Einseitig harte Brust und starker MSR
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- Nane85
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Ein Stillstreik kann schon auch mal länger gehen.
Hast du selbst eine Idee, was die Ursache sein könnte? Ist mal irgendwas vorgefallen, hat er sich zum Beispiel erschreckt? Zahnungsschmerzen habe ich ja schon angesprochen; ist es eventuell mit Dentinox o.ä. besser? Im Mund siehst du nichts Ungewöhnliches? Benutzt du ein anderes Deo oder Duschzeug als sonst?
Wenn du dir Sorgen machst, dass er zu wenig bekommt, kannst du natürlich abpumpen oder ausstreichen und ihm diese Milch im Becher anbieten.
Ansonsten ist das Heilmittel einfach wirklich Geduld haben, Entspannung rein bringen (kuschelt euch ins Bett, schöne Musik an, was zu essen und zu trinken, eine Serie, ein gutes Buch - was immer DIR gut tut!), gern oben ohne spielen oder baden. Du kannst auch weiterhin mit verschiedenen Positionen experimentieren, vielleicht auch mal im Hoppe-Reiter-Sitz.
Hast du selbst eine Idee, was die Ursache sein könnte? Ist mal irgendwas vorgefallen, hat er sich zum Beispiel erschreckt? Zahnungsschmerzen habe ich ja schon angesprochen; ist es eventuell mit Dentinox o.ä. besser? Im Mund siehst du nichts Ungewöhnliches? Benutzt du ein anderes Deo oder Duschzeug als sonst?
Wenn du dir Sorgen machst, dass er zu wenig bekommt, kannst du natürlich abpumpen oder ausstreichen und ihm diese Milch im Becher anbieten.
Ansonsten ist das Heilmittel einfach wirklich Geduld haben, Entspannung rein bringen (kuschelt euch ins Bett, schöne Musik an, was zu essen und zu trinken, eine Serie, ein gutes Buch - was immer DIR gut tut!), gern oben ohne spielen oder baden. Du kannst auch weiterhin mit verschiedenen Positionen experimentieren, vielleicht auch mal im Hoppe-Reiter-Sitz.
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
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Fluchti
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Es fing kurz nach der ersten impfung an. Allerdings hat er die Tage vorher schon immer nur kurz getrunken, aber kein Theater gemacht. Zeitgleich hat er seine Hände entdeckt und macht damit jetzt natürlich Erkundungstour.
Deo etc. Kann es nicht sein, weil ich nichts Neues hab. Außerdem macht er Theater, und eine Stunde später trinkt er, als wäre nie was gewesen.
Mund ist unauffällig.
Deo etc. Kann es nicht sein, weil ich nichts Neues hab. Außerdem macht er Theater, und eine Stunde später trinkt er, als wäre nie was gewesen.
Mund ist unauffällig.
- Nane85
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Da kommen einfach verschiedene Dinge zusammen. Mit ungefähr drei Monaten fangen viele Babys an, effektiver zu stillen und brauchen dann weniger Zeit an der Brust. Das kann verunsichern, wenn man dann denkt, das Kind trinkt plötzlich weniger.
Dazu dann noch die Impfung, wo er sich vielleicht unwohl gefühlt hat, neue Entdeckungen/Ablenkung, dann kam ihm ja auch zu viel Milch usw.
Ich bin sehr sicher, dass sich das (wieder) einspielen wird. Bleib geduldig dran, das wird!
Dazu dann noch die Impfung, wo er sich vielleicht unwohl gefühlt hat, neue Entdeckungen/Ablenkung, dann kam ihm ja auch zu viel Milch usw.
Ich bin sehr sicher, dass sich das (wieder) einspielen wird. Bleib geduldig dran, das wird!
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
- Nane85
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Wie geht's euch?
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
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Fluchti
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Hallo Nane,
Die Brüste sind mittlerweile butterweich, sodass ich mit einem Zopfgummi arbeiten muss welche Seite die nächste ist. In der Hinsicht hat das intuitive Blockstillen wirklich was gebracht.
Der Stillstreik ist noch beständig, ich würde aber sagen besser. Ich lege ihn nun viel häufiger an, teilweise alle 1 bis 1,5h. Er trinkt dann häufig 5 bis 10 Minuten. Rockt sich dann aber mit schimpferei ab. Wenn ich denke er ist noch hungrig, gibt es den Schnuller zum runterfahren (er nimmt den schnuller nur an, wenn er heftig schreit, sonst nicht) oder ich trag ihn etwas Rum, und probier es nach 5 Minuten nochmal. Meist trinkt er dann wieder eine kleine Portion. Zwischendurch trinkt er allerdings auch 50 Minuten am Stück, teilweise auch im dämmerschlaf.
Durch das häufige Anlegen habe ich das Gefühl unseren Nachtrhytmus kaputt gemacht zu haben. Da meldet er sich tatsächlich jetzt auch unter alle 2h, teilweise auch stündlich. Trinkt dann nur sehr kurz und pennt weiter. Wir waren schon bei 3 bis 4h Stillabstand nachts. Das hätte ich gerne wieder
alles er diese Nacht nach einer Stunde wieder wollte, hab ich das unterbunden und ihn mir auf die Brust um schlafen gelegt, da hat er dann weitere 2h geschlafen.
Vielleicht ist seine trinkdauer jetzt auch grundsätzlich kürzer als sonst, weil effektiver und ich sollte das häufige anlegen lassen. Dann versteh ich aber nicht warum er teilweise so ultralang an einer Brust trinkt.
Offiziell wiegen wir erst wieder in 3 Wochen bei der u4. Eigentlich wollte ich Zuhause nicht mehr wiegen, um mich nicht verrückt zu machen. Wenn ich ihn jetzt nur noch anlege wenn er sich aktiv meldet, kann es sein, dass er wieder total ausrastet weil er so Hunger hat und sofort streikt, weil er es so hastig nicht hinbekommt.
Habe natürlich Angst, dass er nicht genug zunimmt. Vorallem wegen seiner spuckerei, die neuerdings auch total ausgeprägt ist.
Die Brüste sind mittlerweile butterweich, sodass ich mit einem Zopfgummi arbeiten muss welche Seite die nächste ist. In der Hinsicht hat das intuitive Blockstillen wirklich was gebracht.
Der Stillstreik ist noch beständig, ich würde aber sagen besser. Ich lege ihn nun viel häufiger an, teilweise alle 1 bis 1,5h. Er trinkt dann häufig 5 bis 10 Minuten. Rockt sich dann aber mit schimpferei ab. Wenn ich denke er ist noch hungrig, gibt es den Schnuller zum runterfahren (er nimmt den schnuller nur an, wenn er heftig schreit, sonst nicht) oder ich trag ihn etwas Rum, und probier es nach 5 Minuten nochmal. Meist trinkt er dann wieder eine kleine Portion. Zwischendurch trinkt er allerdings auch 50 Minuten am Stück, teilweise auch im dämmerschlaf.
Durch das häufige Anlegen habe ich das Gefühl unseren Nachtrhytmus kaputt gemacht zu haben. Da meldet er sich tatsächlich jetzt auch unter alle 2h, teilweise auch stündlich. Trinkt dann nur sehr kurz und pennt weiter. Wir waren schon bei 3 bis 4h Stillabstand nachts. Das hätte ich gerne wieder
Vielleicht ist seine trinkdauer jetzt auch grundsätzlich kürzer als sonst, weil effektiver und ich sollte das häufige anlegen lassen. Dann versteh ich aber nicht warum er teilweise so ultralang an einer Brust trinkt.
Offiziell wiegen wir erst wieder in 3 Wochen bei der u4. Eigentlich wollte ich Zuhause nicht mehr wiegen, um mich nicht verrückt zu machen. Wenn ich ihn jetzt nur noch anlege wenn er sich aktiv meldet, kann es sein, dass er wieder total ausrastet weil er so Hunger hat und sofort streikt, weil er es so hastig nicht hinbekommt.
Habe natürlich Angst, dass er nicht genug zunimmt. Vorallem wegen seiner spuckerei, die neuerdings auch total ausgeprägt ist.
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Fluchti
- gut eingelebt
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Die letzte Nactt kam er wirklich stündlich für ein paar Schlucke. Ab der Hälfte der Nacht hab ich dass dann unterbunden. Dann hat er auch 3h geschlafen. Dennoch hat er morgens dann nur 10 Minuten getrunken und sich dann weggedreht. Als ich ihn nochmal anlegen wollte hat er gewürgt und nach meiner Brust geschnappt als würde er mich beißen wollen.
2.5h später hatte er wirklich Hunger und hat geweint und wieder nur 10 Minuten getrunken und ist dann eingepennt.
Ich würde langsam behaupten nach 10 Minuten ist er satt, wenn er nicht ab und an auch viel länger trinken würde. Oder ist das normal, dass es mal mehr mal weniger lange dauert?
Gestern hat er jedes stillen nach ein paar Minuten mit schreien beendet. Den starken Milchspendereflex nimmt er ja noch mit am Anfang, daran kann es nicht liegen.
Durch das häufige Anlegen fängt die rechte Brust jetzt wieder an, die Produktion hochzufahren undnword langsam wieder härter.
Ich weiß mittlerweile nicht, was ich davon halten soll.
Soll ich mal eine Flasche geben und schauen wie viel er in der kurzen Trinkzeit wegzieht?
2.5h später hatte er wirklich Hunger und hat geweint und wieder nur 10 Minuten getrunken und ist dann eingepennt.
Ich würde langsam behaupten nach 10 Minuten ist er satt, wenn er nicht ab und an auch viel länger trinken würde. Oder ist das normal, dass es mal mehr mal weniger lange dauert?
Gestern hat er jedes stillen nach ein paar Minuten mit schreien beendet. Den starken Milchspendereflex nimmt er ja noch mit am Anfang, daran kann es nicht liegen.
Durch das häufige Anlegen fängt die rechte Brust jetzt wieder an, die Produktion hochzufahren undnword langsam wieder härter.
Ich weiß mittlerweile nicht, was ich davon halten soll.
Soll ich mal eine Flasche geben und schauen wie viel er in der kurzen Trinkzeit wegzieht?
- Nane85
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Liebe Fluchti,
dass die Kinder mal ganz schnell fertig sind und mal lange und ausgiebig stillen und dabei vielleicht sogar dösen, ist ganz normal. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Du isst ja auch manchmal nur zügig was und ein andermal sitzt du lange am Tisch und unterhältst dich noch.
Die typische Zeit für diese Umstellung, also dass die Kinder auch schneller und effektiver trinken, ist ca mit drei Monaten. Das passt also sehr gut dazu, dass du vermutest, dass er in 10 Minuten satt ist.
Dass er nachts stündlich stillen möchte, ist auch nichts Ungewöhnliches, wenngleich natürlich sehr anstrengend. Dass er dann morgens gar nicht so hungrig ist, würde mich jetzt vermuten lassen, dass er da durchaus nachts einiges trinkt. Zusätzlich kann es natürlich sein, dass er nachts einfach nuckeln will, um weiter zu schlafen und gar nicht immer hungrig ist. Das hast du ja getestet - wenn er dann einfach auf dir schläft, ist das doch super.
Eine Flasche würde ich nicht geben. Welche Erkenntnis versprichst du dir davon? Die Kinder trinken oft auch ohne Hunger die Flasche leer, einfach weil der Saugreiz ein anderer ist und sie schlicht keine Wahl haben.
Du darfst darauf vertrauen, dass dein Sohn sich an der Brust holt, was er braucht!
Wenn du merkst, dass die rechte Brust wieder Probleme macht, steuere ruhig gleich mit Kühlen und ggf. Blockstillen gegen.
Passt das für dich so? Ich weiß, es ist schwierig, "einfach" geduldig zu sein, ich denke aber, dass das hier zum Ziel führen wird.
dass die Kinder mal ganz schnell fertig sind und mal lange und ausgiebig stillen und dabei vielleicht sogar dösen, ist ganz normal. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Du isst ja auch manchmal nur zügig was und ein andermal sitzt du lange am Tisch und unterhältst dich noch.
Dass er nachts stündlich stillen möchte, ist auch nichts Ungewöhnliches, wenngleich natürlich sehr anstrengend. Dass er dann morgens gar nicht so hungrig ist, würde mich jetzt vermuten lassen, dass er da durchaus nachts einiges trinkt. Zusätzlich kann es natürlich sein, dass er nachts einfach nuckeln will, um weiter zu schlafen und gar nicht immer hungrig ist. Das hast du ja getestet - wenn er dann einfach auf dir schläft, ist das doch super.
Eine Flasche würde ich nicht geben. Welche Erkenntnis versprichst du dir davon? Die Kinder trinken oft auch ohne Hunger die Flasche leer, einfach weil der Saugreiz ein anderer ist und sie schlicht keine Wahl haben.
Du darfst darauf vertrauen, dass dein Sohn sich an der Brust holt, was er braucht!
Wenn du merkst, dass die rechte Brust wieder Probleme macht, steuere ruhig gleich mit Kühlen und ggf. Blockstillen gegen.
Passt das für dich so? Ich weiß, es ist schwierig, "einfach" geduldig zu sein, ich denke aber, dass das hier zum Ziel führen wird.
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
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Fluchti
- gut eingelebt
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Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Ich versuche momentan sehr geduldig zu sein. Es fällt mir aber schwer, wenn er alle 2 bis 3h nur 3 bis 5 Minuten trinkt.
Er ist aber sonst gut drauf, lacht und erzählt viel.
1 bis 2 mal am Tag trinkt er vielleicht auch mal länger. Nachts kommt er auch regelmäßig und trinkt 10 bis 20 Minuten.
Es fällt mir damit schwer darauf zu vertrauen, dass er sich holt was er braucht.
Er ist aber sonst gut drauf, lacht und erzählt viel.
1 bis 2 mal am Tag trinkt er vielleicht auch mal länger. Nachts kommt er auch regelmäßig und trinkt 10 bis 20 Minuten.
Es fällt mir damit schwer darauf zu vertrauen, dass er sich holt was er braucht.
- Nane85
- Mod a.D.
- Beiträge: 6436
- Registriert: 20.08.2012, 21:58
Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Liebe Fluchti,
dein Sohn weiß, was gut für ihn ist! Vertrau ihm und dir ruhig.
Das Stillverhalten ist ganz normal - "Druckbetankung" habe ich bei meinen Kindern gern gesagt. Ich weiß, dass es beunruhigen kann, wenn es vorher anders war, aber dieser Zeitpunkt um drei Monate ist wie gesagt ganz typisch dafür, dass sich das ändert.
Wie sieht es mit der Brust aus, hast du das in den Griff bekommen? Da brauchst du vielleicht noch ein bisschen erhöhte Aufmerksamkeit, aber ich bin sicher, dass auch das sich über kurz oder lang einpendeln wird.
dein Sohn weiß, was gut für ihn ist! Vertrau ihm und dir ruhig.
Das Stillverhalten ist ganz normal - "Druckbetankung" habe ich bei meinen Kindern gern gesagt. Ich weiß, dass es beunruhigen kann, wenn es vorher anders war, aber dieser Zeitpunkt um drei Monate ist wie gesagt ganz typisch dafür, dass sich das ändert.
Wie sieht es mit der Brust aus, hast du das in den Griff bekommen? Da brauchst du vielleicht noch ein bisschen erhöhte Aufmerksamkeit, aber ich bin sicher, dass auch das sich über kurz oder lang einpendeln wird.
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
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Bönthi
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1929
- Registriert: 20.03.2020, 09:53
Re: Einseitig harte Brust und starker MSR
Liebe Fluchti,
Ich möchte einmal ganz dick bei Nane unterschreiben. Ich habe die erste Zeit auch dauerstillend auf dem Sofa verbracht und mein Sohn hat immer extrem langsam getrunken. Und dann irgendwann war er nach wenigen Minuten fertig und wollte einfach nicht mehr. Das hat mich anfangs auch sehr verunsichert, aber irgendwann haben Babys einfach den Dreh raus. Dazu wird natürlich auch alles andere immer spannender und man hat keine Zeit mehr, den ganzen Tag mit Stillen zu verbringen
Wie Nane schreibt, vertrau drauf, dass dein Kind weiß, was es braucht und sich schon genug holt.
Ich möchte einmal ganz dick bei Nane unterschreiben. Ich habe die erste Zeit auch dauerstillend auf dem Sofa verbracht und mein Sohn hat immer extrem langsam getrunken. Und dann irgendwann war er nach wenigen Minuten fertig und wollte einfach nicht mehr. Das hat mich anfangs auch sehr verunsichert, aber irgendwann haben Babys einfach den Dreh raus. Dazu wird natürlich auch alles andere immer spannender und man hat keine Zeit mehr, den ganzen Tag mit Stillen zu verbringen
Wie Nane schreibt, vertrau drauf, dass dein Kind weiß, was es braucht und sich schon genug holt.
mit Zelli, dem kleinen Zellhaufen (02/20)