Was für "Werte" möchtet ihr euren Kindern vermitteln?

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rosarot
ist nicht mehr wegzudenken
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Beitrag von rosarot »

Wir sind auch nicht gläubig, aber ich möchte Justus einiges an Werten mitgeben, an oberster Stelle steht dabei für mich Gerechtigkeit und Respekt, auch Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig, Ehrlichkeit vor anderen aber vorallem vor sich selber so hab ich z.B. ab einem bestimmten Alter nicht mehr in der Schule gepfuscht weil ich mich selber nicht mehr betrügen wollte.
Ich möchte meinem Kind näherbringen das es wichtig ist sich selber treu zu sein auch wenn man dafür mnachmal einen steinigen Weg gehen muss.
LG Rosarot mit 4 Mäusen: Sommerjunge 08/2007 , Frühlingsmädchen 3/2010 , Wintermädchen 2/2013 und dem Sommermädchen 6/2014
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Seerose
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Beitrag von Seerose »

Toller Thread, aber ich bin zu müde, daß ich noch was "Intelligentes" dazu schreiben könnte. :wink:

Aber was mir als allererstes in den Sinn kam bei dem Titel und was noch nicht genannt wurde ist eine gewisse Demut. Und nichtmal begrenzt auf den religiösen Bereich, sondern ganz allgemein.

Manchmal denke ich, gibt es nichts Schlimmeres als die überall zur Schau gestellte Großkotzigkeit unserer Zeit. :?
__________________________________________________

Liebe Grüße,
Seerose
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Capesider
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Beitrag von Capesider »

Seerose hat geschrieben:Manchmal denke ich, gibt es nichts Schlimmeres als die überall zur Schau gestellte Großkotzigkeit unserer Zeit. :?
Da hast Du Recht!!
Liebe Grüße
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Peanut
ist nicht mehr wegzudenken
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Beitrag von Peanut »

Wißt ihr ich frag mich immer wie das mit den Werten ist, wenn die Kinder mal im Kindergarten sind oder (noch schlimmer) in der SChule! :roll:

Mich erschüttern die BErichte von meine Freunden (viele Lehrer...) immer so!
Was sollen meine Kinder denn da an Werten lernen! bzw. sich abschauen.

Hoffe nur, daß ich ihnen eine gute Basis geben kann!
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L.(07/05) & L. (08/07) &
J. (04/09) immer im Herzen dabei
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Gluehsternchen
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Beitrag von Gluehsternchen »

Ich finde das auch eine tolle Frage...

Ich unterschreib auch bei dir...

Ich finde auch Vertrauen wichtig, Das Vertrauen geliebt zu werden, zu lieben und sich fallen lassen zu dürfen (in Gottes Hand, in unsere Arme...)

Ich möchte, das sie ihren Weg mutig gehen kann ohne über "leichen zu gehen", das sie ihre Frau steht und dabei respektvoll ist, und tolerant und selbstbewußt....

Aktuell hab ich ein gutes Gefühl :)

Auch wenn es sicherlich noch sehr viel Veränderungen gibt :)

Seeroses Kommentar finde ich sehr wichtig... Demut und auch Dankbarkeit... das man sich besinnt auf das was man wirklich hat, braucht und auch geschenkt bekommt... das vergisst man so oft und manchmal ist es wichtig sich zu besinnen darauf!
Yvi mit Teeny *06/05 und Sandwich *10/08 und kleinem Bär *02/15
Elise

Beitrag von Elise »

Gluehsternchen hat geschrieben:
Seeroses Kommentar finde ich sehr wichtig... Demut und auch Dankbarkeit... das man sich besinnt auf das was man wirklich hat, braucht und auch geschenkt bekommt... das vergisst man so oft und manchmal ist es wichtig sich zu besinnen darauf!
Au, ja! Das liegt mir so am Herzen!
Wenn die Kinder meckern, dass der und die das und jenes hat und meine das auch unbedingt haben müssen... Braucht man das wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Liebe zu den Menschen haben als zu den Dingen!

Den Wert von Familie und Treue... Dass lieben heißt, jemanden anzunehmen wie er ist.

Zuverlässigkeit ist uns auch sehr wichtig; dass Wort gehalten wird

Wir wollen unsere Kinder ermutigen, gegen den Strom zu schwimmen, die Meinungen zu prüfen und eine eigene haben...

Sehr wichtig ist es uns, den katholischen Glauben zu praktizieren, den Kindern eine Freude am Glauben vorzuleben (wir treffen uns zu Lobpreisabenden mit anderen Familien ect), "aufsetzen" läßt sich da natürlich nix. Aber eigentlich in anderen Bereichen auch nicht.

Sicher werden die Kinder uns nur das abnehmen, was wir selbst vorleben (wenn nicht gleich, dann später einmal :wink: )!
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Capesider
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Beitrag von Capesider »

Elise hat geschrieben: Wenn die Kinder meckern, dass der und die das und jenes hat und meine das auch unbedingt haben müssen... Braucht man das wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Liebe zu den Menschen haben als zu den Dingen!
Das ist mir auch ganz wichtig, auch mir selber, denn ich habe mich da in den vergangenen Jahren echt auf Abwege führen lassen und aus Frust oder Unglücklichsein immer nur konsumiert, in der Hoffnung auf mehr Glück.

Ich finde es so schwierig, in diesem Punkt gegen den Strom zu schwimmen, weil einem überall vermittelt wird, dass alles schnell und neu und teuer und vor allem immer mehr sein muss. Da vergisst man so schnell die kleinen Dinge. Wie schön es ist, ein gutes Gespräch zu führen oder einfach mal in den Himmel zu gucken und den Wolken zuzuschauen, zum Beispiel.

Dabei hilft mir Becci gerade auch sehr, mich wieder auf sowas wesentliches wie eine Ameise zu konzentrieren, dafür bin ich sehr dankbar! :)
Liebe Grüße
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Mirja
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Beitrag von Mirja »

Ich hab etwas, was ich schon im Kopf hatte, als ich noch Schwanger war...Rtwas was mir persönlich super wichtig ist...Selbstbewusstsein. Das, was ich nun gar nicht habe und ich hab so viele probleme deswegen. Und deswegen möchte ich, dass dennis lernt, dass es auch ok und richtig und wichtig ist, auch mal "nein" zu sagen, wenn man etwas nicht möchte und sich durchzusetzen.
Und so langsam kommt das bei ihm auch. Er traut sich manchmal sachen, die ich mich nicht getraut hätte in seinem Alter. ;)

Und das Wissen, dass wir ihn immer lieben, egal was kommt.
Der Glaube an Gott kommt von alleine durch unser vorleben. den hat er schon. Ich hab vor ein paar tagen gesagt, dass ein Stück Schoko reicht und er nicht noch ein zweites braucht und was macht mein süsser? Hat sich hingesetzt, die Hände gefaltet, in den Himmel geguckt und gesagt: Lieber Gott, darf ich bitte noch das zweite Stück Schoko essen? Ja? Danke!" Sprachs und schob sich das zweite Stück in den Mund....ich war so baff, dass ich nur gelacht habe. :lol:
Hat er seid dem aber auhc nicht nochmal gemacht, zumindest nicht, was die Schoko angeht. ;)
Liebe Grüße

Mirja mit Dennis Tay und Jelena im Familienbett :)

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Fliederfee
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Beitrag von Fliederfee »

EHRLICHKEIT!!!
VERLÄSSLICHKEIT!!
Und VORALLEM: dass die Kinder wissen ,dass Gefühle und Liebe wichtiger sind als der größte Berg an Geld!!!
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“

Mary Haskell
Ehut

Beitrag von Ehut »

wir sind beide nicht gläubig, daher ist Fynn auch nicht getauft und wird auch nicht sooo diese christlichen Werte vermittelt werden, wie jemand der da mehr "drin" steckt als wir. allerdings werden wir ihm sehr wohl nahe bringen dass es religion und glaube gibt.

abgesehen davon möchten wir ihm dinge wie vertrauen, hilfsbereitschaft, mut, offenheit, ehrlichkeit, freundlichkeit nahe bringen.
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