Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Greymalkin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Greymalkin »

Ich hab im Hinterkopf es sei ok, wenn das Baby während einer Krankheit weniger/nicht zunimmt. Wie lange ist das denn ok und beobachten reicht?
Mein Baby ist mit knapp 7kg gut beisammen, ist jetzt aber seit einer Woche erkältet, trinkt nicht so gut, spuckt durch den Schleim gelegentlich und hat nun einen Gewichtsstillstand seit letzter Woche. :(
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Valencia
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Valencia »

(Greymalkin) ich meine mich von der Stillberatung bei der Großen zu erinnern, dass die Krankheitsphase dann nicht mitgewertet wurde. Dauerte aber bei uns nie länger als eine Woche. Und oft hat sie dann im Nachhinein wieder aufgeholt.. Aber vielleicht kann noch jmd kompetenteres was dazu sagen. Gute Besserung!

Ich wollte fragen, wie ihr mit Kneifen in die Brustwarze umgeht? Seit ein paar Tagen kneift der kleine Kerl (7 Monate) schon beim Stillbeginn so fest in die BW und zieht daran, dass wir oft gar nicht zum Stillen kommen und mehrere Anläufe brauchen 😩
Werden wahrscheinlich die Zähne sein, zu sehen ist noch nichts.
Wir haben schon diverse Zahnungsgels probiert, Gurke bearbeitet er ganz wild. Hab jetzt auch so eine Veilchenwurzel besorgt und muss ich noch testen.

Wie geht ihr damit um? Habt ihr sonst noch Tipps?

Gestern hatten wir dann deswegen tatsächlich eine längere Stillpause, weil er bei den Anlegeversuchen nur zugebissen hat. Er bekam dann Brei.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

Greymalkin hat geschrieben: 21.10.2021, 09:44 Ich hab im Hinterkopf es sei ok, wenn das Baby während einer Krankheit weniger/nicht zunimmt. Wie lange ist das denn ok und beobachten reicht?
Mein Baby ist mit knapp 7kg gut beisammen, ist jetzt aber seit einer Woche erkältet, trinkt nicht so gut, spuckt durch den Schleim gelegentlich und hat nun einen Gewichtsstillstand seit letzter Woche. :(
Eine Woche ist völlig unkritisch, solange Dein Kind weiter trinkt und ausscheidet.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

delfinstern hat geschrieben: 20.10.2021, 19:29 Ich habe immer wieder 2-4 Tage ziemliche Schmerzen beim Stillen, wie wund, aber auch "innen". Da das laut Aufzeichnung alle 2-3 Wochen ist, tippe ich auf Zyklusbedingt (den habe ich eh schon wieder). Gibts da was dagegen? Wenn der Msr auslöst, ist es kurzzeitig besser. Schlechte Technik beim Baby schließ ich aus, es ist auch beim Mittleren... Ich hab keine Lust so zu stillen :(
Sollte es zyklusbedingt sein, was zumindest so wie du es schreibst, plausibel klingt, kann man eher wenig dagegen tun. Man könnte den Zyklus unterbinden, zum Beispiel durch die Pille, das müsstest Du aber mit Deiner Gynäkologin weiter besprechen. Es kann auch sein, dass es sich mit der Zeit wieder legt.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Greymalkin »

Mondenkind hat geschrieben: 21.10.2021, 11:29
Greymalkin hat geschrieben: 21.10.2021, 09:44 Ich hab im Hinterkopf es sei ok, wenn das Baby während einer Krankheit weniger/nicht zunimmt. Wie lange ist das denn ok und beobachten reicht?
Mein Baby ist mit knapp 7kg gut beisammen, ist jetzt aber seit einer Woche erkältet, trinkt nicht so gut, spuckt durch den Schleim gelegentlich und hat nun einen Gewichtsstillstand seit letzter Woche. :(
Eine Woche ist völlig unkritisch, solange Dein Kind weiter trinkt und ausscheidet.
Das ist der Fall, wenn auch eben etwas weniger als gewohnt. Danke für die schnelle und beruhigende Antwort! :)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Jara »

Ich hab zwei Fragen..

1. habe ich ganz schlimme Vasospasmen, durchgängig (auch beim Stillen, 24 h am Tag..) .. Ich nehme 700 mg Magnesium täglich, damit bin ich schmerzfrei.. Ich hab versucht es auszuschleichen und hab 100 mg weniger täglich genommen, da gingen nach 3 Tagen schon wieder die Schmerzen los.. Ich hab dann wieder 700 genommen und alles ist wieder gut. Muss ich höher dosieren, um dann nach einer Zeit wieder reduzieren zu können?
Ich hab täglich 2-3 mal sehr weichen Stuhlgang seitdem und manchmal muss ich echt rennen, vor allem wenn ich von draußen nach Hause komme, ist manchmal echt doof.. Da ich noch ein paar Jahre stillen mag (bestenfalls), würd ich ungern so lange so eine Verdauung haben 😅🙈

2. Schrödinger kämpft nachts sehr damit, den MSR auszulösen.. Manchmal braucht er bis zu 10 Minuten und findet das ganz fürchterlich.. Er dockt ständig ab und sucht dann sofort wieder, um sofort wieder abzudocken.. Tagsüber hat er diese Probleme nicht, da stillt er ganz normal. Wie kann ich ihn am besten unterstützen?
Glücklich mit Schrödinger <3 (07/20)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Teazer »

Jara hat geschrieben: 21.10.2021, 12:26 Ich hab zwei Fragen..

1. habe ich ganz schlimme Vasospasmen, durchgängig (auch beim Stillen, 24 h am Tag..) .. Ich nehme 700 mg Magnesium täglich, damit bin ich schmerzfrei.. Ich hab versucht es auszuschleichen und hab 100 mg weniger täglich genommen, da gingen nach 3 Tagen schon wieder die Schmerzen los.. Ich hab dann wieder 700 genommen und alles ist wieder gut. Muss ich höher dosieren, um dann nach einer Zeit wieder reduzieren zu können?
Ich hab täglich 2-3 mal sehr weichen Stuhlgang seitdem und manchmal muss ich echt rennen, vor allem wenn ich von draußen nach Hause komme, ist manchmal echt doof.. Da ich noch ein paar Jahre stillen mag (bestenfalls), würd ich ungern so lange so eine Verdauung haben 😅🙈
Mach dazu bitte einen extra Thread auf. Gerne berate ich dich da ausführlich.
2. Schrödinger kämpft nachts sehr damit, den MSR auszulösen.. Manchmal braucht er bis zu 10 Minuten und findet das ganz fürchterlich.. Er dockt ständig ab und sucht dann sofort wieder, um sofort wieder abzudocken.. Tagsüber hat er diese Probleme nicht, da stillt er ganz normal. Wie kann ich ihn am besten unterstützen?
Ist er ordentlich angedockt? Saugt er kräftig?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
Jara
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Jara »

Danke Teazer! :)

Ich glaube er ist etwas schläfrig, wenn ich ihn anlege, aber saugt ganz gut.. Richtig angedockt ist er, soweit ich das im Dunkeln beurteilen kann. Fühlt sich jedenfalls richtig an.. wenn er anfängt zu meckern, wechsle ich die Seite, dann schafft er dort meist den MSR auszulösen und dann trinkt er durch ohne abzudocken und wenn er fertig ist, dockt er ab und schläft weiter..
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Lösche Benutzer 27615 »

@Valencia
Also ich lasse mich nicht beißen oder kneifen. Ich sage dann "Nicht beißen." Und wenn er das nochmal versucht, dann biete ich aber auch nicht wieder an. Auch keinen Brei. Für mich fällt das unter "Will spielen und ist nicht hungrig." Das hat sich hier jedenfalls immer schnell wieder aufgehört. Wasser habe ich aber in so einer Phase durchaus schon angeboten, wenn ich nur Durst vermutet habe.
Viel Glück!
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blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von blueberry »

Wenn sehr kleine Kinder Zahnungsbeschwerden haben, können sie halt oft noch gar nicht gezielt Beißringe zur schmerzenden Stelle führen :( . Ich habe da zwei Dinge zum Beißen angeboten, die ich selbst in Position gehalten habe:

a) Mamas/Papas mit Mullwindel überzogener Finger
(Wichtig: nicht pur - ich möchte NICHT, dass mein Kind lernt, es sei okay, jemanden auf nackter Haut/in ein Körperteil zu beißen; aber mit dem Finger hatte ich bessere Kontrolle drüber, wo der "Kaugegenstand", den das Kind noch nicht gezielt halten und führen konnte, im Mund landet. Oft haben meine Kinder dann mit Hingabe und Erleichterung ausgiebig auf meinem stoffüberzogenen Finger genagt, oft auch meine ganze Hand ergriffen und festgehalten und ein bisschen geführt. Ich konnte oft merken, dass es die immer selben Stellen am Kiefer waren, an der das Kind Kaubedürfnis hatte. Durchbrechende Zähne sind echt fies :( und der Mullwindelstoff ist angenehm strukturiert)

b) ein kleines Stück Veilchenwurzel. Wir hatten erst so eine ganze, das bekommt so ein kleines Kind aber gar nicht sinnvoll zwischen die Kiefer. Die kleinen, glatt zurechtgefeilten Stückchen (ca. 4 cm lang?) mit Kordel dran gab es bei uns dann an einer Schnullerkette am Tragetuch und ich konnte sie halten (bzw. beim älteren Baby: anreichen) bei Bedarf.

Bei Beißen habe ich auch immer konsequent abgedockt, "NEIN, nicht beißen!" gesagt, und danach noch exakt einmal neu angeboten. Wenn wieder gebissen/geschnappt wurde, gab es Mullwindelfinger 8)
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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