Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
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LiCla
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Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Hallo, ich hoffe, ich bin im richtigen Forum. Es geht um eine Mischung aus Stillen und Schlafen. Von Anfang an habe ich mich mit den stillen etwas schwer getan. Im Krankenhaus sollten wir Zufüttern, weil der Blutzucker Wert nicht in Ordnung war. Danach gab es aber nur noch Muttermilch. Teilweise haben wir die angedickt, weil sie sehr stark spuckte. Die erste Zeit nahm sie auch nicht viel zu und wir sollten regelmäßig wiegen. Inzwischen ist die Ärztin aber zufrieden. Geburtsgewicht waren 3330g bei 52 cm. Mit 10,5 Wochen hatte sie 64 cm und 5180g. Bereits Ende Dezember hatten wir eine ganz schlimme Phase, dann ging es, daher jetzt ist es seit zwei Wochen wieder so und ich habe keine Kraft mehr (auch dazwischen ist es sehr anstrengend). Meine kleine Maus (Mädchen) ist jetzt knapp 13 Wochen alt. Nachts kommt sie jede Stunde und trinkt ein paar Schlucke an der Brust. Am Tag schläft sie allerdings auch nur 30 min. Wir haben also keine längeren Ruhephasen (allerdings gab es Zeiten, da schlief sie wenigstens einmal pro Nacht 3-5 Stunden). Ich komme jedoch im Moment überhaupt nicht zum Schlafen und halte es nicht mehr aus. Ich kann kaum glauben, dass die Milch aus meiner Brust noch irgendwas Nahrhaftes enthält. Einschlafen zu Hause geht auch nahezu nur an der Brust. Abends haben wir eine 2-stündige Dauerstillphase. Danach habe ich schon keine Kraft mehr, kann mich aber auch nicht erholen, weil sie spätestens 60 min später wieder kommt. Ich merke, dass ich irgendwann richtig wütend werde, weil ich einfach nicht von dem Kind weg komme. Eigentlich soll sie nachts im Beistellbett schlafen. Meistens liegt sie aber doch bei mir, weil es die häufig ist. Früher schlief sie im Kinderwagen gut, jetzt viel schlechter. Auch im Tuch schläft sie nicht besser (und wach schreit sie im Tuch schnell). Jedoch wacht sie dann oft müde auf. Außerdem schreit sie in Tuch und Wagen meistens erst Mal. Da sie eh immer nur kurz schläft und dann meistens direkt schreit, traue ich mich kaum noch irgendwo hin (klar, geht im Moment eh nicht), nicht Mal mehr einkaufen. Zuhause muss ich mich immer mit hinlegen und sie schläft nur mit der Brust ein. Das wollte ich nie und mache mir auch Gedanken, weil ich nicht ewig stillen will, wie wir sie alternativ zum Schlafen bringen können. Jedoch habe ich Angst vor einer Nuckel Saug Verwirrung und dass sie Schlafphasen dadurch nie länger werden. Im Moment dauert es auch mit Stillen ewig bis sie schläft. Den gesamten Tag bin ich damit beschäftigt, sie irgendwie rechtzeitig zum Schlafen zu bringen bevor sie nur noch weint. Es ist ein einziger Kampf. Ich versuche sie zum Schlafen zu bringen wenn sie gähnt und sich die Augen reibt nach etwa 1-1,5 Stunden.
Insgesamt trinkt sie meistens nur kurz und wird schnell unruhig. Oft zieht sie den Kopf zurück und schluckt auch Luft. Ich denke immer, sie hat zu wenig Brust im Mund, aber mehr geht nicht, das lässt sie nicht zu. Meine Hebamme hatte sich das am Anfang angesehen und meinte, es sei in Ordnung. Ich Stille nicht gerne im Liegen, weil sie dann noch schlechter anliegt, aber kann nicht Tag und Nacht immer sitzen. Ich weiß nicht, ob sie deshalb so oft an die Brust will, weil es vielleicht ineffizienz ist. Auch dadurch kann ich nur schlecht entspannen beim Stillen. Sie schaut gerne überall herum und ist sehr aufmerksam. Deshalb schaue ich kein Fernsehen, lesen nebenher geht aber auch nicht. Von Anfang an schrie sie sehr viel und wir waren froh, wenn ich sie über die Brust überhaupt beruhigen konnte. Nuckel oder Flasche nimmt sie beides nicht. Meine Brustwarzen sind inzwischen sehr strapaziert. Anzeichen für Hunger sehe ich kaum. Manchmal weint sie und stillen hilft. Dann denke ich jedoch oft, dass es kein Hunger ist. Vielleicht weil sie ohnehin so oft an der Brust ist?
Sie pupst viel und hat oft Schluckauf. Sie hat täglich mehrfach Stuhl, meistens sehr flüssig. Oft hört man es im Bauch arbeiten. Insgesamt haben weder Hebamme noch Kinderärztin eine Idee. In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei einer Ärztin mit osteopathischer Ausbildung. Ich selbst nehme euthyrox seit der Schwangerschaft. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse wurde schon vor der Schwangerschaft festgestellt, aber bis zum Medikament dauerte es etwas.
Wenn mein Mann nicht zumindest teilweise in Moment im Home Office arbeiten könnte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht schaffen zu Essen. Auch so bin ich 5 kg unter dem Gewicht vor der Schwangerschaft. Ich möchte gerne für meine Tochter da sein. Aber ich habe einfach keine Kraft mehr, um sie permanent zu Stillen. Außerdem mache ich mir Sorgen, dass sie durch die kurzen Schlafphasen und evtl zu wenig Schlaf in ihrer Entwicklung beeinträchtigt wird. Oft denke ich, ich mache bestimmt nur etwas ganz simples falsch und es ist zu banal als dass mir jemand den Tipp gibt, dies zu ändern. Ansonsten weiß ich einfach nicht weiter. Es tut mir leid, dass der Text so lang wurde. Danke schon Mal an alle, die es lesen.
Liebe verzweifelte Grüße
Insgesamt trinkt sie meistens nur kurz und wird schnell unruhig. Oft zieht sie den Kopf zurück und schluckt auch Luft. Ich denke immer, sie hat zu wenig Brust im Mund, aber mehr geht nicht, das lässt sie nicht zu. Meine Hebamme hatte sich das am Anfang angesehen und meinte, es sei in Ordnung. Ich Stille nicht gerne im Liegen, weil sie dann noch schlechter anliegt, aber kann nicht Tag und Nacht immer sitzen. Ich weiß nicht, ob sie deshalb so oft an die Brust will, weil es vielleicht ineffizienz ist. Auch dadurch kann ich nur schlecht entspannen beim Stillen. Sie schaut gerne überall herum und ist sehr aufmerksam. Deshalb schaue ich kein Fernsehen, lesen nebenher geht aber auch nicht. Von Anfang an schrie sie sehr viel und wir waren froh, wenn ich sie über die Brust überhaupt beruhigen konnte. Nuckel oder Flasche nimmt sie beides nicht. Meine Brustwarzen sind inzwischen sehr strapaziert. Anzeichen für Hunger sehe ich kaum. Manchmal weint sie und stillen hilft. Dann denke ich jedoch oft, dass es kein Hunger ist. Vielleicht weil sie ohnehin so oft an der Brust ist?
Sie pupst viel und hat oft Schluckauf. Sie hat täglich mehrfach Stuhl, meistens sehr flüssig. Oft hört man es im Bauch arbeiten. Insgesamt haben weder Hebamme noch Kinderärztin eine Idee. In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei einer Ärztin mit osteopathischer Ausbildung. Ich selbst nehme euthyrox seit der Schwangerschaft. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse wurde schon vor der Schwangerschaft festgestellt, aber bis zum Medikament dauerte es etwas.
Wenn mein Mann nicht zumindest teilweise in Moment im Home Office arbeiten könnte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht schaffen zu Essen. Auch so bin ich 5 kg unter dem Gewicht vor der Schwangerschaft. Ich möchte gerne für meine Tochter da sein. Aber ich habe einfach keine Kraft mehr, um sie permanent zu Stillen. Außerdem mache ich mir Sorgen, dass sie durch die kurzen Schlafphasen und evtl zu wenig Schlaf in ihrer Entwicklung beeinträchtigt wird. Oft denke ich, ich mache bestimmt nur etwas ganz simples falsch und es ist zu banal als dass mir jemand den Tipp gibt, dies zu ändern. Ansonsten weiß ich einfach nicht weiter. Es tut mir leid, dass der Text so lang wurde. Danke schon Mal an alle, die es lesen.
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C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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- ShinyCheetah
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich kann gerade nicht ausführlicher antworten, wollte dich aber auch nicht einfach wegklicken. Das klingt sehr anstrengend bei euch, aber für mich auch sehr vertraut. Auch wenn dir das nicht viel hilft, für mich klingt das nach sehr anstrengendem, aber trotzdem noch ganz normalem Babyverhalten. Schläft dein Kind tags vielleicht länger, wenn du es einfach an der Brust weiternuckeln lässt? So war es bei F. Wenn ich ihn abgedockt oder sogar abgelegt habe, war er nach 30 min wach. Brustnuckelnd hat er auch gerne mal 90 min geschlafen und ich konnte in der Zeit mit Kopfhörer und Laptop ein bisschen Serie schauen oder so.
Was ich dir versprechen kann: Das wird nicht immer so bleiben. Aber ob es mit 6 Monaten soweit ist, oder mit 9 oder 12, kann dir niemand sagen. F hat übrigens erst mit über 6 Monaten nachts im Beistellbett geschlafen. Davor ging nur an der Brust oder auf meinem Mann oder mir drauf. Er hat den Körperkontakt massiv gebraucht und auch eingefordert.
Hast du schon mal was über High-Need-Babys gelesen?
Was ich dir versprechen kann: Das wird nicht immer so bleiben. Aber ob es mit 6 Monaten soweit ist, oder mit 9 oder 12, kann dir niemand sagen. F hat übrigens erst mit über 6 Monaten nachts im Beistellbett geschlafen. Davor ging nur an der Brust oder auf meinem Mann oder mir drauf. Er hat den Körperkontakt massiv gebraucht und auch eingefordert.
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mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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LiCla
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Hallo ShinyCheetah und vielen Dank für die ganz schnelle Rückmeldung.
Ja, an High need habe ich schon öfter gedacht, weil quasi alle Punkte auf uns zu treffen. Manchmal kann ich am Tag die Schlafphasen an der Brust verlängern. Sie wird dann aber dennoch immer unruhiger beim Schlafen.
Ich hoffe nicht, dass es noch weitere 9 Monate so weiter geht. Das nuckeln belastet mich. Zumal wenn aus dem Umkreis nur Schreien lassen oder Brei füttern als Vorschlag kommt
Ja, an High need habe ich schon öfter gedacht, weil quasi alle Punkte auf uns zu treffen. Manchmal kann ich am Tag die Schlafphasen an der Brust verlängern. Sie wird dann aber dennoch immer unruhiger beim Schlafen.
Ich hoffe nicht, dass es noch weitere 9 Monate so weiter geht. Das nuckeln belastet mich. Zumal wenn aus dem Umkreis nur Schreien lassen oder Brei füttern als Vorschlag kommt
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ich fühle mich gerade auch sehr in unsere Baby Zeit versetzt, du beschreibst mein Kind. Bei uns kamen noch Zungenband Probleme und Stillstreiks dazu. Ich schätze auch, dass das leider nicht total ungewöhnlich ist oder auf einen Fehler deinerseits zurückzuführen ist.
Ich hab es nur überlebt und genug gegessen weil ich zu der Zeit noch bei meiner Mama im Mehrgenerationenhaus gewohnt hab. Unterwegs war ich auch selten bis gar nicht, weil er dann oft geschrien hat und ich ihn nicht an die Brust gekriegt hab.
Und tatsächlich hat F bei uns draußen in der Trage noch am besten und längsten geschlafen, ich hab dann oft den Papa mal raus geschickt damit ich zuhause schlafen konnte.
Entspannung brachte bei uns vor allem nachts im Liegen stillen (bis 10 Monate ging das wegen den Hütchen nur wenn ich im Sitzen richtig angedockt hatte und mich dann so seitlich fallen gelassen hab) und nicht mehr auf die Uhr schauen und zählen. Und es akzeptieren, dass es so ist. Nicht mehr überlegen was ich wohl falsch mache, was ich mich ausprobieren könnte. Einfach annehmen.
Ich hab es nur überlebt und genug gegessen weil ich zu der Zeit noch bei meiner Mama im Mehrgenerationenhaus gewohnt hab. Unterwegs war ich auch selten bis gar nicht, weil er dann oft geschrien hat und ich ihn nicht an die Brust gekriegt hab.
Und tatsächlich hat F bei uns draußen in der Trage noch am besten und längsten geschlafen, ich hab dann oft den Papa mal raus geschickt damit ich zuhause schlafen konnte.
Entspannung brachte bei uns vor allem nachts im Liegen stillen (bis 10 Monate ging das wegen den Hütchen nur wenn ich im Sitzen richtig angedockt hatte und mich dann so seitlich fallen gelassen hab) und nicht mehr auf die Uhr schauen und zählen. Und es akzeptieren, dass es so ist. Nicht mehr überlegen was ich wohl falsch mache, was ich mich ausprobieren könnte. Einfach annehmen.
mit F (04/18) und E (05/21)
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Alice89
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Aus dem Umfeld kommen nur selten gute Ratschläge, da muss man sich ein dickes Fell wachsen lassen.
Für mich klingt das meiste auch nicht ungewöhnlich. Bis vor wenigen Wochen (meine ist 16 Wochen, also etwas älter als dein Kind) ging nachts schlafen auch nur mit Brust im Mund, ablegen untertags quasi gar nicht und geschlafen wurde an mir nuckelnd.
Seit wenigen Tagen klappt auch mal ein Schäfchen untertags im Bett alleine ca. 30 Minuten lang, nachts kann sie manchmal ohne Brust schlafen (aber trotzdem noch sehr eng bei mir, nicht im Beistellbett) und abends kann ich sie neben mir auf der Couch ablegen - aber NICHT weggehen, sonst wacht sie binnen 10 Minuten auf
Bei euch könnte auch grad ein Schub anstehen, um die 12. Woche rum passiert einer. Ich meine mich zu erinnern, dass speziell bei diesem Schub Frau Zwerg auch ein paar Tage noch anhänglicher-nuckelnder als sonst war, da durfte ich fast nicht aufs Klo gehen.
Hast du schon mal die Kombi Tuch + zügig an der frischen Luft laufen probiert?
Für mich klingt das meiste auch nicht ungewöhnlich. Bis vor wenigen Wochen (meine ist 16 Wochen, also etwas älter als dein Kind) ging nachts schlafen auch nur mit Brust im Mund, ablegen untertags quasi gar nicht und geschlafen wurde an mir nuckelnd.
Seit wenigen Tagen klappt auch mal ein Schäfchen untertags im Bett alleine ca. 30 Minuten lang, nachts kann sie manchmal ohne Brust schlafen (aber trotzdem noch sehr eng bei mir, nicht im Beistellbett) und abends kann ich sie neben mir auf der Couch ablegen - aber NICHT weggehen, sonst wacht sie binnen 10 Minuten auf
Bei euch könnte auch grad ein Schub anstehen, um die 12. Woche rum passiert einer. Ich meine mich zu erinnern, dass speziell bei diesem Schub Frau Zwerg auch ein paar Tage noch anhänglicher-nuckelnder als sonst war, da durfte ich fast nicht aufs Klo gehen.
Hast du schon mal die Kombi Tuch + zügig an der frischen Luft laufen probiert?
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Serafin
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
HIer wars auch so. Vor allem beim ersten. Und klar ist Muttermilch weiterhin nahrhaft. Mein Kind war wirklich extrem dick. Wir hatten auch ein Beistellbett,. Das habe ich dann durchgesetzt dass es abgebaut wird und wir haben an unser 1,4 m breites bett ein richtiges 1 m breites Bett angebaut. Das war die beste Entscheidung. So hatten wir alle platz.
Kannst du im liegen stillen? Das ist sehr sehr erleichternd. Manchen frauen hilfrt es, wenn sie ein Stillkissen in ihren Rücken legen. Ich hab das aber nicht gebaucht.
Und diese Wut! Mir geht es heute noch oft so. Kaum bin ich aufgestanden und am Laptop zum arbeiten, schon quäkt der kleine. Und der ist über 1,5 Jahre! Aber ohne Mama nö!
Es wird aber besser. Wirklch. Sitz es aus. Sitz es einfach aus. Alles andere bringt eh nix.
Kannst du im liegen stillen? Das ist sehr sehr erleichternd. Manchen frauen hilfrt es, wenn sie ein Stillkissen in ihren Rücken legen. Ich hab das aber nicht gebaucht.
Und diese Wut! Mir geht es heute noch oft so. Kaum bin ich aufgestanden und am Laptop zum arbeiten, schon quäkt der kleine. Und der ist über 1,5 Jahre! Aber ohne Mama nö!
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LiCla
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Danke euch. Ich hatte befürchtet, dass viele von euch, die ähnliche Erfahrungen machten, es nur mit starkem Durchhalten schafften. Immer noch hoffe ich auf ein Wunder oder ein behebares Problem 
Ja, an zusätzliche Probleme mit dem zungenbändchen hatte ich auch schon gedacht. Sie streckt die Zunge nie raus oder nutzt sie. Die Kinderärztin meinte aber, es sei alles in Ordnung. Hat nur ganz kurz geschaut.
Laut der Schubtheorie müssten wir schon durch sein. Sie kam 10 Tage nach Termin durch Einleitung, wäre nach der Theorie also schon bei 14,5 Wochen. Aber dann wären wir ohnehin in einem Dauerschub.
Im Wohnzimmer ist sie immer zu abgelenkt, weshalb ich die meiste Zeit (wenn sie müde ist) mit ihr im dunklen Schlafzimmer bin.
Im Liegen stillen geht irgendwie, ist aber nicht angenehm. Ich kann so nicht schlafen und sie ist trotzdem meist unruhig oder rutscht an der Brust weg (ich habe nicht so große Brüste, da muss ich auch immer gut festhalten).
Tragen probiere ich täglich. Draußen schnell laufen ist die einzige Option sie im Tuch von Schreien zu schlafen zu bringen.
Ja, an zusätzliche Probleme mit dem zungenbändchen hatte ich auch schon gedacht. Sie streckt die Zunge nie raus oder nutzt sie. Die Kinderärztin meinte aber, es sei alles in Ordnung. Hat nur ganz kurz geschaut.
Laut der Schubtheorie müssten wir schon durch sein. Sie kam 10 Tage nach Termin durch Einleitung, wäre nach der Theorie also schon bei 14,5 Wochen. Aber dann wären wir ohnehin in einem Dauerschub.
Im Wohnzimmer ist sie immer zu abgelenkt, weshalb ich die meiste Zeit (wenn sie müde ist) mit ihr im dunklen Schlafzimmer bin.
Im Liegen stillen geht irgendwie, ist aber nicht angenehm. Ich kann so nicht schlafen und sie ist trotzdem meist unruhig oder rutscht an der Brust weg (ich habe nicht so große Brüste, da muss ich auch immer gut festhalten).
Tragen probiere ich täglich. Draußen schnell laufen ist die einzige Option sie im Tuch von Schreien zu schlafen zu bringen.
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Habt ihr schon mal eine Federwiege ausprobiert? Starkes Auf- und Abwippen kam hier irgendwann so gut an wie schnell gehen mit Tuch. Und wenn das Baby das akzeptiert und ihr euch dann noch einen Motor gönnt (hatten wir nicht, plane ich aber für K2) kann das glaube ich viel Erleichterung bringen.
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Ja genau, bei uns war auch oft nur schnelles Gehen im Tuch draußen möglich. Ich hab mich dann mit Kind in der Trage schlafend auch manchmal noch aufs Sofa gesetzt oder so.
Federwiege ging bei uns leider gar nicht, genau wie Kinderwagen, Babysafe, Stubenwagen, Boden,...
Im Liegen stillen ist wirklich nicht einfach, versuch dran zu bleiben.
Federwiege ging bei uns leider gar nicht, genau wie Kinderwagen, Babysafe, Stubenwagen, Boden,...
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Alice89
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Das könnte eine Überprüfung wert sein. Wenn sie da wirklich eingeschränkt ist, kann sie gar nicht anders als den ganzen Tag trinken, weil der Milchtransfer nicht optimal ist. Andererseits gibt es da meistens Auffälligkeiten beim Gewicht.LiCla hat geschrieben: 27.01.2021, 09:52 Ja, an zusätzliche Probleme mit dem zungenbändchen hatte ich auch schon gedacht. Sie streckt die Zunge nie raus oder nutzt sie. Die Kinderärztin meinte aber, es sei alles in Ordnung. Hat nur ganz kurz geschaut.
Bloßes kurzes Draufschauen reicht in der Regel nicht aus, aber vielleicht habt ihr ja einen Spezialisten in der Nähe (hier war es eine speziell fortgebildete Stillberaterin + Zahnarzt), der das nochmal überprüfen kann?