Ich lese deine Beiträge gerne Amaryllis! sie sind immer so erfrischend ironisch. Und ich denke auch, du kannst es nicht mehr hören, aber so gern wie Schnute den Mund aufsperrt wird sie sicher keine Hunger leiden und wie das Stillen geht wird sie auch nicht verlernen - freu dich über die ruhigen Nächte bei uns waren sie so mit 6 Monaten plötzlich vorbei. Ich drücke die Daumen, dass es bei euch nicht so ist.
Ich wollte dir nochmal was zum MSR dalassen. Bei mir ist es selbst heute noch so, dass ich den MSR gar nicht merke, sondern einfach nur daran, dass der Babyhase leise schluckt. Manchmal spüre ich den MSR in beiden Brüsten und das Kind „druckbetankt“ sich dann. Ich glaube das passiert einfach so... und einigem kann man nicht auf den Grund gehen ich habe auch zb aufgehört den Grund zu suchen warum das Kind den einen Tag gut schläft und den nächsten nicht mehr - ein Muster (zu spannender Tag, wenig Bewegung,...) ist jedenfalls nicht zu entdecken.
Irgendwo habe ich hier mal gelesen: die ersten zwei Jahre ist immer irgendeine Phase
Übrigens habe ich gerade gesehen, dass Schnute ein Jahr und ein Tag jünger ist als der Babyhase.
Polarfuchs
mit Babyhase 06/19 und Minimo 11/21 und dem Sternchen 05/2018 im Herzen
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Mehrfach habe ich überlegt hier zu schreiben, dann aber doch nicht die Kraft dazu gefunden.
Mein Mann hatte kurz vor Silvester völlig unerwartet einen Riss in der Aorta. Er musste 10 Stunden am offenen Herzen notoperiert werden.
Nun ist er wieder Zuhause und braucht in den kommenden Monaten viel Ruhe und keinerlei Belastung über 5kg. Er ist der stärkste Mensch, den ich kenne und ich glaube fest an das Gute. Da er jetzt zur Hochrisikogruppe gehört, müssen wir noch strenger hinsichtlich der Einhaltung aller Schutz- und Hygieneregeln sein. Eine Covid-Infektion wäre fatal. Daher bin ich gerade massiv unsicher, ob es vertretbar wäre, mein Baby gelegentlich von meiner Mutter (die leider auf der Arbeit regelmäßigen Kontakt zu Kollegen hat) betreuen zu lassen. Da ich hier Zuhause nun erstmal alles vollständig selbst stemmen muss, wäre das schon eine echte Entlastung. Gleichzeitig ist jedes Risiko gefühlt zu hoch.
Durch dieses Ereignis ist die Stillthematik temporär in den Hintergrund gerückt. Entspannt hat sich die Situation dadurch allerdings nicht, sondern vielmehr fehlt mir einfach die Kraft zur weiteren Auseinandersetzung damit. Ich habe nur noch selten (alle paar Tage einmal) überhaupt einen (natürlichen) Milchspendereflex und infolgedessen spürbar weniger Milch. Ein bis maximal zweimal täglich benutze ich weiterhin das Spray, damit die Brust wenigstens täglich entleert wird. Nur dann schluckt sie wahrnehmbar. Die Maus hängt schon morgens dauerhaft an der Brust, weil einfach nichts fließt, sodass ich ihr dann irgendwann Haferflocken oder ähnliches mache. Sie isst durch die allmählich versiegende Quelle auch wirklich gut. Leider hat sie trotzdem ab- bzw. kaum zugenommen. Ich merke halt, dass sie kaum noch Muttermilch bekommt, weiß aber auch nicht, wie ich das ändern soll.
Deidamaus, wäre es vielleicht ratsam ihr die gefrorenen Vorräte doch noch mit der Flasche anzubieten? Ich hätte schon gerne, dass ihr Muttermilch im ersten Lebensjahr als Hauptnahrungsquelle zu Verfügung steht.
Am Stress liegt der ausbleibende Milchspendereflex defintiv nicht, da ich sogar während ich mit dem Rettungsdienst telefonierte, einen hatte und die Problematik ja auch vorher schon gleichermaßen bestand. Es muss bei mir also physiologische Ursachen haben. Ich bin wohl nicht so wirklich zum Stillen geschaffen. Das muss ich akzeptieren. Domperidon nehme ich auch nach wie vor 2x1.
Was für ein Schreck und eine schlimme Nachricht! Zum Glück habt ihr schnell gehandelt und dein Mann scheint sie OP gut überstanden zu haben! Alles alles Gute und gute Besserung für ihn!
In so einer Situation würde ich das Stillproblem auch hinten anstellen und dafür sorgen, dass alle gut versorgt sind. Wegen der Unterstützung durch deine Mutter solltest du vielleicht deinen Mann entscheiden lassen, wie er dazu steht.
Oh, wie furchtbar. Ich habe nicht wirklich einen Ratschlag, möchte aber auch nicht ohne Nachricht wieder gehen. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und deinem Mann gute Genesung.
Den Rat von Willma finde ich gut, sprich mit deinem Mann. Ein wirklich Richtig oder Falsch gibt es sicher nicht. So wie du es letztendlich machst, wird es richtig sein.
Ach Amaryllis das ist ja furchtbar und tut mir total leid für euch!
Ich hab auch keinen wirklichen Rat für dich, würde die Entscheidung aber wohl auch am ehsten deinen Mann treffen lassen.
Alles Gute für euch drei!!!
Manchmal ist das größte Glück ganz klein... (05/18)&(06/20)
Das ist wirklich schrecklich, dass euch so etwas passiert ist. Vielleicht kann sie statt der Baby Betreuung auch den Haushal, Einkäufe, Kochen, ... übernehmen und während sie da ist, isoliert ihr euch in einem Zimmer? Danach ordentlich lüften und dann dürfte eigentlich kein Risiko gegeben sein?
Oh Gott Amaryllis, dass tut mir furchtbar leid. Ich hoffe deinem Mann geht es den Umständen entsprechend gut.
Ich finde die Idee von Lowri auch nicht schlecht, so ist das Risiko so minimal wie möglich.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie vielleicht mal ne Runde mit der Kleinen im Kinderwagen geht - eine Stunde durchatmen und in Ruhe duschen tun ja auch oft gut.
Deinem Mann die Entscheidung zu überlassen fände ich für mich schwer - ich hätte sorge, dass er ja sagt, auch wenn er bedenken hat, weil er mich entlasten will.
Ich lass dir einen Drücker da wenn du magst und hoffe, dass alles ganz schnell wieder besser wird.
Polarfuchs
mit Babyhase 06/19 und Minimo 11/21 und dem Sternchen 05/2018 im Herzen
Amaryllis, fühl dich gedrückt, wenn du magst. Ich glaub, ich kann nichts beitragen, was nicht schon gesagt wurde, aber ich wünsch euch ganz viel Kraft und deinem Mann gute Genesung!
Ach je, auch von mir einen Drücker, wenn du magst. Ich habe in letzter Zeit ein paar mal an euch gedacht und überlegt, nachzufragen, aber dann halt doch nichts geschrieben.
Es freut mich zu hören, dass dein Mann die OP gut überstanden hat und wieder zu Hause ist. Ich hoffe, dass er sich gut erholt.
Alles alleine zu managen stelle ich mir sehr anstrengend vor. Und Corona macht es nicht leichter. Unterstützung, wie von lowri oder Polarfuchs vorgeschlagen, fände ich auch sinnvoll. Die Entscheidung dem Mann überlassen, würde ich eher nicht. Aber ihn nach seiner Einschätzung fragen, vielleicht schon. Es ist ja jetzt auch extrem wichtig, dass es dir gut geht. Und er scheint da einen ganz guten Blick dafür zu haben.
Ansonsten ja, besser sehr vorsichtig sein in dieser Situation. Und lockern könnt ihr dann nach Gefühl ja immer noch (wenn es ihm besser geht oder wenn die Crorona-Situation nicht mehr so angespannt ist).
Ich wünsche euch alles alles Gute für die nächste Zeit! Und du weißt ja, wenn dich was bedrückt oder du einfach deine Gedanken los werden möchtest, kannst du sie hier aufschreiben. Ggf. könntest du dafür auch einen Thread im geschützen Bereich erstellen.
... glücklich mit dem Knuffi (2019) und dem Purzelchen (2022)
Uff, das ist ja wirklich hart.. Gute Besserung auch von mir!
Ich finde eine Kombination aus “Mutter macht Haushalt während wir uns isolieren“ und “Mutter geht mit Kinderwagen spazieren“ sehr gut! So ist das Risiko minimal und du hättest trotzdem Entlastung. Kannst du denn z.B. duschen, während euer Baby noch mit deinem Mann im Bett liegt oder so?