Ich kann auch gut verstehen, dass du mit dem Essen haderst. Mir ging das am Anfang auch alles viel zu schnell. Wir haben Bärchen ja mit 4 Monaten schon was angeboten, weil die Reifezeichen erfüllt waren. Und obwohl ich nur Fingerfood zum selber essen machen wollte, hat er auf Wunsch des Papas auch Brei (aber nur einfach das, was wir auch essen mit der Gabel zerdrückt, nicht mit Wasser püriert) zum füttern angeboten bekommen. Und er mag auch die Matsche sehr gerne und gefüttert werden... den klein gerupften Lachs heute Mittag hat er aber auch verschlungen und Gurkensticks selbst knabbern ist der Hit.
Naja, jedenfalls hatte ich auch Sorge wegen des Stillens, des Tempos und wegen der Selbstbestimmung beim Essen. Ist aber nun kein Problem. Wir stillen nach wie vor sehr viel (ca. 12-15 mal in 24 h), er isst immer noch nur kleine Mengen (von einmal lecken und ablehnen bis max 30 Gramm), wenn auch manchmal 3 mal am Tag und zeigt auch beim gefüttert werden immer sehr deutlich und für uns unverkennbar, wenn er mehr will, Wasser trinken möchte, keine Lust hat, fertig ist oder lieber stillen will. Nachdem ich meinen Mann nun sehr deutlich darum gebeten habe, immer darauf zu achten, was Bärchen ihm mitteilt beim Essen und Wasser trinken (und erlebt habe, dass er es auch tut), habe ich da überhaupt keine Sorge. Im Gegenteil hat es mir den Arbeitseinstieg ungemein erleichtert. (Nerviges) Pumpen ist überhaupt kein Thema und ich weiß, dass Bärchen immer genug zu essen und trinken hat, wenn ich nicht da bin, das vom Papa auch gerne annimmt und wir eine Form der Beikost gefunden haben, mit der der Papa eben auch gut zurecht kommt. Win-Win-Win würde ich sagen.
Das ganze hat übrigens noch besser funktioniert, nachdem mir hier die anderen inkl. dir