Abstill-Plauder-Strang
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Bönthi
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Wir haben tatsächlich vor fast drei Wochen komplett abgestillt. Da hatte ich es schon auf einmal am Abend reduziert. Dann hab ich ihm erklärt, dass heute das aller letzte Mal ist und es morgen keine Milch mehr bei Mama gibt. Er hat die nächsten Abende zwar noch gefragt, hat mein Nein dann aber ohne Tränen akzeptiert und sich stattdessen Feuerwehrautos auf YouTube gewünscht
Inzwischen fragt er gar nicht mehr und das Thema ist komplett durch.
mit Zelli, dem kleinen Zellhaufen (02/20)
- Willma
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Wow Bönthi, das klingt für mich gerade absolut traumhaft. Hier ist es gerade wieder mehr geworden, weil ich Urlaub hab. Daher wieder mittags zum Einschlafen zusätzlich. Dann abends zum Einschlafen und im 1,5-2h Rhythmus. Spätestens gegen 4 Uhr wird es mir zu bunt und mein Mann geht mit ihr ins Wohnzimmer. Das versuchen wir gerade immer früher werden zu lassen, sodass sie ab 3 Uhr nicht mehr stillt, sondern auf dem Sofa schläft. Je früher es wird, umso müder und genervter wird mein Mann allerdings. Auf dem Sofa schlafen ist aber auch echt fies.
Muckel (5/16) Knubbel (12/17) Wusel (6/20) Krümel (*+9/23)
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Bönthi
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich wollte theoretisch schon länger gerne abstillen, hab aber dann doch noch ne ganze Weile gebraucht, bis ich so weit war, es ganz sicher durchziehen zu wollen. Zum Einschlafen haben wir da aber schon mindestens ein halbes Jahr nicht mehr gestillt, das war schon lange getrennt. Und durch die Kita wusste ich sicher, dass er die Milch nicht zwingend braucht und auch durchaus große Portionen essen kann. Nachts abstillen war dann wirklich der größte Schritt. Auch da hab ich es vorher angekündigt und erklärt und dann eben Essen und Kuscheln angeboten. Die ersten Nächte hat das natürlich zu Protesten geführt, ganz klar. Aber zum Glück weniger stark als befürchtet. Und ich war für mich selbst einfach so weit, wirklich nicht mehr Stillen zu wollen. Wir hatten dann durch HFM und Fieber ein paar Tage Rückfall, aber als das durch war, hab ich konsequent nur noch einmal am Abend gestillt. Und das wurde wirklich schnell akzeptiert. Und das eine mal wollte ich dann eben auch nicht langsam ausschleichen, sondern hab es mit vorheriger Ansage gestrichen. Ich glaube aber, dass das ein paar Monate früher noch nicht so problemlos funktioniert hätte. Es war jetzt wahrscheinlich einfach für uns beide der richtige Zeitpunkt.
mit Zelli, dem kleinen Zellhaufen (02/20)
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LiCla
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Bönthi, unser Weg soll so ähnlich aussehen. Gerade wurden die ersten Nudeln verspeist. Mich beschäftigt dann immer die Zahngesundheit. Habt ihr nach diesen nächtlichen Mahlzeiten noch einmal Zähne geputzt? Ich denke, das würde die Wachphase immens verlängern
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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Bönthi
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Nein. Das war ja nur eine recht kurze Phase und Zähne putzen ist hier eh immer Drama, da haben wir bis morgens gewartet. Ich glaube nicht, dass das die Zähne nachhaltig schädigt.
Wie läuft es sonst bei euch?
Wie läuft es sonst bei euch?
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LiCla
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ja, dass das nur temporär ist, hoffe ich ebenfalls. Diese Nacht gab es zwei Mal Essen.
Es geht besser, als ich dachte. Eigentlich wollte ich zunächst nur das stillen vom schlafen trennen. Aber nun fragt sie quasi nur, wenn wir ins Bett gehen und ggf einmal kurz in der Nacht. Am Tag stillen wir sowieso nicht mehr, außer, wenn sie Mittagsschlaf hier macht. Da funktioniert es nun aber auch viel besser, wenn sie sich einfach an mich kuschelt. Sie wacht nicht so oft auf und es gibt kein Dauernuckeln. insgesamt war für mich auch ausschlaggebend der problemlose Mittagschlaf im Kindergarten und bei meiner Mama. Ich dachte nur, es wird alles zu viel mit Eingewöhnung, Umzug und Weihnachten. Dann schlief sie aber einmal ohne stillen ein und ich dachte mir, diese freien unverplanten Tage eignen sich sehr gut. Der Protest hat sich in Grenzen gehalten. Ich hatte es viel schlimmer erwartet. Wenn sie über den Winter noch wenigstens einmal stillt, fände ich es nicht schlecht
Es geht besser, als ich dachte. Eigentlich wollte ich zunächst nur das stillen vom schlafen trennen. Aber nun fragt sie quasi nur, wenn wir ins Bett gehen und ggf einmal kurz in der Nacht. Am Tag stillen wir sowieso nicht mehr, außer, wenn sie Mittagsschlaf hier macht. Da funktioniert es nun aber auch viel besser, wenn sie sich einfach an mich kuschelt. Sie wacht nicht so oft auf und es gibt kein Dauernuckeln. insgesamt war für mich auch ausschlaggebend der problemlose Mittagschlaf im Kindergarten und bei meiner Mama. Ich dachte nur, es wird alles zu viel mit Eingewöhnung, Umzug und Weihnachten. Dann schlief sie aber einmal ohne stillen ein und ich dachte mir, diese freien unverplanten Tage eignen sich sehr gut. Der Protest hat sich in Grenzen gehalten. Ich hatte es viel schlimmer erwartet. Wenn sie über den Winter noch wenigstens einmal stillt, fände ich es nicht schlecht
C - geboren Oktober 2020
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Nananix
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Wow, ich bin begeistert, dass es bei Euch auch so toll läuft. Die Nudelphase ging hier nur etwa eine Woche lang - auch ohne Zähneputzen (weil das hier auch - immer noch - großen Protest auslöst). LiCia, da tut sich wirklich sehr viel bei Euch! Toll, wie ihr das schafft!
Mein Kind war mit 14-15 Monaten ein totaler Busenjunkie. Ich hab damals Vollzeit im Homeoffice gearbeitet und wenn mein Partner mit dem Kind zu Hause war, hat es so lange geschrien, bis es Stillen konnte. Ich hätte mir da auch oft so eine entspannte Umgangsweise wie bei Euch erhofft
Naja, wie auch immer, ich wollte in diesen freien Tagen (alle haben frei) eigentlich ganz abstillen, oder auf das eine Einschlafstillen reduzieren, aber ich bin gerade zu lasch. Würde sie nämlich in der Früh nicht Dauernuckeln (von 05:45 bis 07:30 oder länger), müsste ich gleich mir ihr aufstehen und das Wüten/Trauern begleiten. Das schaff ich aber gerade nicht
Mal sehen, wir haben ja noch eine Woche, vielleicht kann ich mich da aufraffen, früher schlafen zu gehen und auch früher aufzustehen.
Mein Kind war mit 14-15 Monaten ein totaler Busenjunkie. Ich hab damals Vollzeit im Homeoffice gearbeitet und wenn mein Partner mit dem Kind zu Hause war, hat es so lange geschrien, bis es Stillen konnte. Ich hätte mir da auch oft so eine entspannte Umgangsweise wie bei Euch erhofft
Naja, wie auch immer, ich wollte in diesen freien Tagen (alle haben frei) eigentlich ganz abstillen, oder auf das eine Einschlafstillen reduzieren, aber ich bin gerade zu lasch. Würde sie nämlich in der Früh nicht Dauernuckeln (von 05:45 bis 07:30 oder länger), müsste ich gleich mir ihr aufstehen und das Wüten/Trauern begleiten. Das schaff ich aber gerade nicht
Mal sehen, wir haben ja noch eine Woche, vielleicht kann ich mich da aufraffen, früher schlafen zu gehen und auch früher aufzustehen.
mit der Winterraupe 01/2020 ❤
❤ und dem Sommerbär 09/2023 


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LiCla
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Danke Nananix, ich traue mich auch kaum, davon zu berichten. Nicht, dass es sich dann doch wieder umkehrt
Ich hatte ansonsten auch immer gesagt, dass ich einfach nicht die Kraft habe, die Wut und Trauer auszuhalten nachts. Ich kann dich also absolut verstehen. Aber irgendwie hatte es gerade einfach gepasst. Vielleicht findet ihr diesen Moment ja auch noch. Ich drücke euch die Daumen.
Sie schläft nun viel auf mir. Das kann ich aber im Moment problemlos aushalten, finde das kuscheln sogar sehr schön. Außerdem kann ich sie nun auch überhaupt anders hinlegen. Das war sonst auch kaum denkbar. Wir haben auch weiterhin 1-2 Mahlzeiten pro Nacht. Ich versuche, dass sie danach noch Wasser trinkt, um zumindest das Grobe weg zu spülen
Ich hatte ansonsten auch immer gesagt, dass ich einfach nicht die Kraft habe, die Wut und Trauer auszuhalten nachts. Ich kann dich also absolut verstehen. Aber irgendwie hatte es gerade einfach gepasst. Vielleicht findet ihr diesen Moment ja auch noch. Ich drücke euch die Daumen.
Sie schläft nun viel auf mir. Das kann ich aber im Moment problemlos aushalten, finde das kuscheln sogar sehr schön. Außerdem kann ich sie nun auch überhaupt anders hinlegen. Das war sonst auch kaum denkbar. Wir haben auch weiterhin 1-2 Mahlzeiten pro Nacht. Ich versuche, dass sie danach noch Wasser trinkt, um zumindest das Grobe weg zu spülen
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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JaneIDoe
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Hallo zusammen,
ich würde mich gerne in Euren Thread einklinken - bin aber ganz neu hier im Forum
Ich lese immer mal wieder mit (habe natürlich nicht alle Beiträge geschafft nachzulesen
) und hoffe nun mich selbst motivieren und stützen zu können, was den Abstillprozess angeht, indem ich hier mitschreibe.
Meine Tochter ist 20 Monate alt. Wir stillen zum Einschlafen. Und zwar wirklich zu jedem Einschlafen. Also mittags, abends und jedes Mal nachts, wenn sie aufwacht. Wir finden leider absolut keine Alternative. Sie schläft nicht im Auto, nicht auf dem Arm, nicht durch Singen, streicheln, tragen, kuscheln, .... überhaupt gar nicht. Papa wird rausgeschickt aus dem Zimmer sobald Schlafenszeit ist, der darf es gar nicht erst probieren.
Eine ganze Zeit lang (unter einem Jahr) hat sie tagsüber nur im Kinderwagen geschlafen, dann mal nur in der Trage. Abends nur durch stillen.
Jetzt würde ich gerne das mittägliche stillen loswerden. Im Anschluss nachts reduzieren.
Mehr oder minder erfolgreich haben wir seit einer guten Woche das stillen zum aufwachen / aufstehen abgeschafft. Ab 6 Uhr wird nicht mehr gestillt. Sie sagt zwar in 50 % der Fälle, sie sei noch müde und möchte schlafen, aber das klappt ja nicht. Also heißt es dann aufstehen, spielen, alternativ etwas zu trinken / essen anbieten.
Ich habe nun mittags mehrere Alternativen ausprobiert, immer mal pausiert, erklärt, ... es endet immer im schreien, wüten inkl. nicht angefasst werden wollen.
Ich hoffe, bald die richtige Strategie zu finden, die vielleicht eine von euch einsetzt und ich noch nicht kenne
Viele Grüße!
ich würde mich gerne in Euren Thread einklinken - bin aber ganz neu hier im Forum
Ich lese immer mal wieder mit (habe natürlich nicht alle Beiträge geschafft nachzulesen
Meine Tochter ist 20 Monate alt. Wir stillen zum Einschlafen. Und zwar wirklich zu jedem Einschlafen. Also mittags, abends und jedes Mal nachts, wenn sie aufwacht. Wir finden leider absolut keine Alternative. Sie schläft nicht im Auto, nicht auf dem Arm, nicht durch Singen, streicheln, tragen, kuscheln, .... überhaupt gar nicht. Papa wird rausgeschickt aus dem Zimmer sobald Schlafenszeit ist, der darf es gar nicht erst probieren.
Eine ganze Zeit lang (unter einem Jahr) hat sie tagsüber nur im Kinderwagen geschlafen, dann mal nur in der Trage. Abends nur durch stillen.
Jetzt würde ich gerne das mittägliche stillen loswerden. Im Anschluss nachts reduzieren.
Mehr oder minder erfolgreich haben wir seit einer guten Woche das stillen zum aufwachen / aufstehen abgeschafft. Ab 6 Uhr wird nicht mehr gestillt. Sie sagt zwar in 50 % der Fälle, sie sei noch müde und möchte schlafen, aber das klappt ja nicht. Also heißt es dann aufstehen, spielen, alternativ etwas zu trinken / essen anbieten.
Ich habe nun mittags mehrere Alternativen ausprobiert, immer mal pausiert, erklärt, ... es endet immer im schreien, wüten inkl. nicht angefasst werden wollen.
Ich hoffe, bald die richtige Strategie zu finden, die vielleicht eine von euch einsetzt und ich noch nicht kenne
Viele Grüße!
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Bönthi
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1929
- Registriert: 20.03.2020, 09:53
Re: Abstill-Plauder-Strang
Hallo JanelDoe, schön, dass du hier bist. Der Austausch hier hilft die hoffentlich weiter. Was di schreibst, klingt wirklich anstrengend, aber für viele hier vermutlich auch ein Stück weit vertraut.
Hat es einen konkreten Grund, dass du explizit das Stillen zum Mittagsschlaf abschaffen willst? Steht vielleicht eine Fremdbetreuung bzw. dein beruflicher Wiedereinstieg bevor?
Ist der Papa während des Mittagsschlafs zu Hause? Hat eure Tocher eine enge Bindung zu ihm? Habt ihr schon ausprobiert, ob eure Kleine beim Papa einschlafen kann, wenn du wirklich absolut nicht da bist, also tatsächlich das Haus verlässt?
Hat es einen konkreten Grund, dass du explizit das Stillen zum Mittagsschlaf abschaffen willst? Steht vielleicht eine Fremdbetreuung bzw. dein beruflicher Wiedereinstieg bevor?
Ist der Papa während des Mittagsschlafs zu Hause? Hat eure Tocher eine enge Bindung zu ihm? Habt ihr schon ausprobiert, ob eure Kleine beim Papa einschlafen kann, wenn du wirklich absolut nicht da bist, also tatsächlich das Haus verlässt?
mit Zelli, dem kleinen Zellhaufen (02/20)