Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
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LiCla
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich mache mir jetzt schon Gedanken, weil ich etwas "in Aussicht" haben möchte. Gerne würde ich meinen Mann mehr beteiligen, aber er kann ja nun Mal nicht die Brust geben.
Eine Phase ist es leider nicht nur, die kurzen Tag-Schläfchen haben wir quasi schon immer, wie gesagt, nur im Kinderwagen ging es früher überhaupt länger. Ich denke immernoch, dass es doch nicht gut sein kann, wenn sie nie länger schläft. Ich dachte, die Schlaf Regression geht erst im 4. Monat los, aber ich lese noch Mal
Ich kann schauen, ob ich die Positionen besser hinbekomme. Sie zieht immer den Kopf zurück und lässt die Brust wieder heraus rutschen. Auch wenn ich es mehrfach probiere mit neu anlegen. Gerade nachts fehlt mir dann irgendwann die Kraft, um es immer und immer wieder zu probieren. Dann tut es irgendwann weh. Insgesamt trinkt sie nie ruhig, deshalb brauche ich auch immer die Hände zusätzlich. An ihrer Umwelt war sie schon immer sehr interessiert. Auch beim zurückgelegten Stillen würde sie nie so ruhig liegen bleiben, dass ich nebenbei stricken könnte. Auch hier, versucht sie den Kopf wegzuziehen. Aber von der Brust weg will sie ja auch nicht. Insbesondere zum Abend hin, wenn sie immer noch quengliger wird, ist es immer schwieriger mit Anlegen.
Genau, wenn ich im Liegen stille, dann nehme ich auch eher die oben liegende Brust.
Eine Phase ist es leider nicht nur, die kurzen Tag-Schläfchen haben wir quasi schon immer, wie gesagt, nur im Kinderwagen ging es früher überhaupt länger. Ich denke immernoch, dass es doch nicht gut sein kann, wenn sie nie länger schläft. Ich dachte, die Schlaf Regression geht erst im 4. Monat los, aber ich lese noch Mal
Ich kann schauen, ob ich die Positionen besser hinbekomme. Sie zieht immer den Kopf zurück und lässt die Brust wieder heraus rutschen. Auch wenn ich es mehrfach probiere mit neu anlegen. Gerade nachts fehlt mir dann irgendwann die Kraft, um es immer und immer wieder zu probieren. Dann tut es irgendwann weh. Insgesamt trinkt sie nie ruhig, deshalb brauche ich auch immer die Hände zusätzlich. An ihrer Umwelt war sie schon immer sehr interessiert. Auch beim zurückgelegten Stillen würde sie nie so ruhig liegen bleiben, dass ich nebenbei stricken könnte. Auch hier, versucht sie den Kopf wegzuziehen. Aber von der Brust weg will sie ja auch nicht. Insbesondere zum Abend hin, wenn sie immer noch quengliger wird, ist es immer schwieriger mit Anlegen.
Genau, wenn ich im Liegen stille, dann nehme ich auch eher die oben liegende Brust.
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Mein Mann war trotz Stillen von Anfang an voll involviert, das muss und sollte sich überhaupt nicht gegenseitig ausschließen! Er hat halt alles (tragen, wickeln, schuckeln, kuscheln, baden) genau so gemacht wie ich, nur Stillen eben nicht. Ab Beikoststart hat er dann auch gefüttert (bei uns gab's eine Mischung aus Brei und anderen Sachen) und es gab Essen eben entweder bei ihm oder bei mir. Als F 10 Monate alt war, hab ich wieder gearbeitet. Abgestillt haben wir nachts erfolgreich mit 18 Monaten und Tags nach und nach zwischen 18 und 26 Monaten so etwa.
Wie genau meinst du das, deinen Mann beteiligen?
Wie genau meinst du das, deinen Mann beteiligen?
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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LiCla
- hat viel zu erzählen
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ja, diese Dinge übernimmt auch mein Mann. Dennoch verbringe ich ja sehr viel Zeit mit Stillen und es ist etwas, wo sie viel Vertrauen findet. Auf der anderen Seite kann sie abtrocknen nach dem Baden gar nicht leiden, was aber unter anderem auch mein Mann übernimmt. Es ist natürlich eingeschränkt, weil er arbeiten muss und wahrscheinlich noch etwas früh. Dennoch würde ich mich freuen, wenn sie sich auch bei ihm noch mehr in Sicherheit fühlen würde. Im Zweifel lässt sie sich jedoch eher bei mir beruhigen.
Noch eine weitere Frage: immer wieder wird ja die Nuckel Schlaf Assoziation genannt, also dass Babys automatisch wieder wach werden, weil ihnen die Brust fehlt. Dennoch sehe ich im Moment keine Alternative. Kommt das irgendwann oder muss man das immer sehr fokussiert üben? Oder gibt es auch Gegenbeispiele zu dieser Assoziation? Daran muss ich bei den ganzen nächtlichen stillen nämlich auch denken. Also, dass es vielleicht alles besser laufen könnte, wenn ich es schaffen würde, sie ohne stillen zum Einschlafen zu bringen. Aber es gibt dann ja auch eigentlich keine Alternative, weil alles zur Assoziation werden kann
Noch eine weitere Frage: immer wieder wird ja die Nuckel Schlaf Assoziation genannt, also dass Babys automatisch wieder wach werden, weil ihnen die Brust fehlt. Dennoch sehe ich im Moment keine Alternative. Kommt das irgendwann oder muss man das immer sehr fokussiert üben? Oder gibt es auch Gegenbeispiele zu dieser Assoziation? Daran muss ich bei den ganzen nächtlichen stillen nämlich auch denken. Also, dass es vielleicht alles besser laufen könnte, wenn ich es schaffen würde, sie ohne stillen zum Einschlafen zu bringen. Aber es gibt dann ja auch eigentlich keine Alternative, weil alles zur Assoziation werden kann
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich glaube ja persönlich schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, allerdings sind bei uns 2,5 Jahre lang jegliche Versuche gescheitert diese Verknüpfung zu lösen. Und dann ging es auf einmal.
mit F (04/18) und E (05/21)
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Safran
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 07.05.2020, 14:25
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Hallo
Klingt zwar wie ein Echo, aber Jepp hier ging es genauso.
Der Text könnte von mir, vor einem Jahr sein.
Mein Baby war zusätzlich ein Speibaby, jede 1-1,5 Stunden wurde gestillt und das etwa 40-55Minuten lang +abendliches Clustern. Mir war klar, dass irgendetwas mit meiner Milch nicht stimmen konnte oder sie hat nen Reflux oder KISS oder ein verkürztes Zungenband oder oder oder.
Dass das einfach normales (anstrengendes) Babyverhalten war, dem widersprach alles was ich vorher gelesen und bei anderen gesehen habe.
Erst hier habe ich Gleichgesinnte (und Gleichgequälte
) gefunden.
Deswegen schreibe ich dir, weil du nicht allein bist.
Das mit dem Stillen wird weniger, bestimmt.
Das mit dem Schlafen bestimmt auch, aber das verläuft nicht linear, Schübe, Zähne alles nicht so leicht.
Außerdem ist das beim Stillen nicht immer nur der Hunger, sondern auch Kuschelbedürfnis, Hauthunger, Geborgenheit, Mamas Geruch (finden die Babys herrlich auch, wenn man nicht zum Duschen kommt).
Meine Tipps (auch hier werde ich wahrscheinlich wiederholen, was andere schon sagten)
Lass den Haushalt Haushalt sein,oder hol dir jemanden der hilft, coronabedingt vllt etwas schwer. Bestell dir Essen vom Bestelldienst oder Freunden/ Familie. Stell dir joDu musst jetzt nicht alles stemmen, du erhältst ein ganzes Geschöpf am Leben, tagtäglich.
Übe das im Liegen stillen und das sichere Familienbett.
Brei macht eventuell länger satt, aber Schlaf hat wenig mit satt sein zu tun, das bedingt einer Hirnreife, die jedes Baby/Kind individuell erreicht, da hilft auch kein Döner. Ausserdem ist dein Baby frühstens mit 4Monaten beikostreif und das beginnt mit wenigen Löffelchen.
Pezziball
Annehmen: dein Baby zeigt dir, wie/wer es ist und ist nicht wie es sein soll. Das beinhaltet neben dem anstrengenden Zeug auch die vielen schönen Seiten, die man nicht erwartet hat. Du bist seine Welt.
Die ersten 3 Monate haben sich gefühlt eeewig lange gezogen, aber die Zeit verfliegt.
Denke nicht daran was du in einem Jahr machst, sondern feiere die kleinen Etappensiege: Glückwunsch zum Vollstillen, sogar trotz anfänglichem Zufüttern durchs Krankenhauspersonal. Das ist toll. Du bist eine tolle Mutter für dein tolles Kind.
Kläre gerne alles ab, was dich beruhigen könnte, wie zum Beispiel Osteopathie und Zungen- /Lippenband (je nachdem wo ihr wohnt gibt es Adressen für Spezialisten, irgendwo hab es mal ne Liste hier.).
An der Nachhaltigkeit deiner Milch ist sicher nichts auszusetzen. Dünne Milch ist eher Mythos.
Ich hoffe ich komme nicht allzu belehrend rüber, das ist nicht meine Absicht.
Klingt zwar wie ein Echo, aber Jepp hier ging es genauso.
Der Text könnte von mir, vor einem Jahr sein.
Mein Baby war zusätzlich ein Speibaby, jede 1-1,5 Stunden wurde gestillt und das etwa 40-55Minuten lang +abendliches Clustern. Mir war klar, dass irgendetwas mit meiner Milch nicht stimmen konnte oder sie hat nen Reflux oder KISS oder ein verkürztes Zungenband oder oder oder.
Dass das einfach normales (anstrengendes) Babyverhalten war, dem widersprach alles was ich vorher gelesen und bei anderen gesehen habe.
Erst hier habe ich Gleichgesinnte (und Gleichgequälte
Deswegen schreibe ich dir, weil du nicht allein bist.
Das mit dem Stillen wird weniger, bestimmt.
Das mit dem Schlafen bestimmt auch, aber das verläuft nicht linear, Schübe, Zähne alles nicht so leicht.
Außerdem ist das beim Stillen nicht immer nur der Hunger, sondern auch Kuschelbedürfnis, Hauthunger, Geborgenheit, Mamas Geruch (finden die Babys herrlich auch, wenn man nicht zum Duschen kommt).
Meine Tipps (auch hier werde ich wahrscheinlich wiederholen, was andere schon sagten)
Lass den Haushalt Haushalt sein,oder hol dir jemanden der hilft, coronabedingt vllt etwas schwer. Bestell dir Essen vom Bestelldienst oder Freunden/ Familie. Stell dir joDu musst jetzt nicht alles stemmen, du erhältst ein ganzes Geschöpf am Leben, tagtäglich.
Übe das im Liegen stillen und das sichere Familienbett.
Brei macht eventuell länger satt, aber Schlaf hat wenig mit satt sein zu tun, das bedingt einer Hirnreife, die jedes Baby/Kind individuell erreicht, da hilft auch kein Döner. Ausserdem ist dein Baby frühstens mit 4Monaten beikostreif und das beginnt mit wenigen Löffelchen.
Pezziball
Annehmen: dein Baby zeigt dir, wie/wer es ist und ist nicht wie es sein soll. Das beinhaltet neben dem anstrengenden Zeug auch die vielen schönen Seiten, die man nicht erwartet hat. Du bist seine Welt.
Die ersten 3 Monate haben sich gefühlt eeewig lange gezogen, aber die Zeit verfliegt.
Denke nicht daran was du in einem Jahr machst, sondern feiere die kleinen Etappensiege: Glückwunsch zum Vollstillen, sogar trotz anfänglichem Zufüttern durchs Krankenhauspersonal. Das ist toll. Du bist eine tolle Mutter für dein tolles Kind.
Kläre gerne alles ab, was dich beruhigen könnte, wie zum Beispiel Osteopathie und Zungen- /Lippenband (je nachdem wo ihr wohnt gibt es Adressen für Spezialisten, irgendwo hab es mal ne Liste hier.).
An der Nachhaltigkeit deiner Milch ist sicher nichts auszusetzen. Dünne Milch ist eher Mythos.
Ich hoffe ich komme nicht allzu belehrend rüber, das ist nicht meine Absicht.
Safran mit Peanut 12/2019
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Lösche Benutzer 26955
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Das Verhältnis ändert sich ab dem ersten Geburtstag von selbst. Da entdecken die Kinder dann viel mehr die sozialen Verbindungen um sich herum und intensivieren von sich aus die Bindung an andere Bezugspersonen (auch bei vielen Stillen und trotz passiven Vätern - der wird hier vom Kind selbst immer häufiger angefordert, obwohl die Zuwendung eher mau ist - das klingt bei euch also vielversprechendLiCla hat geschrieben: 27.01.2021, 21:08 Ja, diese Dinge übernimmt auch mein Mann. Dennoch verbringe ich ja sehr viel Zeit mit Stillen und es ist etwas, wo sie viel Vertrauen findet. Auf der anderen Seite kann sie abtrocknen nach dem Baden gar nicht leiden, was aber unter anderem auch mein Mann übernimmt. Es ist natürlich eingeschränkt, weil er arbeiten muss und wahrscheinlich noch etwas früh. Dennoch würde ich mich freuen, wenn sie sich auch bei ihm noch mehr in Sicherheit fühlen würde. Im Zweifel lässt sie sich jedoch eher bei mir beruhigen.
Noch eine weitere Frage: immer wieder wird ja die Nuckel Schlaf Assoziation genannt, also dass Babys automatisch wieder wach werden, weil ihnen die Brust fehlt. Dennoch sehe ich im Moment keine Alternative. Kommt das irgendwann oder muss man das immer sehr fokussiert üben? Oder gibt es auch Gegenbeispiele zu dieser Assoziation? Daran muss ich bei den ganzen nächtlichen stillen nämlich auch denken. Also, dass es vielleicht alles besser laufen könnte, wenn ich es schaffen würde, sie ohne stillen zum Einschlafen zu bringen. Aber es gibt dann ja auch eigentlich keine Alternative, weil alles zur Assoziation werden kann
Eine Freundin von mir mit mittlerweile acht Monate altem Baby macht sich ziemlich mürbe wegen der Nuckel-Assoziations+Angst. Ihr Kind schläft auch nicht besonders unkompliziert und viel und am besten beim Stillen. Sie findet es aber ganz wichtig, dass ihr Kind unabhängig davon schlafen lernt und, zumindest wirkt das auf mich sehr stressig, quält sich durch immer wieder wechselnde Einschlafgewohnheiten am Tag, von Bett zu Trage zu Federwiege, wo das Baby nach stundenlangem Wiegen, Singen, Laufen, Streicheln übermüdet einschläft. Am Ende wird dann wohl doch oft gestillt, damit wenigstens ein bisschen geschlafen wird
Mir wäre das zu stressig. Und wenn meine Tochter im Halbschlaf nach der Brust sucht und die schnell findet, wird sie ja auch nicht richtig wach. Solche Sachen werde alle mit der Zeit und der Entwicklung einfacher.
- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2331
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Es haben so viele schon von sich erzählt. Was mir noch einfällt. Das schreiend aufwachen, gab es hier besonders bei Nr. 1. Vielleicht mal Abhalten probieren? Vielleicht muss die Kleine öfters und macht nicht gerne in die Windel.
Beim im Liegen stillen unbedingt sowohl das Baby als auch die Mama mit Kissen im Rücken abstützen!
Mach dir keine Sorgen. Babys kommen mit oft\kurz schlafen zurecht. Ich denke nicht, dass es einen Baby, das viele Stunden am Stück schläft besser geht als einem, das oft kurz schläft.
Man macht sich gerade beim ersten Kind viel zu viele Gedanken. Ich wünsche mir öfters, dass ich mir beim ersten Kind nicht so viele Gedanken übers Stillen gemacht habe. Ich habe für mich auch beschlossen, es gar nicht erst wirklich zu versuchen, keine Schlaf-Nuckel-Assoziation zu bekommen. Das kam mir viel zu künstlich\stressig vor. Ein friedlich glücklich sich wegnuckelndes Kind stören und zum Jammern bringen, indem man es ablöst. Das will ich nicht. Und auch, wenn das Kind seine ersten Jahre unruhig schläft, gilt das nicht das ganze Leben. Hier lebt nun ein sehr gut und schnell schlafendes Schulkind.
Beim im Liegen stillen unbedingt sowohl das Baby als auch die Mama mit Kissen im Rücken abstützen!
Mach dir keine Sorgen. Babys kommen mit oft\kurz schlafen zurecht. Ich denke nicht, dass es einen Baby, das viele Stunden am Stück schläft besser geht als einem, das oft kurz schläft.
Man macht sich gerade beim ersten Kind viel zu viele Gedanken. Ich wünsche mir öfters, dass ich mir beim ersten Kind nicht so viele Gedanken übers Stillen gemacht habe. Ich habe für mich auch beschlossen, es gar nicht erst wirklich zu versuchen, keine Schlaf-Nuckel-Assoziation zu bekommen. Das kam mir viel zu künstlich\stressig vor. Ein friedlich glücklich sich wegnuckelndes Kind stören und zum Jammern bringen, indem man es ablöst. Das will ich nicht. Und auch, wenn das Kind seine ersten Jahre unruhig schläft, gilt das nicht das ganze Leben. Hier lebt nun ein sehr gut und schnell schlafendes Schulkind.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- Springerle
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich meine das auch mal gelesen zu haben, dass aus evolutionsgeschichtlicher Sicht das durchaus auch seine Berechtigung hat, gerade kleine Babys sind ja auch besser vorm plötzlichen Kindstod geschützt, wenn sie öfter nachts stillen und nicht so diese langen Tiefschlafphasen haben.
Und ich habe bei dem Nuckeln und einschlafen auch immer gedacht: lieber habe ich es 2 Jahre einfach und je nach dem dann den Stress es abzugewöhnen (was dann nicht so war), als mir schon die 2 Jahre schwer zu machen...
Und ich habe bei dem Nuckeln und einschlafen auch immer gedacht: lieber habe ich es 2 Jahre einfach und je nach dem dann den Stress es abzugewöhnen (was dann nicht so war), als mir schon die 2 Jahre schwer zu machen...
mit F (04/18) und E (05/21)
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erdbeerbrot
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2628
- Registriert: 26.02.2018, 15:55
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich glaube nur bedingt an diese Assoziation.
A ist so gut wie immer schreiend aufgewacht. E schläft auch so gut wie immer an der Brust oder in der Trage ein, dennoch wacht E fast nie schreiend auf und ab und zu kann man sogar auf dem Babyphone beobachten, dass E kurz die Augen auf macht und dann weiter schläft.
Die einen sind halt so, die anderen anders.
A ist so gut wie immer schreiend aufgewacht. E schläft auch so gut wie immer an der Brust oder in der Trage ein, dennoch wacht E fast nie schreiend auf und ab und zu kann man sogar auf dem Babyphone beobachten, dass E kurz die Augen auf macht und dann weiter schläft.
Die einen sind halt so, die anderen anders.
Mit 12/2017 und 06/2020
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Mit 12 Monaten (und auch eventuell schon viel früher) wird dein Kind ganz klar zwischen deinem Mann und dir unterscheiden. Wie innig das Verhältnis zu euch jeweils ist, hat wirklich überhaupt nichts damit zu tun, ob du dann noch stillen wirst oder nicht. Das ist überhaupt nicht vergleichbar mit einem dauerstillenden Vollstillbaby
Viel wichtiger ist, dass dein Mann dann auch einfach viel Zeit ohne dich mit eurem Kind verbringt. Ich habe schon öfter mitbekommen, dass Männer das Stillen als Ausrede benutzen, um eben genau diese Exklusivzeit nie zu geben. Und dass Mama dann Nr. 1 bleibt, ist nicht überraschend
Ich war z. B. auch mal mehrere Tage beruflich weg (da war F allerdings schon 18 Monate - ich hatte vorher nachts abgestillt), als er tagsüber bei mir noch gerne bis zu 8x oder öfter gestillt hat. Es war kein Problem. Bei mir wurde halt gestillt, bei Papa wurden andere Sachen gemacht und es war für F nicht weniger schön 
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
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und Tochter V (Ende Juni 21)
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