Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
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Cori1403
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Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Hallo miteinander,
Unsere Tochter kam mit 2370g in der 38.SSW auf die Welt. Sie wurde gleich auf der Neo zugefüttert und von mir gestillt. Bei der U3 hatte sie jetzt durch das gute Zufüttern 3000g.
Ich pumpe soweit es geht regelmäßig ab. Dann bekommt sie nach dem Stillen b.B. noch zugefüttert -auch heute. Beim Abpumpen schaffe ich gesamt ca für beide Seiten nach dem Stillen noch 50ml ca. Sie trinkt immer nur 5-10min - haben auch eine Waage ausgeliehen und da trinkt sie immerca 40-60g je nach Lust und Laune. Gerade die letzten Tage auch manchmal weniger. Irgendwie hat sie nicht richtig Lust an die Brust zu gehen bzw schläft schnell ein oder lässt gerade dann los wenn der MSR einsetzt.
Ich würde so gerne vollstillen aber bin schon ziemlich k.o. vom dauernden abpumpen. Die letzten Tage haben wir einmal versucht nicht zuzufüttern. Natürlich kam sie öfter - hat sich aber an der Brust weiter eher verhalten gehalten. Abends war sie dann richtig unruhig und hat geschrien, was sie sonst nicht macht.
Hat mir irgendjemand einen Tipp wie und ob ich noch zum vollstillen kommen kann? Weil bald sind meine Kräfte am Ende...das ständige Abpumpen / auch in der Nacht...schlaucht mich extrem.
Ich danke euch schon einmal fürs Lesen und Tipps.
Liebe Grüße
Corina
Unsere Tochter kam mit 2370g in der 38.SSW auf die Welt. Sie wurde gleich auf der Neo zugefüttert und von mir gestillt. Bei der U3 hatte sie jetzt durch das gute Zufüttern 3000g.
Ich pumpe soweit es geht regelmäßig ab. Dann bekommt sie nach dem Stillen b.B. noch zugefüttert -auch heute. Beim Abpumpen schaffe ich gesamt ca für beide Seiten nach dem Stillen noch 50ml ca. Sie trinkt immer nur 5-10min - haben auch eine Waage ausgeliehen und da trinkt sie immerca 40-60g je nach Lust und Laune. Gerade die letzten Tage auch manchmal weniger. Irgendwie hat sie nicht richtig Lust an die Brust zu gehen bzw schläft schnell ein oder lässt gerade dann los wenn der MSR einsetzt.
Ich würde so gerne vollstillen aber bin schon ziemlich k.o. vom dauernden abpumpen. Die letzten Tage haben wir einmal versucht nicht zuzufüttern. Natürlich kam sie öfter - hat sich aber an der Brust weiter eher verhalten gehalten. Abends war sie dann richtig unruhig und hat geschrien, was sie sonst nicht macht.
Hat mir irgendjemand einen Tipp wie und ob ich noch zum vollstillen kommen kann? Weil bald sind meine Kräfte am Ende...das ständige Abpumpen / auch in der Nacht...schlaucht mich extrem.
Ich danke euch schon einmal fürs Lesen und Tipps.
Liebe Grüße
Corina
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Lösche Benutzer 25726
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Hallo Cori,
herzlichen Glückwunsch zum kleinen Wunder und herzlich willkommen hier im Forum. Es gibt hier großartige Stillmods mit deren Hilfe ihr ganz sicher noch ganz viel verbessern könnt. Vielleicht schafft ihr es ja sogar zum vollstillen.
In dem Link findest du eine Reihe Fragen, die du schon einmal beantwortet kannst:
viewtopic.php?f=2&t=212847
Super, dass ihr schon eine Waage habt. Lese ich das richtig, du wiegst damit vor und nach dem Stillen? Das sind Stillproben und die solltest du dringend weg lassen.
Wie füttert ihr denn zu?
Abendliche Unruhe mit viel stillen und auch weinen ist ganz normal in den ersten Lebenswochen und bedeutet nicht unbedingt Hunger. Es gibt einen Begriff dafür, clustern.
Je nachdem wie viel ihr aktuell zufüttert ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll, das auf einmal weg zu lassen. Aber das beurteilen die Stillberaterinnen und dafür brauchen sie aber die genauen Daten aus dem Link oben.
Und es kann etwas dauern, bis sich eine Stillberaterin bei dir meldet. Die Beratung erfolgt komplett ehrenamtlich neben Familie, Job und allem anderen.
Alles Gute euch!
herzlichen Glückwunsch zum kleinen Wunder und herzlich willkommen hier im Forum. Es gibt hier großartige Stillmods mit deren Hilfe ihr ganz sicher noch ganz viel verbessern könnt. Vielleicht schafft ihr es ja sogar zum vollstillen.
In dem Link findest du eine Reihe Fragen, die du schon einmal beantwortet kannst:
viewtopic.php?f=2&t=212847
Super, dass ihr schon eine Waage habt. Lese ich das richtig, du wiegst damit vor und nach dem Stillen? Das sind Stillproben und die solltest du dringend weg lassen.
Wie füttert ihr denn zu?
Abendliche Unruhe mit viel stillen und auch weinen ist ganz normal in den ersten Lebenswochen und bedeutet nicht unbedingt Hunger. Es gibt einen Begriff dafür, clustern.
Je nachdem wie viel ihr aktuell zufüttert ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll, das auf einmal weg zu lassen. Aber das beurteilen die Stillberaterinnen und dafür brauchen sie aber die genauen Daten aus dem Link oben.
Und es kann etwas dauern, bis sich eine Stillberaterin bei dir meldet. Die Beratung erfolgt komplett ehrenamtlich neben Familie, Job und allem anderen.
Alles Gute euch!
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Cori1403
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Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Danke für dein Willkommensgruß 
Ja wir haben die Waage zum Stillproben machen. Irgendwie geben mir die Werte eine grobe Richtung ob sie einigermaßen etwas gegessen hat. Ich tue mir noch schwer zu deuten ob sie einigermaßen satt geworden ist. Wenn ich dann den Rest mit Muttermilch zufüttere ist sie friedlich.
Wenn ich gar nicht wiege oder zufüttere schreit sie wie die vorherigen Tage. Sie ist dann kaum zu beruhigen und ich habe das Gefühl ich lasse sie verhungern. Dann kommt meine Angst dazu dass sie weiter abnimmt und alles dreht sich im Kreis. Mein Gedankenkarusell geht dann soweit, dass der MSR gehemmt ist und sie dann noch mehr an der Brust weint und kaum zur Ruhe kommt bis ich ihr was zufüttere.
Danke für den Link. Werde es gerne ausfüllen. Hoffe/freue mich auf Tipps was ich machen kann. Wie gesagt, mit dem abpumpen zusätzlich zur Situation bin ich so langsam ausgelaugt...
Danke schonmal!!
Ja wir haben die Waage zum Stillproben machen. Irgendwie geben mir die Werte eine grobe Richtung ob sie einigermaßen etwas gegessen hat. Ich tue mir noch schwer zu deuten ob sie einigermaßen satt geworden ist. Wenn ich dann den Rest mit Muttermilch zufüttere ist sie friedlich.
Wenn ich gar nicht wiege oder zufüttere schreit sie wie die vorherigen Tage. Sie ist dann kaum zu beruhigen und ich habe das Gefühl ich lasse sie verhungern. Dann kommt meine Angst dazu dass sie weiter abnimmt und alles dreht sich im Kreis. Mein Gedankenkarusell geht dann soweit, dass der MSR gehemmt ist und sie dann noch mehr an der Brust weint und kaum zur Ruhe kommt bis ich ihr was zufüttere.
Danke für den Link. Werde es gerne ausfüllen. Hoffe/freue mich auf Tipps was ich machen kann. Wie gesagt, mit dem abpumpen zusätzlich zur Situation bin ich so langsam ausgelaugt...
Danke schonmal!!
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Cori1403
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Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
-> Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)?
-> Im Krankenhaus Muttermilch und Pre Nahrung, seit dem wir zuhause sind nur Muttermilch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
-> Sie trinkt i.d.R. 5-10 Minuten an einer Brust...döst dann ein und bleibt ca 15 Minuten an einer Brust. Selten werden beide Brüste geschafft weil sie einschläft. Mit zwischendurch wickeln habe ich schon versucht sie wach zu halten - klappt schwer. Sie wacht dann oft nach 30/60 Minuten auf und fordert nach - i.d.R. habe ich zu diesem Zeitpunkt dann schon abgepumpt und füttere dann zu.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
-> MIT ZUFÜTTERN : Mind. 2x täglich Stuhlgang; Pipi öfter - habe noch nicht gezählt, aber selten dass keine Ausscheidung beim Windel wechseln drin sind.
OHNE ZUFÜTTERN: subjektiver Eindruck von mir, dass sie weniger ausscheidet.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
-> Direkt nach der Geburt wurde angelegt, l
Klappte super. Hatte zuvor auch Kolostrum in die Klinik mitgebracht wegen meines Diabetes. Hatte gute Mengen Kolostrum. Angelegt wurde täglich mehrfach in der Klinik. Sie musste auf der Neo überwacht werden, daher konnte ich nicht vollstillen anfangen. Sie nahm anfangs gut die Brust. Saugverwirrung trat dann zuhause zunehmend auf.
Andocken klappt bis heute gut. Sie saugt sehr kurzweilig, wirkt manchmal ungeduldig weil nicht gleich etwas kommt. Finde sie saugt auch zaghaft. Wenn dann die Milch kommt wirkt sie manchmal überrascht und lässt dann beim MSR los. Mit Animation kann ich sie manchmal wach halten.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
-> Ja, Philips Avent Schnuller und Flaschen/Sauger
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
-> Hebamme: sagt ich soll abpumpen nach jedem Stillen. Um mich nachts zu entlasten seit neustem Nachts nur abpumpen nach Möglichkeit.
Kinderärztin: hat nochmal zur Waage empfohlen, aber nur 2 mal wöchentliche Gewichtsproben (zugegeben: ich nutze sie öfter)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
-> sie war eine Frühgeburt in der 38.SSW mit 2370g
-> sie hatte eine Gelbsucht entwickelt - musste 1 Tag auf der Neo unter die Lampe
-> ich selbst habe Diabetes Typ1 und eine Schilddrüsenunterfunktion. Aktuell sind meine Schilddrüsenwerte viel zu niedrig (0.06!) Und habe seit wenigen Tagen die Dosierung heruntergenommen (Ursache für weniger Milchproduktion !?)
- genaue Daten:
14.03. 2370 g Geburt KH
21.03. 2285 g Entlassung KH
06.04. 2090 g mit Body zuhause gewogen mit Waage aus der Apotheke
12.04. 3070 g mit Body
17.04. 3110 g mit Body
-> genauer habe ich leider bisher nicht gewogen
Zufütterung:
Wie schon erwähnt - mit Muttermilch. Laut Hebamme sollte sie ca 80ml pro Mahlzeit trinken. Wenn sie z.B. 50g getrunken hat gebe ich noch MuMilch dazu so wie sie mag. Wenn sie mal nicht mehr mag, lasse ich sie. Wenn sie (selten bisher) mal 60g getrunken hat und friedlich scheint lasse ich sie komplett im Ruhe und gebe gar nichts dazu. Genaue Dokumantationen wie gewünscht werden habe ich leider nicht.
Sie kommt bei Zufütterung alle 3-3,5h - ohne früher...schwankt dann zwischen 2-3h.
D.h. sie erreicht nie die 80ml nur an der Brust. Das macht mir Sorgen. Oft trinkt sie nur 30-50g. Ich weiß man soll nicht so oft wiegen, aber es bestätigt mich dass es nicht ausreicht.
Als ich neulich versucht habe nur zu stillen und sie dann so unruhig wurde kam sie alle 30min/60min und hat nur geweint. Das verunsicherte mich stark und ich hatte das starke Gefühl dass sie weiter / andauernd hungrig war und gefühlt nichts aus meiner Brust kam (benutze Stillhütchen auf einer Seite; dort sah ich dass keine Milch im Hütchen war)
Ich hoffe ich konnte alles einigermaßen beantworten. Sonst gerne nochmal nachfragen - danke im Voraus!
Meine Frage wäre z.b.:
Wie kann ich das vollstillen noch erreichen? Geht es überhaupt noch?
Wie oft soll ich nun wirklich noch abpumpen? 8-12x oder nur nach jeder Stillmahlzeit?
-> Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)?
-> Im Krankenhaus Muttermilch und Pre Nahrung, seit dem wir zuhause sind nur Muttermilch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
-> Sie trinkt i.d.R. 5-10 Minuten an einer Brust...döst dann ein und bleibt ca 15 Minuten an einer Brust. Selten werden beide Brüste geschafft weil sie einschläft. Mit zwischendurch wickeln habe ich schon versucht sie wach zu halten - klappt schwer. Sie wacht dann oft nach 30/60 Minuten auf und fordert nach - i.d.R. habe ich zu diesem Zeitpunkt dann schon abgepumpt und füttere dann zu.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
-> MIT ZUFÜTTERN : Mind. 2x täglich Stuhlgang; Pipi öfter - habe noch nicht gezählt, aber selten dass keine Ausscheidung beim Windel wechseln drin sind.
OHNE ZUFÜTTERN: subjektiver Eindruck von mir, dass sie weniger ausscheidet.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
-> Direkt nach der Geburt wurde angelegt, l
Klappte super. Hatte zuvor auch Kolostrum in die Klinik mitgebracht wegen meines Diabetes. Hatte gute Mengen Kolostrum. Angelegt wurde täglich mehrfach in der Klinik. Sie musste auf der Neo überwacht werden, daher konnte ich nicht vollstillen anfangen. Sie nahm anfangs gut die Brust. Saugverwirrung trat dann zuhause zunehmend auf.
Andocken klappt bis heute gut. Sie saugt sehr kurzweilig, wirkt manchmal ungeduldig weil nicht gleich etwas kommt. Finde sie saugt auch zaghaft. Wenn dann die Milch kommt wirkt sie manchmal überrascht und lässt dann beim MSR los. Mit Animation kann ich sie manchmal wach halten.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
-> Ja, Philips Avent Schnuller und Flaschen/Sauger
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
-> Hebamme: sagt ich soll abpumpen nach jedem Stillen. Um mich nachts zu entlasten seit neustem Nachts nur abpumpen nach Möglichkeit.
Kinderärztin: hat nochmal zur Waage empfohlen, aber nur 2 mal wöchentliche Gewichtsproben (zugegeben: ich nutze sie öfter)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
-> sie war eine Frühgeburt in der 38.SSW mit 2370g
-> sie hatte eine Gelbsucht entwickelt - musste 1 Tag auf der Neo unter die Lampe
-> ich selbst habe Diabetes Typ1 und eine Schilddrüsenunterfunktion. Aktuell sind meine Schilddrüsenwerte viel zu niedrig (0.06!) Und habe seit wenigen Tagen die Dosierung heruntergenommen (Ursache für weniger Milchproduktion !?)
- genaue Daten:
14.03. 2370 g Geburt KH
21.03. 2285 g Entlassung KH
06.04. 2090 g mit Body zuhause gewogen mit Waage aus der Apotheke
12.04. 3070 g mit Body
17.04. 3110 g mit Body
-> genauer habe ich leider bisher nicht gewogen
Zufütterung:
Wie schon erwähnt - mit Muttermilch. Laut Hebamme sollte sie ca 80ml pro Mahlzeit trinken. Wenn sie z.B. 50g getrunken hat gebe ich noch MuMilch dazu so wie sie mag. Wenn sie mal nicht mehr mag, lasse ich sie. Wenn sie (selten bisher) mal 60g getrunken hat und friedlich scheint lasse ich sie komplett im Ruhe und gebe gar nichts dazu. Genaue Dokumantationen wie gewünscht werden habe ich leider nicht.
Sie kommt bei Zufütterung alle 3-3,5h - ohne früher...schwankt dann zwischen 2-3h.
D.h. sie erreicht nie die 80ml nur an der Brust. Das macht mir Sorgen. Oft trinkt sie nur 30-50g. Ich weiß man soll nicht so oft wiegen, aber es bestätigt mich dass es nicht ausreicht.
Als ich neulich versucht habe nur zu stillen und sie dann so unruhig wurde kam sie alle 30min/60min und hat nur geweint. Das verunsicherte mich stark und ich hatte das starke Gefühl dass sie weiter / andauernd hungrig war und gefühlt nichts aus meiner Brust kam (benutze Stillhütchen auf einer Seite; dort sah ich dass keine Milch im Hütchen war)
Ich hoffe ich konnte alles einigermaßen beantworten. Sonst gerne nochmal nachfragen - danke im Voraus!
Meine Frage wäre z.b.:
Wie kann ich das vollstillen noch erreichen? Geht es überhaupt noch?
Wie oft soll ich nun wirklich noch abpumpen? 8-12x oder nur nach jeder Stillmahlzeit?
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Lösche Benutzer 25726
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Du wirst hier ganz sicher bald kompetente Hilfe bekommen. Deine Hebamme und deine Kinderärztin sind eventuell in Stillfragen nicht unbedingt auf dem neusten Stand.
Ich bin nur Mama, deshalb kann ich zu deinen Fragen nicht viel sagen.
Aber die Aussage deiner Hebamme, dass dein Baby 80ml pro Mahlzeit trinken soll, ist Quatsch. Mal trinkt es mehr, mal trinkt es weniger, in der Summe muss es ausreichend sein und das lässt sich nicht! über Stillproben feststellen, sondern durch ein Dokumentation der Ausscheidungen und regelmäßiges systematisches Wiegen. Dazu gibts auch einen Link, das kriege ich gerade aber nicht hin (unter gleichen Bedingungen, z.B. morgens, mit frischer Windel und immer am gleichen Ort).
Mit der richtigen Begleitung hier kannst du die Sorge um eine ausreichende Zunahme abgeben. Du postest die Zahlen und lässt sie die Profis auswerten.
Empfohlen wird in 24 Stunden mindestens 10-12 mal zu stillen. Das könnt ihr ja schon mal in Angriff nehmen, bis sich ein Profi meldet.
Wenn du merkst, dass deine Tochter nur noch nuckelt, kannst du auch die Seite wechseln. Und wenn sie wieder nuckelt, dann wieder zurück. Das ist Wechselstillen, damit kannst du sie animieren, länger richtig zu saugen.
Warum benutzt ihr denn einseitig ein Stillhütchen?
Dein Baby ist noch klein, da geht sicher noch einiges. Und du scheinst ja recht ordentliche Pumpmengen zu haben. D.h. die Milch ist da, sie müsste jetzt nur noch auf direktem Weg ins Kind. Aber das schafft ihr! Toll, dass du dich hier angemeldet hast, das wird schon.
Ich bin nur Mama, deshalb kann ich zu deinen Fragen nicht viel sagen.
Aber die Aussage deiner Hebamme, dass dein Baby 80ml pro Mahlzeit trinken soll, ist Quatsch. Mal trinkt es mehr, mal trinkt es weniger, in der Summe muss es ausreichend sein und das lässt sich nicht! über Stillproben feststellen, sondern durch ein Dokumentation der Ausscheidungen und regelmäßiges systematisches Wiegen. Dazu gibts auch einen Link, das kriege ich gerade aber nicht hin (unter gleichen Bedingungen, z.B. morgens, mit frischer Windel und immer am gleichen Ort).
Mit der richtigen Begleitung hier kannst du die Sorge um eine ausreichende Zunahme abgeben. Du postest die Zahlen und lässt sie die Profis auswerten.
Empfohlen wird in 24 Stunden mindestens 10-12 mal zu stillen. Das könnt ihr ja schon mal in Angriff nehmen, bis sich ein Profi meldet.
Wenn du merkst, dass deine Tochter nur noch nuckelt, kannst du auch die Seite wechseln. Und wenn sie wieder nuckelt, dann wieder zurück. Das ist Wechselstillen, damit kannst du sie animieren, länger richtig zu saugen.
Warum benutzt ihr denn einseitig ein Stillhütchen?
Dein Baby ist noch klein, da geht sicher noch einiges. Und du scheinst ja recht ordentliche Pumpmengen zu haben. D.h. die Milch ist da, sie müsste jetzt nur noch auf direktem Weg ins Kind. Aber das schafft ihr! Toll, dass du dich hier angemeldet hast, das wird schon.
- Teazer
- Mod a.D.
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Hallo, Cori.
Schön, dass du zu uns gefunden hast. Wir können gemeinsam an eurer Situation sicher einiges verbessern. Ich melde mich später ausführlich bei dir.
Herzliche Grüße,
Teazer (Stillmod)
Schön, dass du zu uns gefunden hast. Wir können gemeinsam an eurer Situation sicher einiges verbessern. Ich melde mich später ausführlich bei dir.
Herzliche Grüße,
Teazer (Stillmod)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
- Teazer
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Guten Abend, Corina. 
Die Brustkompression erhöht den Milchtransfer, das Wechselstillen die Anzahl der Milchspendereflexe. Auch hält es schläfrige Babys etwas wach.
Es ist sinvoller, die Windeln zu zählen (Anzahl, nicht Gewicht) und 1x täglich unter möglichst gleichen Bedingungen auf einer digitalen Standwaage für Babys zu wiegen (z.B. morgens um 9, mit frischer Windel, sonst unbekleidet). Diese Zahlen zeigen auch nicht die exakte Zunahme an, aber Ausreißer und die Tendenz sind nach einigen Tagen erkennbar.
Das BES ist auch gut, um eine Saugverwirrung zu vermeiden und ggf. zu beheben. Nicht alle Babys bekommen den Wechsel zwischen Flasche und Brust hin. Das kann zu einer nicht effektiven Stilltechnik führen.
Bitte lasse es. Das ständige Wiegen kann sich negativ auf eure Stillbeziehung auswirken. 1x am Tag ist mehr als genug.
Das kann bedeuten, dass sie einfach nur satt ist, oder überfüttert. Wir werden gemeinsam die richtige Menge finden.
Wieviel fütterst du aktuell denn über 24h zu?
Wie hat sich die Saugverwirrung geäußert, die du weiter oben nanntest?
Wie ist denn euer Schlafarrangement?
...
Hier nochmal eine Zusammenfassung:
- mindestens 10-12 x stillen in 24 h
- tags alle 2h, nachts alle 3h (dazu auch wecken: Tipps für schläfrige Babys)
- Stilleinheiten mit 20 min effektivem Stillen
- Wechselstillen oder Brustkompression
- keine künstlichen Sauger
- keine anderen Flüssigkeiten
Die Stillabstände werden von Stillbeginn zu Stillbeginn gerechnet.
...
Wenn du von mir beraten werden möchtest, dann brauch ich täglich eine solche Liste:
02.04. 3050 g Geburt KH
05.04. 2800 g Entlassung KH
09.04. 2900 g Hebamme
15.04. 3060 g Hebamme
15.05. 3800 g, 11x gestillt (davon 4x BES), 150 ml PRE, 50 ml MuMi, 5x Urin, 1x Stuhl
Eine Stuhlwindel ist jede Windel mit Stuhl, egal ob mit Urin oder ohne. Reine Urin-Windeln werden als Urin gezählt.
Zum BES, das du in der Apotheke bestellen kannst, ist die ElternInfo Brusternährungsset noch zu empfehlen. Die Anleitung beim BES ist leider etwas dürftig.
...
Super! Wie geht es dir mit dem Pumpen? Was für eine Pumpe nutzt du?Cori1403 hat geschrieben: 18.04.2021, 16:11 Beim Abpumpen schaffe ich gesamt ca für beide Seiten nach dem Stillen noch 50ml ca.
Es gibt gute Methoden, um das Stillen effektiver zu machen. Besonders empfehlen möchte ich dir Wechselstillen und Brustkompression. Du kannst es einzeln nutzen oder auch kombiniert.Sie trinkt immer nur 5-10min
Die Brustkompression erhöht den Milchtransfer, das Wechselstillen die Anzahl der Milchspendereflexe. Auch hält es schläfrige Babys etwas wach.
Stillproben sind in den wenigsten Fällen sinnvoll. Sie sind auch fehleranfällig. Ich hatte schon Babys in der Beratung, die nach dem Stillen weniger wogen als vorher.-haben auch eine Waage ausgeliehen und da trinkt sie immerca 40-60g je nach Lust und Laune.
Es ist sinvoller, die Windeln zu zählen (Anzahl, nicht Gewicht) und 1x täglich unter möglichst gleichen Bedingungen auf einer digitalen Standwaage für Babys zu wiegen (z.B. morgens um 9, mit frischer Windel, sonst unbekleidet). Diese Zahlen zeigen auch nicht die exakte Zunahme an, aber Ausreißer und die Tendenz sind nach einigen Tagen erkennbar.
Das kann ich verstehen. Ich bin mir sicher, dass wir Wege finden, damit Dein Baby gut gedeiht und so, dass du deine Kleine auch genießen kannst.Ich würde so gerne vollstillen aber bin schon ziemlich k.o. vom dauernden abpumpen.
Ohne Zufütterung wird es erstmal nicht gehen. Aber das ist okay. Lass uns schauen, dass das Zufüttern beim Stillen passiert. Mit dem Brusternährungsset (BES) sparst du Zeit und dein Baby wird motiviert, besser an der Brust zu saugen.Die letzten Tage haben wir einmal versucht nicht zuzufüttern. Natürlich kam sie öfter - hat sich aber an der Brust weiter eher verhalten gehalten. Abends war sie dann richtig unruhig und hat geschrien, was sie sonst nicht macht.
Das BES ist auch gut, um eine Saugverwirrung zu vermeiden und ggf. zu beheben. Nicht alle Babys bekommen den Wechsel zwischen Flasche und Brust hin. Das kann zu einer nicht effektiven Stilltechnik führen.
Wie gesagt, das ist ein Trugschluss. Du kennst ja den genauen Bedarf Deiner Tochter nicht. Der schwankt von Baby zu Baby massiv. Was für das eine Kind perfekt ist, ist für ein zweites Kind zu viel und für ein drittes zu wenig. Zunahme und Ausscheidungen sind Faktoren, die uns mehr sagen.Cori1403 hat geschrieben: 18.04.2021, 20:14 Irgendwie geben mir die Werte eine grobe Richtung ob sie einigermaßen etwas gegessen hat.
Bitte lasse es. Das ständige Wiegen kann sich negativ auf eure Stillbeziehung auswirken. 1x am Tag ist mehr als genug.
Ich tue mir noch schwer zu deuten ob sie einigermaßen satt geworden ist. Wenn ich dann den Rest mit Muttermilch zufüttere ist sie friedlich.
Das kann bedeuten, dass sie einfach nur satt ist, oder überfüttert. Wir werden gemeinsam die richtige Menge finden.
Wieviel fütterst du aktuell denn über 24h zu?
Hier sind noch Tipps für schläfrige Babys.Cori1403 hat geschrieben: 18.04.2021, 20:58Sie trinkt i.d.R. 5-10 Minuten an einer Brust...döst dann ein und bleibt ca 15 Minuten an einer Brust. Selten werden beide Brüste geschafft weil sie einschläft. Mit zwischendurch wickeln habe ich schon versucht sie wach zu halten - klappt schwer. Sie wacht dann oft nach 30/60 Minuten auf und fordert nach - i.d.R. habe ich zu diesem Zeitpunkt dann schon abgepumpt und füttere dann zu.
Sie ist wahrscheinlich den anderen Milchfluss von der Flasche gewöhnt. An den MSR gewöhnt sie sich sicher bald.Andocken klappt bis heute gut. Sie saugt sehr kurzweilig, wirkt manchmal ungeduldig weil nicht gleich etwas kommt. Finde sie saugt auch zaghaft. Wenn dann die Milch kommt wirkt sie manchmal überrascht und lässt dann beim MSR los. Mit Animation kann ich sie manchmal wach halten.
Wie hat sich die Saugverwirrung geäußert, die du weiter oben nanntest?
Es ist sehr wichtig in eurer Situation, Schnuller und Flasche zu vermeiden. Zum Nuckeln kannst du den kleinen Finger anbieten. Sobald du das BES hast, können wir die Flasche auch weglassen. Beides wird das Saugen an der Brust verbessern.Schnuller und Flaschen/Sauger
Nächtliches Stillen ist sehr wichtig. Natürlich ist Pumpen besser als die Brust gar nicht zu entleeren. Aber deine Kleine gibt deiner Brust Signale, die die Pumpe nicht geben kann.sagt ich soll abpumpen nach jedem Stillen. Um mich nachts zu entlasten seit neustem Nachts nur abpumpen nach Möglichkeit.
Wie ist denn euer Schlafarrangement?
Es ist wichtig, dass die SD gut eingestellt ist. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Werte (auch die freien) bestimmen zu lassen und die Dosis anzupassen.ich selbst habe Diabetes Typ1 und eine Schilddrüsenunterfunktion. Aktuell sind meine Schilddrüsenwerte viel zu niedrig (0.06!) Und habe seit wenigen Tagen die Dosierung heruntergenommen (Ursache für weniger Milchproduktion !?)
Um die Milchproduktion regelmäßig zu stimulieren und zu steigern ist es wichtig, dass du tagsüber alle 2h, nachs alle 3h (jeweils von Stillbeginn zu Stillbeginn gerechnet) mindestens 20 min effektiv stillst. Mit den o.g. Methoden wirst du das hinbekommen. Dazu auch wecken. Wenn sie sich früher meldet, dann natürlich früher stillen.Sie kommt bei Zufütterung alle 3-3,5h - ohne früher...schwankt dann zwischen 2-3h.
Muss sie auch nicht. Wie gesagt: Solche Zahlen sagen nichts darüber aus, ob sie genug trinkt oder nicht.D.h. sie erreicht nie die 80ml nur an der Brust
Warum benutzt du das Stillhütchen? Auch das kann zu Saugverwirrung und reduzierem Milchtransfer führen, sollte also nur bei echter Indikation genutzt werden.(benutze Stillhütchen auf einer Seite; dort sah ich dass keine Milch im Hütchen war)
Das kommt etwas auf deine Antworten auf meine Fragen an. Da finden wir auf jeden Fall eine für dich passende Lösung.Wie oft soll ich nun wirklich noch abpumpen? 8-12x oder nur nach jeder Stillmahlzeit?
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Hier nochmal eine Zusammenfassung:
- mindestens 10-12 x stillen in 24 h
- tags alle 2h, nachts alle 3h (dazu auch wecken: Tipps für schläfrige Babys)
- Stilleinheiten mit 20 min effektivem Stillen
- Wechselstillen oder Brustkompression
- keine künstlichen Sauger
- keine anderen Flüssigkeiten
Die Stillabstände werden von Stillbeginn zu Stillbeginn gerechnet.
...
Wenn du von mir beraten werden möchtest, dann brauch ich täglich eine solche Liste:
02.04. 3050 g Geburt KH
05.04. 2800 g Entlassung KH
09.04. 2900 g Hebamme
15.04. 3060 g Hebamme
15.05. 3800 g, 11x gestillt (davon 4x BES), 150 ml PRE, 50 ml MuMi, 5x Urin, 1x Stuhl
Eine Stuhlwindel ist jede Windel mit Stuhl, egal ob mit Urin oder ohne. Reine Urin-Windeln werden als Urin gezählt.
Zum BES, das du in der Apotheke bestellen kannst, ist die ElternInfo Brusternährungsset noch zu empfehlen. Die Anleitung beim BES ist leider etwas dürftig.
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Die Chancen stehen gut. Wollen wir's gemeinsam anpacken?Wie kann ich das vollstillen noch erreichen? Geht es überhaupt noch?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Cori1403
- gut eingelebt
- Beiträge: 23
- Registriert: 18.04.2021, 15:56
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Hallo Teazer,
zuerst möchte ich mich für Deine ausführliche Antwort wirklich sehr bedanken! Es hat mir wirklich viel gebracht, da ich anhand Deiner Tipps schon sehen kann, was auf mich zukommt, wenn ich mich entscheiden würde diesen Weg zu gehen.
Ich habe es mir selbst schon fast gedacht, dass es kein einfacher Weg wird. Mir ist gestern nach Deiner Antwort noch einmal klar geworden, dass ich den Weg sehr gerne gehen will, ich aber keine Kraft mehr aufbringen kann alle 2...3 Stunden die Kleine und mich zu wecken. Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte. Ich bin übermüdet, bekomme kein Auge zu und mein Gedankenkarusell und die Tränen drehen sich im Kreis. Das macht das Stillen natürlich auch nicht besser, eher schlimmer.
Ich habe mir nun seit gestern Abend noch einmal intensiv Gedanken gemacht, was ich will. Ich möchte mich auch einmal richtig um mein Kind kümmern. Ich habe das Gefühl den ganzen Tag dreht sich alles nur um das Stillen. Wenn ich nicht Stille, pumpe ich ab, esse, versuche meine Grundbedürfnisse irgendwie zu regeln.
Ich möchte aber auch Mama sein, die mit ihrem Kind kuschelt - und zwar dafür Zeit hat und es nicht irgendwie zwischen den Stilleinheiten reinpresst. Ich möchte ich selbst sein und vor allem auch Ehefrau sein. Irgendwie blieb alles auf der Strecke und so langsam denke ich, dass das Stillen und vor allem der Aufwand drum herum nicht mehr überwiegt für die Werte die mir sonst noch wichtig sind.
Ich werde daher den Weg nicht mit Dir/Euch einschlagen - so GERNE ich ihn gewollt hätte! Ich habe einfach körperlich keine Kraft mehr dazu. Ich werde mir den Druck nehmen und noch ohne jegliche Hilfen wie abpumpen etc. jetzt stillen, und sollte die Milch weniger werden, wird die Pre Nahrung Stück für Stück eingesetzt. Ich nehme all die Erfahrungen für das nächste Kind mit und werde da ganz anders an das Thema stillen ran gehen wie jetzt.
Ich danke Euch hier für das Forum.Liebe Grüße
Corina
zuerst möchte ich mich für Deine ausführliche Antwort wirklich sehr bedanken! Es hat mir wirklich viel gebracht, da ich anhand Deiner Tipps schon sehen kann, was auf mich zukommt, wenn ich mich entscheiden würde diesen Weg zu gehen.
Ich habe es mir selbst schon fast gedacht, dass es kein einfacher Weg wird. Mir ist gestern nach Deiner Antwort noch einmal klar geworden, dass ich den Weg sehr gerne gehen will, ich aber keine Kraft mehr aufbringen kann alle 2...3 Stunden die Kleine und mich zu wecken. Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte. Ich bin übermüdet, bekomme kein Auge zu und mein Gedankenkarusell und die Tränen drehen sich im Kreis. Das macht das Stillen natürlich auch nicht besser, eher schlimmer.
Ich habe mir nun seit gestern Abend noch einmal intensiv Gedanken gemacht, was ich will. Ich möchte mich auch einmal richtig um mein Kind kümmern. Ich habe das Gefühl den ganzen Tag dreht sich alles nur um das Stillen. Wenn ich nicht Stille, pumpe ich ab, esse, versuche meine Grundbedürfnisse irgendwie zu regeln.
Ich möchte aber auch Mama sein, die mit ihrem Kind kuschelt - und zwar dafür Zeit hat und es nicht irgendwie zwischen den Stilleinheiten reinpresst. Ich möchte ich selbst sein und vor allem auch Ehefrau sein. Irgendwie blieb alles auf der Strecke und so langsam denke ich, dass das Stillen und vor allem der Aufwand drum herum nicht mehr überwiegt für die Werte die mir sonst noch wichtig sind.
Ich werde daher den Weg nicht mit Dir/Euch einschlagen - so GERNE ich ihn gewollt hätte! Ich habe einfach körperlich keine Kraft mehr dazu. Ich werde mir den Druck nehmen und noch ohne jegliche Hilfen wie abpumpen etc. jetzt stillen, und sollte die Milch weniger werden, wird die Pre Nahrung Stück für Stück eingesetzt. Ich nehme all die Erfahrungen für das nächste Kind mit und werde da ganz anders an das Thema stillen ran gehen wie jetzt.
Ich danke Euch hier für das Forum.Liebe Grüße
Corina
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Liebe Corina,
natürlich akzeptiere ich deine Entscheidung. Ich möchte nur kurz einwerfen, dass du mit Sicherheit stark entlastet wärest, wenn das Pumpen wegfallen würde. Und du solltest wissen, dass selbst solltest du abstillen, regelmäßiges Füttern notwendig ist und es nicht garantiert ist, dass dein Baby jemand anderen als dich dafür akzeptiert.
Mein Vorschlag wäre, dass du dich ausschließlich aufs Stillen konzentrierst. Du bist auch noch im Wochenbett. Dein Körper braucht noch Erholung. Statt Muttermilch kannst Du PRE zufüttern. Dein Baby wird damit - solange du stillfreundlich zufütterst - auch besser die Brust selbst entleeren. Einfach, weil sie mehr Energie hat.
Ich weiß, wie anstrengend es gerade für dich ist. Ich möchte dir nur einen Alternativweg aufzeigen. Ich denke, dieser wäre einfacher, als sich alleine durchzuschlagen.
Ich bin da, wenn du mich brauchst.
natürlich akzeptiere ich deine Entscheidung. Ich möchte nur kurz einwerfen, dass du mit Sicherheit stark entlastet wärest, wenn das Pumpen wegfallen würde. Und du solltest wissen, dass selbst solltest du abstillen, regelmäßiges Füttern notwendig ist und es nicht garantiert ist, dass dein Baby jemand anderen als dich dafür akzeptiert.
Mein Vorschlag wäre, dass du dich ausschließlich aufs Stillen konzentrierst. Du bist auch noch im Wochenbett. Dein Körper braucht noch Erholung. Statt Muttermilch kannst Du PRE zufüttern. Dein Baby wird damit - solange du stillfreundlich zufütterst - auch besser die Brust selbst entleeren. Einfach, weil sie mehr Energie hat.
Ich weiß, wie anstrengend es gerade für dich ist. Ich möchte dir nur einen Alternativweg aufzeigen. Ich denke, dieser wäre einfacher, als sich alleine durchzuschlagen.
Ich bin da, wenn du mich brauchst.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Cori1403
- gut eingelebt
- Beiträge: 23
- Registriert: 18.04.2021, 15:56
Re: Schwieriger Stillstart und Vollstillen noch nicht erreicht -Hilfe
Hallo Teazer,
Danke für dein Verständnis.
Ich würde deinen Vorschlag gerne etwas vertiefen wollen... das heißt bei reinem Stillen, dass ich sie alle 2-3 h anlege und dann noch PRE zufüttere? Woher wüsste ich wieviel PRE sie benötigt / u.a. auch damit es stillfreundlich ist? Damit habe ich mir auch schon immer schwer getan, dass ich nach dem Stillen nie wusste wieviel sie noch zusätzlich braucht...
Wie würde der genauere Fahrplan dazu aussehen? Vielleicht wäre das eine Möglichkeit die ich noch ausprobieren würde...
Danke für dein offenes Ohr und die ganzen Tipps. Das tut gut. Lieben Gruß
Corina
Danke für dein Verständnis.
Ich würde deinen Vorschlag gerne etwas vertiefen wollen... das heißt bei reinem Stillen, dass ich sie alle 2-3 h anlege und dann noch PRE zufüttere? Woher wüsste ich wieviel PRE sie benötigt / u.a. auch damit es stillfreundlich ist? Damit habe ich mir auch schon immer schwer getan, dass ich nach dem Stillen nie wusste wieviel sie noch zusätzlich braucht...
Wie würde der genauere Fahrplan dazu aussehen? Vielleicht wäre das eine Möglichkeit die ich noch ausprobieren würde...
Danke für dein offenes Ohr und die ganzen Tipps. Das tut gut. Lieben Gruß
Corina