Pumpstillen bei Frühchen

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ShinyCheetah
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von ShinyCheetah »

Joa, ist manchmal normal, leider. F hat übrigens von 22 Uhr bis 5 fast ununterbrochen an meiner Brust gehangen, und der wird bald 8 Monate alt! Das ist natürlich nicht immer so, aber solange man nach Bedarf stillt, wird es solche Phasen immer wieder geben.

Da dich das Dauernuckeln zu beunruhigen scheint: Welches Schnullerbaby ist damit zufrieden, alle paar Stunden für ein paar Minuten zu nuckeln? In schwierigen Phasen schnullern die ununterbrochen. Der Schnuller ist Brustersatz. Aber da sieht man das Dauernuckeln in der Öffentlichkeit.

So, eine Anmerkung noch: Was ich nicht verstehe, ist, warum du Teazers Ratschläge ignorierst. Packt die Flasche irgendwo in einen Karton in den Keller! Wenn ihr so sicher seid, dass sie Hunger hat, füttert stillfreundlich zu. Ich vermute, dass sie durch Milch Bechern nicht ruhiger werden wird, weil sie wahrscheinlich nicht in erster Linie Hunger, sondern Saugbedürfnis hat. Aber das sollte sie nicht an einem künstlichen Sauger, sondern an deiner Brust befriedigen.
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matje
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von matje »

Liebe Nadine, wenn du dir solche Sorgen machst, stell sie heute bei deinem Kinderarzt vor. Keiner hier sieht dein Baby. Aber alle reden wie gegen eine Wand, weil du der Überzeugung bist, dass sie hungert, und alle Gegenargumente ignorierst.
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KatharinaL
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von KatharinaL »

Nadine212 hat geschrieben: 13.05.2019, 07:11 Und klar hat sie mehr Gewicht denn sie hat auch am 11.05 das letzte mal Stuhlgang gehabt sonst würde sie sicher weniger wiegen.
Sie wird einfach nicht satt an der Brust.
Ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu. :-)

Erstmal Respekt, dass du dich so sehr um das Stillen bemühst! Ich habe beim Lesen das Gefühl, dass es sehr nervenaufreibend für dich ist.

Welches Verhalten würdest du denn erwarten, wenn sie "satt" ist? Und inwiefern weicht ihr Verhalten von deiner Erwartung ab? Vielleicht liegt da der springende Punkt.

Die Maus war ein paar Tage nach der Geburt auf der Kinderintensiv und wurde dort mit Fläschchen gefüttert. Zu Hause konnten wir glücklicherweise sofort auf Vollstillen umsteigen, aber ich war erstmal total verunsichert, weil sie nicht wie im Krankenhaus nach dem Füttern lange geschlafen hat.
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Teazer
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von Teazer »

Liebe Nadine,

ganz egal, was wir hier schreiben: Nichts wird Dich überzeugen. Weder 10 nasse Windeln, noch unnauffällige Gewichtsentwicklung tun es. Ja, daran ändert auch 0x Stuhl nichts.

Alles, was Du beschreibst, ist anstrengend, aber das normale Verhalten eines jungen Säuglings. Aber wenn Du das nicht annehmen kannst, dann sind wir hier vermutlich nicht die richtigen Ansprechpartner.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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AllerLiebst
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von AllerLiebst »

Nadine212 hat geschrieben: 12.05.2019, 20:38 Es läuft so ab:

Maus schreit - sie kommt an die Brust und saugt maximal 1-2 Minuten, dann nuckelt sie 3 Minuten und dann schläft sie, es ist dann ein Wechsel aus nuckeln und schlafen, Brustkompression, Füße kitzeln, am Kinn kitzeln bringt alles absolut nichts! Dann wechsle ich die Seite und gleiches wie oben beschrieben. Nach einer Stunde schläft sie dann fest und ich nehme sie von der Brust, keine 10 Minuten später weint sie wieder fürchterlich.
Nadine, ich lese hier immer wieder rein. Es tut mir wirklich Leid, dass Du so verzweifelt und beunruhigt bist. Ich glaube, es ist wirklich ein Problem der Wahrnehmung und Interpretation. Du schließt aus dem oben beschriebenen Verhalten, dass sie nicht satt wird. Für mich als Außenstehende liest sich das ganz anders ... Sie saugt kurze Zeit effektiv und holt sich, was sie braucht. Danach nuckelt sie sich in den Schlaf, wacht hin und wieder auf und trinkt noch ein Schlückchen. Das machen fast alle Stillbabies. Teazer hat neulich erklärt, dass es dafür sogar einen Fachausdruck (Breastsleeping) gibt. Nach einer gewissen Zeit schläft sie dann tiefer ein. Das täte sie ja nicht, wenn sie großen Hunger hat. Du schreibst, wenn Du sie von der Brust nimmst, wacht sie nach 10 Minuten wieder auf. Was machst Du dann mit ihr? Legst Du sie ab? Gibst Du sie Deinem Mann? Lässt Du sie auf Deinem Schoß weiterschlafen? Während eines Schubs tolerieren viele Kinder tatsächlich nicht mal 10 cm Abstand zur Brust. Das ist ohne Frage sehr anstrengend, aber ... normal. Meine Kinder sind in solchen Zeiten oft genau dann aufgewacht, wenn ich den BH-Clip zugemacht habe. In guten Zeiten schaffe ich es MANCHMAL, das schlafende Baby in die Federwiege abzulegen oder es im Bett weiterschlafen zu lassen und selbst aufzustehen. Abends lege ich oft das eingeschlafene Baby meinem Mann auf den Bauch. Wenn's gut läuft, schläft es dort weiter, ich kann in Ruhe was essen und er ein bisschen Baby-kuscheln. Manchmal ist das Flöhchen aber auch schon wieder wach, bevor ich auch nur den Klodeckel hochklappen konnte. Wenn ich tagsüber keine Zeit habe, mit ihm auf dem Sofa zu chillen, setzte ich ihn ins Tuch. Dort schläft er recht zuverlässig weiter und ich kann in der Zeit Haushalt erledigten oder mich um die großen Schwestern kümmern.
Dass Babies beim Aufwachen schreien, wenn sie nicht bei Mama an der Brust sind, ist evolutionär sinnvoll. Es ist der sicherste Weg, nicht zu verhungern. Außerdem kommt hinzu, dass viele Kinder beim Aufwachen Pipi machen müssen und das so signalisieren. Sie haben einfach noch nicht so viele Möglichkeit, sich verständlich zu machen.

Gib die Verantwortung für das Gedeien an Teazer ab. Sie behält das Gewicht und die Ausscheidungen im Blick. Sie hat viel Erfahrung und würde sofort einschreiten, wenn es Anlass zur Sorge gäbe. Keine Flasche, keine Stillproben, solange sie Dir nicht dazu rät.
Im Übrigen können zehn nasse Windeln ja nicht nur von den 50 ml aus der Flasche kommen. Wenn nichts rein käme, käme auch nichts raus.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
Nadine212
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von Nadine212 »

Vielen Dank für die lieben Antworten.

Ich denke bei mir ist viel die Angst denn fast hätten wir unsere Maus verloren, die Herztöne waren komplett weg, es folgte ein Not Kaiserschnitt wo selbst die Ärztin sehr gestresst war und uns hinter her sagte das sie solche Situationen zum Glück selten hat, Die Ärzte brauchten eine halbe Stunde bis mein Mann zu der kleinen Maus rein durfte. Dann 4 Wochen Krankenhaus, Inkubator, Schläuche, Magensonde usw das hat eben Spuren hinterlassen.

Sie muss nicht schlafen nach dem stillen,es wäre aber schön wenn sie nicht so weinen würde, sie darf rund um die Uhr an der Brust sein das ist völlig okay für mich. Aber da sie nach der Flasche so zufrieden war dachte ich eben sie hat furchtbaren Hunger. Gerne würde ich mit Becher füttern oder auch was anderes, ihre Eisentropfen schleckt sie auch immer toll vom Löffel ab. Mache mich auf die Suche nach so einem Becher für den Notfall. Schnuller nimmt sie sowieso nicht mehr, das konnte meine Mutter gar nicht glauben da ja jedes Baby schnullert, unsere Maus eben nicht.

Ich denke nachts hat sie gut getrunken sie hat gespuckt ohne Ende! Jetzt ist sie nach dem stillen auch auf dem Stillkissen eingeschlafen. Ich hatte mir vorher ein Brötchen geschmiert :)

Ich nehme eure Hilfe gerne an aber ich gebe es zu das ich gestern wirklich überfordert war.. nein, ich hatte Angst!
Wenn sie sich heute nochmal so ganz extrem verhält rufe ich beim Arzt an, allerdings waren wir ja gerade erst da..die Hebamme sagte ich kann sie auch anrufen wenn was ist, vielleicht nehme ich dann eher das in Anspruch..aber jetzt gerade ist sie entspannt. Sie brabbelt wirklich viel und schaut alles an, es passt ja wirklich auf ein Schub hin.

Und solange die Windeln nass sind muss ich mir keine Sorgen machen das sie zu wenig bekommt?
Und Stuhlgang wiegt viel :lol: das weiß ich weil ich oft gewogen habe im Krankenhaus und auch hier. Aber ich hoffe einfach das alles passt.
Meine Freundin erzählte mir das ihre Tochter mal 12 Tage kein Stuhlgang hatte.
Aber eins ist mir noch aufgefallen, sie pupst sehr viel und riecht auch sehr stark. Ist das normal?

Für diese Woche habe ich physiotherapie abgesagt da wir ja Donnerstag schon ein großen Termin haben.
♡ mit Minni Mausi 02/19 ♡
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ShinyCheetah
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von ShinyCheetah »

Hey,

schön zu lesen, dass es wieder besser geht :)

Zum Bechern brauchst du, glaube ich, nichts besorgen. Du kannst zB den Flaschendeckel oder ein Schnapsglas benutzen.
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von ShinyCheetah »

Achja, denk an Teazers Mantra ;) Ich bin natürlich nur Mama, aber F hat auch am Anfang viel gepupst und das hat gemüffelt ;) Wenn dein Baby sich damit schwer tut, hilft zB Tragen, in Abhalteposition nehmen, Fliegergriff... Und, natürlich, stillen :5:
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Teazer
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von Teazer »

Nadine212 hat geschrieben: 13.05.2019, 10:52 Ich nehme eure Hilfe gerne an aber ich gebe es zu das ich gestern wirklich überfordert war.. nein, ich hatte Angst!
Das habe ich gemerkt. Daher auch mein gestriges Angebot per PN. Angst ist kein guter Berater. Und ich weiß, wie nervenaufreibend diese Phasen sind. Ich erinnere mich noch selbst gut an die schrecklichen Wein-Tage meiner Jüngsten (die der Großen verblassen langsam). An diesen half selbst meine Erfahrung als Stillberaterin wenig ...
Und solange die Windeln nass sind muss ich mir keine Sorgen machen das sie zu wenig bekommt?
Absolut! Denn unten kann nur so viel rauskommen, wenn oben auch Einiges reinkommt. Woher sonst soll der Urin kommen? Babys speichern Flüssigkeit nicht. Deshalb müssen sie ja häufig trinken.
Und Stuhlgang wiegt viel :lol: das weiß ich weil ich oft gewogen habe im Krankenhaus und auch hier.
Ja, aber mit zunehmendem Alter können Babys die Muttermilch immer besser verwerten und so bleibt einfach nicht mehr so viel ausscheidbares Material übrig. Die Stuhlmenge wird also geringer.
Aber eins ist mir noch aufgefallen, sie pupst sehr viel und riecht auch sehr stark. Ist das normal?
Das Pupsen kann z.B. von der Luft kommen, die sie beim Schreien geschluckt hat.
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Re: Pumpstillen bei Frühchen

Beitrag von SchwarzwaldMama »

Ist doch super wenn die Luft raus kommt 😉
Süße kleine Babypupse konnte meine Tochter nie, man wusste nie wer gerade gepupst hatte, sie oder mein Mann 😎

Und ja, wenn oben nix rein kommen würde, käme unten nix raus.
10 volle Windeln sprechen da eine andere Sprache
Liebe Grüße von der Schwarzwaldmama mit der Zaubermaus (17.06.2018)
Geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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