gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

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schlangengurke
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von schlangengurke »

Finde ich einen guten Vorschlag, wenn du dich dazu durchringen kannst.
Apis
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Apis »

Servietten und Gewürzschublade sowie die Schubladen mit dem großen Koch- und Bach“besteck“ habe ich heute geschafft. 😀 Nun noch 2 Fächer und dann ist die Küche durch, yeah!
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
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Dorkas
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Dorkas »

Für mich klingt das auch nach Überforderung.
Mein Mann ist auch eher der Typ „Chaot“, der es aber eigentlich gerne ordentlich und aufgeräumt haben möchte. Er ist bloß überfordert, wenn es zu viel Gerümpel ist und findet keinen Anfang. Ihn erschlägt dann die Masse, und statt „einfach“ anzufangen und ein Teil nach dem anderen in die Hand zu nehmen und wegzuräumen fängt er erst gar nicht an.
(Randnotiz: Es gibt ein tolles Buch, was die unterschiedlichen Denktypen erklärt: „Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?“ heißt es glaube ich. Menschen, die bevorzugt die rechte Hirnhälfte nutzen, also den emotional-kreativen Teil, können sich schwerer auf eine Sache fokussieren, sondern sehen das große Ganze -> mein Mann. Liegt der Schwerpunkt auf der logischen linken Hirnhälfte, blendet man leichter das Chaos aus und kann konzentrierter eine Sache verfolgen -> ich. Hat man das einmal verstanden, für es viel viel leichter, nachzuvollziehen, wie der andere tickt und dass für ihn andere Strategien sinnvoller sind. So, das war mein Wort zum Sonntag.)
Ich habe mich inzwischen damit abgefunden und habe daher keinen wirklich Tipp für dich, außer dass du tatsächlich für ihn mit aufräumst. Also natürlich ohne Wegschmeißen, aber Kategorien bilden ist doch schon mal gut.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
LariZZa
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von LariZZa »

Reh hat geschrieben: 23.02.2020, 11:38 Und er spricht nun davon, wie blöd es doch sei, dass er jetzt (u.a.) seine Ausgabe des BGB von anno tuck zu seinen Eltern auf den Dachboden bringen müsse und daher 150km (hin und rück) fahren müsse, wenn er da mal rein gucken will.
Das regt mich so auf gerade... das hab ich doch nie verlangt! Ich will nur nicht alles auf dem Fußboden liegen lassen, jedes mal hoch nehmen und wieder hin legen, wenn ich meinen eigenen Kram zusammen suche und kategorisiere.

Wie löst ihr sowas???
Ganz ehrlich: Ich würd meinen Mann fragen, ob er Dinge, die er zu seinen Eltern auslagern will, wirklich braucht und ihn für bescheuert erklären. Ich hab ne Weile gebraucht, meinen Mann von „irgendwann ist nie“ zu überzeugen. Sowas wie das BGB waren bei uns die Skripte aus dem Studium. Irgendwann hat er eingesehen, dass er da tatsächlich nicht mehr reinguckt, sondern es eh online nachschlägt. Egal, wie gut das Lehrbuch oder Skript ist, das hier im Regal steht.
Anfangs hatte ich ihm ein Regalfach leergeräumt und seinen Schrott reingestapelt.

Und rein lösungsorientiert: Lass ihn soviel es geht zu seinen Eltern schaffen! Er wird es nicht vermissen und der Schrott ist weg. Dann können seine Eltern sich diesbezüglich mit ihm rumschlagen.
Bei Kitakindern fängt der Elternabend 16:30 Uhr an. Richtig, das ist jetzt unser Abend. Denn unser Morgen ist die Nacht von früher. - Kirsten Fuchs

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Lösche Benutzer 7240

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Je nach Alter und Fitness der Eltern wird der ausgelagerte Krempel inklusive Unmengen anderem Krempel seinen Weg in absehbarer Zeit zu euch zurückfinden ...
Reh
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Reh »

LariZZa hat geschrieben: 23.02.2020, 16:04
Reh hat geschrieben: 23.02.2020, 11:38 Und er spricht nun davon, wie blöd es doch sei, dass er jetzt (u.a.) seine Ausgabe des BGB von anno tuck zu seinen Eltern auf den Dachboden bringen müsse und daher 150km (hin und rück) fahren müsse, wenn er da mal rein gucken will.
Das regt mich so auf gerade... das hab ich doch nie verlangt! Ich will nur nicht alles auf dem Fußboden liegen lassen, jedes mal hoch nehmen und wieder hin legen, wenn ich meinen eigenen Kram zusammen suche und kategorisiere.

Wie löst ihr sowas???
Ganz ehrlich: Ich würd meinen Mann fragen, ob er Dinge, die er zu seinen Eltern auslagern will, wirklich braucht und ihn für bescheuert erklären. Ich hab ne Weile gebraucht, meinen Mann von „irgendwann ist nie“ zu überzeugen. Sowas wie das BGB waren bei uns die Skripte aus dem Studium. Irgendwann hat er eingesehen, dass er da tatsächlich nicht mehr reinguckt, sondern es eh online nachschlägt. Egal, wie gut das Lehrbuch oder Skript ist, das hier im Regal steht.
Anfangs hatte ich ihm ein Regalfach leergeräumt und seinen Schrott reingestapelt.

Und rein lösungsorientiert: Lass ihn soviel es geht zu seinen Eltern schaffen! Er wird es nicht vermissen und der Schrott ist weg. Dann können seine Eltern sich diesbezüglich mit ihm rumschlagen.
Rein lösungsorientiert hast du natürlich recht, aber ich mag mir auch nicht vorwerfen lassen, dass er das nun nur wegen mir so machen musste, obwohl er das alles ja lieber hier behalten hätte.

Klar wird er in das BGB nie wieder rein gucken. Aber das sieht er nicht. Und ich sehe nicht, wie ich ihm das verklickern soll. Ich bin leider auch so veranlagt, dass ich lieber vieles behalte als es einfach weg zu werfen. Aber ich sehe mittlerweile die Notwendigkeit, Sachen auch mal weg zu tun. Nur ist es eben aus der Warte nicht so leicht zu sagen, ich hab plötzlich ne ganz andere Meinung, jetzt wirf du bitte auch alles weg.
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schlangengurke
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von schlangengurke »

Dann sag ihm doch, dass ihr wohl ne größere Wohnung braucht. Vielleicht zieht der Kostenaspekt. 🤨
Reh
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Reh »

Eigentlich will er sogar gern bauen 8) aber ich seh das nicht, wenn ich ab Sommer wieder drei Jahre in Elternzeit bin, und zwar ohne zwischendurch gearbeitet zu haben...
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Vemala
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Vemala »

Aber wieso ist das nicht so leicht zu sagen? Du kannst ihm doch erklären, dass Du Deine Meinung geändert hast und mittlerweile die Notwendigkeit siehst? Oder meinst Du, Du hast es ihm schon gesagt, und er versteht es nicht, weil Du bisher eine andere Meinung hattest?

Hat er denn (zum Beispiel) das BGB explizit gesucht oder zufällig gesehen, dass es da unsortiert im Wäschekorb liegt?
mit dem Mäusekind (05/2013)

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Reh
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Beitrag von Reh »

Letzteres. Ich hab halt jahrelang auch alles gehortet und auch jetzt fällt es mir nicht leicht. Ich könnte sicher deutlich mehr weggeben, als ich tue. Aber es klappt (noch) nicht. Ich fange vorsichtig an. Vielleicht sollte ich ihn da nochmal deutlich drauf ansprechen. Aber in dem Moment, wo er mir vor den Latz knallte "boah, das ist doch blöd, wenn ich 150km fahren muss, wenn ich da mal rein gucken will!" kam mir da kein passender Konter. Ein "Du guckst da doch eh nie rein!" wäre da wohl nur Anlass gewesen für ein "ja, aber wenn ich das mal möchte!!!" Also überhaupt nicht konstruktiv.

Er hat das BGB natürlich nicht gesucht, sondern zufällig entdeckt, weil er das Radio anschalten wollte, was halt mittlerweile mehr oder weniger hinter dem ganzen Wäschekorbkram verschwunden ist.
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