Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Babys ohne Windeln? Gibt's denn das? Klar....

Solana
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Solana » 12.02.2019, 19:56

Reh hat geschrieben:
07.02.2019, 18:39
Es ist aber auch schwer, das zu merken, wenn die kleinen einfach nicht Bescheid sagen.
Ich halte nur nach dem schlafen und nach dem stillen bzw nach den Beikost-Mahlzeiten ab, weil in allen sonstigen Situationen eh die Einlage nass ist und er auf dem Klo nicht mehr will/muss. Ich kann's nicht erraten...
Danke!
Auch das hat mir sehr geholfen, meinen Überehrgeiz wieder einzudämmen :wink:
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Mandala345 » 12.02.2019, 20:08

Was bedeutet für dich "windelfrei" genau? Ist für dich erst das Ziel erreicht sobald du absolut ohne Windeln auskommst?
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Regenbogen3141 » 12.02.2019, 21:56

Hier läuft es auch nicht so gut, aber ich versuche dran zu bleiben.

Vormittags/früher Nachmittag sah heute so aus: 5 mal abgehalten, jedesmal erfolglos. 4 mal beim nachfühlen gemerkt, dass das Backup (Waschlappen) nass ist. Einmal am Wickeltisch abgehalten, kam nix. Windel anziehen, zack, sie pinkelt. Irgendwann gabs dann heute eine Windel an, mussten eh raus und ich hatte keine Lust mehr.
Trotzdem werde ich morgen wieder nur ein Backup anziehen.

Warum? Ich glaube, es tut ihr gut, einen trockenen Popo zu haben (und mit Backup statt "vollwertiger Windel" bin ich mehr hinterher).
Jedes Pipi, das ins Töpfchen geht, werte ich als Erfolg. Es gab Zeiten da ging 90% ins Töpfchen. Momentan eher so 5%.

Schade finde ich: das Konzept windelfrei ist echt gut, aber es birgt das große Risiko, sich als Mutter schlecht zu fühlen, weil die Ansprüche, die man da an sich stellt, doch recht hoch sind.
mit meiner Motte 09/2018
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Solana
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Solana » 12.02.2019, 22:07

Ich hab neben dem Buch von Ingrid Bauer und vielen Infos im Netz auch jede Menge Kommentare zum Thema "windelfrei" gelesen wie z.B.
"...ich kann mir mein Baby gar nicht mehr mit Windeln vorstellen."
"Ich verkaufe unsere Windeln, da wir ohne Backup auskommen."
oder "...bei diesen Völkern wird sehr gelacht, wenn eine Mutter dann doch mal angepieselt wird."

Ich dachte also, ich müsste nur mein Kind bezüglich seiner Ausscheidungen lesen lernen, und dann kann ich zumindest in der Zeit, wo ich dem Thema volle Aufmerksamkeit widmen kann, die Windeln weglassen. Ja, mein Ziel war es schon jedes Pipi aufzufangen.
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Solana » 12.02.2019, 22:10

Regenbogen3141 hat geschrieben:
12.02.2019, 21:56
Schade finde ich: das Konzept windelfrei ist echt gut, aber es birgt das große Risiko, sich als Mutter schlecht zu fühlen, weil die Ansprüche, die man da an sich stellt, doch recht hoch sind.
:!: :!: :!:
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Reh » 12.02.2019, 22:17

Solana hat geschrieben:
12.02.2019, 22:07
Ich hab neben dem Buch von Ingrid Bauer und vielen Infos im Netz auch jede Menge Kommentare zum Thema "windelfrei" gelesen wie z.B.
"...ich kann mir mein Baby gar nicht mehr mit Windeln vorstellen."
"Ich verkaufe unsere Windeln, da wir ohne Backup auskommen."
oder "...bei diesen Völkern wird sehr gelacht, wenn eine Mutter dann doch mal angepieselt wird."

Ich dachte also, ich müsste nur mein Kind bezüglich seiner Ausscheidungen lesen lernen, und dann kann ich zumindest in der Zeit, wo ich dem Thema volle Aufmerksamkeit widmen kann, die Windeln weglassen. Ja, mein Ziel war es schon jedes Pipi aufzufangen.
Diese Kommentare deprimieren mich auch, aber ich lese hier halt so oft, dass es eben nicht so bilderbuchmäßig klappt.
Wir hatten zwischendurch Phasen, wo ich mal stundenweise die Windeln weggelassen habe und mein Baby nur einen Schlüpfer anhatte.
Aber das waren kurze Phasen, und momentan sind wir da ganz weit von entfernt.
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Beitrag von Solana » 12.02.2019, 22:30

Danke!

Das alles hier zu lesen, hat so vieles wieder relativiert und mir den Druck genommen, den ich mir selber gemacht habe.

Wir hatten auch schon Tage, wo wir's pannenfrei vom Abend bis in den frühen Nachmittag geschafft haben, aber das ist inzwischen lange her. Damals dachte ich "nicht mehr lange und wir brauchen keine Windeln mehr!" Wie naiv! :lol:
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von knopfauge » 12.02.2019, 22:37

knopfauge hat geschrieben:
Mal abgesehen davon, fand ich das zeitige Trockensein über Nacht ungemein vorteilhaft.
Denkst Du, dass das mit "windelfrei" zusammen hängt? Meine Maus pieselt nachts auch sehr lange nicht, und das hat sich erst mit der Zeit entwickelt, als ich sie nachts regelmäßig abgehalten habe.
Ja, ich gehe da von einem Zusammenhang aus.
Beide Kinder waren mit ca. 6 Monaten nachts trocken, bzw. sind wach geworden und haben stark signalisiert, dass sie jetzt müssen oder sind später sogar von allein aufgestanden um auf Toilette zu gehen.
Das habe ich von noch keinem nicht windelfrei Kind gehört. :wink:
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von Solana » 13.03.2019, 14:34

Wir sind hier ein wenig aus dem Tritt gekommen.
Erst meine "Sinnkrise", dann war ich krank (da ging gar nix) und danach gleich auf Urlaub (da hatte die Zwetsckenmaus nachts eine Windel an, damit dort sicher nichts ins Bett geht). Und so hatte ich's dann schon fast verlernt. Unsere kleine Maus Gott sei Dank nicht. ☺️

Aber ich habe entdeckt, wie sehr es entspannt, wenn ich nicht bei jedem Zappler "aufhüpfe" um die Kleine abzuhalten. Ich bin im Moment auch immer ziemlich müde. Also hat sie nachts wieder eine Windel an und ich versuch dann das Morgenpipi "einzufangen", was ganz gut gelingt, aber die Windel darf ruhig auch nass sein, es stresst mich nicht mehr. 😉

Sonst halte ich sie nach den Schläfchen und beim Wickeln ab (wenn ich nicht darauf vergesse 🙄). Es klappt immer wieder und ich freu mich über jeden Erfolg. Die Ambitionen bzgl. "ohne Backup auskommen" hab ich ad acta gelegt.

Dabei habt ihr hier sehr geholfen. Vielen Dank!
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Re: Windelfreibericht -"Ist's den Aufwand wert?"

Beitrag von NudelSalat1234 » 26.03.2019, 16:53

Ich bin gerade auch wieder in einer Übergangsphase: ich habe eine Zeit wirklich oft nachts angehalten, wodurch die Nächte trocken, aber auch stressiger (für mich und Baby) waren. Dann war unser Sohn krank und nun ich, weshalb ich mir das Abhalten gerade spare, außer morgens für das große Geschäft. Nun ist mir aufgefallen, dass er gegen 23 Uhr nass ist bzw. pullert und danach (meist) bis 6 Uhr einhält. Das werde ich künftig so für mich als Zeitplan hernehmen, denn er rohrt bei allem (Trinken und Pullern) gleich rum nachts und ich kann ihn derzeit nicht lesen. Das heißt aber auch, dass er Windeln trägt, sonst kann ich es gleich vergessen zu schlafen :D

Tagsüber wurde ich echt faul, werde aber - wenn es wärmer wird - mehr rumprobieren. Kann nämlich auch mental nicht mehr hinter das ganze Thema zurück.
Mit Sommerengel 2018

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