Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
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adelheit
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Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Hallo ihr erfahrenen oder belesenen Mütter,
ich wollte Euch schon seit November vor allem um Erklärungen und vielleicht auch um Tipps bitten, bin aber natürlich mit Kind nicht dazu gekommen. Seitdem wurschteln wir uns durch und erleben gar keine Fortschritte. Ich würde das Kind so gerne verstehen und vielleicht sogar helfen.
Das Kind wird Mitte Januar zwei Jahre alt.
Die Geburt des Geschwisters steht Anfang März an.
Sie ist noch nie in ihrem Leben ohne Stillen eingeschlafen. Na ja, es gab ein paar Ausnahmen: Trage ging natürlich bis zur Schwangerschaft zuverlässig. Die vermisst sie seit dem Sommer schmerzlich. Seit dem schläft sie notgedrungen auch im Kinderwagen ein.
Seit November hat sie schwer mit vielen Entwicklungen zu tun. Unter anderem war es ihr möglich zu Hause trocken zu sein, dann ging es aber wieder zur Tagesmutter, wo sie nicht mehr wie gewohnt in die Windel gekackt hat, sondern es seit dem tagelang anhält. Entweder will sie nicht mehr in die Windeln machen oder sie kann es nicht loslassen.
Dann gab es Ende November / Anfang Dezember einige Tage, wo sie gar nicht nach Milch gefragt hat. Nur noch abends zum Einschlafen und dann sogar ein paar Nächte durchgeschlafen hat, also tatsächlich ohne stillen zwischendurch.
Seit dem geht es mit all unserer Verfassung schwer bergab: Stillen / Nuckeln an der Brust beruhigt sie seit Wochen nicht mehr und sie schläft dabei nicht mehr ein. Das hat sich langsam eingeschlichen. Erstens war sie schon im November total unruhig beim Stillen, hat mich die ganze Zeit befummelt, was ich hasse und sie nicht zur Ruhe kommen lassen hat, sodass ich es ab und zu abbrechen musste. Dann schlief sie erst früh halb drei im Wagen ein.
Zweitens habe ich Zeit ihres Lebens das Stillen eine Stunde lang zugelassen, weil sie immer aufwacht, sobald ich sie eher ablöse. Auch wenn ich den Eindruck habe, sie würde tief und fest schlafen ist sie immer so aufmerksam, dass sie das noch nie akzeptiert hat. Mittlerweile saugt sie aber schon eine Weile nicht mehr so intensiv, dass es seine Stunde lang auszuhalten ist. Ihr Zähne bohren sich dann bald in die Brust. (Das erste halbe Jahr ließ sie sich im Schlaf nicht mal ablegen. Stundenlang. Vermutlich hätte ich all das eher mit ihr üben müssen, habe ich aber nicht, weil ich sie alles selbst bestimmen lassen habe.)
Jedenfalls, dadurch wurde das Stillen immer unangenehmer für uns beide. Irgendwie haben wir es Anfang Dezember doch ausgehalten, solange zu stillen, bis sie abends einschläft. Allerdings funktioniert das nicht, wenn sie in die Leichtschlafphase um eins oder um drei Uhr früh kommt. Da ist sie dann zwar nach drei Stunden Schlaf noch müde, aber ausgeruht genug, um aufzuwachen und erst früh um sieben / um acht wieder einzuschlafen. Das haben wir ein paar Wochen mitgemacht, obwohl wir hundemüde sind. Weihnachten dann ein erneuter Tiefpunkt: um 23 Uhr total müde nuckelnd eingeschlafen und um ein Uhr früh nach zwei Stunden wieder wach. Papa ist mit ihr zwei Stunden im Wagen umher getappt. Keine Chance. Wieder erst in der Früh beim nächsten Spaziergang eingeschlafen.
Sie hat absolut keine Strategie, sich selbst mit mir / neben mir im Familienbett / beim Singen / beim Vorlesen / beim Tragen auf dem Arm zu beruhigen, sich in den Schlaf zu bringen. Die Stillprobleme hängen vermutlich mit der Schwangerschaft zusammen, dort kann ich also wohl nicht viel ändern. Aber wie kann ich ihr einen Weg zeigen, vom Tag loszulassen und auch ohne Stillen einzuschlafen?
Kurz nach Weihnachten haben wir ihr gesagt, dass wir zumindest das Einschlafen jetzt ohne Milch üben. Also unfreiwillig (aus ihrer Sicht) abstillen. Das hat sie nach ein paar Tagen akzeptiert, scheint es aber so zu interpretieren, dass sie gar nicht mehr schläft. Ihr Papa schiebt sie mittags und abends im Kinderwagen in den Schlaf, das funktioniert relativ verlässlich. Aber das ging ja auch vorher mit Stillen. Sie steht trotzdem wieder auf, sobald sie in eine Leichtschlafphase kommt. Auch dann funktioniert der Wagen nicht.
Sie ist so müde, die Augenringe werden seit Wochen immer größer, aber sie kann nachts nicht wieder einschlafen / am Stück schlafen. Sie sagt abends und mittags schon immer Bescheid, wenn sie müde ist und schlafen gehen möchte. Dann bekam sie die Brust und gut. Sie weiß auch jetzt noch wann sie müde ist, dann wird sie im Wagen geschoben und schläft ein. Aber weder sie, noch wir haben eine Idee, wie sie nach ein paar Stunden Schlaf wieder dorthin zurückfinden kann.
Ist es möglich, dass Kinder vielleicht gar nicht mehr als vier Stunden am Stück schlafen und dafür eben dreimal am Tag? Allerdings kommt mir das komisch vor, denn sie ist ja müde, kann nur nicht loslassen.
Falls jemand die Zeit hatte, unsere (chaotisch aufgeschriebene, aber hoffentlich verständliche) Geschichte zu lesen, würde ich mich über ein paar Impulse freuen.
ich wollte Euch schon seit November vor allem um Erklärungen und vielleicht auch um Tipps bitten, bin aber natürlich mit Kind nicht dazu gekommen. Seitdem wurschteln wir uns durch und erleben gar keine Fortschritte. Ich würde das Kind so gerne verstehen und vielleicht sogar helfen.
Das Kind wird Mitte Januar zwei Jahre alt.
Die Geburt des Geschwisters steht Anfang März an.
Sie ist noch nie in ihrem Leben ohne Stillen eingeschlafen. Na ja, es gab ein paar Ausnahmen: Trage ging natürlich bis zur Schwangerschaft zuverlässig. Die vermisst sie seit dem Sommer schmerzlich. Seit dem schläft sie notgedrungen auch im Kinderwagen ein.
Seit November hat sie schwer mit vielen Entwicklungen zu tun. Unter anderem war es ihr möglich zu Hause trocken zu sein, dann ging es aber wieder zur Tagesmutter, wo sie nicht mehr wie gewohnt in die Windel gekackt hat, sondern es seit dem tagelang anhält. Entweder will sie nicht mehr in die Windeln machen oder sie kann es nicht loslassen.
Dann gab es Ende November / Anfang Dezember einige Tage, wo sie gar nicht nach Milch gefragt hat. Nur noch abends zum Einschlafen und dann sogar ein paar Nächte durchgeschlafen hat, also tatsächlich ohne stillen zwischendurch.
Seit dem geht es mit all unserer Verfassung schwer bergab: Stillen / Nuckeln an der Brust beruhigt sie seit Wochen nicht mehr und sie schläft dabei nicht mehr ein. Das hat sich langsam eingeschlichen. Erstens war sie schon im November total unruhig beim Stillen, hat mich die ganze Zeit befummelt, was ich hasse und sie nicht zur Ruhe kommen lassen hat, sodass ich es ab und zu abbrechen musste. Dann schlief sie erst früh halb drei im Wagen ein.
Zweitens habe ich Zeit ihres Lebens das Stillen eine Stunde lang zugelassen, weil sie immer aufwacht, sobald ich sie eher ablöse. Auch wenn ich den Eindruck habe, sie würde tief und fest schlafen ist sie immer so aufmerksam, dass sie das noch nie akzeptiert hat. Mittlerweile saugt sie aber schon eine Weile nicht mehr so intensiv, dass es seine Stunde lang auszuhalten ist. Ihr Zähne bohren sich dann bald in die Brust. (Das erste halbe Jahr ließ sie sich im Schlaf nicht mal ablegen. Stundenlang. Vermutlich hätte ich all das eher mit ihr üben müssen, habe ich aber nicht, weil ich sie alles selbst bestimmen lassen habe.)
Jedenfalls, dadurch wurde das Stillen immer unangenehmer für uns beide. Irgendwie haben wir es Anfang Dezember doch ausgehalten, solange zu stillen, bis sie abends einschläft. Allerdings funktioniert das nicht, wenn sie in die Leichtschlafphase um eins oder um drei Uhr früh kommt. Da ist sie dann zwar nach drei Stunden Schlaf noch müde, aber ausgeruht genug, um aufzuwachen und erst früh um sieben / um acht wieder einzuschlafen. Das haben wir ein paar Wochen mitgemacht, obwohl wir hundemüde sind. Weihnachten dann ein erneuter Tiefpunkt: um 23 Uhr total müde nuckelnd eingeschlafen und um ein Uhr früh nach zwei Stunden wieder wach. Papa ist mit ihr zwei Stunden im Wagen umher getappt. Keine Chance. Wieder erst in der Früh beim nächsten Spaziergang eingeschlafen.
Sie hat absolut keine Strategie, sich selbst mit mir / neben mir im Familienbett / beim Singen / beim Vorlesen / beim Tragen auf dem Arm zu beruhigen, sich in den Schlaf zu bringen. Die Stillprobleme hängen vermutlich mit der Schwangerschaft zusammen, dort kann ich also wohl nicht viel ändern. Aber wie kann ich ihr einen Weg zeigen, vom Tag loszulassen und auch ohne Stillen einzuschlafen?
Kurz nach Weihnachten haben wir ihr gesagt, dass wir zumindest das Einschlafen jetzt ohne Milch üben. Also unfreiwillig (aus ihrer Sicht) abstillen. Das hat sie nach ein paar Tagen akzeptiert, scheint es aber so zu interpretieren, dass sie gar nicht mehr schläft. Ihr Papa schiebt sie mittags und abends im Kinderwagen in den Schlaf, das funktioniert relativ verlässlich. Aber das ging ja auch vorher mit Stillen. Sie steht trotzdem wieder auf, sobald sie in eine Leichtschlafphase kommt. Auch dann funktioniert der Wagen nicht.
Sie ist so müde, die Augenringe werden seit Wochen immer größer, aber sie kann nachts nicht wieder einschlafen / am Stück schlafen. Sie sagt abends und mittags schon immer Bescheid, wenn sie müde ist und schlafen gehen möchte. Dann bekam sie die Brust und gut. Sie weiß auch jetzt noch wann sie müde ist, dann wird sie im Wagen geschoben und schläft ein. Aber weder sie, noch wir haben eine Idee, wie sie nach ein paar Stunden Schlaf wieder dorthin zurückfinden kann.
Ist es möglich, dass Kinder vielleicht gar nicht mehr als vier Stunden am Stück schlafen und dafür eben dreimal am Tag? Allerdings kommt mir das komisch vor, denn sie ist ja müde, kann nur nicht loslassen.
Falls jemand die Zeit hatte, unsere (chaotisch aufgeschriebene, aber hoffentlich verständliche) Geschichte zu lesen, würde ich mich über ein paar Impulse freuen.
- Liaa
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 27.07.2014, 19:17
Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Als erstes möchte ich dich mal drücken. Schlafmangel, vor allem in der Schwangerschaft, ist schrecklich.
Eine wirkliche Hilfe bin ich aber nicht. Mein Sohn, der im März 2 Jahre wird, ist ganz genauso. Er ist nachts stundenlang wach und kann nicht mehr einschlafen und wenn er doch eindöst, dann nur in gaaaanz leichten Schlaf. Abgestillt habe ich ihn wegen Kinderwunsch mit 18 Monaten Ende August. Seit diesem Zeitpunkt bekommt er einen Schnuller und erst nur ein Becher Wasser, inzwischen auch eine Flasche Milch ans Bett. Das hilft beides ein bisschen.
Ansonsten gewöhnen wir ihm gerade den Mittagsschlaf ab. Dann ist wenigstens abends die erste Schlafphase ein bisschen länger.
Eine wirkliche Hilfe bin ich aber nicht. Mein Sohn, der im März 2 Jahre wird, ist ganz genauso. Er ist nachts stundenlang wach und kann nicht mehr einschlafen und wenn er doch eindöst, dann nur in gaaaanz leichten Schlaf. Abgestillt habe ich ihn wegen Kinderwunsch mit 18 Monaten Ende August. Seit diesem Zeitpunkt bekommt er einen Schnuller und erst nur ein Becher Wasser, inzwischen auch eine Flasche Milch ans Bett. Das hilft beides ein bisschen.
Ansonsten gewöhnen wir ihm gerade den Mittagsschlaf ab. Dann ist wenigstens abends die erste Schlafphase ein bisschen länger.
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Freshi
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Oh je, das klingt sehr anstrengend!
So extrem kenne ich persönlich das (zum Glück) nicht mehr in dem Alter, würde aber am ehesten erstmal beim Mittagschlaf ansetzen und den Streichen. Wie lange schläft sie mittags denn gewöhnlich?
So extrem kenne ich persönlich das (zum Glück) nicht mehr in dem Alter, würde aber am ehesten erstmal beim Mittagschlaf ansetzen und den Streichen. Wie lange schläft sie mittags denn gewöhnlich?
Manchmal ist das größte Glück ganz klein... (05/18)&(06/20)
- Springerle
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ohje ihr Armen, das hört sich schrecklich an! Mein Sohn hatte das zu Beginn der Schwangerschaft tatsächlich auch ähnlich, ich hab auch einen Thread aufgemacht, da er nie nie ohne Brust eingeschlafen ist. Bei uns hat es sich zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst, aber das scheint bei euch ja leider nicht zu funktionieren.
Wir kürzen auch den Mittagsschlaf mittlerweile (wobei ich mir das bei einem müden Kind natürlich auch echt schwierig vorstelle, wenn man ja froh ist, dass es schläft). Bei uns läuft auch der Papa abends in der Trage in den Schlaf. Wenn er nachts zwischen 1 und 3 wach wird (passiert leider bei uns auch und er will aufstehen und spielen) will er auch nicht an die Brust. Aber ich nicht aufstehen. Ich geh mit ihm aufs Klo, (zweimal auch zum Schlafen aufs Sofa) aber ansonsten bleibe ich im Bett. Irgendwann nach 1-2 h schläft er tatsächlich oft einfach ein (ich meist schon vorher), oder wir stillen doch nochmal und er pennt iiiirgendwann dann an der Brust. Aber er motzt natürlich total wenn ich nicht mit ihm Aufstehe und ins Wohnzimmer gehe, aber da versuche ich mein Schlafbedürfnis drüber zu setzen.
Wir kürzen auch den Mittagsschlaf mittlerweile (wobei ich mir das bei einem müden Kind natürlich auch echt schwierig vorstelle, wenn man ja froh ist, dass es schläft). Bei uns läuft auch der Papa abends in der Trage in den Schlaf. Wenn er nachts zwischen 1 und 3 wach wird (passiert leider bei uns auch und er will aufstehen und spielen) will er auch nicht an die Brust. Aber ich nicht aufstehen. Ich geh mit ihm aufs Klo, (zweimal auch zum Schlafen aufs Sofa) aber ansonsten bleibe ich im Bett. Irgendwann nach 1-2 h schläft er tatsächlich oft einfach ein (ich meist schon vorher), oder wir stillen doch nochmal und er pennt iiiirgendwann dann an der Brust. Aber er motzt natürlich total wenn ich nicht mit ihm Aufstehe und ins Wohnzimmer gehe, aber da versuche ich mein Schlafbedürfnis drüber zu setzen.
mit F (04/18) und E (05/21)
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adelheit
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- Registriert: 17.10.2019, 12:30
Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Danke für die schnellen Antworten und das Mitgefühl.
Wir haben nicht das Gefühl, dass es am Mittagsschlaf liegt, denn bisher folgten auf kurze Nächte mit nur einer Stunde Mittagsschlaf wieder kurze Nächte. Außerdem habe ich sie bisher immer schlafen lassen, wenn sie müde war. Alles andere bringe ich nicht übers Herz. Ich gönne ihr jede Sekunde Schlaf. Und sie geht auch erst zwischen neun und zehn abends schlafen. Da könnte man sich doch ein paar Stunden Schlaf erhoffen.
Das positive: Sie hat nachts nie schlechte Laune. Das macht es immer einigermaßen erträglich.
Man kann ja immer auch einen Blick auf die Geburt werfen. Die war relativ schnell. Wir konnten es noch etwas hinauszögern und waren am Ende bei 2,5 Stunden. Dadurch wurde es eine gemütliche (im Sinne von, wir konnten uns gleich alle drei ins Bett kuscheln und dort bleiben) Hausgeburt. Medizinisch war es gut, dass es schnell ging, da sie bei langsameren Fortschreiten und ungünstigen Umständen verbluten hätte können.
Diese schnelle Trennung hat sie vermutlich sehr geprägt. Alle Abschiede, egal, ob sie die Leute kennt oder nicht, fallen ihr schwer und beweint sie oft. Erst Anfang Dezember wurde es besser und sie ist zum Beispiel freiwillig zur Tagesmutter rein und auch wieder gut gelaunt weg. Wären dann nicht nur zwei Tage übrig gewesen, hätte ich ihr dort mehr als die 2,5 Stunden Betreuung zugemutet, nämlich auch den Mittagsschlaf probieren lassen.
Ich hatte es in letzter Zeit mal mit dem Verabschieden von Gegenständen probiert: "Die Bücher schlafen jetzt, kannst du ihnen Tschüss sagen?" Das hat insoweit geklappt, als das die Spielzeuge oder Räume dann abgehakt waren. Aber selbst ist sie nicht zur Ruhe gekommen. Jetzt habe ich gerade in einem Podcast gehört, einschlafen ist auch ein Abschied von den Bezugspersonen. Der Abschied von Mama oder Papa, auch wenn der andere noch da ist, wird tagsüber schon immer von ihr infrage gestellt und bemängelt. Wie soll das da nachts gehen?
Tut mir leid, dass die Texte so lang sind, es hilft mir meine übermüdeten Gedanken zu sortieren. Was ich tue, weil das Kindelein gerade mal schläft.
Ansonsten verbringe ich die Tage mit Bammel vor der nächsten Nacht. War ich erleichtert, als sie den Jahreswechsel verschlafen hatte. Leider stand sie dann ab um zwei Bett.
Wir haben nicht das Gefühl, dass es am Mittagsschlaf liegt, denn bisher folgten auf kurze Nächte mit nur einer Stunde Mittagsschlaf wieder kurze Nächte. Außerdem habe ich sie bisher immer schlafen lassen, wenn sie müde war. Alles andere bringe ich nicht übers Herz. Ich gönne ihr jede Sekunde Schlaf. Und sie geht auch erst zwischen neun und zehn abends schlafen. Da könnte man sich doch ein paar Stunden Schlaf erhoffen.
Das positive: Sie hat nachts nie schlechte Laune. Das macht es immer einigermaßen erträglich.
Man kann ja immer auch einen Blick auf die Geburt werfen. Die war relativ schnell. Wir konnten es noch etwas hinauszögern und waren am Ende bei 2,5 Stunden. Dadurch wurde es eine gemütliche (im Sinne von, wir konnten uns gleich alle drei ins Bett kuscheln und dort bleiben) Hausgeburt. Medizinisch war es gut, dass es schnell ging, da sie bei langsameren Fortschreiten und ungünstigen Umständen verbluten hätte können.
Diese schnelle Trennung hat sie vermutlich sehr geprägt. Alle Abschiede, egal, ob sie die Leute kennt oder nicht, fallen ihr schwer und beweint sie oft. Erst Anfang Dezember wurde es besser und sie ist zum Beispiel freiwillig zur Tagesmutter rein und auch wieder gut gelaunt weg. Wären dann nicht nur zwei Tage übrig gewesen, hätte ich ihr dort mehr als die 2,5 Stunden Betreuung zugemutet, nämlich auch den Mittagsschlaf probieren lassen.
Ich hatte es in letzter Zeit mal mit dem Verabschieden von Gegenständen probiert: "Die Bücher schlafen jetzt, kannst du ihnen Tschüss sagen?" Das hat insoweit geklappt, als das die Spielzeuge oder Räume dann abgehakt waren. Aber selbst ist sie nicht zur Ruhe gekommen. Jetzt habe ich gerade in einem Podcast gehört, einschlafen ist auch ein Abschied von den Bezugspersonen. Der Abschied von Mama oder Papa, auch wenn der andere noch da ist, wird tagsüber schon immer von ihr infrage gestellt und bemängelt. Wie soll das da nachts gehen?
Tut mir leid, dass die Texte so lang sind, es hilft mir meine übermüdeten Gedanken zu sortieren. Was ich tue, weil das Kindelein gerade mal schläft.
Ansonsten verbringe ich die Tage mit Bammel vor der nächsten Nacht. War ich erleichtert, als sie den Jahreswechsel verschlafen hatte. Leider stand sie dann ab um zwei Bett.
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udimom
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- Registriert: 01.01.2021, 21:48
Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Hallo, ich lese hier schon länger mit aber ich habe mich jetzt extra angemeldet um dir zu antworten. Das ist ja der totale Horror den ihr da mitmacht. Heftig!
Vorweg, ich bin kein Experte aber nach dem was ich weiß scheint ihr 2 Probleme zu haben. Erstens dass deine Tochter nur im Wagen einschläft und zweitens ein total verschobener Tag-Nacht-Rhythmus.
Zum ersten Problem: sie ist alt genug und sollte dringend lernen, im Liegen im Bett einzuschlafen. Das wird sie irgendwann auch tun wenn ihr konsequent seid. Ich denke dass sie das schieben im Wagen gewohnt ist ist Teil des Problems - sie bräuchte das nachts um 3 um wieder einzuschlafen. Und zwar sofort und in dunklen und ohne umbetten. Wenn dein Mann das macht ist sie vermutlich schon zu wach um wieder einzuschlafen. Die Lösung ist dass ihr sie ab sofort zum einschlafen nur noch ins Bett legt, das Licht ausmacht und einer legt sich dazu. Und wenn sie nachts aufwacht das gleiche. Kein Licht, kein Reden, nicht aufstehen. Sich selbst schlafend stellen und nicht reagieren außer vielleicht alle 15 min: es ist nachts, jetzt wird weiter geschlafen. Das wird hart aber sie wird es lernen und schlimmer als jetzt kann es ja kaum noch sein.
Zweites Problem: die Zeiten zu denen sie schläft sind total verschoben. Wenn sie morgens nochmal schläft und dann mittags (vermutlich eher nachmittags?) nochmal und jeweils mehrere Stunden, ist es kein wunder dass sie abends nicht müde genug ist und um 3 Uhr wieder aufstehen kann. Aber die Zeiten kann man ändern. Wie lange schläft sie insgesamt in 24 Stunden? Ich würde sie morgens nur kurz schlafen lassen, dann den Mittagsschlaf streichen (oder auf Max 30 Min begrenzen!) und sie dafür abends zu einer vernünftigen Uhrzeit ins Bett stecken, 20 oder 21 Uhr. Kinder brauchen in der Regel ein paar Tage um sich an so eine Umstellung der Zeiten zu gewöhnen aber das geht. Man muss halt leider mit Schlafentzug anfangen weil kein Kind schlafen kann wenn es nicht müde ist, und früher müde wird dein Kind nur wenn ihr sie tagsüber nicht mehr so viel schlafen lässt.
Das sind meine Gedanken dazu, ich hoffe du kannst was damit anfangen. Zu viele Gedanken um den hintergrund würde ich mir da nicht machen, im Arm der Eltern einzuschlafen ist doch kein Abschied sondern wunderschön!
Vorweg, ich bin kein Experte aber nach dem was ich weiß scheint ihr 2 Probleme zu haben. Erstens dass deine Tochter nur im Wagen einschläft und zweitens ein total verschobener Tag-Nacht-Rhythmus.
Zum ersten Problem: sie ist alt genug und sollte dringend lernen, im Liegen im Bett einzuschlafen. Das wird sie irgendwann auch tun wenn ihr konsequent seid. Ich denke dass sie das schieben im Wagen gewohnt ist ist Teil des Problems - sie bräuchte das nachts um 3 um wieder einzuschlafen. Und zwar sofort und in dunklen und ohne umbetten. Wenn dein Mann das macht ist sie vermutlich schon zu wach um wieder einzuschlafen. Die Lösung ist dass ihr sie ab sofort zum einschlafen nur noch ins Bett legt, das Licht ausmacht und einer legt sich dazu. Und wenn sie nachts aufwacht das gleiche. Kein Licht, kein Reden, nicht aufstehen. Sich selbst schlafend stellen und nicht reagieren außer vielleicht alle 15 min: es ist nachts, jetzt wird weiter geschlafen. Das wird hart aber sie wird es lernen und schlimmer als jetzt kann es ja kaum noch sein.
Zweites Problem: die Zeiten zu denen sie schläft sind total verschoben. Wenn sie morgens nochmal schläft und dann mittags (vermutlich eher nachmittags?) nochmal und jeweils mehrere Stunden, ist es kein wunder dass sie abends nicht müde genug ist und um 3 Uhr wieder aufstehen kann. Aber die Zeiten kann man ändern. Wie lange schläft sie insgesamt in 24 Stunden? Ich würde sie morgens nur kurz schlafen lassen, dann den Mittagsschlaf streichen (oder auf Max 30 Min begrenzen!) und sie dafür abends zu einer vernünftigen Uhrzeit ins Bett stecken, 20 oder 21 Uhr. Kinder brauchen in der Regel ein paar Tage um sich an so eine Umstellung der Zeiten zu gewöhnen aber das geht. Man muss halt leider mit Schlafentzug anfangen weil kein Kind schlafen kann wenn es nicht müde ist, und früher müde wird dein Kind nur wenn ihr sie tagsüber nicht mehr so viel schlafen lässt.
Das sind meine Gedanken dazu, ich hoffe du kannst was damit anfangen. Zu viele Gedanken um den hintergrund würde ich mir da nicht machen, im Arm der Eltern einzuschlafen ist doch kein Abschied sondern wunderschön!
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Lösche Benutzer 24994
Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ich denke ähnlich wie udimom.
Legt euch mit ihr hin, erklärt ihr die ersten 2-3 Male, dass es jetzt Schlafenszeit und ihr euch zusammen hinlegt etc. Danach nur noch : es ist Schlafenszeit
Und nachts nicht aufstehen.
Mein Sohn hatte auch einen kleinen Teufelskreis als er in der Krippe war. Er stand früh auf um 7,da wir dann los mussten. Dort mussten alle Kinder schlafen ab 12 und wurden nicht geweckt, daher schlief er dort oft bis 15 Uhr. Er konnte dann zu Hause oft erst um 23.00 schlafen, deswegen war er nachdem frühen aufstehen natürlich müde mittags in der Krippe...
Dann kam der Lockdown und er schaffte den Mittagsschlaf ab und geht jetzt meist gegen 21 Uhr. Ins Bett, was deutlich besser ist
Legt euch mit ihr hin, erklärt ihr die ersten 2-3 Male, dass es jetzt Schlafenszeit und ihr euch zusammen hinlegt etc. Danach nur noch : es ist Schlafenszeit
Und nachts nicht aufstehen.
Mein Sohn hatte auch einen kleinen Teufelskreis als er in der Krippe war. Er stand früh auf um 7,da wir dann los mussten. Dort mussten alle Kinder schlafen ab 12 und wurden nicht geweckt, daher schlief er dort oft bis 15 Uhr. Er konnte dann zu Hause oft erst um 23.00 schlafen, deswegen war er nachdem frühen aufstehen natürlich müde mittags in der Krippe...
Dann kam der Lockdown und er schaffte den Mittagsschlaf ab und geht jetzt meist gegen 21 Uhr. Ins Bett, was deutlich besser ist
- Carraluma
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Oh, ihr Armen, das klingt wirklich anstrengend.
Ich habe keine Erfahrung damit, aber ich schreibe mal, was mir dazu eingefallen ist:
Habt ihr schon mal so was wie Federwiege oder Hängematte probiert?
Ist es bei euch im Schlafzimmer ganz dunkel? Meine Jüngste kann ich mit absoluter Dunkelheit beim Einschlafstillen am besten zum Schlafen bringen. Leider glaube ich nicht, dass es bei uns ohne Stillen klappen würde.
Es wurde vorgeschlagen, die Schlafzeiten etwas zu rhythmisieren/ Tag\Nachtrhythmus usw.
Ich denke, ein bisschen kann man schon wach\aktiv halten ohne zu "quälen". Wenn man etwas spannendes unternimmt, z.B. draußen aktiv unterwegs ist mit Dreirad usw.\ sich mit anderen Kindern trifft (leider zur Zeit schwieriger), dann bleiben die Kids meist länger wach\fit als wenn sie mit einem Elternteil daheim sind.
Wäre ihr auch mal beim Arzt? Gibt es nicht Vitaminmangelerscheinungen o.ä. der zu Müdigkeit führt. Eisenmangel usw?
Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute! Wenn das Geschwisterchen kommt, wird es ja leider meistens nicht einfacher.
MCMs Antwort kam gerade noch dazwischen.
Ich habe keine Erfahrung damit, aber ich schreibe mal, was mir dazu eingefallen ist:
Habt ihr schon mal so was wie Federwiege oder Hängematte probiert?
Ist es bei euch im Schlafzimmer ganz dunkel? Meine Jüngste kann ich mit absoluter Dunkelheit beim Einschlafstillen am besten zum Schlafen bringen. Leider glaube ich nicht, dass es bei uns ohne Stillen klappen würde.
Es wurde vorgeschlagen, die Schlafzeiten etwas zu rhythmisieren/ Tag\Nachtrhythmus usw.
Ich denke, ein bisschen kann man schon wach\aktiv halten ohne zu "quälen". Wenn man etwas spannendes unternimmt, z.B. draußen aktiv unterwegs ist mit Dreirad usw.\ sich mit anderen Kindern trifft (leider zur Zeit schwieriger), dann bleiben die Kids meist länger wach\fit als wenn sie mit einem Elternteil daheim sind.
Wäre ihr auch mal beim Arzt? Gibt es nicht Vitaminmangelerscheinungen o.ä. der zu Müdigkeit führt. Eisenmangel usw?
Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute! Wenn das Geschwisterchen kommt, wird es ja leider meistens nicht einfacher.
MCMs Antwort kam gerade noch dazwischen.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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chfly
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Klingt sehr anstrengend!
Ich würde das aber dringend jetzt noch angehen bevor das Baby das Nachts auch wach ist und Mama braucht da ist.
Junior ist am Tag eigentlich immer nur im Wagen eingeschlafen (bis er dann keinen Mittagsschlaf mehr machte). Er konnte aber trotzdem am Abend / in der Nacht ohne Wagen einschlafen. Wenn das Wagen fahren am Tag für euch so stimmt würde ich es lassen.
Am Abend brauchten wir etwa 2 Wochen bis er gut mit kuscheln/erzählen/im Bett liegen einschlief. Die ersten paar Nächte dauerte es 3 Stunden bis er schlief. Solange wir mit ihm plauderten war er aber zufrieden. Danach wurde es besser und wir mussten nur noch 30 Minuten neben ihm liegen und ihm etwas erzählen.
Bei uns war schon ein Zusammenhang zwischen langem Mittagsschlaf und Nachts wach sein zu sehen. Eigentlich ja auch logisch. Wenn er am Nachmittag 3 Stunden schläft braucht er Nachts 3 Stunden weniger Schlaf. Ich hatte mal gelesen, dass es 2 Wochen braucht um Schlaf umzustellen. Daher ist auch nicht zu erwarten, dass nach 2 Tagen kürzerem Mittagsschlaf die Nächte schon besser werden. Wir haben dann konsequent nach 2 (statt 3) Stunden geweckt und die anderen Zeiten (am Abend ins Bett gehen und aufstehen am Morgen) gelassen wie vorher. Die Nächten wurden damit wirklich besser. Und schon bald darauf gingen wir auf 1 Stunde Mittagsschlaf runter was dann auch das Einschlafen am Abend nochmals verbesserte.
Ich würde das aber dringend jetzt noch angehen bevor das Baby das Nachts auch wach ist und Mama braucht da ist.
Junior ist am Tag eigentlich immer nur im Wagen eingeschlafen (bis er dann keinen Mittagsschlaf mehr machte). Er konnte aber trotzdem am Abend / in der Nacht ohne Wagen einschlafen. Wenn das Wagen fahren am Tag für euch so stimmt würde ich es lassen.
Am Abend brauchten wir etwa 2 Wochen bis er gut mit kuscheln/erzählen/im Bett liegen einschlief. Die ersten paar Nächte dauerte es 3 Stunden bis er schlief. Solange wir mit ihm plauderten war er aber zufrieden. Danach wurde es besser und wir mussten nur noch 30 Minuten neben ihm liegen und ihm etwas erzählen.
Bei uns war schon ein Zusammenhang zwischen langem Mittagsschlaf und Nachts wach sein zu sehen. Eigentlich ja auch logisch. Wenn er am Nachmittag 3 Stunden schläft braucht er Nachts 3 Stunden weniger Schlaf. Ich hatte mal gelesen, dass es 2 Wochen braucht um Schlaf umzustellen. Daher ist auch nicht zu erwarten, dass nach 2 Tagen kürzerem Mittagsschlaf die Nächte schon besser werden. Wir haben dann konsequent nach 2 (statt 3) Stunden geweckt und die anderen Zeiten (am Abend ins Bett gehen und aufstehen am Morgen) gelassen wie vorher. Die Nächten wurden damit wirklich besser. Und schon bald darauf gingen wir auf 1 Stunde Mittagsschlaf runter was dann auch das Einschlafen am Abend nochmals verbesserte.
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adelheit
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Re: Fast zweijährige schläft nachts nach abstillen seit Wochen nicht mehr
Ich hoffe, ich hatte mich auf dem Höhepunkt unserer schlaflosen Nächte an Euch gewandt. Seit dem hat sie zweimal von halb elf bis halb/um fünf geschlafen, was sehr erholsam war. Dann wieder eine Nacht nur bis halb zwei und letzte Nacht tatsächlich acht Stunden am Stück, trotz sehr langem Mittagsschlaf. Sie ließ sich jede Nacht ein bis zweimal in ihrer Leichtschlafphase so weit beruhigen, dass sie weiter schlief.
Und gestern dann der große Durchbruch? Sie ist das erste und zweite Mal in ihrem Leben neben mir und auf meinem Schoß und ohne Stillen eingeschlafen! Sowas ist bisher noch nie passiert. Hoffentlich geht das auch mal, wenn sie nicht völlig ausgelaugt ist. Heute war dann wieder der Onbuhimo gewünscht. Sie ist auch da eingeschlafen, aber ich musste dann ganz krumm zurücklaufen, weil ihr Kopf keinen Halt fand.
Besten Dank für all Eure Vorschläge, den Mittagsschlaf möchte ich ihr aber keines Falles kürzen, da sie so müde aussieht und wenn sie sagt, sie sei müde, glaube ich ihr das auch.
Über die Federwiege denke ich tatsächlich auch schon einige Zeit nach, allerdings bräuchte ich ja eine recht große für die Zweijährige. Gibt es da passende Modelle? Schlafen die Kinder da die ganze Nacht drin? Lohnt sich die Anschaffung für das zweite Kind schon jetzt oder erst mal abwarten, was das für ein Mensch ist? (Kind eins lag ja nie in der angeschafften Wiege oder Kinderwagen.)
Ach, es ist schade, dass wir so ungeplant, ungewollt abstillen mussten. Ich hatte mich im Forum schon über Tandemstillen informiert und war fest davon ausgegangen, dass es so kommen wird, da sie das Stillen wirklich brauchte. Zum Glück findet sie Ersatz. Sie fragt jetzt oft in der Wohnung nach der Trage und kuschelt viel, viel, viel mehr als vorher. Die Entscheidung hatte sie, finde ich, viel zu schnell akzeptiert. Als würde sie den ganzen Kummer in sich reinfressen. Zum Glück waren beide Eltern die letzten zwei Wochen komplett für sie da.
Ich hoffe, wir haben das schlimmste überstanden und es gibt keine großen Rückschritte.
Und gestern dann der große Durchbruch? Sie ist das erste und zweite Mal in ihrem Leben neben mir und auf meinem Schoß und ohne Stillen eingeschlafen! Sowas ist bisher noch nie passiert. Hoffentlich geht das auch mal, wenn sie nicht völlig ausgelaugt ist. Heute war dann wieder der Onbuhimo gewünscht. Sie ist auch da eingeschlafen, aber ich musste dann ganz krumm zurücklaufen, weil ihr Kopf keinen Halt fand.
Besten Dank für all Eure Vorschläge, den Mittagsschlaf möchte ich ihr aber keines Falles kürzen, da sie so müde aussieht und wenn sie sagt, sie sei müde, glaube ich ihr das auch.
Über die Federwiege denke ich tatsächlich auch schon einige Zeit nach, allerdings bräuchte ich ja eine recht große für die Zweijährige. Gibt es da passende Modelle? Schlafen die Kinder da die ganze Nacht drin? Lohnt sich die Anschaffung für das zweite Kind schon jetzt oder erst mal abwarten, was das für ein Mensch ist? (Kind eins lag ja nie in der angeschafften Wiege oder Kinderwagen.)
Ach, es ist schade, dass wir so ungeplant, ungewollt abstillen mussten. Ich hatte mich im Forum schon über Tandemstillen informiert und war fest davon ausgegangen, dass es so kommen wird, da sie das Stillen wirklich brauchte. Zum Glück findet sie Ersatz. Sie fragt jetzt oft in der Wohnung nach der Trage und kuschelt viel, viel, viel mehr als vorher. Die Entscheidung hatte sie, finde ich, viel zu schnell akzeptiert. Als würde sie den ganzen Kummer in sich reinfressen. Zum Glück waren beide Eltern die letzten zwei Wochen komplett für sie da.
Ich hoffe, wir haben das schlimmste überstanden und es gibt keine großen Rückschritte.