Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Nein, das ist überhaupt nicht viel "Blabla", ganz im Gegenteil. Solche persönlichen Erfahrungen tun gut und du hast ja in vielen Punkten recht. Die Suche nach dem Fehler im System begleitet mich schon seit der 4. Lebenswoche meines Babys. Es ist zum Verrücktwerden, diese Zauberei. Ich, als Naturwissenschaftlerin, sehne mich nach reproduzierbaren Kausalzusammenhängen. Ich hoffe so sehr, dass du recht hast und alles wieder ins Lot kommt.
Ich habe der Maus jetzt nochmal 30 ml mit der Spritze gegeben. Ich konnte nicht anders. Heute hatten wir gar keinen "richtigen" Msr.
Ich habe der Maus jetzt nochmal 30 ml mit der Spritze gegeben. Ich konnte nicht anders. Heute hatten wir gar keinen "richtigen" Msr.
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).
Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Greymalkin tausend Dank für den Hinweis mit der Zauberei! Ich habe mich entschieden beim Stillen Harry Potter zu lesen. Nichts hat mich in meiner Kindheit/Jugend mehr begeistert. Und es ist tatsächlich etwas Magisches geschehen: Wir hatten gerade beim Einschlafstillen einen tollen Msr. Die Maus hat 12 Minuten am Stück wunderschön geschluckt und beide Brüste total leer getrunken!!! Meine Endorphine strömen gerade!Greymalkin hat geschrieben: 06.11.2020, 21:08 So schwer es zu akzeptieren ist, gerade wenn man viel Stillwissen angehäuft hat: da scheint einfach auch jede Menge "Zauberei" im Spiel zu sein und das Baby hat mehr mitzureden als einem lieb sein könnte, wenn man es doch am liebsten immer abfüllen würde, um sich auf der sicheren Seite zu fühlen. Eure Zauberei ist jetzt aus dem Tritt, das kann vorkommen. Aber du kannst dich darauf verlassen, das ihr das wieder hinkriegt (weil es ist ja Zauberei) und die Milch schnell wieder in ausreichender Menge da ist, wenn der Knoten geplatzt ist. Dein Körper und dein Baby können stillen, jetzt darf dein Kopf dem wieder Raum geben. Nimmt nicht gerade den Druck, ich weiß, aber irgendeine Entspannungsmethode wirst du finden und dann findet ihr euch nach und nach wieder ein.
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Greymalkin
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Juhu, das sind doch mal Neuigkeiten! Vielleicht ist das ja dann dein zuverlässiger Patronus. 
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Maikäferchen19
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Oh schön! Ich freu mich mit dir!
Ich wünsche euch eine gute Nacht!
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... glücklich mit dem Knuffi (2019) und dem Purzelchen (2022)
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Leider versuche ich jetzt wieder seit einer Stunde zu stillen und parallel dazu abzupumpen, erfolglos. Die Brüste sind traurigerweise auch nach 4 Stundne Pause nur noch leicht gefüllt, es scheint eher weniger als mehr zu werden. 100 ml sind da heute nicht zu holen, das merke ich direkt.
Ich überlege gerade, wie ich es nachts einigermaßen praktikabel gestalten kann. Eine Stunde anlegen, in der Hoffnung sie trinkt und anschließend nochmal eine Stunde ausstreichen ist echt hart. Außerdem war sie danach vielleicht auf und hat Hunger, dann ist nichts da.
Ich frage mich gerase wieder, ob das alles noch Sinn macht. Die Milch wird auch nicht mehr sondern weniger.
Ich überlege gerade, wie ich es nachts einigermaßen praktikabel gestalten kann. Eine Stunde anlegen, in der Hoffnung sie trinkt und anschließend nochmal eine Stunde ausstreichen ist echt hart. Außerdem war sie danach vielleicht auf und hat Hunger, dann ist nichts da.
Ich frage mich gerase wieder, ob das alles noch Sinn macht. Die Milch wird auch nicht mehr sondern weniger.
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
So, jetzt habe ich eine Stunde lang meine Brüste misshandelt ubd das Ergebnis sind knapp 80 ml. Sollte es nicht eher aufwärts gehen? Die 3x1 haben ab dem 2. Tag gewirkt. Heute startet der 3. Tag mit 3x2 und es tut sich nichts.
Jetzt wacht die kleine Maus gerade auf, was mache ich in solchen Momenten so unmittelbar nach einer Stunde ausstreichen? Sie hungrig wieder einschlafen lassen?
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- ShinyCheetah
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
((Amaryllis)) So von Naturwissenschaftlerin zu Naturwissenschaftlerin:
Ich zitiere jetzt mal aus dem Forum.
Lawrence und Lawrence geben in "Breastfeeding: A Guide for the Medical Profession", Ausgabe 1999, folgende Durchschnitts-Trinkmengen (in ml, mit Standardabweichung) in 24 Std. an:
jünger als ein Monat 673 +/- 192
1 bis 2 Monate 756 +/- 170
2 bis 3 Monate 782 +/- 172
3 bis 4 Monate 810 +/- 142
4 bis 5 Monate 805 +/- 117
5 bis 6 Monate 896 +/- 122"
Das sind natürlich nur ungefähre Richtwerte, die tatsächliche Trinkmenge ist da sehr individuell.
So. Würde dein Baby deutlich weniger (200 mL weniger?) als das bekommen, würde es abnehmen, was es nicht tut.
Und da denkst du wirklich, die 20 oder 30 mL per Spritze machen einen echten Unterschied?
Auch wenn du es nicht für möglich hältst, dein Körper produziert wahnsinnig viel Milch und dein Baby holt sie sich auch! Wirklich!
Ich zitiere jetzt mal aus dem Forum.
Lawrence und Lawrence geben in "Breastfeeding: A Guide for the Medical Profession", Ausgabe 1999, folgende Durchschnitts-Trinkmengen (in ml, mit Standardabweichung) in 24 Std. an:
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1 bis 2 Monate 756 +/- 170
2 bis 3 Monate 782 +/- 172
3 bis 4 Monate 810 +/- 142
4 bis 5 Monate 805 +/- 117
5 bis 6 Monate 896 +/- 122"
Das sind natürlich nur ungefähre Richtwerte, die tatsächliche Trinkmenge ist da sehr individuell.
So. Würde dein Baby deutlich weniger (200 mL weniger?) als das bekommen, würde es abnehmen, was es nicht tut.
Und da denkst du wirklich, die 20 oder 30 mL per Spritze machen einen echten Unterschied?
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mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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- ShinyCheetah
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Ich kann nicht beurteilen, ob der Stress und das nächtliche Ausstreichen notwendig sind. Das macht deidamaus. Aber wo ich ganz sicher bin: Wirklich abzustillen möchtest du eigentlich nicht und dein Baby ganz sicher auch nicht. Und: Es wird nicht mehr lang dauern, bis dein Baby beikostreif ist. Spätestens dann solltest du eigentlich entspannen können und dir denken "Wäre es hungrig, hätte es wohl gerade mehr als 3 Löffel Brei/ ein Ministück Avocado gegessen". Du hast so lange fürs Stillen gekämpft, da schaffst du die Zielgerade auch noch (()).
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- ShinyCheetah
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Auch eine Stunde nach dem Ausstreichen kann sie sich Milch holen!amaryllis hat geschrieben: 07.11.2020, 04:13
Jetzt wacht die kleine Maus gerade auf, was mache ich in solchen Momenten so unmittelbar nach einer Stunde ausstreichen? Sie hungrig wieder einschlafen lassen?
Glaubst du wirklich tief in dir drin, sie würde einfach so wieder einschlafen und nicht Zeter und Mordio schreien, wenn sie wirklich noch hungrig wäre? Sie ist doch kein entkräftetes Neugeborenes mehr!
Versteh meine Beiträge bitte nicht falsch
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Danke Shiny, du wirst jetzt lachen, aber mithilfe dieser Werte habe ich sogar schon früher mal ein bisschen herumgerechnet, um herauszufinden wie viel mit fehlt.ShinyCheetah hat geschrieben: 07.11.2020, 05:04 Auch eine Stunde nach dem Ausstreichen kann sie sich Milch holen!
Glaubst du wirklich tief in dir drin, sie würde einfach so wieder einschlafen und nicht Zeter und Mordio schreien, wenn sie wirklich noch hungrig wäre? Sie ist doch kein entkräftetes Neugeborenes mehr!
Versteh meine Beiträge bitte nicht falschEs tut mir so leid, wie schlecht es dir geht. Und ich glaube nicht, dass es falsch ist, dass du dir Sorgen machst. Ich glaube nur, du räumst den berechtigten Sorgen gerade zu viel Raum ein. Deidamaus sieht keinen Zufütterbedarf, also ist die Gesundheit deines Babys hier aktuell nicht gefährdet. Also darfst du dir auch mal eine kurze Pause von den Sorgen gönnen, zumindest für ein paar Stunden nachts.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Kinder bis zum Alter von 6 Monaten etwa ein Drittel der täglichen Kilokalorien zum Wachstum benötigen. Das wären also selbst am unteren Ende des Normalbereichs noch rund 250 ml täglich, wenn man nur von Stagnation und noch nicht von einer Gewichtsabnahme ausgeht.
Gestern habe ich 2x20 ml und 1x30ml, insgesamt also 70 ml zugefüttert. Das ist nicht sehr viel, aber es hilft mir, das Risiko zu minimieren, dass die Unzufriedenheit vom Hunger kommt. Komischerweise ist sie nach jedem zufüttern zumindest für ein Weilchen zufrieden.
Ich gehe am Montag mal in die Sprechstunde meiner Frauenärztin, um zu sehen, was sie zur Situation sagt.
Ob sie mehr weinen würde, wenn sie wirklich hungrig wäre, ist tatsächlich eine Frage, die ich mir ständig stelle. Sie hat halt generell nie viel geschrieben, sondern meistens höchstens mal gequengelt. Ich befürchte sie ist genügsamer, als es gut für sie ist. Sie schluckt einfach eindeutig kaum. Ich habe mir nochmal Videos und Erläuterungen von Dr. Newman angesehen/durchgelesen. Sie trinkt eindeutig nicht effektiv sondern nimmt das was quasi auch ohne Msr nachläuft. Da ich ständig komprimiere und wechselstille kommt ja bestimmt etwas Milch an, nur eben nicht genug. Ohne all diese Maßnahmen würde sie sicherlich abnehmen. Dann schluckt sie nämlich nahezu gar nicht.
Die Brüste sind nach wie vor schlapp, selbst nach vier Stunden Pause. Es ist fast wie ganz ohne Domperidon. Ich sehne mich nach meinen nächtlichen Betonbrüsten zu Beginn dieses Threads. Im Nachhinein betrachtet ein echtes Luxusproblem.
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