Ich heiße Amanda und habe eine 10 Wochen alte Tochter namens Marie... (geb. 14.09.2020).
Zur stillgeschichte:
Seit der Geburt lief das Stillen sehr holprig ab. Die ersten 8 Wochen habe ich vollgestillt, doch sie war immer sehr wach, quängelieg, schreite viel, schlief nicht lange bis garnicht teilweise und ich hatte kaum eine Sekunde ohne sie an meiner Brust oder an mir dran. Leider hat sie nach 8 Wochen Quälen kaum zugenommen auf einmal und ich musste zufüttern mit der Flasche. Ich halte leider garnichts davon und habe sie bis jetzt auch nur 4-5x eingesetzt. Seid paar Tagen füttere ich jetzt mit dem BES zu und das nach Bedarf bei kleinstem Schlauch. Sie trinkt sehr unterschiedlich, mal 40 ml... Mal 20 ml.... Mal 100 ml. Abpumpen tu ich auch zusätzlich und da kommen ca. 50ml rechts und 10-20ml links bei raus. Ich lege sie jetzt immer zwischen 2-3h an bis auf nachts da ist eine sehr lange Pause von 19 Uhr - 6 Uhr (schwankt auch jeden Tag). Abpumpen variiert auch, mal zwischen dem stillen oder wenn sie abends schläft alle 2h bis ca. 24 Uhr.
Im Krankenhaus hieß es zwischen 3-4h sollen Abstand sein bei den Mahlzeiten. Sie hat und hatte sehr starke saugprobleme, durch die Flasche hat sie sogar 1 1/2 wochen meine brust verweigert fast komplett (morgens klappte es super nach dem langen schlafen). Dennoch bin ich dran geblieben und habe sie ganz langsam und vorsichtig über Stunden hinweg hüpfend auf einem Gymnastikball an meine brust wieder gewöhnt und bekomme sie jetzt kaum wieder weg (lieber sorum als anders). Jetzt merke ich wie sie stärker wird wieder und besser saugt und auch effektiver was vorher nicht der Fall war, weswegen auch (meine Stärke Vermutung) meine Milchmenge sich reduzierte.
Ich habe sie viel auf dem Arm, quassel viel mit ihr, bringe sie ins Bett, Stille sie (verhältnismäßig zu vorher) viel mehr und bin eigentlich nur ausserhalb der schlafenszeit und der Zeit nach dem stillen (da liegt sie lieber unter ihrem Bogen und fordert sich das auch so ein mit schreien) nicht dauerhaft an ihr dran. Sie schläft ein beim stillen, nuckelt viel immernoch...
Jetzt ist meine Frage, wie schaffe ich das es mit dem vollstillen wieder klappen könnte? Ich nehme lactaval, trinke stilltee, 2l Wasser am Tag und probiere regelmäßiger zu essen (fällt mir sehr schwer). Ich merke aber durch das pumpen das meine Milchmenge nicht sonderlich mehr wird, teilweise sogar weniger.
Sind meine Möglichkeiten noch gut oder sollte ich mich darauf einstellen das mich das BES bis zum Ende der Stillzeit begleiten wird?
Ich bedanke mich schonmal im voraus für jeden Kommentar und jeden Tipp
Lg Amanda & Marie