Seit dieser Woche stille ich nachts ab und es läuft an sich richtig gut. Allerdings ist die einzig echte Alternative zum Stillen das Herumtragen. Schon seit Monaten wird sie so abends von meinem Mann in den Schlaf begleitet, nachdem Einschlafstillen aufgrund ihres lebhaften Temperaments nicht mehr klappen wollte.
Sie ist da also sehr dran gewöhnt, nachts hatten wir aber bisher zum Weiterschlafen gestillt.
Habt ihr Tipps (und vor allem aufmunternde Worte
Sie wacht nachts etwa alle 1-3 Stunden auf, ganz manchmal findet die gleich selbst wieder in den Schlaf (zu meinem Erstaunen), meist müssen wir sie hochnehmen und im Zimmer herumtragen zur schlafmusik, da schläft sie oft direkt wieder ein. Manchmal ist sie zu aufgewühlt und wir nehmen sie dann in die Trage, das ist das Zaubermittel, und als letzten Trumpf müssen wir ganz selten nach draußen gehen mit ihr in der Trage, damit sie wieder einschlafen kann. Sie ist dabei immer sehr ruhig und entspannt, nur findet eben manchmal nicht wieder in den tiefen Schlaf, um abgelegt werden zu können, und dann nervt es sie (zurecht) wenn sie durch ablege-manöver oder ähnliches wieder aufgeweckt wird.
Sich neben sie kuscheln, streicheln, sssssh laute bringen (noch?) nichts, da wird sie richtig sauer und wach. Das probieren wir trotzdem öfters mal ganz kurz, denn da würde ich gerne hinkommen:
Dass ich selbst nicht ständig aufstehen muss und rumlaufen muss (bzw. mein Mann)
Es geht mir also gar nicht so sehr ums "durchschlafen", ich weiß dass sie das in ihrem Tempo irgendwann machen wird, sondern darum, wie wir neue Schlafbrücken für sie etablieren können, die für uns Eltern weniger anstrengend sind.
Ganz liebe Grüße schon mal