ich weiß, wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche
Die ersten zwei Lebensjahre meines Kindes gingen zusatzzuckerfrei über die Bühne. Erfolgreich wurden Schokoriegel und Gummibärchentüten aus den Geschenkverpackungen der lieben Verwandtschaft entfernt und mit Leidenschaft Kuchenteige aus Vollkornmehl und Datteln hergestellt. Bis jetzt scheint mein Kind trotz dieser Ökomutti-Militanz meinerseits eine recht glückliche Kindheit zu erleben
Nun sind diese offiziell empfohlenen 2 Jahre aber ja vorbei und ich hatte mir eigentlich vorgenommen, danach entspannter zu werden. Jetzt verunsichert mich aber die kommende Weihnachtszeit doch.
Einerseits finde ich es albern, für den ganzen Familienkreis an den Adventen zuckerhaltige Plätzchen zu servieren und meinem Kind nur die industrie-zuckerfreie Variante auf seinem Teller zu gestatten. Die ganze Familie auf zuckerfrei umzustellen ist im Übrigen definitiv keine Option
Ander sind ja aber die Argumente, die für eine zuckerfreie Ernährung sprechen, mit dem zweiten Geburtstag nicht passé.
Als Kompromiss dachte ich an Xylit, da ich den Einwand, den Geschmack nicht zu sehr an süße Lebensmittel zu gewöhnen, in Hinblick auf die Süße der kindlichen Leibspeise Muttermilch, eher hinfällig finde. Allerdings habe ich dazu gelesen, dass davon bei einem kleinem Kind schon wenige Gramm Konsum abführend wirken. Also auch da müsste ich Verzicht predigen, zumal ich auch befürchte, gerade bei der Urgroßelterngeneration, die gern und viel zulangt, ebenfalls Verdauungsprobleme auszulösen, sodass ich hier auf jeden Fall mehrere Teige ansetzen müsste. Also doch Zucker für alle? Oder bei der Dattel-Bio-Vollkornvariante für das Kind bleiben? Aaargh
Ihr seht, the struggle is real
Wie handhabt ihr das denn und was könnt ihr empfehlen?
Liebe Grüße!