Ich finde, jeder sollte sich ernähren können, wie man das möchte. Aber während ich mich da fair daran halte (wer hat denn das Recht, anderen so etwas vorzuschreiben?!), bekomme ich seit der Schwangerschaft wieder vermehrt übergriffige Kommentare zu hören. Und ich habe echt keine Lust, das in meinem Umfeld zu diskutieren. Meine Familie hat meine Ernährungsweise schon lange akzeptiert, aber die Schwiegereltern haben meinem Neffen mal Fleisch angeboten, obwohl meine Schwägerin das in seinem Alter damals so früh nicht mochte.
Es ist wirklich schön, wenn ihr erzählt, dass eure Kinder eure Überzeugungen übernommen haben und keinen Verzicht empfinden. Wenn mein Sohn später bewusst Fleisch essen möchte, dann ist das so. Aber wenn er jetzt von anderen Fleisch bekommen würde, ohne dass er genau versteht, was das ist, fühlt sich das für mich komisch an. Hm, liegt vielleicht daran, dass ich zur Vegetarierin wurde als ich gesehen habe, wie meine Oma einen Hasen zerlegt
Mein Mann ist übrigens vegan und zu Hause essen wir auch vegan. Unser Gemüse und Getreide holen wir vom Bauern, kochen viel, backen Brot usw. Eigentlich freue ich mich schon drauf, wenn der Kleine da richtig mitmacht. Aber auswärts essen wird mich wohl gedanklich noch beschäftigen ... bis zum Kindergartenstart ist es auch noch ein Jahr und wir haben noch keinen Fixplatz, aber noch keinen gefunden, der nicht von extern beliefert wird und auswählen ist offenbar nicht immer so einfach ... hm ...
