sie einmal kommen. Das wäre besser als nichts, oder?
acma mit Knöpfchen (08/21)
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pqr
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Auf jeden Fall. Dasqürde sicher den Übergang erleichtern.
Ist Homeoffice möglich?
Und jetzt, wo es wärmer wird, könnten Sie ja ggf. den Vormittag auch in der Nähe verbringen draußen.
Ist Homeoffice möglich?
Und jetzt, wo es wärmer wird, könnten Sie ja ggf. den Vormittag auch in der Nähe verbringen draußen.
Viele Grüße
pqr
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Kambly
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Ich würde eventuell trotzdem immer wieder etwas Milch anbieten. Vielleicht klappt es auf einmal doch. Und euer Kind wird ja auch beim Essen immer routinierter werden, so dass es in ein paar Wochen wohl gar kein Problem mehr sein wird.
Ich versteh deine Sorgen total (hatte ich auch vor Arbeitsbeginn - lief dann aber super) und drück euch 3 fest die Daumen, dass es gut läuft.
Ich versteh deine Sorgen total (hatte ich auch vor Arbeitsbeginn - lief dann aber super) und drück euch 3 fest die Daumen, dass es gut läuft.
Kambly mit kleinem 🦊 (5) und kleiner 🧚🏼♀️ (2.5)
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acma
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Homeoffice geht leider nicht. Hm, dann muss ich sie nur noch überreden, dass das ein schöner Ausflug wäre. Die Vorstellung, mit hungrigem Baby in der S-Bahn zu sitzen, schreckt sie noch mehr ab als die Vorstellung, mit hungrigem Baby so lange zuhause zu sein.pqr hat geschrieben: 03.03.2022, 22:05 Auf jeden Fall. Dasqürde sicher den Übergang erleichtern.
Ist Homeoffice möglich?
Und jetzt, wo es wärmer wird, könnten Sie ja ggf. den Vormittag auch in der Nähe verbringen draußen.
Ein paar Wochen, das klingt gar nicht so schlecht (und klingt gleichzeitig furchtbar lange). Danke fürs Daumendrücken.Kambly hat geschrieben: 03.03.2022, 22:09 Ich würde eventuell trotzdem immer wieder etwas Milch anbieten. Vielleicht klappt es auf einmal doch. Und euer Kind wird ja auch beim Essen immer routinierter werden, so dass es in ein paar Wochen wohl gar kein Problem mehr sein wird.
Ich versteh deine Sorgen total (hatte ich auch vor Arbeitsbeginn - lief dann aber super) und drück euch 3 fest die Daumen, dass es gut läuft.
Läuft das dann auf baldiges Abstillen hinaus, wenn sie regelmässig den Tag mit Essen überbrückt? Oder muss ich in diesem Alter eh damit rechnen, dass sie tagsüber bald nicht mehr viel stillt?
acma mit Knöpfchen (08/21)
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avalonne
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Acma, ich drücke euch die Daumen! Ich kann deine Gefühle gut verstehen. Alles braucht seine Zeit und Du und Dein Knöpfchen müsst euch erstmal mit der Situation arrangieren.
Arbeitest du 2 x 0,5 Tage und 1 x 1 vollen Tag die Woche? Kannst du nicht daraus 4 x 0,5 Tage machen, damit die Pause kürzer ist? Ich würde auch, wie schon gesagt immer wieder Flasche anbieten. Dein Knöpfchen merkt es schon, dass du nicht da bist und wird sie dann irgendwann nehmen.
Es kann sein, dass deine Brüste gut mit der Pause klar kommen, kann aber sein, dass sie prall werden und du etwas ausreichen musst. Pumpen auf der Arbeit wäre natürlich auch super, damit hättest du direkt Milch für nächsten Arbeitstag parat. Die Pause kann sich schon negativ auf deine Milchmenge auswirken, aber muss nicht. Pumpen würde auf jeden Fall helfen.
Arbeitest du 2 x 0,5 Tage und 1 x 1 vollen Tag die Woche? Kannst du nicht daraus 4 x 0,5 Tage machen, damit die Pause kürzer ist? Ich würde auch, wie schon gesagt immer wieder Flasche anbieten. Dein Knöpfchen merkt es schon, dass du nicht da bist und wird sie dann irgendwann nehmen.
Es kann sein, dass deine Brüste gut mit der Pause klar kommen, kann aber sein, dass sie prall werden und du etwas ausreichen musst. Pumpen auf der Arbeit wäre natürlich auch super, damit hättest du direkt Milch für nächsten Arbeitstag parat. Die Pause kann sich schon negativ auf deine Milchmenge auswirken, aber muss nicht. Pumpen würde auf jeden Fall helfen.
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Und zwei

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Kambly
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Daumen sind weiterhin für heute gedrückt und ich denk an euch!!
Wegen der Milchmenge: ich glaube auch, dass das sein kann, aber nicht muss. Meine Brüste haben sich dehr gut daran gewöhnt, dass es an gewissen Tagen längere Pausen gibt/gab, an anderen wieder sehr viel gestillt wird. War hier nie ein Problem. Anfangs pumpte ich ab, inzwischen nicht mehr (jetzt isst er aber auch wirklich viel).
Meiner trank die Milch übrigens sehr gerne aus dem Cam_oCup. Normaler Schoppen und sonstige Becher/Gläser gingen gar nicht.
Wegen der Milchmenge: ich glaube auch, dass das sein kann, aber nicht muss. Meine Brüste haben sich dehr gut daran gewöhnt, dass es an gewissen Tagen längere Pausen gibt/gab, an anderen wieder sehr viel gestillt wird. War hier nie ein Problem. Anfangs pumpte ich ab, inzwischen nicht mehr (jetzt isst er aber auch wirklich viel).
Meiner trank die Milch übrigens sehr gerne aus dem Cam_oCup. Normaler Schoppen und sonstige Becher/Gläser gingen gar nicht.
Kambly mit kleinem 🦊 (5) und kleiner 🧚🏼♀️ (2.5)
- FloppyDisc
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Re: 9 Stunden ohne Mama
Kommt die Milch aus dem Kühlschrank bzw wurde sie aufgetaut? Das kann den Geschmack verändern, vielleicht mochte sie die deswegen nicht. Wenn du morgens frisch abpumpen kannst, hält die Milch einige Stunden auch ungekühlt, das könntet ihr mal ausprobieren.
Und weil du oben "wir" geschrieben hast: hat die Co-Mama das Milch geben ohne dich probiert? Das kann auch einen entscheidenden Unterschied machen, die kleinen Mäuse wissen ja ganz genau, wo es die frische Milch geben könnte und wo nicht.
Und weil du oben "wir" geschrieben hast: hat die Co-Mama das Milch geben ohne dich probiert? Das kann auch einen entscheidenden Unterschied machen, die kleinen Mäuse wissen ja ganz genau, wo es die frische Milch geben könnte und wo nicht.
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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splischsplasch
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Re: 9 Stunden ohne Mama
7 h haben wir an meinem ersten Tag vor Ort auch geschafft, unfreiwillig. Er hat beim Abholen (Papa und Baby mich) geschlafen und wir haben es wieder nach Hause geschafft.acma hat geschrieben: 03.03.2022, 21:14 Hallo ihr Lieben
Mein kleines Knöpfchen (6 Monate alt) wird morgen 9 Stunden ohne mich sein. Ich muss wieder arbeiten. Zwei halbe Tage diese Woche haben wir schon geschafft, aber die 9 Stunden morgen machen mich fertig. Habt ihr Tipps, wie wir diesen Tag gut schaffen können?
Das Problem ist einerseits das Stillen, also die Stillpause. Fläschchen verweigert sie, aus dem Becher konnten wir ihr mal einen Schluck geben, aber seither keinen zweiten mehr. Die zwei halben Tage diese Woche hat sie mit ein bisschen Brei, Wasser aus dem Becher (das geht interessanterweise) und viel Tragen überstanden. Aber ein bisschen Brei reicht doch nicht für 9 Stunden...?
Ausserdem fühlt es sich für mich so furchtbar an, dass sie diese Tage "überstehen" muss. Sie ist doch noch so klein... Bei der Planung der Elternzeit hatten wir einfach keine Ahnung bzw. uns nicht gut genug informiert. Sie ist die Tage übrigens zuhause bei der Co-Mama, also in vertrauter Umgebung. Aber sie kann halt nicht stillen. Und ganz spurlos sind die ersten zwei Tage nicht vorbei gegangen. Seit Anfang Woche stillen wir tagsüber deutlich häufiger als sonst, und beim Einschlafstillen und in der Nacht wirkt sie sehr angespannt. Sie fährt sich ganz hektisch mit der Hand über den Kopf, schlägt sich und mich dabei, jammert, dockt ab und wieder an, wacht immer wieder auf... das war bis letzte Woche noch anders, da hat sie zwar auch lange genuckelt, aber war ganz ruhig und zufrieden, bis sie irgendwann eingeschlafen ist.
Jetzt weiss ich nicht, ob sie nur angespannt ist, weil sie meinen Stress spürt (ich bin sehr sehr unglücklich, dass ich wieder arbeiten gehe), oder weil sie die zwei halben Tage selber so stressig fand.
Wie kann ich ruhig werden, damit sie zumindest nicht meinen Stress übernimmt? Und habt ihr Tipps für den morgigen Tag?
(Oje, das sind jetzt viel Fragen auf einmal. Und ich hoffe es ist okay, dass ich das hier im Stillforum poste. Es geht ja schon auch ums Stillen, und für Job und Kind bin ich noch nicht freigeschaltet.)
Das war genau 6 Monate.
Danach bin ich ins HO gewechselt und nur tageweise vor Ort.
Definitiv würde ich schriftlich Stillpausen nach Mutterschutzgesetz beantragen. Ich habe es nur nicht gemacht, weil ich gerade sehr viel HO mache und max. 5 h weg bin, wenn ich vor Ort bin.
Zwischendrin gibt es 2 * Brei und Wasser.
Ich würde auch gerne BLW ausprobieren bzw. hätte gerne, aber den Luxus haben wir nicht. Jetzt ist er wiederum so gut Brei, dass ich garnicht mehr zusätzlich Milch pumpe.
Rest des Tages wird hauptsächlich gestillt und mal beim Essen ein bisschen Brot zum Greifen oder mal Brötchen.
Ich finde ja, so 4-5 h lassen sich ganz gut mit 2 mal Essen abdecken, darüberhinaus würde ich echt Milch geben bzw. mit nem Löffel oder Becher.
Zum Forum Kind und Job, ggf. kannst du dich händisch freischalten lassen, es gibt hier einen Faden Freischalten Unterforum.
Dir heute alles Gute.
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann