Vielen Dank euch! Auch fürs extra nachschlagen bei embrytox. Das deckt sich auch damit, dass ich hier bisher nur von unproblematischer Nutzung gelesen hab und es ja ziemlich häufig eingesetzt wird.
Dh es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Reduzierung an Ibu liegt, aber auch nicht auszuschließen, dass mein Körper da irgendwas komisches mit anstellt
Vielleicht liegts auch am Trinkverhalten meiner Tochter oder am Stress, den ein Biss und Schmerzen auslösen
Ich werds beobachten.
Callisto, herzlichen Glückwunsch zum Silvesterbaby und eine gute Wochenbettzeit dir
Vielleicht liegts auch am Trinkverhalten meiner Tochter oder am Stress, den ein Biss und Schmerzen auslösen
Ich werds beobachten.
(Angst vor) Schmerzen macht unentspannt. Wenn man angespannt/gestresst ist, kann es durchaus mal etwas länger dauern mit der Oxytocin-Ausschüttung (nicht nur beim Stillen, sondern auch in anderen Situationen, bei denen Oxytocin ausgeschüttet werden sollte vom Körper ). Ich denke, dass bewusstes "Beobachten" der Sache es tendenziell verschlechtern könnte. Nimm ausreichend Schmerzmittel, um die Schmerzen zu bekämpfen, die den MSR hemmen können, und lenk Dich ab. Das hilft in der Regel am besten gegen langsamen MSR: Gemütlich machen, warm haben, sich entspannen und im Idealfall ablenken und gar nicht drüber nachdenken: Spannendes Hörbuch auf die Ohren oder spannenden Film/Serie schauen z.B. beim/nach dem Anlegen... . (Und im Alltag gern reichlich mit dem Baby Haut an Haut kuscheln).
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Okay, danke auch für deine Einschätzung, blueberry! Dann werd ich mich mal etwas etwas zurückhalten was das Beobachten angeht. Stimmt nämlich schon, drauf konzentrieren stört oft.
Wahrscheinlich würde selbst der test, eine Ibu ohne Symptome zu nehmen und schauen was passiert, gar nicht funktionieren bzw zu falschen Ergebnissen führen
Inzwischen hat sich die Milchmenge und der MSR wieder eingespielt.
Eine etwas peinliche Frage - aber, ich habe seit dem ich stille (und das tue ich jetzt seit 4 Jahren durchgehend, weil Stillkind 2 noch gestillt hat als ich mit Stillkind 3 schwanger war) viele Blähungen. Mein Bauch ist auch aufgedunsen, meist abends am schlimmsten und tut weh. Nachdem ich jetzt schon auf Anraten meines Frauenarztes Glutenfrei esse und dadurch zwar meine Wasseransammlung im Unterleib weg ist, jedoch die Blähungen immer noch da sind, frage ich mich, ob es mit dem Stillen zusammen hängen könnte? Ich hatte es vor meinen letzten beiden Schwangerschaften definitiv nicht - und es ist wirklich unangenehm. Hat hier jemand eine Idee, was ich dagegen tun könnte?
Arnat hat geschrieben: 05.01.2022, 17:16
Eine etwas peinliche Frage - aber, ich habe seit dem ich stille (und das tue ich jetzt seit 4 Jahren durchgehend, weil Stillkind 2 noch gestillt hat als ich mit Stillkind 3 schwanger war) viele Blähungen. Mein Bauch ist auch aufgedunsen, meist abends am schlimmsten und tut weh. Nachdem ich jetzt schon auf Anraten meines Frauenarztes Glutenfrei esse und dadurch zwar meine Wasseransammlung im Unterleib weg ist, jedoch die Blähungen immer noch da sind, frage ich mich, ob es mit dem Stillen zusammen hängen könnte? Ich hatte es vor meinen letzten beiden Schwangerschaften definitiv nicht - und es ist wirklich unangenehm. Hat hier jemand eine Idee, was ich dagegen tun könnte?
Einen Zusammenhang zum Stillen habe ich noch nicht gehört, aber ich habe schon öfter gehört, dass das Leben mit Kleinkindern die Ernährungsgewohnheiten der Mutter mitunter stark verändern kann - ich kann mir gut vorstellen, dass so auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten stärker zum Tragen kommen können...
Ich selbst (völlig schwangerschafts- und stillunabhängig) hatte vor Jahren mal eine (antibiotikabedingte) Darmentzündung und eine Darm-Fehlbesiedelung. Beides zusammen hatte eine starke Laktoseunverträglichkeit zur Folge (da es die Laktaseproduktion anscheinend über den altersbedingten Rückgang hinaus stark eingeschränkt hatte). Das wurde mit einem H2-Atemtest vom Gastroenterologen diagnostiziert und wurde über die Jahre (mit Darmfloraaufbau, Zeit und bewussterer Ernährung) wieder alltagstauglich besser (ich brauche nur noch bei großen Mengen z.B. in Form von Milchgetränken eine laktosefreie Alternative - verarbeitete Milchprodukte und kleinere Mengen gehen wieder).
Ich denke, ich würde mich mit solchen Beschwerden nicht an einen Gynäkologen wenden (den Gedanken, dass das am Stillen liegt - wenn es nicht indirekt eine Antibiose wegen Brustentzündung war oder sowas, die das nach sich zog - recht fernliegend), sondern würde mich an Hausarzt und/oder Gastroenterologen wenden.
[Ich bin aber auch keine Spezialistin für (evtl. doch vorkommende) hormonbedingte Verdauungsprobleme dieser Art. Vielleicht weiß da noch jemand anderes was dazu.]
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Ich bin medizinisch absolute Laie, aber habe das Problem manchmal auch, wenn vielleicht auch nicht so heftig, wie du es beschreibst.
Seit Bärchen da ist esse ich meist sehr hastig. Könnte das nicht auch daran liegen? Bewegung hilft bei mir übrigens sehr. Vor allem Fahrrad fahren oder sowas. Und eben ruhiger essen.
Ich befürchte das ist ne Alterserscheinung. Weil 4 Jahre sind halt 4 Jahre. Ich hab das morgens, aber ich kann damit leben. Ich bin in vielerlei Hinsicht empfindlicher geworden. Kälte (am Kopf) Reiseübelkeit, Verdauung. Ich bin halt keine 29 mehr
Ich esse deutlich KH-lastiger weil das halt die Dinge sind die die Kinder essen
Oh ja, stärkere Reiseübelkeit hab ich auch. Besonders deutlich während der 2. Sws, ich habe es also schon auf die Hormone geschoben (aber nicht aufs Stillen). Vor den Kindern hatte ich überhaupt keine Reiseübelkeit. Jetzt bin ich nicht mal sicher, ob ich, sobald ich wieder dazu komme, noch Achterbahn fahren kann. Dabei habe ich das geliebt
Probleme mit Blähungen habe ich auch, aber schon seit mindestens 10 Jahren. Bei mir ist es ein Reizdarmproblem, Stress hat einen großen Einfluss. Das war auch bei deinem Beitrag mein erster Gedanke: Mehr Kinder = mehr Stress?
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
danke für eure Antworten. Ich führe nun ein Ernährungstagebuch - und, ich habe tatsächlich als ich mit K2 schwanger war, angefangen, sehr viele Nüsse zu essen. Nüsse haben viel Histamine - und, ich stelle gerade fest, dass wenn ich viel histaminhaltige Lebensmittel esse, zu denen auch lang gereifter Käse gehört (was ich auch in großen Mengen gegessen habe), meine Magenkrämpfe sehr viel schlimmer sind. ein Glutenunverträglichkeit habe ich auch - aber das weiß ich ja schon länger (ist nur wirklich nicht leicht für mich, mich immer daran zu halten). Ich bekomme Ausschläge an den Ellenbogen wenn ich Gluten esse - obwohl ich das mein Leben lang gemacht habe. Mich wundert es, dass es in den letzten 5 Jahren entstanden sein soll. Eine Histaminunverträglichkeit liegt hier eigentlich näher als eine Glutenunverträglichkeit (also, wenn ich mir das als Laie logisch überlege), da ich bspw auch schon als Jugendliche bei Rotwein immer eine verstopfte Nase hatte und Bauchschmerzen bei Weiswein...
Der Stress tut sicher sein zusätzliches dazu... und beim Stillen habe ich nur mal gelesen, dass die Verdauung auch langsamer läuft - ähnlich wie in der Schwangerschaft, weil der Körper möglichst viele Nährstoffe aus der Nahrung ziehen will. Durch meine vorwiegend im Sitzen verrichtete Arbeit schaffe ich es auch viel zu wenig, Bewegung einzubauen - da merke ich auch, dass es nicht so gut funktioniert mit der Verdauung...ist an tagen, andenen ich viele gehe besser.
Ach ja ---also, mit einer histaminarmen Ernährung geht es mir jedenfalls nun schon viel besser. ich schaue mal, wie es die Tage so weiter läuft.