Wir haben auch eine ganz ähnliche Leidensceschichte hinter uns wie Individuum, auch wir stillen noch (ganz schön viel
Bei uns würde das hintere Zungenbändchen mit 4,5 Monaten durchtrennt und es hat noch lange gedauert bis es wirklich besser würde - es war ein ganz schleichender Prozess und ich würde die Technik meiner Tochter bis heute nicht als optimal einstufen... von außen sah immer alles gut aus, aber ich hatte schlimme Schmerzen und Probleme.
Was mir sehr geholfen hat, war (neben dem Forum natürlich) eine Beratung einer Expertin für Zungenbändchen, die auch eine Ausbildung in Emotioneller Erster Hilfe hat. Einfach mal ausführlich darüber sprechen, ernst genommen werden und irgendwie auch eine Einordnung der ganzen geschichte war für mich sehr aufbauend. Sie schaut sich auch per Skype/ Fotos/ Videos alles an und hilft es zu beurteilen. Vielleicht wäre das was für dich? Die anderen wissen vermutlich wen ich meine, ich weiß jetzt gerade gar nicht mehr ob wir hier Namen reinschreiben? Oder per PN?
Ansonsten fiele mir unterstützend noch Logopädie ein, das haben hier auch viele gemacht. Da lernt sie die Zunge anders zu bewegen.
Und zu guter Letzt: ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht, das ist wirklich mega ätzend! Ich bin bald 8 Monate mit Brust-Donuts rumgelaufen und hab ständig geheult. Aber es wurde dann besser. Und wenn es nicht besser wird kann man irgendwann auch abstillen, du hast ja schon ganz schön lange durchgehalten, wenn es nicht geht dann geht es halt nicht. Mach dir deswegen kein schlechtes Gewissen!
P.S.: dad ist jetzt meine Laienmeinung, aber diese übermäßigen Dehnübungen finde ich eher kontraproduktiv, das tut doch total weh! Uns wurde gesagt eine Woche lang und eben so oft wie möglich stillen, das würde auch dehnen...