Ja. diese Sorge. Ich habe meine Schwester damals, bevor ich Kinder hatte und sie drei, gefragt wie Eltern das bloß überleben.

Heute würde ich sagen, dass man mit der Sorge leben lernt. Wenn die Babys noch so klein sind ist in der Regel ja wenig los, was Sorge bereitet, aber gerade jetzt mit Noa merke ich, dass das schwieriger ist für mich damit umzugehen. Bei Liv ist ja täglich irgendwas los, dass mir Sorge bereitet, aber ich sehe auch, dass er mit Trauer und Schmerz umzugehen lernt und das hilft mir. Also ich würde sagen man wächst da mit den Kindern zusammen.
Nochmal was anderes, vielleicht ein Rat, Hinweis, tip, ich weiß nicht so recht. Aber du schreibst, dass dein Partner nicht mehr so genau wisse wie sie unten lag. Ich habe vor einiger Zeit mal einen Artikel gelesen, dass Eltern (oder die betreuenden Person) Kinder, wenn sie gefallen sind, nicht sofort hochnehmen sollen. Oft neigt man dann dazu dass es ruckartig passiert und dann die Gefahr einer weiteren Verletzung oder eines Schreckens groß ist. Klar, bei so kleinen Babys fällt es super schwer, aber als liv mobiler wurde haben wir versucht sehr darauf zu achten. Das hat uns auch geholfen die vorangegangene Situation besser zu verstehen, auch wenn wir sie nicht gesehen haben. Auch liv dann zu erklären was und wie es wohl passiert ist, hat ihm geholfen. Gerade wenn er damals gestolpert war o.ä. hat man immer deutlich gesehen, dass er gerade ziemlich schockiert und einfach enttäuscht von der Welt war, dass das nun passiert ist, einfach so...

Aber das nur am Rande...
Ich kann mir vorstellen, dass die Zeit gerade überhaupt nicht rum geht

halte durch und berichte gern zwischendrin.