Danke MamaMonster für die aufmunternden WorteMamaMonster hat geschrieben: 06.12.2019, 13:59 Diese Umstellung ist sicher sehr anstrengend!Stark von dir, wie du dich einsetzt.
Und ihr habt wieder etwas geschafft: dein Baby hat in wachem Zustand vom BES getrunken. Das ist toll. Ein Schritt nach dem Anderen (und manchmal vielleicht einer zurück) und das war definitiv ein Schritt.
Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
Sommerkind
- gut eingelebt
- Beiträge: 48
- Registriert: 22.11.2019, 21:36
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
-
Sommerkind
- gut eingelebt
- Beiträge: 48
- Registriert: 22.11.2019, 21:36
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Wie lange hast du mit dem BES gearbeitet, bis es mit dem Stillen funktioniert hat?Valencia hat geschrieben: 06.12.2019, 11:51 Oh Mann, ich kenn das mit dem Rumgewurstel mit dem BES auch.. Und dass man dann den richtigen Moment zum Wechseln erwischt, sie dann nicht frustriert aufhören ... Ich drück dich mal solidarisch..
Also ich glaube, dass allein durch das Saugen die Brust schon auch angeregt wird.
Und dass die Milch zu wenig nahrhaft ist, das kann ich mir als Laie auch nicht vorstellen.
Bei uns gab es auch viel Geweine während und nach dem Stillen. Auch dann mit BES war es oft eine Challenge herauszufinden, wann ich es zuschalten kann und wann nicht.
Ich hatte eine Stillberaterin dann mal da, die drüber geschaut hat und die hat dann erkannt, dass mein MSR relativ stark war. Wenn ich sie in solchen Momenten abgedockt habe und sie nach dem ersten Schwall weitertrinken konnte, war sie dann entspannter.
Und manchmal war dann halt die Kombi Brust und BES der Supergau. Eh klar, starker MSR und dann noch Milch aus dem Schlauch..
Und wg dem Gewicht: überlass das ruhig deidamaus! Unsere Kleine lag auf einer unteren Perzentile und wichtig war nur dass sie sich entlang dieser bewegt, mal. lag sie ein wenig drüber, dann darunter, aber es hat gepasst.. Einmal hat sie in einer Woche nur 30g oder so zugenommen und ich hab mich so fertig gemacht.. Aber ich konnte ja ihr Trinkverhalten eh nicht beeinflussen. Einfach immer wieder beide Seiten anbieten. Die Woche drauf hatte sie das dann wieder aufgeholt.
Und irgendwann nehmen sie ja dann eher in Schüben zu, da haben wir aufgehört, wöchentlich zu wiegen.
Er ist zwar kein wirklich guter Esser aber ich glaube wenn ich ihm die Flasche beharrlich anbieten würde, würde er früher oder später mehr trinken... daher spüre ich mein „schlechtes Gewissen“ Ziemlich...
Aber warten wir noch ein paar Tage wie sich das ganze entwickelt
-
Sommerkind
- gut eingelebt
- Beiträge: 48
- Registriert: 22.11.2019, 21:36
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Ich glaub 10 Monate dieses hin und her würde ich nicht aushalten! Wenn ich wenigstens sicher wüsste, dass ich genug Milch bilden kann, damit er durch den Tag kommt! Aber auch hier: ich warte mal ab wie es weiter geht!Glyzinie hat geschrieben: 06.12.2019, 13:07 Auch ohne BES und vollgestillt gibt es immer wieder Phasen, wo Babys Radau an der Brust machen. Entweder sie wollen nur nuckeln und es kommt ein MSR oder umgekehrt, abgesehen von Verdauungsproblemen, v.a. baldiger Stuhlgang, das stört sie dann auch wieder beim Trinken. Oder sonstige komische Phasen. Zudem meinen sie, dass Stillen gegen alles hilft und das stimmt dann auch nicht immer.
Also auch wenn du das BES dann los bist und das schaffst du bestimmt, ist es jetzt nicht unbedingt immer in purer Harmonie. Für mein Empfinden wars erst ab ca. 10 Monaten ganz gut, da schlief er dann auch bald mal durch.
-
Sommerkind
- gut eingelebt
- Beiträge: 48
- Registriert: 22.11.2019, 21:36
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Danke für die lieben Worte!Individuum hat geschrieben: 06.12.2019, 13:46 Liebe Sommerkind,
ganz toll, wie beharrlich du es versuchst und wie prima dich dein Mann unterstützt! Ich verstehe eure Sorgen, wir hatten die auch zwischendurch immer wieder. Es ist wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt. Aber deidamaus überwacht alles und das sollte dir die genügende Sicherheit geben.
Dass Muttermilch nicht nahrhaft genug ist, ist ein Ammenmärchen von früher. Das Problem liegt ja hier nicht an deiner Milch. Und so wenig hat er ja gar nicht zugenommen, wie deidamaus sagt. Hast du denn mal geschaut wie die Zunge deines Sohnes aussieht beim schreien? Vielleicht kannst du ja mal ein Video machen und dies deidamaus schicken?
Ich glaube, wenn ihr jetzt von der Flasche komplett weg kommt, dann habt ihr den größten Teil geschafft. Irgendwo hier gibt es auch einen Thread mit Tricks zum Umgang mit dem BES.
((()))
Ich habe reingeschaut ja... aber für mich sieht alles normal aus! Aber ich hab kein Plan ob meine Empfindung korrekt ist!
-
Glyzinie
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1185
- Registriert: 05.02.2017, 11:51
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Ich sagte ja auch in Phasen.
So richtig schön wars für mich erst ab Kleinkindalter oder zumindest spätem Babyalter. Wenn die Kleinen sich etwas besser selber regulieren können und zumindest krabbeln.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Wenn er mit BES trinkt, ist das super. Wunderbar. Wichtig ist es von der Flasche weg zu kommen. Das ist der erste große Schritt und dann reduzieren wir die Zufüttermenge und wenn sie sich nicht auf null reduzieren lässt, ersetzen wir den Rest durch Beikost, sobald er dazu bereit ist.Sommerkind hat geschrieben: 06.12.2019, 23:09 Danke für deine Nachricht. Wenn du sagst es ist noch allem im Rahmen, dann warten wir mal ab. Bin dieses WE sowieso unterwegs ohne Waage... aber mit allem möglichen anderen Zeug (Pumpe, Flaschen, BES...)
Es war ein sehr anstrengender Tag um ehrlich zu sein!
Ich habe nach 12.00 kein einziges Mal mehr Stillen können ohne BESich habe den Zwerg nie im Halbschlaf erwischt, so dass es geduldig genug war an der Brust.
Stress hemmt den MSR. Umso mehr du darauf wartest, umso schlechter wird er ausgelöst. Aber super, dass er vier Minuten durchgehalten hat. Perfekt.Ich habe dem Zwerg gerade auch die Flasche gegeben, da an der Brust nicht kam... ich hab vor über zwei Stunden abgepumpt und es kommt nichts obwohl er sage und schreibe vier Minuten gezogen hat. Er hat nicht einmal geschluckt...das verunsichert einen wirklich Mega...
Das ist genial.naja beim stillen mit dem BES war der Zwerg jedes Mal wachdas hat schonmal geklappt!
Doch, sie wird dabei angeregt, ganz sicher. Und dein Baby bekommt auch einen Teil Muttermilch aus der Brust direkt. Und du hast das Zufüttern direkt ins Stillen integriert. Eigentlich perfekt.Jetzt kommt die alte Angst wieder, dass die Brust einfach nicht genug hergibt.
Und ich bin ehrlich, das mit dem BES funktionierte heute zwar tadellos ABER es ist mega anstrengend.
BES anlegen, Flasche machen falls es nicht klappt, danach alles putzen, dann abpumpen, das Zeug auch wieder putzen... da ist es fast gleich wieder soweit von vorne zu beginnen
Und die Milchbildung regt es mit dem BES glaube ich auch nicht wirklich an... obwohl ich zwischendurch den Schlauch schließe, damit er sich etwas anstrengend muss!
Spüle die Schläuche und die Flasche direkt nach dem Stillen mit klarem Wasser aus. Einmal am Tag sterilisieren reicht völlig aus. Das sollte nicht mehr Aufwand sein, als die Flaschen zu reinigen.
Okay, ich bin sicher, dass es klappt. Und dann schauen wir, wie wir die Zufüttermenge reduzieren können und dir die Arbeit verringern können.Ich versuche es jetzt mal dieses WE wie es läuft und melde mich Montag wieder mit neuem Gewicht etc.
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
-
Valencia
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 820
- Registriert: 13.04.2019, 14:49
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Wir hatten die ersten Wochen mehrmals täglich das BES im Einsatz. GsD hatte ich durch das zusätzliche Pumpen nach jedem Stillen genug, dass ich nur MuMi zufüttern konnte.
Ich hab deutlich am Anfang gemerkt, dass sie es brauchte. Da hatte die Zunahme stagniert und sie hat dann die BES zügig leer getrunken. Irgendwann Ende 2. Anfang 3. Monat hat sie dann oft gebrüllt, wenn das BES dazu kam.. Da hat sie aufgehört zu stillen und nur ohne weiter getrunken. Das war dann der Moment, wo wir und auch die Stillberaterin den Eindruck hatten, dass es ihr dann zu viel ist und ihr stillen alleine reicht.
Sie hat nur ein einziges Mal aus der Flasche was getrunken, nachdem wir sie ihr immer wieder angeboten hatten. Das war auch, als sie nach dem Stillen weiter geweint hat. Aber rückblickend glaube ich nicht, dass es nötig war. Ich war nur ständig so in Panik, dass sie zu wenig erwischt, dass ich fast jegliches Weinen als Hungerweinen interpretiert habe.
Leider blieb die Unruhe beim Stillen weiterhin, vor allem während dem Stillen hat sie oft geweint, das hat mich sehr belastet. Das wurde erst nach der Frenotomie gut. Und ab da hab ich auch den MSR gespürt und spüre ihn bis heute. Davor nicht.
Ich hab deutlich am Anfang gemerkt, dass sie es brauchte. Da hatte die Zunahme stagniert und sie hat dann die BES zügig leer getrunken. Irgendwann Ende 2. Anfang 3. Monat hat sie dann oft gebrüllt, wenn das BES dazu kam.. Da hat sie aufgehört zu stillen und nur ohne weiter getrunken. Das war dann der Moment, wo wir und auch die Stillberaterin den Eindruck hatten, dass es ihr dann zu viel ist und ihr stillen alleine reicht.
Sie hat nur ein einziges Mal aus der Flasche was getrunken, nachdem wir sie ihr immer wieder angeboten hatten. Das war auch, als sie nach dem Stillen weiter geweint hat. Aber rückblickend glaube ich nicht, dass es nötig war. Ich war nur ständig so in Panik, dass sie zu wenig erwischt, dass ich fast jegliches Weinen als Hungerweinen interpretiert habe.
Leider blieb die Unruhe beim Stillen weiterhin, vor allem während dem Stillen hat sie oft geweint, das hat mich sehr belastet. Das wurde erst nach der Frenotomie gut. Und ab da hab ich auch den MSR gespürt und spüre ihn bis heute. Davor nicht.
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
-
Sommerkind
- gut eingelebt
- Beiträge: 48
- Registriert: 22.11.2019, 21:36
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Hallo Deidamaus,
Zunächst hier die neuen Werte:
30.08. 3200 Geburt KH
02.09. 2960 U2 KH
07.10. 4190 U3 Kinderarzt
14.11. 4790 U4 Kinderarzt
25.11. 5190 Kinderarzt Gewichtskontrolle
27.11. 9 x Stillen, 6 x Zufüttern (365 ml Pre, 80 ml MuMi, 1 x Softcup, 5 x Flasche), 4 x Pumpen (208 ml MuMi)
28.11. 9 x Stillen, 4 x Flasche (110 ml Pre, 235 ml Mumi), 2 x Pumpen (80 ml MM)
29.11. 11 x Stillen, 1 x Flasche (100 ml Pre), 1 x Pumpen (30 ml)
30.11. 5300g zuhause 8 x Stillen, 4 x Flasche (130 ml Pre, 40 ml MuMi), 2 x Pumpen (80 ml)
01.12. 5270g zuhause 6 x Stillen, 4 x Flasche (190 ml Pre, 70 ml MuMi), 2 x Pumpen (148 ml)
02.12. 4 x Stillen, 6 x Flasche (350 ml Pre, 130 ml MuMi), 2 x Pumpen (132 ml)
03.12. 6 x Stillen, 4 x Flasche (140 ml Pre, 100 ml MuMi), 3 x Pumpen (117 ml)
04.12. 8 x Stillen, 4 x Flasche (160 ml Pre, 95 ml MuMi), 1 x Pumpen (35 ml)
05.12. 6 x Stillen + 1 x Stillen inkl. BES (60 ml Pre), 3 x Flasche (170 ml Pre zzgl. BES, 70 ml MuMi), 3 x Pumpen (133 ml)
06.12. 5370 g zuhause, 5 x Stillen + 4 x Stillen inkl. BES (80 ml MuMi, 140 ml Pre), 2 x Flasche (130 ml Pre), 3 x Pumpen (110 ml)
07.12. 8 x Stillen + 5 x Stillen inkl. BES (80 ml MuMi, 135 ml Pre), 2 x Pumpen (65 ml)
08.12. 4 x Stillen + 5 x Stillen inkl. BES (95 ml MuMi, 95 ml Pre), 1 x Flasche (60 ml Pre), 3 x Pumpen (142 ml)
09.12. 5420 g zuhause, 5 x Stillen, 1 Flasche (70 ml Pre)
Auf einen sehr guten (Sams)Tag... folgte eben wie eigentlich meistens ein nicht so guter Tag. Also das war am Wochenende wirklich nicht ohne und echt anstrengend... und ich hatte Unterstützung meiner Familie, den kleinen Zwerg zu beschäftigen!! Ab heute bin ich wieder auf mich alleine gestellt und das mit dem BES ranmachen und anschließend wegmachen ist echt auch aufwendig (zumindest empfinde ich das so). Nachts ist es im müden Zustand und schreiendem Kind für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Dann noch pumpen... und alles sauber machen
Und dann noch der nicht böse gemeinte, unterbewusste Blick meines Mannes, der besagt „sollen wir nicht einfach die Flasche geben, der Zwerg will die Brust einfach nicht, da kommt nicht genug“
Ich bin eigentlich nur mit dem Stillmanagement beschäftigt...
Was mich wirklich richtig fertig und traurig macht, war zum Beispiel heute morgen:
Jede Nacht bin ich fast stündlich wach. Der Zwerg nimmt die Brust im Halbschlaf und trinkt auch zwischen 5-10 Minuten. Und trotzdem ist er dann heute morgen um 6.00 wieder schreiend aufgewacht, nimmt die Brust nicht an, hört nicht auf zu schreien und als mein Mann ihm die Flasche gibt, trinkt er gierig und ist danach zufrieden - obwohl ich eine Stunde zuvor 10 Minuten gestillt habe. Das ist so frustrierend und macht mich wirklich traurig! Das muss doch heißen aus der Brust kommt nie genug!!! Da ist die anstrengende Nacht gefühlt umsonst... vielleicht hätte er längere Schlafphasen, wenn man einfach die Flasche geben würde...
Was ich aber zugeben muss:
das BES ist an sich wirklich toll! Ich muss zugeben, dass ich vermutlich bei meinem ersten Test einfach noch nicht so weit war (such zu ungeduldig und fertig mit den Nerven) und die Unterstützung hier gefehlt hat. Und die BES, die ich jetzt habe, sind geruchstechnisch absolut in Ordnung!
Meine Brustwarzen sind jetzt entzündet vom Klebestreifen... das Abziehen des Klebestreifens ist die Hölle!! 🥺
Gibt es da einen Tipp?
Wenn ich davor eine Creme auf der Brustwarze hatte, geht der Kleber zwar leichter weg aber er geht auch weg, wenn der Zwerg wie eigentlich immer andockt, andockt, zieht und zerrt...
Ich bin ja auch mal unterwegs, wie macht man es da mit dem BES? Vorher schon rankleben? Dann werden die Brustwarzen auch nicht unbedingt geschont... wenn ich es erst ran machen muss, dauert es zu lange und der Zwerg ist zu ungeduldig, um die Brust zu nehmen.
Wie lange Darfur Pre-Nahrung eigentlich im BES bleiben und wie lange darf sie angeboten werden?
Allgemein ist das mit dem Stillmanagement ein immenser Druck, den ich verspüre. Ich möchte immer abpassen, wenn der Zwerg am Aufwachen ist, damit ich ihm die Brust einfach so geben kann. Im wachen Zustand nimmt er die Brust mit BES mal mit mehr, mal mit weniger Protest. Ohne BES traue ich mich gar nicht... ich hab mal die Schläuche zu gemacht aber da zieht und zerrt er und wird ungeduldig.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das auf Dauer (bis zum Beikostalter) schaffen werde! Eine schöne, unkomplizierte und ohne Sorgen behaftete Stillbeziehung kann ich mir so einfach gerade nicht vorstellen
Und dadurch, dass ich immer Angst haben werde, dass ich zu wenig Milch habe (wovon ich überzeugt bin), dass es nicht klappen könnte, dass der Zwerg mich anschreit, wird es vermutlich nie ganz entspannt!
und ich werde trotzdem immer zur Sicherheit Flaschennahrung vorbereiten (immer die doppelte Arbeit)...
Ich bin jetzt schon wirklich weit gekommen und bin froh und dankbar über die Unterstützung hier!
Nachdem ich am Wochenende wirklich nochmals Vollgas gegeben habe geht jetzt langsam die Power aus... und ich habe Angst, dass ich vor lauter Stillmanagement vergesse, das „Leben“ mit dem Kleinen zu genießen. Stillen sollte ja abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt für das Baby etwa schönes sein, es sollte eine Bindung aufbauen, im Grunde sollte es etwas „unkompliziertes“ sein im Vergleich zur Flaschennahrung... aktuell und die letzten 13 Wochen (mal mehr, mal weniger) ist es einfach nur anstrengend und ich setze mich extrem unter Druck
Eigentlich bin ich jetzt schon weit gekommen aber noch so weit entfernt von „schön“...
Zunächst hier die neuen Werte:
30.08. 3200 Geburt KH
02.09. 2960 U2 KH
07.10. 4190 U3 Kinderarzt
14.11. 4790 U4 Kinderarzt
25.11. 5190 Kinderarzt Gewichtskontrolle
27.11. 9 x Stillen, 6 x Zufüttern (365 ml Pre, 80 ml MuMi, 1 x Softcup, 5 x Flasche), 4 x Pumpen (208 ml MuMi)
28.11. 9 x Stillen, 4 x Flasche (110 ml Pre, 235 ml Mumi), 2 x Pumpen (80 ml MM)
29.11. 11 x Stillen, 1 x Flasche (100 ml Pre), 1 x Pumpen (30 ml)
30.11. 5300g zuhause 8 x Stillen, 4 x Flasche (130 ml Pre, 40 ml MuMi), 2 x Pumpen (80 ml)
01.12. 5270g zuhause 6 x Stillen, 4 x Flasche (190 ml Pre, 70 ml MuMi), 2 x Pumpen (148 ml)
02.12. 4 x Stillen, 6 x Flasche (350 ml Pre, 130 ml MuMi), 2 x Pumpen (132 ml)
03.12. 6 x Stillen, 4 x Flasche (140 ml Pre, 100 ml MuMi), 3 x Pumpen (117 ml)
04.12. 8 x Stillen, 4 x Flasche (160 ml Pre, 95 ml MuMi), 1 x Pumpen (35 ml)
05.12. 6 x Stillen + 1 x Stillen inkl. BES (60 ml Pre), 3 x Flasche (170 ml Pre zzgl. BES, 70 ml MuMi), 3 x Pumpen (133 ml)
06.12. 5370 g zuhause, 5 x Stillen + 4 x Stillen inkl. BES (80 ml MuMi, 140 ml Pre), 2 x Flasche (130 ml Pre), 3 x Pumpen (110 ml)
07.12. 8 x Stillen + 5 x Stillen inkl. BES (80 ml MuMi, 135 ml Pre), 2 x Pumpen (65 ml)
08.12. 4 x Stillen + 5 x Stillen inkl. BES (95 ml MuMi, 95 ml Pre), 1 x Flasche (60 ml Pre), 3 x Pumpen (142 ml)
09.12. 5420 g zuhause, 5 x Stillen, 1 Flasche (70 ml Pre)
Auf einen sehr guten (Sams)Tag... folgte eben wie eigentlich meistens ein nicht so guter Tag. Also das war am Wochenende wirklich nicht ohne und echt anstrengend... und ich hatte Unterstützung meiner Familie, den kleinen Zwerg zu beschäftigen!! Ab heute bin ich wieder auf mich alleine gestellt und das mit dem BES ranmachen und anschließend wegmachen ist echt auch aufwendig (zumindest empfinde ich das so). Nachts ist es im müden Zustand und schreiendem Kind für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Dann noch pumpen... und alles sauber machen
Und dann noch der nicht böse gemeinte, unterbewusste Blick meines Mannes, der besagt „sollen wir nicht einfach die Flasche geben, der Zwerg will die Brust einfach nicht, da kommt nicht genug“
Ich bin eigentlich nur mit dem Stillmanagement beschäftigt...
Was mich wirklich richtig fertig und traurig macht, war zum Beispiel heute morgen:
Jede Nacht bin ich fast stündlich wach. Der Zwerg nimmt die Brust im Halbschlaf und trinkt auch zwischen 5-10 Minuten. Und trotzdem ist er dann heute morgen um 6.00 wieder schreiend aufgewacht, nimmt die Brust nicht an, hört nicht auf zu schreien und als mein Mann ihm die Flasche gibt, trinkt er gierig und ist danach zufrieden - obwohl ich eine Stunde zuvor 10 Minuten gestillt habe. Das ist so frustrierend und macht mich wirklich traurig! Das muss doch heißen aus der Brust kommt nie genug!!! Da ist die anstrengende Nacht gefühlt umsonst... vielleicht hätte er längere Schlafphasen, wenn man einfach die Flasche geben würde...
Was ich aber zugeben muss:
das BES ist an sich wirklich toll! Ich muss zugeben, dass ich vermutlich bei meinem ersten Test einfach noch nicht so weit war (such zu ungeduldig und fertig mit den Nerven) und die Unterstützung hier gefehlt hat. Und die BES, die ich jetzt habe, sind geruchstechnisch absolut in Ordnung!
Meine Brustwarzen sind jetzt entzündet vom Klebestreifen... das Abziehen des Klebestreifens ist die Hölle!! 🥺
Gibt es da einen Tipp?
Wenn ich davor eine Creme auf der Brustwarze hatte, geht der Kleber zwar leichter weg aber er geht auch weg, wenn der Zwerg wie eigentlich immer andockt, andockt, zieht und zerrt...
Ich bin ja auch mal unterwegs, wie macht man es da mit dem BES? Vorher schon rankleben? Dann werden die Brustwarzen auch nicht unbedingt geschont... wenn ich es erst ran machen muss, dauert es zu lange und der Zwerg ist zu ungeduldig, um die Brust zu nehmen.
Wie lange Darfur Pre-Nahrung eigentlich im BES bleiben und wie lange darf sie angeboten werden?
Allgemein ist das mit dem Stillmanagement ein immenser Druck, den ich verspüre. Ich möchte immer abpassen, wenn der Zwerg am Aufwachen ist, damit ich ihm die Brust einfach so geben kann. Im wachen Zustand nimmt er die Brust mit BES mal mit mehr, mal mit weniger Protest. Ohne BES traue ich mich gar nicht... ich hab mal die Schläuche zu gemacht aber da zieht und zerrt er und wird ungeduldig.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das auf Dauer (bis zum Beikostalter) schaffen werde! Eine schöne, unkomplizierte und ohne Sorgen behaftete Stillbeziehung kann ich mir so einfach gerade nicht vorstellen
Und dadurch, dass ich immer Angst haben werde, dass ich zu wenig Milch habe (wovon ich überzeugt bin), dass es nicht klappen könnte, dass der Zwerg mich anschreit, wird es vermutlich nie ganz entspannt!
Ich bin jetzt schon wirklich weit gekommen und bin froh und dankbar über die Unterstützung hier!
Nachdem ich am Wochenende wirklich nochmals Vollgas gegeben habe geht jetzt langsam die Power aus... und ich habe Angst, dass ich vor lauter Stillmanagement vergesse, das „Leben“ mit dem Kleinen zu genießen. Stillen sollte ja abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt für das Baby etwa schönes sein, es sollte eine Bindung aufbauen, im Grunde sollte es etwas „unkompliziertes“ sein im Vergleich zur Flaschennahrung... aktuell und die letzten 13 Wochen (mal mehr, mal weniger) ist es einfach nur anstrengend und ich setze mich extrem unter Druck
Eigentlich bin ich jetzt schon weit gekommen aber noch so weit entfernt von „schön“...
- MamaMonster
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5347
- Registriert: 03.03.2015, 12:10
- Wohnort: Schweiz
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Nur dazu: Das heisst ÜBERHAUPT nicht, dass du zu wenig Mioch hast. Das machen viele Stillkinder so (meine beide) und ist zwar anstrengend, aber völlig normal. Ob dein Baby genug bekommt, sagt dir dein Baby anhand des Gewichts. Die Stillhäufigkeit ist da kein Hinweis. Aber dein Baby kurbelt so die Milchproduktion kräftig an, das ist doch super. Vor Kurzem wollte es noch nicht an die Brust, das ist doch ein Fortschritt.Sommerkind hat geschrieben: 09.12.2019, 11:37 Jede Nacht bin ich fast stündlich wach. Der Zwerg nimmt die Brust im Halbschlaf und trinkt auch zwischen 5-10 Minuten. Und trotzdem ist er dann heute morgen um 6.00 wieder schreiend aufgewacht, nimmt die Brust nicht an, hört nicht auf zu schreien und als mein Mann ihm die Flasche gibt, trinkt er gierig und ist danach zufrieden - obwohl ich eine Stunde zuvor 10 Minuten gestillt habe. Das ist so frustrierend und macht mich wirklich traurig! Das muss doch heißen aus der Brust kommt nie genug!!! Da ist die anstrengende Nacht gefühlt umsonst... vielleicht hätte er längere Schlafphasen, wenn man einfach die Flasche geben würde...
Und manchmal schlafen Babys mit der Flasche tatsächlich länger. Das liegt aber oft daran, dass sie überfüttert werden, weil der Flaschensauger den Saugreflex auslöst und man deshalb schlechter merkt, dass sie satt wären. Sie sind danach quasi im Fresskoma. Besonders toll ist das aber nicht. Manche Kinder haben auch längere Schlafphasen, wenn sie stillen, aber lange nicht alle. Das ändert sich auch immer mal wieder. Aber für dich und deine Milchproduktion ist das grad eher was Gutes!
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
Blog:www.goldwaendlerin.ch
- MamaMonster
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5347
- Registriert: 03.03.2015, 12:10
- Wohnort: Schweiz
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Äh, sorry, ob dein Baby genug bekommt, sagt dir Deidamaus anhand des Gewichts.
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
Blog:www.goldwaendlerin.ch