Mondenkind, danke für die Tipps! Das ist wichtig und wird auf jeden Fall beherzigt.
Kurzes Update zu unserem Kinderarztbesuch heute und seine Aussagen:
Ihm sei die abflachende Gewichtskurve aufgefallen. Ein Zeichen dafür, dass sie nicht genug bekommt. Ich solle also mehr zufüttern und in 2 Wochen noch einmal zur Gewichtskontrolle kommen. Babys können sich auch an eine Mangelernährung gewöhnen, das soll ich vermeiden. Ich solle mich nicht krampfhaft an den Gedanken des Vollstillens festhalten. Es erzeugt Stress und das spüren die Babys, kann folglich die Verweigerung verschlimmern. Wenn ich mich von dem Gedanken löse, kann es die Situation entspannen. Körperlich war bei ihr alles in Ordnung. Das das Stillen nachs und vormittags besser klappt als nachmittags/abends, sieht er ebenfalls als Zeichen von zunehmendem Stress und Anspannung im Tagesverlauf.
Wie viele Mahlzeiten möchtest Du mit der Flasche ersetzen?
Bevor ich mit der Flasche angefangen habe, habe ich ca. 9x am Tag gestillt. Jetzt komme ich leider nur auf 4-5x, d. h. ich muss die Hälfte der Stillmahlzeiten mit der Flasche ersetzen. Ich weiß nur nicht, in welchem Modus, wann, wieviel.
Bisher habe ich nachts und vormittags stillen können und zu dieser Zeit meist nicht zufüttern müssen. Nachmittags/abends ist dann die Stimmung jedoch so gekippt, dass fast nur noch die Flasche akzeptiert wurde, da habe ich bisher 2-3 mal 100 ml PRE gegeben.
Heute habe ich festgestellt, dass wenn ich ihr nach dem Stillen noch ca. 50-70 ml gebe, sie insgesamt viel ausgeglichener und entspannter ist und bei der nächsten Mahlzeit die Brust eher akzeptiert. Ist es besser zu versuchen, gleichverteilter zu stillen und danach in kleinen Mengen zuzufüttern oder lieber ganze Stillmahlzeiten mit der Flasche zu ersetzen? Ich poste gleich das aktuelle Stillprotokoll.