Übergangsobjekte

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Mau
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Übergangsobjekte

Beitrag von Mau »

Ich habe aus Interesse (und Langeweile) mal geschaut, was die Suchmaschine zum Thema Übergangsobjekte ausspuckt. Leider nicht viel Neues.
Über einen Textabschnitt bin ich gestolpert, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht:
"„Ich will mich mit meinem Teddy beruhigen“, verkündet mein dreijähriger Sohn unter lautem Schluchzen und verschwindet kurzzeitig in seinem Zimmer, um gleich darauf mit dem Kuscheltier im Arm und tatsächlich um einiges ruhiger wieder bei mir aufzutauchen. Das funktioniert fast immer."

Gibt es sowas wirklich? Ich habe meinen Dino sehr geliebt (tatsächlich ist er mir erst seit Minis Geburt nicht mehr so wichtig), aber hätte immer den Trost meiner Eltern bevorzugt.
Mini 4/21 <3
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Mäusebaby
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Mäusebaby »

Ich habe das tatsächlich bei Freund:innen meiner Tochter schon beobachtet. Bei uns hat das nie geklappt, egal wie sehr unsere Tochter auch an Wauzi gehangen hat, der war nur zusätzlich wichtig und beim Schlafen, aber am wichtigsten ist die entsprechende Bezugsperson, im
Idealfall ich. Ich hab mich immer gefragt, ob das am LZS liegt.
Liebe Grüße,
Mäusebaby mit ihrem Weihnachtswunderwunschkind (09/2015) und zwei **
"The only time you should look down on somebody is when you're trying to help them up."
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mahemi
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von mahemi »

Meiner Tochter hilft das schon. Besonders wenn sie sauer auf mich ist. Sonst bevorzugt sie auf jeden Fall mich oder den Papa.
Ist irgendwie sehr klassisch :)
Mahemi
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Theolino
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Theolino »

Bei uns gibt uns gab es auch keine Kuescheltiere oder ähnliches, womit sich eines der Kinder jemals beruhigt hätte. Aber ich finde das auch gut und passend so. Dafür sind wir als Eltern da. ;)
Theolino mit Lieblingssohn 01/15 und Lieblingstocher 06/17
Shauni
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Shauni »

Es gibt Kinder, die sehr an Kuscheltieren hängen und Kinder, denen Kuscheltiere nicht so wichtig sind. Können sogar in der Kombi in der gleichen Familie vorkommen :wink:
Es kommt ja auch häufig darauf an, warum ein Kind sauer ist. Hier ist es meist so: sauer auf Bruder: bei Eltern beschweren und dort Trost suchen; sauer auf Elter/n: woanders Trost suchen (allein im Zimmer wüten, Bruder umarmen, aufs Bett werfen und Kuscheltier in den Arm nehmen, zu den Meerschweinchen gehen).
Für mich als Kind war mein Teddy absolut wichtig, gerade, wenn ich nicht von meinen Eltern getröstet werden wollte. Meine Kinder haben wechselnde Tiere, eher zum Einschlafen-Kuscheln, die passen besser unter den Arm geklemmt als die Eltern…
Viele Grüße
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)
Schnecke106
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Schnecke106 »

Bei uns wurde irgendwann ein Werbegeschenk von Oma's Dachboden angeschleppt, da war sie so 2,5 und seitdem ist es ihr treuer Begleiter, der auch überall mit musste, egal ob Kindergarten, Kindergeburtstag, usw. Trösten hat super funktioniert und der kleine plüschige Freund wurde auch immer eingefordert, meistens in Kombination mit Trost durch Papa (ich bin weniger erwünscht). Im letzten Kindergartenjahr kam es dann von alleine, dass das Kuscheltier auch mal zuhause bleiben durfte. Ich finde das toll und habe als Kind auch Stofftiere geliebt und manche begleiten mich noch immer.
Muggel (August 2015)
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Mau
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Mau »

Dass man, wenn man gerade sauer auf die blöden Eltern ist, sich lieber vom Kuscheltier trösten lässt, klingt echt logisch. Kam bei mir als Kind scheinbar nie vor oder ich habe es vergessen.
Bin schon gespannt ob und was Mini sich da suchen wird :D
Mini 4/21 <3
Pirouge
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Pirouge »

Hier gab es lange kein Übergangsobjekt, erst mit 5 war mal eine Weile wichtig, dass ihn ein Kuscheltier begleitet. Zuhause spielen die aber keine Rolle - auch bei Streit mit mir kommt er immer zu mir.
2014 und 2019
Forti
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Re: Übergangsobjekte

Beitrag von Forti »

Der Zwerg ist knapp 2 und zum Einschlafen bspw kuschelt er gern mit einem Plüschtier und einem Elternteil. Meist dreht er sich tatsächlich kurz vor dem Einschlafmoment von uns weg, behält aber das Kuscheltier im Arm. Bei Wut zieht er sich auch gern zurück, allerdings ohne alles und jeden.
Liebe Grüße, Fortresca
(10/15)(12/19)
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