Kinderchaos

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Zwergenaufstand
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Re: Kinderchaos

Beitrag von Zwergenaufstand »

Wir haben die Regel, dass von verschiedenen Spielsystemen (also Lego, Duplo, Playmobil und Brio) immer nur EINS aus der Kiste geholt werden darf. Wenn die Kinder mit etwas anderem spielen wollen, müssen sie das erst wegräumen. Und das geht dann auch einfacher, weil man ja nicht sortieren muss, sondern alles nur noch in die Kiste räumen. Das kriegen sie hin. Sie haben es auch direkt verstanden (ich hab auch erklärt, warum wir das machen), sogar der Vierjährige und es hat sofort geklappt. Hätte ich allerdings nicht erwartet. 😅

Das verhindert allerdings nicht das andere Zeug, das noch überall rumliegt. Aber zumindest die Spielsachen mit vielen Teilen werden so doch sehr stark reduziert.

Aussortieren würde ich auch gerne, aber ich habe absolut keine Ahnung, wie ich das bei unseren Kindern (vor allem bei der Siebenjährigen) durchsetzen sollte. Sie merkt, wenn was fehlt und das vermisst sie dann. Ich habe mal so ein doofes Plastikmonster weggeworfen, das sich schon halb aufgelöst hatte. Das ist vier Jahre her und sie sucht es ab und zu immer noch. Reduzieren geht hier also auch nicht und auch nicht im Rotationssystem wegpacken, ich wüsste auch nicht, wo das dann zwischendurch alles hin soll. Dafür braucht man echt viel Platz.

Sachen, bei denen was verloren gehen kann, also Gesellschaftsspiele oder Puzzles, würde ich aber echt wegpacken und nur auf Bedarf rausrücken. Ist ja sonst schade drum, wenn immer was fehlt. Kleiderschrank ist doch eine gute Idee, wenn es im Wohnzimmer nicht passt. Da haben wir auch einige andere Sachen als Kleidung drin. 😄
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DolphinFFM
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Re: Kinderchaos

Beitrag von DolphinFFM »

IndieRina hat geschrieben: 05.07.2021, 18:24 Ich würde sagen, euer Kind hat VIEL zu viel Spielzeug. Allein das, was in seinem Zimmer ist, klingt für mich nach absoluter Überforderung. Wir leben hier spielzeugreduziert. Das heißt, es sind immer nur zwei Sachen gleichzeitig da (zum Beispiel Playmobilkiste und Bausteine. Oder Duplokiste und Briokiste. Kiste heißt jeweils ein Branäs-Korb voll). Einmal wöchentlich wird getauscht. Wir misten rigoros aus. Was die Großeltern schenken (oft Plastikschrott) bleibt bei denen zuhause. Kleinkram wie Ü-Ei-Inhalt, den ich zwischen Sofakissen finde, schmeiß ich weg (wir kaufen die sowieso nicht).

Die Verantwortung für's Aufräumen sehe ich noch bei uns Erwachsenen (Kinder sind 2 und 5 3/4). Da es nur wenig Spielzeug ist, mach ich das abends in fünf Minuten. Ich glaube, Ordnung vorleben bringt am meisten.

Versuch mal, übergangsweise alles wegzuräumen. Kinder werden dann manchmal unglaublich kreativ. Mein Sohn hat mal angefangen, mit dem Backrost und Sofakissen Eisenbahn zu spielen. Cool ist auch, zu beobachten, was passiert, wenn das Zimmer komplett leer ist bis auf diese riesen Softbausteine. Die Kinder fangen toll und vertieft an zu spielen.
Die Idee mal zu Hause eine Spielzeugfreie Zeit zu haben, finde ich gut. Vielleicht mache ich das mal in den Sommerferien. Da muss ich nur den Keller aufräumen, dass das alles irgendwo hin kann.

Aber ein paar Fragen habe ich noch:

- gibt es bei euch große Spielzeuge? Also zB Schaukeltier, Bobycar, Kugelbahn, Kinderküche, Puppenhaus? Würdest du zB die Kinderküche auch weg tun?
- wie haltet ihr es mit Kinderbüchern? Werden die auch weg gelegt und ausgetauscht?
- und mit Kuscheltieren/Puppen?
- Mal- und Bastelmaterial?
- wie es ist mit draußen-Spielzeug - Bälle, Buddeleimer & Co

Bei diesen Sachen fallen mir schon Gründe ein, die nicht weg zu tun… aber dann ist das Spielzimmer immer noch voll…
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FuFu
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Re: Kinderchaos

Beitrag von FuFu »

Zwergenaufstand hat geschrieben: 06.07.2021, 15:37 Wir haben die Regel, dass von verschiedenen Spielsystemen (also Lego, Duplo, Playmobil und Brio) immer nur EINS aus der Kiste geholt werden darf. Wenn die Kinder mit etwas anderem spielen wollen, müssen sie das erst wegräumen. Und das geht dann auch einfacher, weil man ja nicht sortieren muss, sondern alles nur noch in die Kiste räumen. Das kriegen sie hin. Sie haben es auch direkt verstanden (ich hab auch erklärt, warum wir das machen), sogar der Vierjährige und es hat sofort geklappt. Hätte ich allerdings nicht erwartet. 😅
So spielt Klein-Fufu nicht und ich möchte und mochte das Kind auch nicht im Spiel einschränken.

Das jeden Abend ein bisschen aufräumen scheitert leider an uns Erwachsenen...
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Re: Kinderchaos

Beitrag von Elena »

FuFu hat geschrieben: 06.07.2021, 16:09
Zwergenaufstand hat geschrieben: 06.07.2021, 15:37 Wir haben die Regel, dass von verschiedenen Spielsystemen (also Lego, Duplo, Playmobil und Brio) immer nur EINS aus der Kiste geholt werden darf. Wenn die Kinder mit etwas anderem spielen wollen, müssen sie das erst wegräumen. Und das geht dann auch einfacher, weil man ja nicht sortieren muss, sondern alles nur noch in die Kiste räumen. Das kriegen sie hin. Sie haben es auch direkt verstanden (ich hab auch erklärt, warum wir das machen), sogar der Vierjährige und es hat sofort geklappt. Hätte ich allerdings nicht erwartet. 😅
So spielt Klein-Fufu nicht und ich möchte und mochte das Kind auch nicht im Spiel einschränken.
Das klappt bei uns auch nicht. Schon, weil unsere die Kinder manchmal über Tage/Wochen ein "Spiel" spielen, d.h. eine Fortsetzungsgeschichte mit Playmobil oder Lego oder ihren Puppen. Da wird dann über mehrere Tage intensiv dran gespielt, ab und zu unterbrochen dadurch, dass einer nicht kann oder will. Und dann spielen die anderen was anderes, z.B. die Kleinste mit einer Freundin Lego, während das Playmo aber aufgebaut bleiben muss.

Außerdem werden manchmal Sachen kombiniert, z.B. Bauklötze und Playmobil.
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Cecily
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Re: Kinderchaos

Beitrag von Cecily »

Elena hat geschrieben: 06.07.2021, 16:35
FuFu hat geschrieben: 06.07.2021, 16:09
Zwergenaufstand hat geschrieben: 06.07.2021, 15:37 Wir haben die Regel, dass von verschiedenen Spielsystemen (also Lego, Duplo, Playmobil und Brio) immer nur EINS aus der Kiste geholt werden darf. Wenn die Kinder mit etwas anderem spielen wollen, müssen sie das erst wegräumen. Und das geht dann auch einfacher, weil man ja nicht sortieren muss, sondern alles nur noch in die Kiste räumen. Das kriegen sie hin. Sie haben es auch direkt verstanden (ich hab auch erklärt, warum wir das machen), sogar der Vierjährige und es hat sofort geklappt. Hätte ich allerdings nicht erwartet. 😅
So spielt Klein-Fufu nicht und ich möchte und mochte das Kind auch nicht im Spiel einschränken.
Das klappt bei uns auch nicht. Schon, weil unsere die Kinder manchmal über Tage/Wochen ein "Spiel" spielen, d.h. eine Fortsetzungsgeschichte mit Playmobil oder Lego oder ihren Puppen. Da wird dann über mehrere Tage intensiv dran gespielt, ab und zu unterbrochen dadurch, dass einer nicht kann oder will. Und dann spielen die anderen was anderes, z.B. die Kleinste mit einer Freundin Lego, während das Playmo aber aufgebaut bleiben muss.

Außerdem werden manchmal Sachen kombiniert, z.B. Bauklötze und Playmobil.
Hach ja, das wäre ja - in meinen Augen, wahrscheinlich nicht in euren Augen - schön. Sinnvoll eben. Vielleicht sehe ich auch den tieferen Sinn in Maxis Chaosproduktion nicht?
Elena
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Re: Kinderchaos

Beitrag von Elena »

Cecily hat geschrieben: 06.07.2021, 17:23
Elena hat geschrieben: 06.07.2021, 16:35
FuFu hat geschrieben: 06.07.2021, 16:09

So spielt Klein-Fufu nicht und ich möchte und mochte das Kind auch nicht im Spiel einschränken.
Das klappt bei uns auch nicht. Schon, weil unsere die Kinder manchmal über Tage/Wochen ein "Spiel" spielen, d.h. eine Fortsetzungsgeschichte mit Playmobil oder Lego oder ihren Puppen. Da wird dann über mehrere Tage intensiv dran gespielt, ab und zu unterbrochen dadurch, dass einer nicht kann oder will. Und dann spielen die anderen was anderes, z.B. die Kleinste mit einer Freundin Lego, während das Playmo aber aufgebaut bleiben muss.

Außerdem werden manchmal Sachen kombiniert, z.B. Bauklötze und Playmobil.
Hach ja, das wäre ja - in meinen Augen, wahrscheinlich nicht in euren Augen - schön. Sinnvoll eben. Vielleicht sehe ich auch den tieferen Sinn in Maxis Chaosproduktion nicht?
Ja, ich kann nachvollziehen, dass du dem wahllosen Auskippen der Kisten ratlos gegenüberstehst. :lol:

Mich nervt gerade etwas, dass meine Große zwar extrem engagiert backt, aber nichts vom Backchaos aufräumt. Ich fand das auch erstmal so toll, dass sie jetzt völlig alleine Schokosahnetorte und so macht, dass ich gesagt habe, ich übernehme auch das Aufräumen danach. Aber jetzt backt sie phasenweise alle 2 Tage mindestens, und ich räume gefühlt ständig auf. :roll: Vor allem backt sie eben auch gar nicht mit Rücksicht aufs Aufräumen, so wie du das vom Spielen bzw. Verwüsten schreibst. Sie benutzt alle vorhandenen Flächen inkl. des Fußbodens, überall steht nachher was rum. Sie räumt währenddessen nichts weg, muss sich dann ausbreiten und am Ende ist ALLES dreckig. Schüsseln, die man zweimal benutzen könnte, benutzt sie nur einmal und dafür zwei Stück. Nicht weggeräumte Mehltüten fallen um und machen noch mehr Dreck. Das Abmessen von Zutaten macht sie auch nicht im Bemühen, dass möglichst wenig danebengeht. Da werden wir mal etwas dran arbeiten... :mrgreen:
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Zwergenaufstand
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Re: Kinderchaos

Beitrag von Zwergenaufstand »

Ich hatte das vom Kindergarten abgeschaut. Da ist es ja auch so, dass man nur eine Sorte Spielzeug rausnehmen muss (logisch, bei so vielen Kindern 😄). Bei uns wird aber auch nicht über Tage etwas aufgebaut, vielleicht klappt es deshalb. Sondern sie bauen was auf und dann lassen sie es stehen und spielen am nächsten Tag was anderes und irgendwann haben sie nicht mehr so viel, was nicht schon irgendwo verbaut ist. Ich habe den Sinn in diesem Chaos auch nicht gesehen, außer, dass eben bloooß nichts Aufgebautes wieder abgebaut werden soll. So haben sie jetzt aber die Motivation dazu, es doch irgendwann wieder abzubauen, denn so ist das verfügbare Spielzeug dann schneller alle. Und das immerhin, bevor alles ausgeräumt wurde und es ein überwältigendes Riesenchaos gibt, das sie selbst gar nicht mehr aufräumen können.

Es ist bestimmt ein bisschen einschränkend, das finde ich aber vertretbar, denn einschränkend ist das Chaos ja auch. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass das nicht für alle Kinder funktioniert und es kommt vielleicht auch darauf an, wieviel Teile von einer Sorte Spielzeug verfügbar ist. Wir haben irgendwie Unmengen Lego, Duplo, Playmobil und Brio, das reicht dann, das muss man nicht kombinieren.
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Re: Kinderchaos

Beitrag von schneebesen »

Elena hat geschrieben: 06.07.2021, 12:30
schneebesen hat geschrieben: 05.07.2021, 20:41Die hat überall welche verteilt, wie ein Hund seine Knochen. In allen täschchen und Körben und schachteln sind wahllos Sachen versteckt. Letzte Woche habe ich beim Aufräumen zufällig meinen Wohnungsschlüssel und meine Schuheinlagen gefunden, in ihrem Zimmer. Hat sie " gebraucht" was so viel heisst wie, dass sie es einfach genommen hat und irgendwo reinsteckt.
Ooooh, das hatten wir auch. Meine Kleinste hat das ganz viel gemacht, die ist zwei Jahre älter als deine Tochter und mittlerweile ist es selten. Aber "Das steckt bestimmt in irgendeiner Tasche" ist bei uns sprichwörtlich, wenn etwas verschwunden ist. Das Highlight war ihr kleiner Kuschelnpinguin, der weg war. Ich hatte schon bei den Großeltern angerufen deswegen und in einem Hotel, wo wir gewesen waren. Er war weg... und tauchte dann bei einer Aufräumaktion auf: Sie hatte ihn in Stoffreste gewickelt und in eine leere Bügelperlendose gesteckt und diese Dose dann in einen Rucksack. Und den in irgendeine Ecke gelegt, wo er von Zeug verschüttet worden war. :roll:
Danke, dass du das schreibst. Das gibt mir die Hoffnung,dass es hier auch irgendwann besser wird. Ich habe schon radikal ausgemistet und sowohl Puzzel, Gesellschaftsspiele und Taschen weggeräumt. Aber dann bedient sie sich an der Schublade in der Küche und nimmt eben Plastikschüsseln zum Dinge reinstecken. :roll:
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Re: Kinderchaos

Beitrag von schneebesen »

Multik90 hat geschrieben: 06.07.2021, 13:43
Um das Chaos auf ein Minimum zu beschränken, haben wir Folgendes schon probiert:
- statt je ein Kinderzimmer je Kind haben wir ein (in Zukunft) gemeinsames Kinderschlafzimmer und ein extra Spielzimmer, wo zumindest einmal in der Woche absolute Ordnung herrscht, wenn gesaugt und gewischt wird. Aber nicht jeden Tag alles wieder weggeräumt werden muss, weil man einfach die Tür schließen kann, wenn mein Energielevel keine Diskussion oder selbständige Aufräumaktion zulässt
- Lego hat EINEN festen Platz (auf dem oberen Doppelstockbett im Kinderschlafzimmer, wo ausschließlich die Zone und der Rückzugsort von K1 ist) und kein Lego-Teil darf für K2 erreichbar sein. Darauf achte ich penibel und mittlerweile hat der Große es auch verinnerlicht
- Puzzles, Gesellschaftsspiele, Mal- und Bastelzeug, kinetischer Sand, Knete etc haben in dem Spielzimmer nichts zu suchen. Das gibt es auf dem Schreibtisch im Kinderschlafzimmer, am großen Tisch im Wohnzimmer oder nur mit Erwachsenen gemeinsam. Nachteil: dass so auch Kindersachen in andere Räume wandern und wieder zurück gebracht werden müssen, aber bisher sind nur wenige Teile verschollen
- CDs/DVDs bekommt das Kind gar nicht in die Hand
Das hatten wir bis letzte Woche auch noch. Im Alter deiner Kinder fand ich getrenntes Spiel- und Schlafzimmer auch prima und würde es auch wieder machen. Leider hat es sich hier so entwickelt, dass die Tochter eine Eule ist und der Mittlere eine Lerche. Und sie lässt ihn abends nicht schlafen und er ist dann hundemüde und drüber und es eskalierte ständig. Jetzt haben wir das Spielzimmer aufgelöst und die beiden getrennt. Schlafen passt jetzt wieder und momentan ist in beiden Räumen das Spielzeug durch die Umräumaktion Ziemlich reduziert. Ich bin noch nicht fertig mit umgestalten und einräumen, werde aber dahingehend noch Mal überlegen was wirklich in die Räume kommt.

Mal und bastelecke haben wir auch extra im Flur, da ist Fliesenboden. und spiele usw sind im Wohnzimmer. Nur CDs kann ich nicht mehr wegräumen, mit 6 h
Jahren entscheidet sie selbst, was sie hören möchte. Und das wechselt auch Mal im drei Minuten Takt.
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Re: Kinderchaos

Beitrag von IndieRina »

DolphinFFM hat geschrieben: 06.07.2021, 15:43
IndieRina hat geschrieben: 05.07.2021, 18:24 Ich würde sagen, euer Kind hat VIEL zu viel Spielzeug. Allein das, was in seinem Zimmer ist, klingt für mich nach absoluter Überforderung. Wir leben hier spielzeugreduziert. Das heißt, es sind immer nur zwei Sachen gleichzeitig da (zum Beispiel Playmobilkiste und Bausteine. Oder Duplokiste und Briokiste. Kiste heißt jeweils ein Branäs-Korb voll). Einmal wöchentlich wird getauscht. Wir misten rigoros aus. Was die Großeltern schenken (oft Plastikschrott) bleibt bei denen zuhause. Kleinkram wie Ü-Ei-Inhalt, den ich zwischen Sofakissen finde, schmeiß ich weg (wir kaufen die sowieso nicht).

Die Verantwortung für's Aufräumen sehe ich noch bei uns Erwachsenen (Kinder sind 2 und 5 3/4). Da es nur wenig Spielzeug ist, mach ich das abends in fünf Minuten. Ich glaube, Ordnung vorleben bringt am meisten.

Versuch mal, übergangsweise alles wegzuräumen. Kinder werden dann manchmal unglaublich kreativ. Mein Sohn hat mal angefangen, mit dem Backrost und Sofakissen Eisenbahn zu spielen. Cool ist auch, zu beobachten, was passiert, wenn das Zimmer komplett leer ist bis auf diese riesen Softbausteine. Die Kinder fangen toll und vertieft an zu spielen.
Die Idee mal zu Hause eine Spielzeugfreie Zeit zu haben, finde ich gut. Vielleicht mache ich das mal in den Sommerferien. Da muss ich nur den Keller aufräumen, dass das alles irgendwo hin kann.

Aber ein paar Fragen habe ich noch:

- gibt es bei euch große Spielzeuge? Also zB Schaukeltier, Bobycar, Kugelbahn, Kinderküche, Puppenhaus? Würdest du zB die Kinderküche auch weg tun?
- wie haltet ihr es mit Kinderbüchern? Werden die auch weg gelegt und ausgetauscht?
- und mit Kuscheltieren/Puppen?
- Mal- und Bastelmaterial?
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Bei diesen Sachen fallen mir schon Gründe ein, die nicht weg zu tun… aber dann ist das Spielzimmer immer noch voll…
Wir haben ein Schaukelpferd für die Kleine, das ist immer da. Das Puppenhaus kommt nur in der Adventszeit raus. Eine Kinderküche hatten wir mal, haben sie aber verkauft, weil die Kinder kaum damit gespielt haben.

Unser Draußen-Spielzeug ist in einem Netzbeutel, der zwischen Auto und Lastenrad wechselt. Kinderfahrrad und Laufrad stehen im Hof.

Die Kuscheltiere sind derzeit immer da, weil die Kleine sie viel bespielt. Abends kommen sie in einen Branäs-Korb, zusammen mit teilweise Kuscheltier-Kleidung. Bis auf die zwei Lieblinge, die im Bett schlafen. Puppe haben wir nur eine kleine aus Stoff, die wohnt bei den Kuscheltieren.

Bücher sind für mich kein Spielzeug. Wir haben mehr als 200 Stück in Regalen und diesen IKEA-Haltern 😉 Mal- und Bastelkram ist frei verfügbar am Erwachsenen-Schreibtisch.
Mama von Knopf (09/15) und Knöpfin (02/19)
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