Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Ah, was mir gerade noch einfällt wegen schreien: Unser Kleiner liebte auch den Fön und weißes Rauschen. In der schlimmen Anfangszeit die ersten Monate war der Fön unser bester Freund. Ich habe teilweise Mahlzeiten gegessen während der Fön lief damit das Baby schlief. Und ich habe es gehasst
. Aber Fön war immer noch besser als schreiendes Baby. Und pucken half dabei, dass er wesentlich ruhiger schlief.
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Haha, genau! Ich habe das "Bachplätschern" von dem Babyberuhigungsgerät aus den 90ern auch gehasst und Monate damit gelebt vor allem musste ich dazu einschlafen. Aber besser als schreiendes Baby! Bei Freunden war es dann auch der Rettungsanker. Wie gut, dass es mittlerweile moderne Alternativen gibt und man unterwegs zur Not das Handy mit App parat haben kann. Aber es ist eben leider auch nicht das Allheilmittel für alle Kinder.Individuum hat geschrieben: 28.11.2019, 23:12 Ich habe teilweise Mahlzeiten gegessen während der Fön lief damit das Baby schlief. Und ich habe es gehasst. Aber Fön war immer noch besser als schreiendes Baby.
Liebe Grüße
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Ich glaub das. Kenne die Situation zwar so nicht, aber hatte zumindest ein Kind, das immer Action wollte und tagsüber so gut wie gar nicht geschlafen hat (auch schon im Alter Deines Sohns). Und wenn dann andere Mütter maulten, dass ihr Kind nur 2h Vormittagsschlaf gemacht und sie deshalb mit der Hausarbeit nicht ganz fertig geworden seien, da hab ich innerlich mein Gewehr durchgeladenSommerkind hat geschrieben: 28.11.2019, 22:46 Stressiger Tagesablauf? Es war noch nie anders bei uns... ich sehe bei Freunden und bekannten, dass es anders laufen kann aber eben nicht bei uns. Ich kann es nicht beschreiben wie es ist, ein so temperamentvollen schlingel zu haben... das kann glaube ich auch niemand nachvollziehen, der es nicht selbst erlebt hat! Ich sehe wie andere Mütter sagen „oh nein jetzt schreit mein Kind“ und ich denke nur „oha, das ist schreien? Das ist bei uns beschweren“. Naja, der Zwerg ist gesund und munter, daher ist alles gut.
Es gibt solche Kinder. Solange es ihm sonst gut geht... Blockaden u.Ä. hattet ihr ja überprüft, oder?
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Puh, wenn Situationen so sehr von dem abweichen, was man sich vorgestellt hat und für normal hielt, dann ist das immer schwer (())
Ich habe bei meiner Kleinen als wir im Krankenhaus immer nur ganz wenig Zeit zum Stillen hatten den Milchspendereflex durch Pumpen ausgelöst und sie
dann erst angelegt. Die Brustwarze war dann schon etwas fester und die Milch sofort da. Das entspricht nicht der allgemeinen Empfehlung erst zu stillen und dann zu pumpen - hat damals aber nach meinem Empfinden das Prozedere etwas beschleunigt und Kraft gespart. Wenn Zeit war habe ich zuvor die Brust etwas massiert und beim Stillen so etwas nachgeholfen.
Wenn du beim Stillen herumläufst stelle ich mir das ziemlich anstrengend vor, ich würde dabei ziemlich unruhig und angestrengt werden. Ich weiß es ist sehr schwer neben einem schreienden Baby ruhig zu bleiben, aber vielleicht kannst du es in dem Moment üben anzunehmen, ruhig zu bleiben und immer wieder anzubieten? Unsere Stimmung überträgt sich ja doch sehr stark auf die Kinder, wenn wir nervös, unglücklich, ängstlich, voller Selbstvorwürfe sind, dann beziehen die Kleinen das oft auf sich. Ich möchte keineswegs, dass dich das nun noch mehr unter Druck setzt, aber vielleicht gönnst du dir vorm Stillen auch neben deinem hungrigen Baby einen klitzekleinen Moment des Durchatmens und überlegst dir ein positives, bestärkendes Mantra.
Ich habe bei meiner Kleinen als wir im Krankenhaus immer nur ganz wenig Zeit zum Stillen hatten den Milchspendereflex durch Pumpen ausgelöst und sie
dann erst angelegt. Die Brustwarze war dann schon etwas fester und die Milch sofort da. Das entspricht nicht der allgemeinen Empfehlung erst zu stillen und dann zu pumpen - hat damals aber nach meinem Empfinden das Prozedere etwas beschleunigt und Kraft gespart. Wenn Zeit war habe ich zuvor die Brust etwas massiert und beim Stillen so etwas nachgeholfen.
Wenn du beim Stillen herumläufst stelle ich mir das ziemlich anstrengend vor, ich würde dabei ziemlich unruhig und angestrengt werden. Ich weiß es ist sehr schwer neben einem schreienden Baby ruhig zu bleiben, aber vielleicht kannst du es in dem Moment üben anzunehmen, ruhig zu bleiben und immer wieder anzubieten? Unsere Stimmung überträgt sich ja doch sehr stark auf die Kinder, wenn wir nervös, unglücklich, ängstlich, voller Selbstvorwürfe sind, dann beziehen die Kleinen das oft auf sich. Ich möchte keineswegs, dass dich das nun noch mehr unter Druck setzt, aber vielleicht gönnst du dir vorm Stillen auch neben deinem hungrigen Baby einen klitzekleinen Moment des Durchatmens und überlegst dir ein positives, bestärkendes Mantra.
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- deidamaus
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Super, dann hast du ja schon etwas gefunden.
Das entspannt dich auf jeden Fall.Ich habe nun zwei Tage einfach nur versucht einzusehen, dass ich es nicht ändern kann wenn es nicht klappt. Habe aufgehört bei jeder Flasche, die ich gebe traurig zu sein sondern auch diese Situation zu genießen. Zusammengefasst: ich habe einfach 2 Tage die Sache versucht entspannt zu sehen und zu akzeptieren wie sie ist.
Es reicht, wenn du mir die Stillhäufigkeit und die Zufüttermenge und Häufigkeit aufschreibst:
27.11. 9 x Stillen, 6 x Zufüttern (365 ml Pre, 80 ml MuMi, 1 x Softcup, 5 x Flasche), 4 x Pumpen (208 ml MuMi)
28.11. 8 x Stillen, 4 x Flasche (110 ml Pre, 235 ml Mumi), 2 x Pumpen (80 ml MM)
Das ist okay, manche Babys stillen deutlich kürzer als andere. Wichtig wäre es ihn zu motivieren noch die zweite Seite zu nehmen.Ich schreibe die Zeiten dazu, dass man mal sieht was bei mir „stillen“ heißt... der Zwerg trinkt nur recht kurz. Und all die stillzeiten sind im Halbschlaf nach einem powernap oder nach einem längeren Schlaf.
Er ist es von der Flasche gewohnt, dass sofort Milch kommt. Du kannst vor dem Stillen den MSR schon mal auslösen (kurz anpumpen, Brust erwärmen, Brust massieren etc.), dann hat er vielleicht etwas mehr Geduld. Zusätzlich kannst du während dem Stillen, wenn du merkst, er schluckt seltener, die Brust komprimieren, damit die Milch wieder besser fließt. Hatte ich dir dazu etwas verlinkt?Wenn er wach ist geht er nicht ran... naja er ist heute rangegangen aber hat nach kurzem saugen aufgegeben als keine Milch kam
Du brauchst die Zeiten nicht genau zu notieren, sondern dir nur merken, wie oft er am Tag gestillt hat. Das reicht mir völlig und führt nicht dazu, dass die Zahlen dich verrückt machen. Wenn er stillt, stillt er, egal wie lange.Je später der Nachmittag umso hungriger wird er. Ich kann ihm da die Nahrung ja nicht verweigern... ich mach schon immer weniger und biete weniger an aber dann wird er stinkig und ich mach nochmals was nach. Bei den kurzen stillzeiten weiß ich ja auch nicht ob er überhaupt was bekommt so richtig! Manchmal ist er schon länger an der Brust aber die Zeiten sind so aufgeschrieben, dass es richtig trinkt ich ihn schlucken höre.
Das dein Baby am Abend hungriger und unruhiger ist, ist normal. Dadurch wollen sie häufiger an die Brust und sichern sich damit die Milch"lieferung" für den nächsten Tag. Dies bedeutet für dich. Abends möglichst versuchen trotzdem zu stillen oder zusätzlich abpumpen. Hier wäre das BES super, da dein Kind an der Brust für sein Saugen sofort mit Milch belohnt werden würde. Alternativ tut es auch eine dünne Magensonde (bekommst du in der Apotheke), die du in eine Flasche steckst. Es wäre klasse, wenn das Zufüttern an der Brust klappen würde, dann hättest du bestimmt schnell Erfolgserlebnisse, weil dein Baby merkt, dass es an der Brust auch satt wird, weil die Milch reichlich fließt (wie aus der Flasche). Dann würde es öfter stillen und deine Milchbildung würde automatisch besser angeregt werden.
Tja, das ist meist schwierig. In so Situationen ist man als Mutter oft hin- und hergerissen. Ich wäre für zwei, drei Tage Versuch mit BES bzw. Magensonde und Flasche. Ich denke, dass dein Baby dann den Bogen bekommt. Versprechen kann ich es dir natürlich nicht.Ich weiß nicht so recht, ob er je wieder ab die Brust will wenn er wach ist. Ich kann doch nicht immer nur abwarten, dass er aufwacht um ihn meine Brust anzubieten. Es ist zwar die letzten beiden Tage besser, weil ich es entspannter sehe aber umso mehr kommt bei mir such der Gedanke, dass die Flasche etwas mehr Entspannung bringen würde... obwohl es mir tierisch weh tun würde! Vielleicht ist es wie Individuum schreibt: mama sein ist mehr als nur stillen... vielleicht wäre ich entspannter? Gelassener? Fröhlicher?oder ich würde es bereuen und wäre kreuzunglücklich... oh Mann... ichweiss nicht mehr was das beste für das Kind und auch für mich und uns ist!
Vielleicht machst du es wie folgt: Du probierst es sagen wir mal bis nächste Woche Freitag mit Zufüttern mittels BES und wenn das nicht den Durchbruch bringt, dann stillst du, wenn es passt und dein Baby will, fütterst den Rest mit der Flasche und lässt das Abpumpen sein.
Dann kannst du dir sagen: Ich habe es nochmal mit allen Mitteln probiert und wenn es nicht geklappt hat, dann gehst du den Weg des geringsten Aufwandes.
Du kannst dir natürlich auch einen anderen Plan machen. Vielen Frauen hilft es, wenn sie ein festes Zeitfenster haben, in dem sie sagen, dass sie nochmal alle Energie reinstecken. Wenn es nicht klappt, dann wissen sie, dass sie nochmal alles versucht haben und können beruhigt loslassen.
Ich sehe gute Chancen, dass ihr den Weg zurück findet, wenn du stillfreundlich an der Brust zufüttern würdest.
Denke in Ruhe darüber nach, was DU möchtest. Denn wenn es dir gut geht, geht es auch deinem Baby gut.
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Lina86
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Liebe Sommerkind,
Ich bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen um Dir ein bisschen Mut zu machen. Hoffentlich schaust Du heute hier.
Es gibt hier in Forum keinen Thread mit meiner Zufütterungsgeschichte. Ich hatte damals eine Stillberaterin in der Nähe gefunden und weil es hier von parallelen Beratung im Forum und RL abgeraten wird, habe ich besonders aufmerksam einen Thread still mitgelesen.
Ich weiß ganz genau wie Du Dich fühlst! Ich stand selbst kurz vor dem Abstillen! Und Vi hat die Brust nicht verweigert!
DU MACHST ES TOLL!!!
So wie deidamaus es schreibt, sind die Chancen bei Euch gar nicht so schlecht! Es wird nicht mehr so lange dauern (auch wenn es jetzt sich vllt anders anfühlt) und Dein Kind kommt in den Beikostalter. Keine Ahnung ob er dann gleich gut isst, ABER Du könntest da pre ausschleichen und neben der Beikost "Vollstillen"
Wie schon geschrieben - die Entscheidung wie es weiter geht brauchst Du nicht jetzt sofort zu treffen. Ich weiß, es ist nicht leicht, die ganze Situation überfordert einen und Du machst Dir (viel zu viele) Gedanken. Es zeigt nur dass Du eine tolle Mama bist, die das Beste für Ihren Kind will!
Vi hat anfangs auch viel geweint und geschrien. Man könnte sie vom Aussen sehr gut hören. Es hat mich auch wahnsinnig gestresst. Kiwa hat sie gehasst, kann mich immer noch an die blöden Blicke erinnern, wenn sie als wir Einkaufen waren fast ohne Pause gebrüllt hat....
Bei uns hat ein Tragetuch sehr geholfen.
Zum Zufüttern selbst - wäre es möglich dass Du nachts nur stillst? Es hätte Dir das vorbereiten von Flasche erspart und damit vllt bisschen Ruhe und mehr Vertrauen in Eure Stillbeziehung gegeben?
Dann vergiss bitte nicht dass trinken an der Brust und an der Flasche unterschiedliche Techniken benötigt. An der Brust ist es anstrengender, da Milch aus der Flasche quasi von alleine fließt. Da werden viele Kinder "faul" und erstmal an der Brust unzufrieden.
Du könntest beim Zufüttern die Flasche möglichst waagerecht halten, damit sich der Kleine bisschen mehr anstrengen muss um an die Milch zu kommen (falls Du es jetzt anders machst). Es könnte sein dass er beim trinken aus der Flasche mehr Luft schluckt als an der Brust - vllt schreit er weil die Luft im Bauch drückt. Da hilft der Tragetuch/die Trage auch sehr gut und die Nähe ist gut für die Milchbildung. Bäuerchen zu machen ist auch wichtig.
Wenn möglich - hol Dir Hilfe oder lass den Haushalt soweit möglich liegen und stehen. Diese sehr itensive Zeit mit Deinem Baby ist einmalig.
Überlege es Dir, was Du willst. Mein Eindruck ist dass Du schon (weiter) stillen möchtest. Es soll sich jedoch was an der Stillsituation ändern. Hier bist Du auf jeden Fall richtig um die Tipps zu bekommen
Abstillen kann man schlecht rückgängig machen, deswegen gib Euch noch Zeit. Wie schon vorgeschlagen setzt Euch eine Frist und schau wie sich die Situation weiter entwickelt.
Alles Gute egal welchen Weg Du gehst
Ich bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen um Dir ein bisschen Mut zu machen. Hoffentlich schaust Du heute hier.
Es gibt hier in Forum keinen Thread mit meiner Zufütterungsgeschichte. Ich hatte damals eine Stillberaterin in der Nähe gefunden und weil es hier von parallelen Beratung im Forum und RL abgeraten wird, habe ich besonders aufmerksam einen Thread still mitgelesen.
Ich weiß ganz genau wie Du Dich fühlst! Ich stand selbst kurz vor dem Abstillen! Und Vi hat die Brust nicht verweigert!
DU MACHST ES TOLL!!!
So wie deidamaus es schreibt, sind die Chancen bei Euch gar nicht so schlecht! Es wird nicht mehr so lange dauern (auch wenn es jetzt sich vllt anders anfühlt) und Dein Kind kommt in den Beikostalter. Keine Ahnung ob er dann gleich gut isst, ABER Du könntest da pre ausschleichen und neben der Beikost "Vollstillen"
Wie schon geschrieben - die Entscheidung wie es weiter geht brauchst Du nicht jetzt sofort zu treffen. Ich weiß, es ist nicht leicht, die ganze Situation überfordert einen und Du machst Dir (viel zu viele) Gedanken. Es zeigt nur dass Du eine tolle Mama bist, die das Beste für Ihren Kind will!
Vi hat anfangs auch viel geweint und geschrien. Man könnte sie vom Aussen sehr gut hören. Es hat mich auch wahnsinnig gestresst. Kiwa hat sie gehasst, kann mich immer noch an die blöden Blicke erinnern, wenn sie als wir Einkaufen waren fast ohne Pause gebrüllt hat....
Bei uns hat ein Tragetuch sehr geholfen.
Zum Zufüttern selbst - wäre es möglich dass Du nachts nur stillst? Es hätte Dir das vorbereiten von Flasche erspart und damit vllt bisschen Ruhe und mehr Vertrauen in Eure Stillbeziehung gegeben?
Dann vergiss bitte nicht dass trinken an der Brust und an der Flasche unterschiedliche Techniken benötigt. An der Brust ist es anstrengender, da Milch aus der Flasche quasi von alleine fließt. Da werden viele Kinder "faul" und erstmal an der Brust unzufrieden.
Du könntest beim Zufüttern die Flasche möglichst waagerecht halten, damit sich der Kleine bisschen mehr anstrengen muss um an die Milch zu kommen (falls Du es jetzt anders machst). Es könnte sein dass er beim trinken aus der Flasche mehr Luft schluckt als an der Brust - vllt schreit er weil die Luft im Bauch drückt. Da hilft der Tragetuch/die Trage auch sehr gut und die Nähe ist gut für die Milchbildung. Bäuerchen zu machen ist auch wichtig.
Wenn möglich - hol Dir Hilfe oder lass den Haushalt soweit möglich liegen und stehen. Diese sehr itensive Zeit mit Deinem Baby ist einmalig.
Überlege es Dir, was Du willst. Mein Eindruck ist dass Du schon (weiter) stillen möchtest. Es soll sich jedoch was an der Stillsituation ändern. Hier bist Du auf jeden Fall richtig um die Tipps zu bekommen
Abstillen kann man schlecht rückgängig machen, deswegen gib Euch noch Zeit. Wie schon vorgeschlagen setzt Euch eine Frist und schau wie sich die Situation weiter entwickelt.
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- deidamaus
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Nur kurz zur Korrektur: Stillen ist weniger anstrengend als das Trinken aus der Flasche, wenn das Kind stillen kann. Kann das Kind nicht mehr richtig Stillen, muss es das Stillen wieder lernen und das kostet Energie (nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf). Neue Sachen lernen sind anstrengend, auch für Erwachsene.
Liebe Grüße
deidamaus
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Sommerkind
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Hallo zusammen,
wieder so viele liebe Nachrichten... vielen Dank dafür! Ich hab nicht immer so viel Zeit zu antworten, denn wenn der kleine Mann Ruhe gibt, versuche ich den Rest unter einen Hut zu bringen. Wie schlafen oder Essen... meine Güte, wie machen das Mütter/Väter mit zwei, drei oder mehr Kinder?! Unglaublich!
Monatelang nur im Halbschlaf? Ehrlich? Respekt wirklich! Mich macht das immer so verdammt nervös, wenn ich unterwegs bin, denn da kann ich ihn nicht einfach so im Halbschlaf anlegen irgendwo draußen/beim Einkaufen oder sonst wo! Und was hast du gemacht, wenn dein Sohn hungrig war, als er wach war?! Meiner schreit mich dann halt an... dann bleibt mir nur die Flasche! Aber schön zu hören, dass es bei dir geklappt hat - ich gebe zu, das gibt ein bisschen Aufwind
Die Fön-App haben wir bereits seit Tag 1 im Einsatz und die funktioniert ganz gut! Vor allem schläft er dann tatsächlich etwas länger/ruhiger
Echt lustig was es heutzutage alles gibt! Wie haben die Mütter das früher nur gemacht?!
Falls ich jemandem vergessen habe zu antworten, dann tut es mir leid! Ist keine Absicht! Ich muss nur immer so Gas geben, denn meine Zeit ist nicht unbegrenz… der Zwerg macht eben was er will
Deidamaus antworte ich noch separat!
Liebe Grüße an alle und Dankeschön!
wieder so viele liebe Nachrichten... vielen Dank dafür! Ich hab nicht immer so viel Zeit zu antworten, denn wenn der kleine Mann Ruhe gibt, versuche ich den Rest unter einen Hut zu bringen. Wie schlafen oder Essen... meine Güte, wie machen das Mütter/Väter mit zwei, drei oder mehr Kinder?! Unglaublich!
Ehrlich gesagt war mein letztes gesetztes Ziel der 30.11. … nun läuft es ja schon wieder besser aber die Zweifel bleiben natürlich. Zumal der kleine Zwerg nun auch noch Blähungen hat und unruhiger ist. Naja, mein Pump-Rezept läuft noch bis 09.12. - ich denke ich werde das als Ziel noch ansetzen.Individuum hat geschrieben: 28.11.2019, 23:05 Liebe Sommerkind,
Ich denke, du solltest weg kommen von diesem Entscheidungsdruck. Du musst doch heute oder morgen nichts entscheiden. Und du hast hier professionelle Beratung, die sofort die Notbremse ziehen würde, wenn Gefahr drohen würde. Vielleicht kannst du versuchen, einfach einen gewissen Zeitraum wie ZB 2 Wochen als Experiment zu betrachten und am Ende von diesem Zeitraum ein Resümee ziehen und ggf dann nochmal überlegen ob und was du entscheiden möchtest. Mir hat das damals mit meinen Stillproblemen sehr geholfen, dass ich mir solche Fristen gesetzt habe und mich bis dahin mehr davon lösen konnte und die Gedanken weniger kreisten.
Auch das mit dem Halbschlaf kenne ich. Ich hatte eine Phase mit meinem Sohn, da dachte ich, er würde nie wieder wach trinken und wir bekommen es niemals hin mit dem stillen oder auch, dass wir niemals ohne Hütchen stillen werden oder aber eben dass ich werde abstillen müssen. Das alles ist vorbei gegangen und ich hätte es nie geglaubt. Mein kleiner hat monatelang nur im Halbschlaf gestillt!!! Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt, dass es mich irgendwann einfach nicht mehr gestört hat und ich es nicht mehr als Problem betrachtet habe. Und irgendwann fing er plötzlich wieder an auch wach zu stillen und jetzt ruft er am liebsten so lange "MuMi" bis ich seinem Wunsch nachkomme.Also nur Mut, hab Vertrauen auf den Prozess!
Monatelang nur im Halbschlaf? Ehrlich? Respekt wirklich! Mich macht das immer so verdammt nervös, wenn ich unterwegs bin, denn da kann ich ihn nicht einfach so im Halbschlaf anlegen irgendwo draußen/beim Einkaufen oder sonst wo! Und was hast du gemacht, wenn dein Sohn hungrig war, als er wach war?! Meiner schreit mich dann halt an... dann bleibt mir nur die Flasche! Aber schön zu hören, dass es bei dir geklappt hat - ich gebe zu, das gibt ein bisschen Aufwind
Die Fön-App haben wir bereits seit Tag 1 im Einsatz und die funktioniert ganz gut! Vor allem schläft er dann tatsächlich etwas länger/ruhiger
Echt lustig was es heutzutage alles gibt! Wie haben die Mütter das früher nur gemacht?!
Haben wir alles gepürft wobei ich nochmals einen Termin beim Osteopathen machen werde. Bei der Physiotherapie sind wir 2 mal die Woche. Durch die schwere Anfangsphase mit der Gelbsucht ist der kleine Zwerg wohl sehr angespannt und überstreckt oft. Da sind wir dran dieses Problem anzugehen und die Nackenmuskulatur zu stärken.Larla hat geschrieben: 29.11.2019, 08:37 Es gibt solche Kinder. Solange es ihm sonst gut geht... Blockaden u.Ä. hattet ihr ja überprüft, oder?
Das versuche ich auch und seit ich hier angemeldet bin und so viel Unterstützung erfahre, klappt es auch relativ gut. Es scheint auch besser zu werden, denn der kleine trinkt schon wieder besser (aber eben nur im Halbschlaf).rueckenwind hat geschrieben: 29.11.2019, 08:45 Wenn du beim Stillen herumläufst stelle ich mir das ziemlich anstrengend vor, ich würde dabei ziemlich unruhig und angestrengt werden. Ich weiß es ist sehr schwer neben einem schreienden Baby ruhig zu bleiben, aber vielleicht kannst du es in dem Moment üben anzunehmen, ruhig zu bleiben und immer wieder anzubieten? Unsere Stimmung überträgt sich ja doch sehr stark auf die Kinder, wenn wir nervös, unglücklich, ängstlich, voller Selbstvorwürfe sind, dann beziehen die Kleinen das oft auf sich. Ich möchte keineswegs, dass dich das nun noch mehr unter Druck setzt, aber vielleicht gönnst du dir vorm Stillen auch neben deinem hungrigen Baby einen klitzekleinen Moment des Durchatmens und überlegst dir ein positives, bestärkendes Mantra.
Liebe Lina, vielen Dank für deine Nachricht! Das ist super lieb von dir! Ich versuche Nachts ausschließlich zu stillen. Es klappt die letzten beiden Nächte relativ gut! Wenn er halt schreit und die Brust verweigert, bleibt mir nur die Flasche. Mein armer Mann tut schon was er kann aber er muss halt auch jeden Tag zur Arbeit und da möchte ich nicht ewig versuchen den kleinen trotz Schreien anzulegen (das führt meistens auch zu nix!)Lina86 hat geschrieben: 29.11.2019, 15:17 Liebe Sommerkind,
Ich bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen um Dir ein bisschen Mut zu machen. Hoffentlich schaust Du heute hier.
Es gibt hier in Forum keinen Thread mit meiner Zufütterungsgeschichte. Ich hatte damals eine Stillberaterin in der Nähe gefunden und weil es hier von parallelen Beratung im Forum und RL abgeraten wird, habe ich besonders aufmerksam einen Thread still mitgelesen.
Ich weiß ganz genau wie Du Dich fühlst! Ich stand selbst kurz vor dem Abstillen! Und Vi hat die Brust nicht verweigert!
DU MACHST ES TOLL!!!
So wie deidamaus es schreibt, sind die Chancen bei Euch gar nicht so schlecht! Es wird nicht mehr so lange dauern (auch wenn es jetzt sich vllt anders anfühlt) und Dein Kind kommt in den Beikostalter. Keine Ahnung ob er dann gleich gut isst, ABER Du könntest da pre ausschleichen und neben der Beikost "Vollstillen"
Wie schon geschrieben - die Entscheidung wie es weiter geht brauchst Du nicht jetzt sofort zu treffen. Ich weiß, es ist nicht leicht, die ganze Situation überfordert einen und Du machst Dir (viel zu viele) Gedanken. Es zeigt nur dass Du eine tolle Mama bist, die das Beste für Ihren Kind will!
Vi hat anfangs auch viel geweint und geschrien. Man könnte sie vom Aussen sehr gut hören. Es hat mich auch wahnsinnig gestresst. Kiwa hat sie gehasst, kann mich immer noch an die blöden Blicke erinnern, wenn sie als wir Einkaufen waren fast ohne Pause gebrüllt hat....
Bei uns hat ein Tragetuch sehr geholfen.
Zum Zufüttern selbst - wäre es möglich dass Du nachts nur stillst? Es hätte Dir das vorbereiten von Flasche erspart und damit vllt bisschen Ruhe und mehr Vertrauen in Eure Stillbeziehung gegeben?
Dann vergiss bitte nicht dass trinken an der Brust und an der Flasche unterschiedliche Techniken benötigt. An der Brust ist es anstrengender, da Milch aus der Flasche quasi von alleine fließt. Da werden viele Kinder "faul" und erstmal an der Brust unzufrieden.
Du könntest beim Zufüttern die Flasche möglichst waagerecht halten, damit sich der Kleine bisschen mehr anstrengen muss um an die Milch zu kommen (falls Du es jetzt anders machst). Es könnte sein dass er beim trinken aus der Flasche mehr Luft schluckt als an der Brust - vllt schreit er weil die Luft im Bauch drückt. Da hilft der Tragetuch/die Trage auch sehr gut und die Nähe ist gut für die Milchbildung. Bäuerchen zu machen ist auch wichtig.
Wenn möglich - hol Dir Hilfe oder lass den Haushalt soweit möglich liegen und stehen. Diese sehr itensive Zeit mit Deinem Baby ist einmalig.
Überlege es Dir, was Du willst. Mein Eindruck ist dass Du schon (weiter) stillen möchtest. Es soll sich jedoch was an der Stillsituation ändern. Hier bist Du auf jeden Fall richtig um die Tipps zu bekommen
Abstillen kann man schlecht rückgängig machen, deswegen gib Euch noch Zeit. Wie schon vorgeschlagen setzt Euch eine Frist und schau wie sich die Situation weiter entwickelt.
Alles Gute egal welchen Weg Du gehst![]()
Falls ich jemandem vergessen habe zu antworten, dann tut es mir leid! Ist keine Absicht! Ich muss nur immer so Gas geben, denn meine Zeit ist nicht unbegrenz… der Zwerg macht eben was er will
Deidamaus antworte ich noch separat!
Liebe Grüße an alle und Dankeschön!
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Valencia
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- Registriert: 13.04.2019, 14:49
Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Ich lass auch kurz paar Gedanken da:
Habt ihr schon stillen in der Trage probiert? Das war unsere absolute Rettung für unterwegs! Ansonsten war sie so abgelenkt bzw hatte meine Tochter eine lange Phase wo sie fast nur im Liegen stillen wollte. Aber als wir das in der Trage konnten, war das enorm hilfreich!
Und: wie ist es in der Nacht? Wartest du, bis er aufwacht und dann vlt schon sehr hungrig ist? Ich musste meine Tochter in der Anfangszeit zum stillen wecken, weil sie sehr lange geschlafen hat. Und es hat eben auch oft geklappt, wenn ich sie sanft ein wenig geweckt oder berührt habe, dann hat sie sich herum gedreht und im Schlaf dann wunderbar angedockt, gestillt und weiter geschlafen. Ich musste mir halt den Wecker stellen.
Habt ihr schon stillen in der Trage probiert? Das war unsere absolute Rettung für unterwegs! Ansonsten war sie so abgelenkt bzw hatte meine Tochter eine lange Phase wo sie fast nur im Liegen stillen wollte. Aber als wir das in der Trage konnten, war das enorm hilfreich!
Und: wie ist es in der Nacht? Wartest du, bis er aufwacht und dann vlt schon sehr hungrig ist? Ich musste meine Tochter in der Anfangszeit zum stillen wecken, weil sie sehr lange geschlafen hat. Und es hat eben auch oft geklappt, wenn ich sie sanft ein wenig geweckt oder berührt habe, dann hat sie sich herum gedreht und im Schlaf dann wunderbar angedockt, gestillt und weiter geschlafen. Ich musste mir halt den Wecker stellen.
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Sommerkind
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Re: Traurige Neu-Mama: Stillstreik, wenig Muttermilch, später MSR
Liebe Deidamaus,
zunächst herzlichen Dank, dass du dir für mich Zeit nimmst! Das ist wirklich sehr lieb von dir!
Erst kurz zu den Daten von den letzten Tagen:
27.11. 9 x Stillen, 6 x Zufüttern (365 ml Pre, 80 ml MuMi, 1 x Softcup, 5 x Flasche), 4 x Pumpen (208 ml MuMi)
28.11. 9 x Stillen, 4 x Flasche (110 ml Pre, 235 ml Mumi), 2 x Pumpen (80 ml MM)
29.11. 11 x Stillen, 1 x Flasche (100 ml Pre), 1 x Pumpen (30 ml)
30.11. bis jetzt 5 x Stillen, 3 x Flasche (80 ml Pre, 40 ml MuMi), 1 x Pumpen (40 ml)
Ich denke das sieht nicht schlecht aus ABER alle Vorgänge sind im Hlabschlaf bis auf einen (ein kleines Erfolgserlebnis am Freitag).
Da war er vormittags müde und ich hab ihm die Brust angeboten und er hat sie dann irgendwann genommen und getrunken bis er dann vollends eingeschlafen ist. Ein absolut wahnsinniges Gefühl wirklich!
Leider klappt das mit dem zitieren irgendwie nicht bei mir, daher antworte ich einfach so - bitte entschuldige!
Ich gebe biete ihm regelmäßig die zweite Brust an und das klappt auch ganz ok. Meistens ist es sogar so, dass er an der ersten anfängt zu ziehen wie ein Ochse und unruhig wird, wenn ich ihm dann die zweite gebe, kommt wieder bisschen Milch und er trinkt wieder bisschen.
Brust komprimieren mache ich, wie du es empfohlen hast (danke für den Link) und es hilft auch! Danke!!
Ich habe schon so viel Geld ausgegeben für die Helferlein zum Stillen. Darunter zählen auch so Wärmeteile, die man vor dem Stillen auf die Brust legen kann. Massieren tu ich auch wie ein Weltmeister und vorher dem MSR versuchen auszulösen tu ich auch. Leider nützt das alles nix, wenn er wach / oder wacher ist und merkt, dass er trotzdem noch ziehen muss an der Brust.
Wir hatten ja schon immer Probleme mit "Abends stillen"... gestern war der erste Tag, an dem er dann auch rangegangen ist am Abend. Echt seltsam der kleine Zwerg.. ich weiß manchmal nicht woran ich bin! Meistens folgt nach einem solch guten Tag ein Tiefschlag.
Ich weiß ich wiederhole mich aber es ist echt zermürbend, wenn man alles versucht und es trotzdem einfach nicht bei wachem Kind klappen will. Zudem habe ich angst, dass ich doch was falsch mache und der kleine Zwerg einfach wieder auf Sparflamme stellt und immer Dauerhunger hat...
Zum BES... ich habe mein letztes zurückgeschickt und aktuell keines mehr zuhause. Ich bin wirklich am Überlegen nochmals eins zu bestellen aber ich schwanke so sehr mit mir.
Das klingt jetzt wirklich hart aber ich habe angst davor, dass es wieder nicht klappt und ich dann wirklich wieder eine Enttäuschung erleben muss. Zumal (und das ist wirklich auch nicht böse gemeint) ich schon so viel Geld ausgegeben habe... ja ich weiß, Babynahrung kostet auch Geld aber da weiß man nachher, dass es "klappt". Mein Mann ist auch noch nicht ganz begeistern es nochmals mit dem BES zu probieren.
Vielleicht war ich bei den letzten Versuchen auch zu nervös, zu hibbelig, zu ungeduldig... oder zu verzweifelt. Ich habe Bedenken, dass ich die Geduld für das BES nicht mehr aufbringen kann...
Wenn ich meine eigenen Worte an deiner Stelle lesen würde, dann würde ich mir die Hände überm Kopf zusammenschlagen aber ich möchte eben ganz offen und ehrlich sein. Naja, so oder so müsste ich es vorher erst mal bestellen... das überlege ich mir bis morgen früh. (Und es darf wirklich nicht so sehr stinken wie das letzte... das war echt unangenehm und hat mir kein gutes Gefühl gegeben).
Ich habe jetzt nur ein anderes Problem, dass mir zusätzlich Sorgen bereitet. Der kleien Zwer spuckt seit 3-4 Tagen viel häufiger als sonst. Auch nach dem Stillen. Ist das ein schlechtes Zeichen? Wenn er spuckt sieht es nach vergährter Milch aus... manchmal ist es auch ganz durchsichtig was er spuckt... kann es an der Milch liegen? Oder an den Boxhornkleesamen?! Nicht, dass ihm irgendwas nicht gut bekommt...
Auch mit Blähungen und Bauchschmerzen hat er seit 2-3 Tagen wieder mehr zu kämpfen.
Vom vielen Pumpen und beanspruchen sind meine Brüste ziemlich in Mitleidenschaft gezogen aber ich denke ich habe wieder mehr Milch und die Milch kommt glaube ich auch wieder schneller.
Und nun noch ein letztes sein Gewicht.
30.03. 3200 Gebrut KH
02.09. 2960 U2 KH
07.10. 4190 U3 Kinderarzt
14.11. 4790 U4 Kinderarzt
25.11. 5190 Kinderarzt Gewichtskontrolle
30.11. 5300 Waage zuhause
Hier habe ich noch eine Frage. Gibt es einen Tipp wie ich ihn wiegen soll?! Wenn er sich bewegt, dann schwanken die Zahlen natürlich auch ziemlich! Es handelt sich um eine Babywaage, die wir von Freunden ausgeliehen haben.
So nun war der Zwerg lange geduldig aber jetzt ist er am Schreien.
Sorry für den aprupten Abbruch.
Liebe Grüße
Sommerkind
zunächst herzlichen Dank, dass du dir für mich Zeit nimmst! Das ist wirklich sehr lieb von dir!
Erst kurz zu den Daten von den letzten Tagen:
27.11. 9 x Stillen, 6 x Zufüttern (365 ml Pre, 80 ml MuMi, 1 x Softcup, 5 x Flasche), 4 x Pumpen (208 ml MuMi)
28.11. 9 x Stillen, 4 x Flasche (110 ml Pre, 235 ml Mumi), 2 x Pumpen (80 ml MM)
29.11. 11 x Stillen, 1 x Flasche (100 ml Pre), 1 x Pumpen (30 ml)
30.11. bis jetzt 5 x Stillen, 3 x Flasche (80 ml Pre, 40 ml MuMi), 1 x Pumpen (40 ml)
Ich denke das sieht nicht schlecht aus ABER alle Vorgänge sind im Hlabschlaf bis auf einen (ein kleines Erfolgserlebnis am Freitag).
Da war er vormittags müde und ich hab ihm die Brust angeboten und er hat sie dann irgendwann genommen und getrunken bis er dann vollends eingeschlafen ist. Ein absolut wahnsinniges Gefühl wirklich!
Leider klappt das mit dem zitieren irgendwie nicht bei mir, daher antworte ich einfach so - bitte entschuldige!
Ich gebe biete ihm regelmäßig die zweite Brust an und das klappt auch ganz ok. Meistens ist es sogar so, dass er an der ersten anfängt zu ziehen wie ein Ochse und unruhig wird, wenn ich ihm dann die zweite gebe, kommt wieder bisschen Milch und er trinkt wieder bisschen.
Brust komprimieren mache ich, wie du es empfohlen hast (danke für den Link) und es hilft auch! Danke!!
Ich habe schon so viel Geld ausgegeben für die Helferlein zum Stillen. Darunter zählen auch so Wärmeteile, die man vor dem Stillen auf die Brust legen kann. Massieren tu ich auch wie ein Weltmeister und vorher dem MSR versuchen auszulösen tu ich auch. Leider nützt das alles nix, wenn er wach / oder wacher ist und merkt, dass er trotzdem noch ziehen muss an der Brust.
Wir hatten ja schon immer Probleme mit "Abends stillen"... gestern war der erste Tag, an dem er dann auch rangegangen ist am Abend. Echt seltsam der kleine Zwerg.. ich weiß manchmal nicht woran ich bin! Meistens folgt nach einem solch guten Tag ein Tiefschlag.
Ich weiß ich wiederhole mich aber es ist echt zermürbend, wenn man alles versucht und es trotzdem einfach nicht bei wachem Kind klappen will. Zudem habe ich angst, dass ich doch was falsch mache und der kleine Zwerg einfach wieder auf Sparflamme stellt und immer Dauerhunger hat...
Zum BES... ich habe mein letztes zurückgeschickt und aktuell keines mehr zuhause. Ich bin wirklich am Überlegen nochmals eins zu bestellen aber ich schwanke so sehr mit mir.
Das klingt jetzt wirklich hart aber ich habe angst davor, dass es wieder nicht klappt und ich dann wirklich wieder eine Enttäuschung erleben muss. Zumal (und das ist wirklich auch nicht böse gemeint) ich schon so viel Geld ausgegeben habe... ja ich weiß, Babynahrung kostet auch Geld aber da weiß man nachher, dass es "klappt". Mein Mann ist auch noch nicht ganz begeistern es nochmals mit dem BES zu probieren.
Vielleicht war ich bei den letzten Versuchen auch zu nervös, zu hibbelig, zu ungeduldig... oder zu verzweifelt. Ich habe Bedenken, dass ich die Geduld für das BES nicht mehr aufbringen kann...
Wenn ich meine eigenen Worte an deiner Stelle lesen würde, dann würde ich mir die Hände überm Kopf zusammenschlagen aber ich möchte eben ganz offen und ehrlich sein. Naja, so oder so müsste ich es vorher erst mal bestellen... das überlege ich mir bis morgen früh. (Und es darf wirklich nicht so sehr stinken wie das letzte... das war echt unangenehm und hat mir kein gutes Gefühl gegeben).
Ich habe jetzt nur ein anderes Problem, dass mir zusätzlich Sorgen bereitet. Der kleien Zwer spuckt seit 3-4 Tagen viel häufiger als sonst. Auch nach dem Stillen. Ist das ein schlechtes Zeichen? Wenn er spuckt sieht es nach vergährter Milch aus... manchmal ist es auch ganz durchsichtig was er spuckt... kann es an der Milch liegen? Oder an den Boxhornkleesamen?! Nicht, dass ihm irgendwas nicht gut bekommt...
Auch mit Blähungen und Bauchschmerzen hat er seit 2-3 Tagen wieder mehr zu kämpfen.
Vom vielen Pumpen und beanspruchen sind meine Brüste ziemlich in Mitleidenschaft gezogen aber ich denke ich habe wieder mehr Milch und die Milch kommt glaube ich auch wieder schneller.
Und nun noch ein letztes sein Gewicht.
30.03. 3200 Gebrut KH
02.09. 2960 U2 KH
07.10. 4190 U3 Kinderarzt
14.11. 4790 U4 Kinderarzt
25.11. 5190 Kinderarzt Gewichtskontrolle
30.11. 5300 Waage zuhause
Hier habe ich noch eine Frage. Gibt es einen Tipp wie ich ihn wiegen soll?! Wenn er sich bewegt, dann schwanken die Zahlen natürlich auch ziemlich! Es handelt sich um eine Babywaage, die wir von Freunden ausgeliehen haben.
So nun war der Zwerg lange geduldig aber jetzt ist er am Schreien.
Sorry für den aprupten Abbruch.
Liebe Grüße
Sommerkind