Sabina hat geschrieben: 01.06.2021, 16:22
Bei uns war die Federwiege nicht sehr beliebt und kam nur beim Neugeborenen kurz zum Einsatz. Kind #2 und #3 hatte ich aber zum Schlafen oft auf dem Rücken. Im Tuch geht das noch früher als in der Trage.
Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe sie gestern mal probeweise auf den Rücken genommen, das fand sie irgendwie direkt doof. Aber ich werde das in einer anderen Situation wieder versuchen, vielleicht hat nur irgendwas nicht gepasst. Langfristig wird es mir zu schwer sie vorne zu tragen.
Jucaro hat geschrieben: 01.06.2021, 16:41
Mein Sohn war genauso wie Deine Tochter. Von Anfang an war es schwierig, ihn zum Schlafen zu bringen - bis wir entdeckt haben, dass es im Tragetuch perfekt funktioniert. Am Anfang hat er darin auch Mal länger geschlafen, irgendwann waren es dann nur noch 40 min, so wie bei Euch.
Wir hatten von Geburt an eine Federwiege, diese wurde aber in den Anfangsmonaten nicht akzeptiert. Als mein Rücken dann aber nach ca. 5 Monaten zu Streiken begonnen hat, habe ich der Federwiege eine zweite Chance gegeben. Und siehe da, es hat funktioniert! Wir haben jetzt vor kurzem sogar eine größere Federwiege gekauft, weil die Tagschläfchen bis heute nur in der Wiege funktionieren.
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Wie nutzt ihr die Federwiege? Mehrmals täglich? Auch abends zum einschlafen? Motor ausstellen, wenn das Baby schläft oder weiter wippen lassen? Hat es überhaupt geklappt und Erleichterung gebracht? Kann ich sie schon reinlegen, wenn sie noch nicht total müde ist und dann wird sie wach so lange geschaukelt, bis sie einschläft (in der Trage sitzen wir auch teilweise etwas länger auf den Pezziball, bis sie tatsächlich schläft)? Wie habt ihr irgendwann wieder den Absprung von dem schaukeln geschafft?
Wie nutzen die Federwiege also mehrmals täglich, aber nicht abends zum Einschlafen.
Ich wippe, bis mein Lauser schläft, dann noch etwa 10 weiter. Danach schläft er zuverlässig eine halbe Stunde, so dass ich Duschen oder ähnliches kann. Nach ca. 25 Minuten gehe ich aber zurück ins Schlafzimmer, setze mich neben die Wiege und sobald er anfängt sich zu bewegen, fange ich sofort wieder an zu wippen. Dann schläft er meistens nochmal 40 min, wobei ich mindestens 20 min Dauerwippen muss, damit er nochmal die 40 min dranhängt.
Wie ich lese, hast Du Dir einen Motor gegönnt! Super, den würde ich (bei meinem Zwerg

) dann einfach laufen lassen. Aber das musst Du vermutlich ausprobieren, was bei Deiner Tochter am besten funktioniert.
Ich kann meinen Sohn erst reinlegen (war immer so), wenn er wirklich müde ist. Sonst gibt es Terror!
Und den Absprung haben wir bis jetzt nicht geschafft. Aber warum auch, funktioniert ja prächtig
Ich drücke dir die Daumen, dass es für Euch funktioniert!
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Danke für deinen ausführlichen Bericht! Die Wiege ist bei uns seit heute morgen im Einsatz und sie hat tatsächlich 30 Minuten darin geschlafen. Allerdings hat sie vorher 25 Minuten wach drin gelegen. Das einschlafen hat also ungefähr so lange gedauert wie das Schläfchen an sich. Nach dem aufwachen weiterschlafen hat zumindest dieses Mal also nicht geklappt, aber ich bleibe dran. Irgendwie habe ich ja die Sorge, dass das viele schaukeln nicht gut ist, aber wahrscheinlich ist das Quatsch... sonst sitze ich ja Ewigkeiten mit ihr auf den Pezziball und wippe sie, das schadet ja auch nicht. Ich muss mich einfach daran gewöhnen, dass sie nicht an mir dran schläft. Irgendwie packt mich da echt ein schlechtes Gewissen. Mein große war fast drei Jahre an meinem Körper zum schlafen (oder natürlich beim Papa am Körper), meine Tochter scheint das aber generell nicht so zu brauchen. Das ist ungewohnt für mich.
Valeska hat geschrieben: 01.06.2021, 18:17
Wir haben eine Federwiege gekauft, als die Kleine ca. 2 Monate alt war (BabyBubu ohne Motor).
Sie wurde etwa 10 Monate gern genutzt.
Einfach reinlegen und Kind schläft ging bei uns eigentlich nie. Also das hat vielleicht 2x geklappt oder so ...
Normalerweise habe ich das schlafende Baby nach Einschlafstillen drin abgelegt. Wenn ich versucht hab, sie ins Bett zu legen: Augen auf, Baby wach. Wenn ich sie in die Federwiege gelegt hat, blinzelten die Äuglein manchmal auch, aber ein bisschen wiegen hat dann meist gereicht.
Eine Weile konnte ich die Uhr danach stellen, sie ist nach 40 min aufgewacht

Also ewig lange Pausen hat mir die Wiege auch nicht beschert, das musste sie aber auch gar nicht ... Im Kinderwagen hat das Baby auch gelegentlich mal kurz oder lang geschlafen (es gab ein paar sagenhafte Sommertage, an denen sie plötzlich 3 h Mittagsschlaf im abgestellten Kinderwagen gemacht hat

). Mindestens einmal am Tag war ich normalerweise auch mit der Trage spazieren zum Schlafen.
Irgendwann mit 10-11 Monaten oder so ist das Kind mal selber ausgestiegen

bevor ich reagieren konnte. Zum Glück hat sie sich erst halb rumgedreht und dann mehr oder weniger rückwärts rausgeschoben und ist zuerst auf den Füßen gelandet. Also schön aufpassen, wenn das Baby mobiler wird ...
Irgendwann gegen den ersten Geburtstag funktionierte das Ablegen dann nicht mehr und sie ist dann aufgewacht und ließ sich nicht mehr in den Schlaf schaukeln. Nach ein paar Wochen haben wir die Wiege dann abgenommen und in den Keller verfrachtet.
Bis dahin hat sie ca. 1-2x pro Tag drin geschlafen. Abends oder nachts haben wir die Wiege nie benutzt, mit einer Handvoll Ausnahmen in extrem schlechten Nächten, wo ich so verzweifelt war, dass ich nachts um 4 dann alles, inkl. Federwiege, probiert habe (1-2x hat's vllt auch geklappt. Super, saß ich dann nachts müde am Esstisch rum ...)
Dir auch vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich werde auf jeden Fall wachsam sein, wenn sie mobiler wird! Vielleicht muss man dann eine Wiege kaufen, in der wir sie anschnallen können, sollte sich das Teil an jetzt tatsächlich als nützlich für uns erweisen. Ich brauche auch keine ganz langen Pausen. Wobei sie eben eine Stunde drin lag (halbe Stunde lang schauen und nach und nach einschlafen und dann 30 Minuten schlafen). Das ist ja schon ausreichend, um mal ein bisschen Yoga zu machen oder die morgendliche Situation bei uns zu entspannen.