Ich habe reif geborene Kinder, das ist schon was anderes. Aber zwischen dem stillen hab ich nie gewickelt. Hier haben die Kinder aber auch nicht so mit dem Schlafen...
Pumpstillen bei Frühchen
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Serafin
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Müde bist du auch ohne stillen
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Ich habe reif geborene Kinder, das ist schon was anderes. Aber zwischen dem stillen hab ich nie gewickelt. Hier haben die Kinder aber auch nicht so mit dem Schlafen...
Ich habe reif geborene Kinder, das ist schon was anderes. Aber zwischen dem stillen hab ich nie gewickelt. Hier haben die Kinder aber auch nicht so mit dem Schlafen...
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Nadine212
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
...und ich hab tatsächlich Flaschen und Stillhütchen weggeräumt
Die Pumpe kommt 3,5 Wochen weg, solange geht das Rezept noch.
Oder macht es Sinn für Notfälle eine Pumpe da zu haben? Oder zum ausstreichen eine Handpumpe?
Oder macht es Sinn für Notfälle eine Pumpe da zu haben? Oder zum ausstreichen eine Handpumpe?
♡ mit Minni Mausi 02/19 ♡
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Nadine212
- gehört zum Inventar
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
@Serafin
Schlafen deine Kinder nachts auch nicht oder meinst du beim stillen schlafen sie nicht ein?
Ach die Müdigkeit ist zwar doof aber wenn ich sie angucke wie perfekt sie ist vergeht alles!
Schlafen deine Kinder nachts auch nicht oder meinst du beim stillen schlafen sie nicht ein?
Ach die Müdigkeit ist zwar doof aber wenn ich sie angucke wie perfekt sie ist vergeht alles!
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Serafin
- Miss SuTiversum
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Die schlafen allgemein eher wenig. Und beim stillen einschlafen ist auch nicht sehr häufig.
Und unsere Kinder haben in allen Konsistenzen und in allen Farben geka***. Gern auch gewechselt. Ist dein Kind fit? Hat es Fieber? Wenn alles passt, würde ich mir da gar nix denken.
Und unsere Kinder haben in allen Konsistenzen und in allen Farben geka***. Gern auch gewechselt. Ist dein Kind fit? Hat es Fieber? Wenn alles passt, würde ich mir da gar nix denken.
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Hallo,Nadine212 hat geschrieben: 30.05.2019, 08:23 ...und ich hab tatsächlich Flaschen und Stillhütchen weggeräumtDie Pumpe kommt 3,5 Wochen weg, solange geht das Rezept noch.
Oder macht es Sinn für Notfälle eine Pumpe da zu haben? Oder zum ausstreichen eine Handpumpe?
Ausstreichen heißt ausstreichen, weil man mit den Händen ausstreicht und eben nicht abpumpt.
Ganz ehrlich: welcher Notfall sollte denn eintreten, das man eine Pumpe bräuchte und nicht in dem Moment anderweitig an eine käme? Im Bedarfsfall gäbe es hier die Notdienst-Apotheken, meine Nachsorge-Hebamme und ihre gut vernetzten Kolleginnen, die örtliche Stillberaterin, die Entbindungsstationen der Krankenhäuser. Alles Orte, wo man 24/7 nach einer Milchpumpe fragen könnte.
Und zum zähen Stuhlgang: du wirst im Laufe der Zeit noch so viel Variationen von normal kennenlernen. Und der Stuhlgang verändert sich auch durch Schnupfen (der „Schnodder“ wird zum Teil einfach geschluckt), ...
Ich würde Dir das Buch „Gesundheit für Kinder“ von Renz-Polster und weiteren ans Herz legen. Da steht ua drin, wann man wie schnell zum Arzt muss, welche Hausmittel es gibt etc
Gruß Lucccy
- IdieNubren
- Prof. Dr. SuT
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Hallo Nadine!
Zu den Frauen in deiner Familie denen plötzlich die Milch weg bleibt:
Ich hab mir versucht vorzustellen wie das wohl damals war, kein Internet, kein Forum, wissen, Ratschläge gab es nur von den wenigen Leuten die man so getroffen hat, (Schwieger)Mutter, Arzt Hebamme. Allgemein war „damals“ das Wissen zum stillen ganz anders als heute. So, und jetzt stell dir eine junge verunsicherte Mutter vor, der gesagt wird sie darf nur alle 4 std stillen. Sie tut alles was sie kann um diese Zeitabstände einzuhalten, aber das Baby ist zunehmend sehr unzufrieden und weint viel (stell dir mal deine kleine vor wenn sie nicht stillen darf weil es noch nicht „Zeit“ ist). Das zieht sie durch so lange sie kann, bis sie irgendwann dem Druck nachgibt und dem Baby eine Flasche gibt. Und siehe da, das Baby trinkt viel! Und ist danach schläfrig und zufrieden (fresskoma). Welche Schlussfolgerung trifft diese arme verunsicherte Mutter dann? Sagt sie sich „Mist ich habe mein Kind 2 std lang ohne Not Hungern lassen!“ oder „Mensch mit Flasche geht es dem Baby ja wesentlich besser“ und dann „vermutlich hab ich einfach zu wenig Milch“ und diese Erklärung trägt sie dann in ihrem Herzen, denn sie hat ja alles getan was ihr geraten wurde, im besten Sinne des Kindes, sie will ja nur das beste - aber sie weiß es nicht besser.
Meine Mutter war lange der Meinung sie könne nicht stillen. Meine Schwester bekam sie die ersten 10 Tage im Krankenhaus nur alle 4 Stunden. Sie meinte es war schrecklich, die Babys weinen hören und man hatte so große Sehnsucht und dann bekam man endlich das Baby und versuchte zu stillen aber es tat sooo weh und die wertvolle Zeit mit dem Kind wurde dadurch getrübt. Mir zerreißt es das Herz wenn ich mir das vorstelle. Mein Bruder hat besser gestillt aber die Milch hat nicht „gereicht“ und sie hat immer ne Flasche hinterher gegeben - die abstill Spirale beginnt.
Durch meine still Beziehung mit meinen Kinder weiß sie heute dass sie mit der richtigen betreuuung vermutlich hätte stillen können. Diese Erkenntnis tut sicher sehr weh. Sicher scheuen sich manche davor, diese einzugestehen. Sie bleiben lieber bei der Erklärung „ich hab alles versucht aber meine Milch hat nicht gereicht“ statt sich einzugestehen dass sie Opfer einer schlechten Beratung wurden.
Es muss sich auch niemand damit auseinandersetzen aber vielleicht hilft es DIR, wenn du dir vorstellst wie es wohl damals gelaufen sein könnte. Als Antwort kannst du dir sowas wie „ich bin davon überzeugt, das wird nicht passieren, heute weiß man dass die Nachfrage das Angebot regelt“ zurecht legen.
Zu den Frauen in deiner Familie denen plötzlich die Milch weg bleibt:
Ich hab mir versucht vorzustellen wie das wohl damals war, kein Internet, kein Forum, wissen, Ratschläge gab es nur von den wenigen Leuten die man so getroffen hat, (Schwieger)Mutter, Arzt Hebamme. Allgemein war „damals“ das Wissen zum stillen ganz anders als heute. So, und jetzt stell dir eine junge verunsicherte Mutter vor, der gesagt wird sie darf nur alle 4 std stillen. Sie tut alles was sie kann um diese Zeitabstände einzuhalten, aber das Baby ist zunehmend sehr unzufrieden und weint viel (stell dir mal deine kleine vor wenn sie nicht stillen darf weil es noch nicht „Zeit“ ist). Das zieht sie durch so lange sie kann, bis sie irgendwann dem Druck nachgibt und dem Baby eine Flasche gibt. Und siehe da, das Baby trinkt viel! Und ist danach schläfrig und zufrieden (fresskoma). Welche Schlussfolgerung trifft diese arme verunsicherte Mutter dann? Sagt sie sich „Mist ich habe mein Kind 2 std lang ohne Not Hungern lassen!“ oder „Mensch mit Flasche geht es dem Baby ja wesentlich besser“ und dann „vermutlich hab ich einfach zu wenig Milch“ und diese Erklärung trägt sie dann in ihrem Herzen, denn sie hat ja alles getan was ihr geraten wurde, im besten Sinne des Kindes, sie will ja nur das beste - aber sie weiß es nicht besser.
Meine Mutter war lange der Meinung sie könne nicht stillen. Meine Schwester bekam sie die ersten 10 Tage im Krankenhaus nur alle 4 Stunden. Sie meinte es war schrecklich, die Babys weinen hören und man hatte so große Sehnsucht und dann bekam man endlich das Baby und versuchte zu stillen aber es tat sooo weh und die wertvolle Zeit mit dem Kind wurde dadurch getrübt. Mir zerreißt es das Herz wenn ich mir das vorstelle. Mein Bruder hat besser gestillt aber die Milch hat nicht „gereicht“ und sie hat immer ne Flasche hinterher gegeben - die abstill Spirale beginnt.
Durch meine still Beziehung mit meinen Kinder weiß sie heute dass sie mit der richtigen betreuuung vermutlich hätte stillen können. Diese Erkenntnis tut sicher sehr weh. Sicher scheuen sich manche davor, diese einzugestehen. Sie bleiben lieber bei der Erklärung „ich hab alles versucht aber meine Milch hat nicht gereicht“ statt sich einzugestehen dass sie Opfer einer schlechten Beratung wurden.
Es muss sich auch niemand damit auseinandersetzen aber vielleicht hilft es DIR, wenn du dir vorstellst wie es wohl damals gelaufen sein könnte. Als Antwort kannst du dir sowas wie „ich bin davon überzeugt, das wird nicht passieren, heute weiß man dass die Nachfrage das Angebot regelt“ zurecht legen.
Idie mit (06/16), (04/18) und (09/20)
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Leominor
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Es ist tatsächlich so, auf Grund der schlechten Ratschläge konnten in der Generation unserer (Groß-)Mütter wirklich die wenigsten Frauen stillen. Das wäre heute garantiert auch noch so mit 4h-Abständen, Baby nach der Geburt im Babyzimmer für die nächsten 10 Tage und nur zum Stillen (nach Uhr, nicht nach Bedarf!) bei der Mama, nachts nur im Babyzimmer, weil sich die Mütter ja von der Geburt erholen müssen etc.
Das war sicher nicht böswillig damals, man wusste es halt einfach nicht besser. Und ab und zu gab es ja doch Frauen, bei denen es mit dem Stillen (trotzdem) geklappt hat. Die hatten dann „genug Milch“ im Gegensatz zu den anderen.
Meine Schwiegermutter hat mich auch mal gefragt, wie lange ich denn stillen möchte. Und noch dazu gesagt: So lange bis die Milch wegbleibt, oder?
Als ich ihr dann erklärt habe, dass Milch da ist solange die Kleine stillt, hat sie mich ganz verwundert angeschaut und gesagt, das hätte sie nicht gewusst. Bei ihr hat es leider damals auch nicht geklappt mit dem Stillen.
Meine Mama war eine der wenigen Ausnahmen wo es doch geklappt hat. Sie hatte aber das Glück in einem sehr modernen Krankenhaus zu entbinden, wo es tagsüber schon rooming-in gab und hat sich auch nicht an die Anweisungen gehalten und lieber mit den Schwestern gestritten...
Das war sicher nicht böswillig damals, man wusste es halt einfach nicht besser. Und ab und zu gab es ja doch Frauen, bei denen es mit dem Stillen (trotzdem) geklappt hat. Die hatten dann „genug Milch“ im Gegensatz zu den anderen.
Meine Schwiegermutter hat mich auch mal gefragt, wie lange ich denn stillen möchte. Und noch dazu gesagt: So lange bis die Milch wegbleibt, oder?
Als ich ihr dann erklärt habe, dass Milch da ist solange die Kleine stillt, hat sie mich ganz verwundert angeschaut und gesagt, das hätte sie nicht gewusst. Bei ihr hat es leider damals auch nicht geklappt mit dem Stillen.
Meine Mama war eine der wenigen Ausnahmen wo es doch geklappt hat. Sie hatte aber das Glück in einem sehr modernen Krankenhaus zu entbinden, wo es tagsüber schon rooming-in gab und hat sich auch nicht an die Anweisungen gehalten und lieber mit den Schwestern gestritten...
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
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koalina
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Re: Pumpstillen bei Frühchen
Wir stillen nun schon über 4 Jahre und ich habe nie gepumpt. Was meiner Meinung jede Frau können sollte ist Muttermilch per Hand gewinnen. So kann man im Notfall völlig ohne Hilfsmittel an jedem Ort der Welt einfach Entlastung bei milchstau o.ä. erreichen. Es gibt dazu ein gutes Video au u Tube. Suche mal nach "abdrücken von muttermilch". Anfangs bekam ich es nämlich nicht hin. Mit der Methode aus dem Video gehf es echt gut. War ein Tipp aus dem SuT. Bitte nicht wirklich ausstreichen. Viele nennen es so es ist aber eine bestimmte drück Technik, daher "abdrücken" genannt.
Gib die Pumpe ab, du brauchst sie nicht mehr. Eher abgeben geht sicherlich. Sie stillhütchen am besten irgendwo hin packen wo du nicht leicht ran kommst. Hinterste Ecke des Kellers oder abstellraumes. So kommst du nicht so schnell in Versuchung sie rauszuholen.
Ihr macht das wunderbar!
Sprechende Kinder zu stillen ist etwas besonderes. Wenn ihr beide wollt kannst du dein Baby noch lange stillen. Den krümel habe ich bis vor kurzem gestillt, krümelchen eh noch viel. Sie ist doch erst 2 Jahre alt
Gib die Pumpe ab, du brauchst sie nicht mehr. Eher abgeben geht sicherlich. Sie stillhütchen am besten irgendwo hin packen wo du nicht leicht ran kommst. Hinterste Ecke des Kellers oder abstellraumes. So kommst du nicht so schnell in Versuchung sie rauszuholen.
Ihr macht das wunderbar!
Sprechende Kinder zu stillen ist etwas besonderes. Wenn ihr beide wollt kannst du dein Baby noch lange stillen. Den krümel habe ich bis vor kurzem gestillt, krümelchen eh noch viel. Sie ist doch erst 2 Jahre alt
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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Lösche Benutzer 25726
Re: Pumpstillen bei Frühchen
Oder du entsorgst die Hütchen gleich ganz?! Die wirst du nie wieder brauchen.
Und zum Thema beide Seiten stillen. Das ehemals sehr moppelige Baby wollte sehr lange immer nur eine Seite und war ein richtiger Brocken. Wenn ich heute sage, sie dürfe nur kurz trinken, verhandelt sie: Beide Bustis bitte
Ich liebe sprechende Stillkinder!
Und zum Thema beide Seiten stillen. Das ehemals sehr moppelige Baby wollte sehr lange immer nur eine Seite und war ein richtiger Brocken. Wenn ich heute sage, sie dürfe nur kurz trinken, verhandelt sie: Beide Bustis bitte
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- Kleine
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- Registriert: 13.01.2011, 15:47
- Wohnort: zw Muc und dem Bayerwald
Re: Pumpstillen bei Frühchen
Ich würde die Stillhütchen noch nicht weggeben. 4 Wochen nachdem meiner die Dinger abgelehnt hat und nur noch Brust pur wollte, würde er ziemlich krank und stillte gamz plötzlich ziemlich wenig , ich bin voll in die Überproduktion gelaufen. Die Brüste waren dann morgens zweimal so fest, dass er sie trotz ausstreichen nicht fassen konnte. Mit Stillhütchen klappte das dann. Nach 2min mussten die Dinger aber wieder runter, darauf bestand er. Das kurze Antrinken mit Hilfe reichte, dass er die Brust wieder richtig fassen konnte.
Vergesst nicht, dass die Frühchen einfach so mini sind und eben auch einen Minimund haben und das viel länger wie ein reif Geborenes
Vergesst nicht, dass die Frühchen einfach so mini sind und eben auch einen Minimund haben und das viel länger wie ein reif Geborenes
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen