Tamtam31 hat geschrieben: 29.02.2020, 07:00
Darf ich Meditonsin nehmen, wenn das Baby erst 4 Monate alt ist und ich voll stille?
Finde in der Suche nur was für ältere Kiddies...
Es ist für die Anwendung bei Säuglingen ab 7 Monaten zugelassen, lt. Beipackzettel. Alle Substanzen sind in potenzierter Form enthalten, was heißt, dass die Menge stark verdünnt wurde. Das Einzige was mMn „problematisch“ wäre ist der Alkohol und du nimmst ja nur ein paar Tropfen.
Also mein Fazit: Kannst du bedenkenlos nehmen.
Doch, doch - das wusste ich. (Steht doch auch drauf? )
Mir ging es eher umdenken Alkohol (der bei Globuli aber ja wegfällt,...). Den Zucker finde
auch allerdings auch nicht so toll...
Hallo zusammen
ich bin nicht sicher, ob ich mit der Frage hier richtig bin...
gibt es eine Alternative zu Methyldopa/Presinol (gegen hohen Blutdruck) in der Stillzeit?
Das Medikament ist momentan nicht regelmäßig bis gar nicht lieferbar.
Bei embryotox sind die Informationen ja in erster Linie für Schwangere.
Tamtam31 hat geschrieben: 01.03.2020, 06:23
Doch, doch - das wusste ich. (Steht doch auch drauf? )
Mir ging es eher umdenken Alkohol (der bei Globuli aber ja wegfällt,...). Den Zucker finde
auch allerdings auch nicht so toll...
Oft bekommen die Leute das von ihrem HA und stellen das weder in frage noch lesen sie was auf der Packung steht.
Ich versuche ja so wenig wie möglich etwas medizinisches zu geben damit die wichtigen Sachen (schmerzsaft, Antibiotikum) besser akzeptiert werden wenn es sein muss.
Wenn ich wegen ner kleinen Erkältung mit was nutzlosem und die Ecke komme und mein (Medikamenten-unkritisches) Kind damit trieze dass sie das nehmen soll mache ich uns das Leben nur unnötig schwer.
Wobei ich schon öfter gelesen hab dass Leute als Kinder die globuli ihrer Mamas genascht haben wenn sie Bock auf was süßes hatten
Ihr Lieben, ich hätte gern mal eine Expertenmeinung zu Folgendem: Ist es möglich, dass, wenn man sehr lange Zeit fast immer nur in derselben Haltung stillt, die Brust dann in anderen Haltungen nicht mehr so viel Milch produzieren kann?
Wir sind sehr lang fast reine Sitz-Stiller gewesen (und zwar auch mit Stillkissen, also die Kleine lag bzw. liegt dann richtig waagrecht, außer früher mal zu Milchstauzeiten die "Fußballhaltung"), weil das aus diversen Gründen für mich am besten funktioniert hat, die letzten paar Monate stille ich aber nachts eher im Liegen. Das kommt auch nicht soo oft vor, weil viele Nächte schon ganz ohne Stillen klappen. Dieses Stillen im Liegen ist dann m. E. auch eher kurzes Beruhigungsnuckeln als wirklich Trinken. Was ja völlig ok ist. Aber wenn dann mal so eine Krankheitsphase ist, wo niemand mehr genug Schlaf abbekommt, dann wäre es schon praktisch, im Liegen zu stillen und zwar auch dann, wenn das Kind wirklich was trinken will/Hunger hat (bei Krankheit wird ja eben oft auch nicht viel gegessen am Tag). Das klappt aber irgendwie nicht, und sie dockt dann nach einigem Nuckeln ab und jammert weiter nach Milch, probiert es noch mal und vielleicht noch ein drittes Mal genauso, und schlussendlich will sie dann doch Wasser trinken, bevor sie dann mal wieder schlafen kann. Wenn sie im Sitzen vor mir liegt beim Stillen, passiert so was eigentlich nicht. Kann es also sein, dass ich mir das selbst "eingebrockt" hab, dass im Liegen Stillen nicht mehr gut geht, weil ich es meiner Brust nie antrainiert habe? Oder kann es sonst Gründe dafür geben?
(Jetzt noch was "umtrainieren" würde ich übrigens aber auch nicht wollen, weil ich eigentlich Richtung Abstillen denke, wenn dieser Krankheitswinter dann mal vorbei und die Kleine ja dann auch 2 Jahre alt ist, also in gewisser Weise wäre es mir durchaus recht, wenn da gar nicht mehr so viel Milch kommt und es nicht mehr so attraktiv ist dadurch, nur bei Krankheiten ist halt immer alles anders.)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stillposition bei so einem großen Kind diesen Einfluss hat. Die Brust wird doch auch komplett geleert ohne dauernd die Stillposition zu ändern, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
Vielleicht liegt es eher an dem Kind? Also dass es im Liegen eine andere Saugtechnik hat, wegen ungewohnter Position?
(Wäre jetzt so meine Laienvermutung.)
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
Cbra19 hat geschrieben: 01.03.2020, 09:27
Hallo zusammen
ich bin nicht sicher, ob ich mit der Frage hier richtig bin...
gibt es eine Alternative zu Methyldopa/Presinol (gegen hohen Blutdruck) in der Stillzeit?
Das Medikament ist momentan nicht regelmäßig bis gar nicht lieferbar.
Bei embryotox sind die Informationen ja in erster Linie für Schwangere.
Ich hatte das ca. im ersten Monat noch genommen, so lange ich noch unter den Nachwirkungen von HELLP gelitten habe. So weit ich weiß, gehört es einem bestimmten Wirkstoffkreis an, die anderen Senker sind anders vom Wirkstoff her. Laut Wikipedia gibt es noch Aldomet (CH), Aldometil (A), Dopegyt (D), Presinol (D), Generika (D). Wa sagt denn die Apotheke?
Als Wehenhemmer/Blutdrucksenker hatte ich noch Adalat zusätzlich ganz zu Beginn, aber das ist anders von den Wirkstoffen her.
Das ist wirklich schwierig mit der Lieferbarkeit im Moment bei Methyldopa. In der Stillzeit ist die Auswahl aber sehr groß, viel größer als in der Schwangerschaft. Ein/e Arzt/Ärztin, der/die bereit ist, sich damit auseinander zu setzen, kann Dir mit Sicherheit was VErnünftiges raussuchen. Genaue Empfehlungen können wir hier nicht aussprechen, da die Wahl des Medikaments von verschiedenen Faktoren abhängt.