danke für deine Nachricht.
Die Reduktion der PRE auf 300ml war mein Plan. Seit einigen Tagen versuche ich das und es klappt soweit ok. Mein Sohn gibt sich allerdings nicht immer zufrieden mit den 6x50ml bzw. 5x60ml Mengen, nimmt aber trotzdem zu. Ist die Menge dann in Ordnung, auch wenn er nach den Mahlzeiten teilweise unzufrieden scheint?
Ich versuche soweit dranzubleiben, allerdings möchten wir gerne Ende Juni in Urlaub und ich frage mich, wie das gehen soll mit Pumpe und Waage und so...
Die Ärztin sagte zum Zungenbändchen, dass es ein hinteres ist, welches die Zunge relativ straff hält. Sie meinte, dass sie nicht davon ausgeht, dass mein Sohn später deshalb Sprechprobleme bekommt und dass Frauen mit Kindern, die vergleichbare Bändchen haben, teilweise erfolgreich stillen, teilweise aber eben auch nicht. Die Stillberaterin in der Praxis machte eine andere Aussage: Sie sagte, dass es ein vorderes Bändchen sei, welches die Zunge vorne herzförmig macht. Da ich mich iwie nicht gut dabei fühlte, meinem Sohn den Schmerzen auszusetzen, ohne zu wissen, ob das überhaupt ein relevanter Aspekt ist, einigten wir uns darauf abzuwarten, wie sich die Milchmenge entwickelt. Welche Meinung hast du dazu?
Kannst du hier in der Gegend eigentlich eine Gruppe empfehlen, die sich regelmäßig zum Stillen trifft und von einer ausgebildeten Beraterin begleitet wird?
woran machst Du die Unzufriedenheit fest?
Brustkompression beim Stillen animiert ihn auch nochmal, mehr zu saugen. Genauso wie Wechselstillen. Angenehmer Nebeneffekt: die Milch wird mit jedem Milchspendereflex fetthaltiger.
JaCa hat geschrieben: 27.05.2019, 15:15
Ich versuche soweit dranzubleiben, allerdings möchten wir gerne Ende Juni in Urlaub und ich frage mich, wie das gehen soll mit Pumpe und Waage und so...
Die Waage kann für den Urlaub zu Hause bleiben. Pumpst Du denn im Moment regelmäßig?
JaCa hat geschrieben: 27.05.2019, 15:15
Die Ärztin sagte zum Zungenbändchen, dass es ein hinteres ist, welches die Zunge relativ straff hält. Sie meinte, dass sie nicht davon ausgeht, dass mein Sohn später deshalb Sprechprobleme bekommt und dass Frauen mit Kindern, die vergleichbare Bändchen haben, teilweise erfolgreich stillen, teilweise aber eben auch nicht. Die Stillberaterin in der Praxis machte eine andere Aussage: Sie sagte, dass es ein vorderes Bändchen sei, welches die Zunge vorne herzförmig macht. Da ich mich iwie nicht gut dabei fühlte, meinem Sohn den Schmerzen auszusetzen, ohne zu wissen, ob das überhaupt ein relevanter Aspekt ist, einigten wir uns darauf abzuwarten, wie sich die Milchmenge entwickelt. Welche Meinung hast du dazu?
Mäh, das ist ja Mist mit den zwei verschiedenen Aussagen. Wie sollst Du Dich da entscheiden? Ich kann nur für mich sprechen - denn das entscheidet ja jeder für sich. MIR PERSÖNLICH wäre es einen Versuch wert.
JaCa hat geschrieben: 27.05.2019, 15:15
Kannst du hier in der Gegend eigentlich eine Gruppe empfehlen, die sich regelmäßig zum Stillen trifft und von einer ausgebildeten Beraterin begleitet wird?
Hier haben wir zusammengefasst, wie man eine Stillgruppe finden kann. Für unseren Wohnort frage ich gerne mal eine Bekannte, auch Stillberaterin, ob sie ihre Gruppe noch hat.
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
mal wieder ein Danke: für deine Zeit, deine Ideen und deine Unterstützung.
Die Unzufriedenheit nach dem Trinken mache ich daran fest, dass mein Sohn dann manchmal, wenn ich ihn abdocke, weil das BES leer ist und er an der Brust nur nuckelt, aber nicht mehr effektiv saugt, weint. Allerdings spuckt er auch relativ häufig nach den Mahlzeiten, was ja eher dafür spricht, dass er (zu) viel getrunken hat ?!
Brustkompression nutze ich bei fast jedem Stillen, Wechselstillen immer, wenn es sich anbietet.
Ich pumpe derzeit 3-5x am Tag, d.h. ich nutze die Pumpe schon, ja. Ist bei ner Flugreise leider echt unpraktisch.
Die Aussagen zum Zungenbändchen haben tatsächlich leider nicht so wirklich weiter geholfen. Danke für deine Meinung dazu.
Die Liste vervollständige ich später. Meinst du ich kann die PRE weiter reduzieren (vielleicht auf 250ml)? Nach wie vor stille ich nachts und manchmal auch morgens ohne Zufütterung.
Übrigens finde ich es teilweise schwer, das Gewicht richtig zu messen, denn mein Sohn hampelt auf der Waage mittlerweile oft so rum, dass die Digitalanzeige sich kaum einstellen kann .
VG und ein sonniges We!
Entschuldige, ich komme jetzt erst dazu, zu antworten.
250-300 ml halte ich im Moment für gut, ja. Schau auch, dass Du eher auf 10 als auf 8 Stillmahlzeiten kommst. Gerade jetzt, wo's wärmer wird.
Welchen Schlauch nutzt Du fürs BES? Vielleicht kannst Du es etwas tiefer hängen, so dass es langsamer läuft und somit die Mahlzeit etwas länger dauert, er aber auch mehr aus der Brust bekommt.
super vielen Dank für den Tipp mit der Waage - Das klappt viel besser auf dem Bauch!
Mit der Hand auszustreichen habe ich bisher nicht probiert, nein. Hälst du das für Erfolg versprechend, wenn ich schon mit der Pumpe kaum was heraus bekomme?
Beim BES benutze ich den mittleren Schlauch. Ich werde das BES etwas tiefer hängen. Hört man eigentlich immer, wenn das Baby trinkt? Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Sohn nicht trinkt, allerdings muss es ja anders sein, denn sonst käme er niemals auf die nötige Milchmenge, um zuzunehmen .
Bei mir gibt es leider keine weitere Entwicklung in Sachen Milch. Wir stillen immernoch nachts und meist auch morgens ohne BES und Zufütterung, was mich sehr freut! Vor allem nachmittags habe ich aber oft das Gefühl, dass meine Brust kaum was hergibt.
super, dass es mit dem Wiegen jetzt besser klappt.
JaCa hat geschrieben: 08.06.2019, 20:05
Mit der Hand auszustreichen habe ich bisher nicht probiert, nein. Hälst du das für Erfolg versprechend, wenn ich schon mit der Pumpe kaum was heraus bekomme?
Einen Versuch ist es wert.
Hatte ich die Tipps zum Abpumpen schon mal verlinkt? Vielleicht hilft auch eine Socke über der Flasche, um nicht auf die Skala zu schielen?
JaCa hat geschrieben: 08.06.2019, 20:05
Hört man eigentlich immer, wenn das Baby trinkt? Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Sohn nicht trinkt, allerdings muss es ja anders sein, denn sonst käme er niemals auf die nötige Milchmenge, um zuzunehmen .
Nicht unbedingt. Man kann an der Muskulatur an dere Schläfe und der Wange Aktivität sehen und manchmal auch das Schlucken hören. Seine Gewichtsentwicklung ist mit durchschnittlich 180g in den letzten beiden Wochen prima und altersgerecht. Du kannst die Premenge auf 250 ml zu reduzieren und über zusätzliches Stillen ausgleichen (wenn Dein Baby das möchte).
Nachmittags ist der Spiegel von Prolaktin (dem „Milchbildungshormon“) am niedrigsten. Somit ist es normal, dass es sich dann nach am wenigsten Milch anfühlt. Nachts ist er übrigens am höchsten.
JaCa hat geschrieben: 08.06.2019, 20:05
Wir stillen immernoch nachts und meist auch morgens ohne BES und Zufütterung, was mich sehr freut!
Das ist wirklich super!
Liebe Grüße
Atsitsa
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
die Sache mit dem Pumpen ist mir ein Rätsel. Ich bin eigentlich nicht unbedingt auf die Skala fixiert und lenke mich parallel viel ab. Mehr als 40ml gibt meine Brust aber einfach nicht her. Diese Tatsache, aber vor allem mein Gefühl, dass mein Sohn seit einigen Tagen mehr Hunger hat und auch die geringe Gewichtszunahme haben mich in den letzten Tagen mehrfach darüber nachdenken lassen, doch wieder auf 300ml PRE zu erhöhen. Was meinst du im Zusammenhang mit den Daten, die ich gleich unten poste?
Es wurde ja hier schon oft gesagt, aber ich möchte es auch nochmal tun: Es ist ein Segen, hier Ansprechhpartner zu finden, die einem Unterstützung und Sicherheit geben! Gerade beim ersten Kind ist es Gold wert, jemanden ansprechen zu können - gerade wenn es um das Thema Ernährung geht! Vielen Dank!