bzgl. der Gewichtszunahme:
Letzte Woche waren es etwa 140 g Zunahme, die Woche davor etwas mehr als 130 g und davor etwas weniger als 190 g. Das liegt also im Mittel ganz wunderbar im Bereich von 110-330g durchschnittliche Zunahme für den dritten und vierten Lebensmonat laut WHO. Die Kurve sieht auch schön aus und steigt sogar leicht im Bezug zur 3ten Perzentile an.
Also alles ganz wunderbar.
Der Körper ist da ziemlich schnell. Ich habe das immer sehr deutlich bei mir gemerkt, wenn ein Kind plötzlich mehr gestillt hat (Krankheit z.B.) wie die Milchmenge deutlich hoch ging. Und bei einer Reduktion von 10-20ml am Tag sollte es keine Probleme geben, vorausgesetzt dein Körper ist in der Lage die benötigte Milchmenge zu produzieren. Um das herauszufinden und dein Kind nicht Hunger leiden zu lassen, ist eine langsame Reduktion (mit 10-20ml am Tag) ideal. So merkt man es rechtzeitig, bevor die Zunahme nicht mehr ideal ist. Es kann auch gut sein, dass die Zunahme jetzt kurzfristig langsamer ist oder stagniert, weil dein Baby geimpft wurde. Das ist auch normal.Ich hab das Gefühl, dass wir zu schnell mit der Zufütterungsmenge runter gehen..Ist es wirklich so, dass der Körper sich von einem Tag auf den anderen auf die neue MuMimenge einstellt? Wenn das so ist, ist es wirklich einfach der Hammer.
Also: Einfach weiter reduzieren, es passt alles.
Zum Impfen: Ich habe meine Kinder etwas individueller impfen lassen, z.B. Hepatits B als Baby nicht geben lassen, sondern erst kurz vor Beginn der Pubertät. Ebenso wurde mein Mittlerer nach heftigen Impfreaktionen (40 Grad Fieber über mehrere Tage, welches sich nicht deutlich senken lies durch Fiebersenker) erst mit zwei Jahren weiter geimpft (Tetanus und Co.). Die Reaktion war dann nicht ganz so heftig und es ging ihm besser. Auf die letzte Impfung (FSME) hat er dann nicht mehr so heftig reagiert (mit 8 Jahren war dies). Windpocken haben wir nicht impfen lassen (bei meiner Tochter wurde es noch nicht empfohlen, sie hatte es dann mit 5 Jahren, ihr Bruder hatte sich aber nicht angesteckt (was die Kinderärztin garnicht glauben konnte)). Meine Jungs haben sie dann direkt zu Beginn der ersten Corona-Welle gehabt, was ganz praktisch war, da die Schule eh zu hatte. Jetzt kann man drüber streiten, ob eine Impfung besser gewesen wäre. Wir hatten die Entscheidung gegen die Windpockenimpfung mit der Kinderärztin gemeinsam getroffen und waren uns des Risikos bewusst. Das ist jetzt aber nur meine ganz persönliche Meinung und KEINE offizielle Empfehlung (als Moderator).
Impfen ist eine Entscheidung die man nach Absprache mit dem Arzt treffen sollte. Nicht jedes Kind muss nach Stiko geimpft werden. Wenn ein Kind mit einem Jahr auf Weltreise mit den Eltern geht, ist da sicherlich eine andere Entscheidung zu treffen, als wenn es bis drei Jahre zu Hause bleibt und keine Kita besucht.
Liebe Grüße
deidamaus