meine Frage geht ein Bisschen ums Stillen. Deswegen schreibe ich das mal hier rein. Ich hoffe, das Thema ist nicht schon zu abgekaut. Ich bräuchte vor allem mal guten Zuspruch. Mein Kopf kennt eigentlich schon die richtigen Antworten
Unsere Mäuse sind jetzt 6 und 3. Ich bin 35. Nach langem Zögern haben wir uns jetzt entschieden, dass wir es mit Nummer drei probieren wollen. Wir sind eine sehr harmonische Familie und auch unsere beiden sind super eingespielt und verstehen sich super. Sie sind ziemlich genau 3,5 Jahre auseinander. Ich hatte immer gedacht, dass das fürs nächste Kind auch ein toller Abstand wäre, konnte mich aber, wie gesagt, eine Weile nicht so richtig durchringen. Wir hatten schon ein paar nicht wirklich ernsthafte Proberunden, in denen nichts passiert ist. Die letzten beiden Monate haben wir dann ernsthaft "geübt". Beim ersten Mal hatte ich mir eingebildet, schon alle möglichen Symptompe zu spüren, habe dann aber trotzdem ganz normal meine Mens bekommen und war etwas enttäuscht. Beim zweiten Mal habe ich gar nichts "gespürt", doch da war ich dann tatsächlich überfällig. Ich war überrascht und habe mich gefreut. Und dann, an Tag 36 meiner Periode, kam doch die Blutung. Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass davor eine Einnistung gewesen sein muss, weil meine Periode eigentlich immer so 30/31 Tage lang ist und ich in meinem ganzen Leben noch nie eine hatte, die länger als 32 Tage war. Umso größer war dann die Enttäuschung. Jetzt gehen mir so viele Sachen im Kopf herum. Hauptsächlich aber zwei:
- Meine Kleine stillt noch sehr gerne. In der Woche abends zum Einschlafen und morgens zum Aufwecken und am WE auch mittags zum Einschlafen. Kann das evtl. dazu beitragen, dass sich eine Eizelle nicht richtig einnisten kann oder sowas?
- Sollte es im nächsten Zyklus klappen (und davon kann man ja eigentlich nicht ausgehen, dann wären Kinder 2 und 3 ziemlich genau 4 Jahre auseinander. Ich habe irgendwie Anst, dass der Abstand irgendwann zu groß würde und die Kinder deswegen nicht mehr so viel miteinander spielen wie das bei 1 und 2 der Fall war. Ich ärgere mich jetzt, dass ich mich nicht schon eher zu Nummer drei durchringen konnte. Mein Mann sagt, ärgern bringt nix. Damit hat er natürlich recht, aber ich kriege es nicht aus dem Kopf :/
Ich weiß natürlich, dass zwei Versuche überhaupt nicht viel sind und es bei vielen viel länger dauert. Ich bin auch etwas verwöhnt, dass es bei unseren Großen jeweils sehr schnell ging. Trotzdem stresst es mich jetzt schon etwas, dass ich mich so unter Zeitdruck fühle. Mir tun alle da draußen leid, die das monate-/jahrelang durchmachen müssen (davon habe ich auch leider eine gute Bekannte...)