Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Bestimmt war das der Durchbruch! Dieses Einschlafen im Arm haben wir jetzt auch die ersten Male erleben dürfen und ich bin jedes Mal wieder baff darüber (hier war auch nie niemals Kinderwagen oder ähnliches akzeptiert). Das und nicht mehr stillen nachts hat wirklich zu viel besserem Schlaf geführt.
mit F (04/18) und E (05/21)
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ja, die Kinder sind wirklich müde, Mittags, wenn sie Mittagsschlaf gewöhnt sind! Wir hatten auch diverse Probleme mit dem Schlafrhythmus der Großen. Der Ritter war (und ist) sehr aktiv. Er hat sehr lange wirklich einen Mittagsschlaf gebraucht, sonst hat er nicht bis Abends durchgehalten. Allerdings hat er im Kindergarten vielfach zu lange schlafen dürfen und kam dan umgedreht Abends nicht gut in den Schlaf. Wenn ich ihn Zuhause nach der Hälfte der Zeit geweckt habe (was er nicht mochte) waren die Nächte viel erträglicher und zu Urlaubszeiten hat er sich da super dran gewöhnt. Beim Möhrchen hatten wir, da sie viel weniger aktiv ist, nur das Problem, dass sie im Kindergarten mittags als erste einschlief und als letzte wach wurde. Zuhause hat sie dann aber jeden Tag bis 23:00 Radau gemacht. Das ging dann mit schulpflichtigem Bruder erst recht nicht mehr. Geholfen hat nur, dass wir unserem Kindergarten nachhaltig unser Problem geschildert haben und immer wieder nachgehakt, damit sie das Kind auf keinen Fall länger als 20min schlafen lassen. In den Ferien, Zuhause ohne Mittagsschlaf war es Abends nämlich gar kein Problem. Den Rhythmus umstellen dauert wirklich eine Weile. Aber das lohnt sich. Man wird aus einer Lerche keine Eule machen. Aber insgesamt kann man einen vernünftigeren Tag-Nacht-Rhytmus etablieren. Davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20) +
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Entschuldige, mein Post klingt etwas harsch. Das ist nicht so gemeint. Ich wünsche dir von Herzen, dass die nun bessere Phase so bleibt! Schlafmangel macht uns kaputt. Da hast du mein volles Mitleid!
Ich fürchte durch unsere Technisierung und alleine die Möglichkeit, dass Eltern nachts das Licht einschalten, vielleicht eine Straßenlaterne durchs Fenster leuchtet, wir morgens nicht mehr mit dem Hahn aufstehen, etc. Ergeben sich Veränderungen im Biorhytmus bei uns Eltern, aber auch den Kindern. Wir sind da wahrscheinlich irgendwie in der Pflicht bewusst regulierend einzugreifen, auch wenn wir manchmal das Gefühl haben es unseren Kindern für den Moment schwerer zu machen. Aber wenn ein Kind droht am Teich zu nah ans Ufer zu gehen beim Spielen und es steil rein geht, dann würden wir die Unzufriedenheit des beschnittenen Spieltriebs ja auch in Kauf nehmen. Und der kann sich sehr lautstark äußern.
Ich fürchte durch unsere Technisierung und alleine die Möglichkeit, dass Eltern nachts das Licht einschalten, vielleicht eine Straßenlaterne durchs Fenster leuchtet, wir morgens nicht mehr mit dem Hahn aufstehen, etc. Ergeben sich Veränderungen im Biorhytmus bei uns Eltern, aber auch den Kindern. Wir sind da wahrscheinlich irgendwie in der Pflicht bewusst regulierend einzugreifen, auch wenn wir manchmal das Gefühl haben es unseren Kindern für den Moment schwerer zu machen. Aber wenn ein Kind droht am Teich zu nah ans Ufer zu gehen beim Spielen und es steil rein geht, dann würden wir die Unzufriedenheit des beschnittenen Spieltriebs ja auch in Kauf nehmen. Und der kann sich sehr lautstark äußern.
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20) +
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adelheit
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Re: Fast Zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Leider war das vor einer Woche nicht der Durchbruch. Seitdem ist sie nie wieder ohne Wagen eingeschlafen und auch nie länger als drei bis vier Stunden am Stück. Dann kam die Unsicherheitsphase und sie war wieder wach.
Über die Woche habe ich mich so weit darauf eingelassen und die Situation akzeptiert, als dass ich den Rhythmus von drei mal drei / vier Stunden Schlaf am Tag auch für mich aufgenommen habe. Ich schlafe also wie zu Anfang immer mit, wenn sie auch ruht. Der Papa kann ja leider jetzt auch keine Nachtschichten mehr übernehmen, da er wieder voll arbeitet (man muss ja froh sein, wer das dieser Zeit kann.). Die Schlafmenge reicht mir aus und ich konnte die Woche etwas entspannter angehen.
@Myeskathry: Ich fand deinen Text gar nicht harsch, ich bin eher über jeden Erfahrungsbericht froh.
Allerdings bin ich mir absolut sicher, dass es weder ein Problem von zu viel (Mittags-)Schlaf noch ein Rhythmusproblem ist (Dem zu viel Licht stimme ich aber voll zu. Ich vermisse es sehr, dass ich seit dem Kind nicht mehr mit dem Fahrrad nachts übers dunkle Land fahren kann und die Augen mal so richtig entspannen kann. Auch wenn wir nachts hier mit dem Wagen herausgehen, finde ich keine dunkle Stelle, wo sie mal nicht von Licht abgelenkt wird. Ich will wenigstens irgendwann wieder raus aufs Land ziehen!)
Diese Woche habe ich viel gegrübelt, wie wir hier weiter kommen können und habe viel über uns nachgedacht: Mit der plötzlichen Abschaffung der Trage (ausschließlich wegen der Schwangerschaft) Ende August habe ich ihr ganz viel Körperkontakt- und Kuschelzeit, als auch Geborgenheit genommen. Ich merke bis heute, dass ihr das zu schaffen macht. Mit dem kalten Entzug, dem plötzlichen Abstillen, habe ich dem sehr, sehr vorsichtigen und sehr an Regeln / Regelmäßigkeit hängendem Kind sogar noch den regelmäßigen Hautkontakt, die wärmende Nähe, die Beruhigungsmöglichkeit und vor allem ganz, ganz viel Sicherheit entzogen. Das war viel zu viel für sie.
Auf der anderen Seite fallen mir aber genau diese Dinge sehr schwer: kuscheln, Nähe, stillsitzen, stillliegen, Zeit zu zweit statt allein und so weiter sind nichts für mich. Beim jeweils einstündigen Stillen konnte ich wenigstens nebenbei lesen, und trotzdem habe ich die ganzen zwei Jahre meist den Kiefer dabei so aufeinander gepresst, dass ich ihn jetzt gegen Ende immer erst wieder lockern musste. Nicht stillen und nicht tragen sind für mich auch keine Optionen, ich wollte und will das den zwei Mädchen auf jeden Fall geben, es fühlt sich für mich absolut natürlich an, aber ich glaube die Erstgeborene merkt ungemein, wie schwer es mir fällt.
So richtig ist das natürlich jetzt beim allein schlafen hochgekommen, was mir bewusst wurde, als es vor drei Tagen eine Nacht gab, in der ich sie durch die ganze Nacht begleiten konnte und sie 12 Stunden am Stück schlief. Dadurch, dass ich in der Nacht ruhiger, aufgeschlossener war und mich mehr auf sie eingelassen habe (ausschlaggebend war der Vorschlag der Hebamme, die Hände und Arme des Kindes in der Leichtschlafphase an ständigen Bewegungen zu hindern. Ihre Hände zeigen nämlich, wenn sie wach ist und wenn sie schläft immer an, wenn sie saugen will. Dann fummeln sie am zugepressten Mund und an der Wange. Das Festhalten klang für mich zu hart). Also habe ich mir nachts zweimal die zwei Stunden Zeit genommen und sie begleitet, sodass sie vom Leichtschlaf wieder in den Tiefschlaf finden konnte.
Das hat seitdem nicht mehr geklappt. Vor allem, weil ich ihr, wenn ich im Halbschlaf bin oder weil ich zu ungeduldig bin oder mich nicht aufsetzen mag, eine Stunde lang nur meine Hand irgendwohin lege oder reiche und ihrer Unruhe und ihrem langsamen aufwachen eher nur zuschaue, anstatt ihr aktiv Halt zu geben. Ich müsste sie viel eher auf den Schoß nehmen und wie beim Stillen die Wärme, Geruch und Nähe geben, die sie nachts im anscheinend unsicheren Familienbett braucht. Ist es nicht verrückt, dass ihr das Familienbett nicht so viel Sicherheit gibt, dass sie dort beruhigt einschlafen könnte?
Nachdem ich sie letzte Nacht von 1:15 bis 2:30 Uhr im Wagen rumgeschoben hatte, sie darin aber nur gedöst hatte und daheim wieder aufgewacht war, habe ich sie nämlich endlich auf den Schoß genommen und die eine Stunde abgewartet, die sie braucht, bis sie wieder richtig schläft. Das war mit dickem Bauch total unbequem und die jüngere Schwester hat die ganze Zeit getrampelt. Ich habe mich dann aber an das Buch von Thomas Harms erinnert und probiert, mich auf meinen Atem und nur auf mich selbst zu konzentrieren und nicht ungeduldig zu werden, weil sich das Kindchen alle halbe Minute eine neue Position sucht, statt endlich zu schlafen. So ist sie dann doch noch ohne Wagen gegen halb vier eingeschlafen und auch um sieben konnte ich sie nochmal so weit beruhigen, dass sie noch ein Stündchen Ruhe fand.
Hoffentlich kann ich ihr in den verbleibenden acht Wochen als Einzelkind noch so viel Halt geben, dass sie von der Schwester, die ihren so sehr ersehnten Platz auf meinem Schoß einnehmen wird, nicht noch mehr aus der Bahn geschleudert wird.
Oh, schon wieder so viel Gelaber. Tut mir leid.
Über die Woche habe ich mich so weit darauf eingelassen und die Situation akzeptiert, als dass ich den Rhythmus von drei mal drei / vier Stunden Schlaf am Tag auch für mich aufgenommen habe. Ich schlafe also wie zu Anfang immer mit, wenn sie auch ruht. Der Papa kann ja leider jetzt auch keine Nachtschichten mehr übernehmen, da er wieder voll arbeitet (man muss ja froh sein, wer das dieser Zeit kann.). Die Schlafmenge reicht mir aus und ich konnte die Woche etwas entspannter angehen.
@Myeskathry: Ich fand deinen Text gar nicht harsch, ich bin eher über jeden Erfahrungsbericht froh.
Allerdings bin ich mir absolut sicher, dass es weder ein Problem von zu viel (Mittags-)Schlaf noch ein Rhythmusproblem ist (Dem zu viel Licht stimme ich aber voll zu. Ich vermisse es sehr, dass ich seit dem Kind nicht mehr mit dem Fahrrad nachts übers dunkle Land fahren kann und die Augen mal so richtig entspannen kann. Auch wenn wir nachts hier mit dem Wagen herausgehen, finde ich keine dunkle Stelle, wo sie mal nicht von Licht abgelenkt wird. Ich will wenigstens irgendwann wieder raus aufs Land ziehen!)
Diese Woche habe ich viel gegrübelt, wie wir hier weiter kommen können und habe viel über uns nachgedacht: Mit der plötzlichen Abschaffung der Trage (ausschließlich wegen der Schwangerschaft) Ende August habe ich ihr ganz viel Körperkontakt- und Kuschelzeit, als auch Geborgenheit genommen. Ich merke bis heute, dass ihr das zu schaffen macht. Mit dem kalten Entzug, dem plötzlichen Abstillen, habe ich dem sehr, sehr vorsichtigen und sehr an Regeln / Regelmäßigkeit hängendem Kind sogar noch den regelmäßigen Hautkontakt, die wärmende Nähe, die Beruhigungsmöglichkeit und vor allem ganz, ganz viel Sicherheit entzogen. Das war viel zu viel für sie.
Auf der anderen Seite fallen mir aber genau diese Dinge sehr schwer: kuscheln, Nähe, stillsitzen, stillliegen, Zeit zu zweit statt allein und so weiter sind nichts für mich. Beim jeweils einstündigen Stillen konnte ich wenigstens nebenbei lesen, und trotzdem habe ich die ganzen zwei Jahre meist den Kiefer dabei so aufeinander gepresst, dass ich ihn jetzt gegen Ende immer erst wieder lockern musste. Nicht stillen und nicht tragen sind für mich auch keine Optionen, ich wollte und will das den zwei Mädchen auf jeden Fall geben, es fühlt sich für mich absolut natürlich an, aber ich glaube die Erstgeborene merkt ungemein, wie schwer es mir fällt.
So richtig ist das natürlich jetzt beim allein schlafen hochgekommen, was mir bewusst wurde, als es vor drei Tagen eine Nacht gab, in der ich sie durch die ganze Nacht begleiten konnte und sie 12 Stunden am Stück schlief. Dadurch, dass ich in der Nacht ruhiger, aufgeschlossener war und mich mehr auf sie eingelassen habe (ausschlaggebend war der Vorschlag der Hebamme, die Hände und Arme des Kindes in der Leichtschlafphase an ständigen Bewegungen zu hindern. Ihre Hände zeigen nämlich, wenn sie wach ist und wenn sie schläft immer an, wenn sie saugen will. Dann fummeln sie am zugepressten Mund und an der Wange. Das Festhalten klang für mich zu hart). Also habe ich mir nachts zweimal die zwei Stunden Zeit genommen und sie begleitet, sodass sie vom Leichtschlaf wieder in den Tiefschlaf finden konnte.
Das hat seitdem nicht mehr geklappt. Vor allem, weil ich ihr, wenn ich im Halbschlaf bin oder weil ich zu ungeduldig bin oder mich nicht aufsetzen mag, eine Stunde lang nur meine Hand irgendwohin lege oder reiche und ihrer Unruhe und ihrem langsamen aufwachen eher nur zuschaue, anstatt ihr aktiv Halt zu geben. Ich müsste sie viel eher auf den Schoß nehmen und wie beim Stillen die Wärme, Geruch und Nähe geben, die sie nachts im anscheinend unsicheren Familienbett braucht. Ist es nicht verrückt, dass ihr das Familienbett nicht so viel Sicherheit gibt, dass sie dort beruhigt einschlafen könnte?
Nachdem ich sie letzte Nacht von 1:15 bis 2:30 Uhr im Wagen rumgeschoben hatte, sie darin aber nur gedöst hatte und daheim wieder aufgewacht war, habe ich sie nämlich endlich auf den Schoß genommen und die eine Stunde abgewartet, die sie braucht, bis sie wieder richtig schläft. Das war mit dickem Bauch total unbequem und die jüngere Schwester hat die ganze Zeit getrampelt. Ich habe mich dann aber an das Buch von Thomas Harms erinnert und probiert, mich auf meinen Atem und nur auf mich selbst zu konzentrieren und nicht ungeduldig zu werden, weil sich das Kindchen alle halbe Minute eine neue Position sucht, statt endlich zu schlafen. So ist sie dann doch noch ohne Wagen gegen halb vier eingeschlafen und auch um sieben konnte ich sie nochmal so weit beruhigen, dass sie noch ein Stündchen Ruhe fand.
Hoffentlich kann ich ihr in den verbleibenden acht Wochen als Einzelkind noch so viel Halt geben, dass sie von der Schwester, die ihren so sehr ersehnten Platz auf meinem Schoß einnehmen wird, nicht noch mehr aus der Bahn geschleudert wird.
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- ShinyCheetah
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ich finde, du liest dich wahnsinnig zugewandt und liebevoll deinem Kind gegenüber. Ich bin überzeugt, dass du ihr diesen Halt, den sie braucht, auch weiter geben wirst, wenn das Baby da ist.
Es klingt für mich richtig und stimmig, was du machst: Du versuchst die Bedürfnisse deines Kindes zu verstehen und zu stillen, damit es den nächsten Schritt machen kann.
Ich hoffe nur sehr, dass du selbst dabei nicht zu kurz kommst. Das ist eben bei aller Bedürfnisorientierung die Gefahr. Dass man irgendwann zu selbstlos wird, weil man eben den Grundgedanken hat "ich bin erwachsen und kann das schon aushalten, mein Baby/Kleinkind nicht". Und an völliger Selbstaufgabe kann man kaputt gehen, auch als Erwachsener.
Es klingt für mich richtig und stimmig, was du machst: Du versuchst die Bedürfnisse deines Kindes zu verstehen und zu stillen, damit es den nächsten Schritt machen kann.
Ich hoffe nur sehr, dass du selbst dabei nicht zu kurz kommst. Das ist eben bei aller Bedürfnisorientierung die Gefahr. Dass man irgendwann zu selbstlos wird, weil man eben den Grundgedanken hat "ich bin erwachsen und kann das schon aushalten, mein Baby/Kleinkind nicht". Und an völliger Selbstaufgabe kann man kaputt gehen, auch als Erwachsener.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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- Myeskathry
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Es liest sich sehr schön und von Erfolg gekrönt, was du zuletzt versucht hast. Das erinnert mich an die unendlich langen Abende, an denen ich dem Möhrchen seinerzeit den Rücken getätschelt habe. Das gleichmäßige, sanfte Klopfen hat ihr sehr geholfen. Beim Ritter musste ich Ewigkeiten Füße kraulen. Dass du deinem Atem lauscht ist schön! Ich habe um ruhig zu werden und ein Gefühl zu behalten innerlich immer wieder langsam bis 60 gezählt und von vorne. So braucht wohl jedes Kind die Nähe wieder anders. Das mit zappelige Hände fixieren mache ich irgendwie automatisch beim Baby, weil ich denke, beim Pucken der ganz kleinen ist es ja ein ähnlicher Effekt. Und dann gibt es so einen coolen Film, den wir mal gesehen haben “Temple Grandin“ da ging mir das auch so auf.
Ich wünsche dir viel Gelassenheit, auch Zeit für dich und ein gutes Gespür für deine Töchter!
Ich wünsche dir viel Gelassenheit, auch Zeit für dich und ein gutes Gespür für deine Töchter!
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20) +
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adelheit
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Danke, ihr zwei.
Leider immer noch keine Änderung, sie schläft drei bis vier Stunden, dann kann ich ihr nicht wieder in den Schlaf helfen und wir stehen auf zwischen 1:00 und 4:00 Uhr morgens auf.
Im Wagen schläft sie innerhalb von Minuten ein, aber das kann ich leider im Bett nicht simulieren.
Mittlerweile merke ich auch, dass ich müder werde, weil ich den Mittagsschlaf, also die dritte Schlafrunde nur selten mitmachen kann und die Schwangerschaft auch einiges fordert. Na ja, wird schon nur eine Phase sein. Ich habe sie nicht mit zwei Jahren erwartet.
Da sie auch Probleme mit den Ausscheidungen hat, sie hält es ewig an, überlegen wir gerade einen Termin beim Heilpraktiker zu vereinbaren. Der könnte sich beide Probleme mal ganzheitlich anschauen. Hat da jemand Erfahrungen, ob das mit so kleinen Kindern erfolgversprechend ist?
Leider immer noch keine Änderung, sie schläft drei bis vier Stunden, dann kann ich ihr nicht wieder in den Schlaf helfen und wir stehen auf zwischen 1:00 und 4:00 Uhr morgens auf.
Im Wagen schläft sie innerhalb von Minuten ein, aber das kann ich leider im Bett nicht simulieren.
Mittlerweile merke ich auch, dass ich müder werde, weil ich den Mittagsschlaf, also die dritte Schlafrunde nur selten mitmachen kann und die Schwangerschaft auch einiges fordert. Na ja, wird schon nur eine Phase sein. Ich habe sie nicht mit zwei Jahren erwartet.
Da sie auch Probleme mit den Ausscheidungen hat, sie hält es ewig an, überlegen wir gerade einen Termin beim Heilpraktiker zu vereinbaren. Der könnte sich beide Probleme mal ganzheitlich anschauen. Hat da jemand Erfahrungen, ob das mit so kleinen Kindern erfolgversprechend ist?
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adelheit
- Herzlich Willkommen
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ich möchte noch mal ein Update geben und mich für Euren Zuspruch bedanken.
Einen Tag vor dem zweiten Geburtstag waren wir beim Kinderarzt und haben Homöopathie fürs Einschlafen bekommen. Entweder lag es daran oder an ihrem Geburtstag oder es war einfach Zeit, dass sie das Abstillen akzeptiert / sicher genug ist, lange zu schlafen. Jedenfalls, seit diesem Tage schlief sie plötzlich ihre normalen acht Stunden durch. Ich glaube es gab noch drei wache Nächte, aber der Zustand hält jetzt schon vier Wochen an, nur kann ich es immer noch nicht glauben und gehe immer mit ihr zusammen ins Bett, falls es doch wieder eine lange Nacht werden sollte.
Sie schläft zwar nach wie vor nicht drinnen ein, nur im Wagen und in der Trage, aber das geht dann immer sehr schnell. 3 bis 20 Minuten sind wir draußen unterwegs, was uns im Gegensatz zu anderen Einschlafbegleitungen recht kurz erscheint.
Mit diesem Zustand sind wir vorerst zufrieden und können nun etwas entspannter auf den nächsten Nachwuchs warten.
Einen Tag vor dem zweiten Geburtstag waren wir beim Kinderarzt und haben Homöopathie fürs Einschlafen bekommen. Entweder lag es daran oder an ihrem Geburtstag oder es war einfach Zeit, dass sie das Abstillen akzeptiert / sicher genug ist, lange zu schlafen. Jedenfalls, seit diesem Tage schlief sie plötzlich ihre normalen acht Stunden durch. Ich glaube es gab noch drei wache Nächte, aber der Zustand hält jetzt schon vier Wochen an, nur kann ich es immer noch nicht glauben und gehe immer mit ihr zusammen ins Bett, falls es doch wieder eine lange Nacht werden sollte.
Sie schläft zwar nach wie vor nicht drinnen ein, nur im Wagen und in der Trage, aber das geht dann immer sehr schnell. 3 bis 20 Minuten sind wir draußen unterwegs, was uns im Gegensatz zu anderen Einschlafbegleitungen recht kurz erscheint.
Mit diesem Zustand sind wir vorerst zufrieden und können nun etwas entspannter auf den nächsten Nachwuchs warten.
- Springerle
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Oh wow das hört sich toll an! Freut mich wirklich für euch. Bei uns ging es ja dann auch auf einen Schlag, hätte ich echt nie für möglich gehalten.
mit F (04/18) und E (05/21)