ich mache mal einen eigenen Thread auf, vielleicht habt ihr noch Ideen und könnt helfen.
Mein Problem in Kurzfassung: Stillen ist seit ca 4-6 Wochen fast dauerhaft schmerzhaft, mal mehr mal weniger, schmerzfreie Tage sind selten.
Stillen vom Baby klappt eigentlich recht gut. Am Anfang hatte sie Probleme mit dem Vakuum und schnalze öfter mal und "knackt", am ehesten würde ich sagen bog sie die Brustwarze um. Das wurde besser und war nach ein paar Wochen weg. Dann lief es ohne Probleme. Seit etwa 6 Wochen tut stillen wieder so weh wie in den ersten Tagen und ich finde keinen Grund dazu. Ich versuchs am besten mal mit einem zeitlichen Ablauf:
2017: Nach Anfangsproblemen beim Großen völlig schmerzfrei, 3 Tage um den ES und 3 Tage vor der Mens ist nuckeln leicht schmerzhaft, vermutlich Herbst/Winter Vasospasmus, aber ab und zu Magnesium reicht
2018: während der Schwangerschaft wird (trocken) stillen schmerzhaft und daher reduziert. 2 Wochen nach Geburt vom Kleinen keine Probleme mehr. Im Winter Magnesium.
2019: 2-3 Tage vor ES/Mens ist die Brustwarze empfindlich und es tut weh, ansonsten schmerzfrei.
2020/2021: während der Schwangerschaft wieder zunehmend schmerzhafter und deutliche Reduzierung vom Stillen
Mai 2021: Ab Geburt und ca 4 Wochen lang sind die Brustwarzen genauso empfindlich/schmerzhaft wie in der Schwangerschaft. Das ständige ab-an-docken macht es nicht besser und an einzelnen Tagen hat das Baby eine seltsame Technik. Laut Hebamme sieht es aber völlig normal aus, wie sie andockt und saugt. Mein Zyklus ist unregelmäßig bereits wieder vorhanden, die Mens hatte ich 2x bis jetzt. Einmal allerdings nur Schmierblutungen. Im Sommer wars eigentlich ok, nur ab und zu mal 1-2 Tage empfindlichere Brustwarzen, das hatte ich auf den Zyklus geschoben. Seit 6 Wochen fühlt es sich an wie in der Schwangerschaft und stillen tut ziemlich weh. Die ersten Minuten gehen meist noch, je länger sie trinkt umso schlimmer wird es. Vor allem beim Nuckeln oder "Einschlafstillen" ist es schwer auszuhalten. Während dem MSR ist es ok, da saugt sie allerdings kaum und muss nur das Vakuum halten und schlucken. Ich würde die Schmerzen als ehestes als extrem empfindlich, krampfartig, wund beschreiben. Nach dem Stillen "juckt" die Brustwarze oft noch, nicht immer, meistens bei "langen" Stilleinheiten.
Ich habe bis jetzt versucht:
- Technik kontrolliert: für mich sieht es völlig ok aus. Es ist auch relativ egal ob das 2018er Kind oder das 2021er Kind trinkt. Beides ist schmerzhaft, beim Baby halte ich es nur besser aus "Muss ja"
- Magnesium, Calcium, B6: ich habe auch hier mitgelesen, und angewendet. Wirkliche Besserung merke ich nicht. Tageweise ja, aber nicht dauerhaft. Ich vermute immer noch Vasospasmus, die Spitzen sind oft hell/weiß und hart.
- äußerlich sehe ich keine Verletzung
- Letzte Woche war es mit Wegwerfstilleinlagen 3 Tage schmerzfrei, sobald ich wieder auf Mehrwegeinlagen gewechselt habe, waren die Schmerzen wieder da. Leider bringt ein zurück wechseln nichts.
ich schick erst mal ab, Kinder schreien.
ich hoffe ihr habt noch Ideen, was helfen kann. so macht es keinen Spaß